Sind die Preissteigerungen der Skipässe gerechtfertigt?

Allgemeine Diskussionen zu Skigebieten weltweit: Erfahrungsaustausch, Reisetipps und Entscheidungshilfen für die Planung des nächsten Skiurlaubs.
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Skifreak_1
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Sind die Preissteigerungen der Skipässe gerechtfertigt?

Beitrag von Skifreak_1 »

Ich möchte gerne eine Diskussion zu den aktuellen Preissteigerung in den Skigebieten anregen.
Sind die Preissteigerungen wirklich auf den Anstieg der Strom- und Gaspreise, der Unterbrechung der Lieferketten sowie der Verteuerung der Verbraucherpreise usw. zurückzuführen oder möchten die Skigebiete damit ihre Umsatzzahlen und den Gewinn erhöhen um ihre Verluste aus der Coronazeit auszugleichen? Freue mich auf viele Beiträge.

Viele Skigebiete stellen in dieser Wintersaison auf nachfragegesteuerte dynamische Modelle unter den Vorwand der besseren Kundenverteilung.
Ich denke es geht hier mehr um eine bessere Auslastung an schwachen Tagen zu erzielen und um Mehreinnahmen zu erwirtschaften.
Auch an schwachen Tagen sollen mehr Kunden das Angebot nutzen. Des Weiteren sollen bereits fixe Einnahmen erzielt werden.

Viele Skigebiete entdecken jetzt ein neues Produkt, welches bisher in vielen Gebiete kostenfrei war. Den Verkauf Ihrer Parkplätze zusätzlich zu den Skikarten. Dem Kunden wird dies unter den nachhaltigen Umweltschutzgedanken verkauft. Es wäre besser mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Viele Gebiete liegen aber so abseits oder haben eine schlechte Anbindung an öffentlichen Nahverkehr, dass dies keine sinnvolle Alternative ist.

Buckelpistenfan
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Re: Sind die Preissteigerungen der Skipässe gerechtfertigt?

Beitrag von Buckelpistenfan »

Zum ersten Bereich betreffend Preissteigerungen gibt es bereits ein Topic: viewtopic.php?f=7&t=66959&start=150

Zum zweiten Bereich dynamische Preise ebenfalls: viewtopic.php?f=37&t=59090&hilit=dynami ... &start=525

Zum dritten Bereich gerne, es werden sich wahrscheinlich wieder der Breisgau-Troll ("Alles so teuer machen, dass keiner mehr hinfährt, die Skigebiete insolvent werden und die Alpen endlich zur Naturlandschaft für Skitourengeher werden.") oder der Franken-Troll ("Parkplatzgebühren ja, wenn eine 4-spurige Autobahn ohne Tempolimit bis zur Talstation des Skigebiets führt, das ich ausgiebig im Skiatlas angeschaut habe.") äußern.
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Re: Sind die Preissteigerungen der Skipässe gerechtfertigt?

Beitrag von albe-fr »

Skifreak_1 hat geschrieben: 10.11.2022 - 22:15 Ich möchte gerne eine Diskussion zu den aktuellen Preissteigerung in den Skigebieten anregen.
Also, im wesentlichen ist ski fahren immer noch viel zu billig. Ich vermute, erst wenn sich der Normale Preis fuer ein Tagesticket bei deutlich > 100 EUR etabliert hat, werden die normalen User von Tagesfahrten absehen.
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Re: Sind die Preissteigerungen der Skipässe gerechtfertigt?

Beitrag von Wooly »

Buckelpistenfan hat geschrieben: 10.11.2022 - 23:23 Zum dritten Bereich gerne, es werden sich wahrscheinlich wieder der Breisgau-Troll ("Alles so teuer machen, dass keiner mehr hinfährt, die Skigebiete insolvent werden und die Alpen endlich zur Naturlandschaft für Skitourengeher werden.") oder der Franken-Troll ("Parkplatzgebühren ja, wenn eine 4-spurige Autobahn ohne Tempolimit bis zur Talstation des Skigebiets führt, das ich ausgiebig im Skiatlas angeschaut habe.") äußern.
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Re: Sind die Preissteigerungen der Skipässe gerechtfertigt?

Beitrag von TPD »

Viele Skigebiete entdecken jetzt ein neues Produkt, welches bisher in vielen Gebiete kostenfrei war. Den Verkauf Ihrer Parkplätze zusätzlich zu den Skikarten. Dem Kunden wird dies unter den nachhaltigen Umweltschutzgedanken verkauft. Es wäre besser mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Viele Gebiete liegen aber so abseits oder haben eine schlechte Anbindung an öffentlichen Nahverkehr, dass dies keine sinnvolle Alternative ist.
Da würde ich entgegen halten, viele Skigebiete möchten die Parkplätze wohl liebend gerne gratis anbieten. Aber da sind es wohl eher die gesetzlichen Rahmenbedingungen oder der Druck von Umweltverbänden die zur Bewirtschaftung der Parkplätze führen...
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Re: Sind die Preissteigerungen der Skipässe gerechtfertigt?

Beitrag von GIFWilli59 »

Oder einfach die Profitgier der Parkplatzbesitzer, die nicht immer die Skigebiete selbst sind.

Und dann gibt es auch noch das Phänomen, dass man manchmal auch nicht zahlende Kunden (Wanderer, Rodler, Tourengeher) auf den Parkplätzen stehen hat, was dem Skigebiet meist widerstrebt.
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Re: Sind die Preissteigerungen der Skipässe gerechtfertigt?

Beitrag von Gleitweggleiter »

Wooly hat geschrieben: 11.11.2022 - 01:46
Buckelpistenfan hat geschrieben: 10.11.2022 - 23:23 Zum dritten Bereich gerne, es werden sich wahrscheinlich wieder der Breisgau-Troll ("Alles so teuer machen, dass keiner mehr hinfährt, die Skigebiete insolvent werden und die Alpen endlich zur Naturlandschaft für Skitourengeher werden.") oder der Franken-Troll ("Parkplatzgebühren ja, wenn eine 4-spurige Autobahn ohne Tempolimit bis zur Talstation des Skigebiets führt, das ich ausgiebig im Skiatlas angeschaut habe.") äußern.
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Also bei mir steht da:

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Re: Sind die Preissteigerungen der Skipässe gerechtfertigt?

Beitrag von ski-chrigel »

GIFWilli59 hat geschrieben: 11.11.2022 - 10:31 Oder einfach die Profitgier der Parkplatzbesitzer, die nicht immer die Skigebiete selbst sind.
Wieso sollte es Profitgier sein, wenn man für die Benützung seines Grund und Bodens, der wohl auch nicht kostenlos war/ist, Geld verlangt? Angebot und Nachfrage, Marktwirtschaft nennt man das.
Ich bin überhaupt nicht grün, aber kostenloses Parkieren ist kein Grundrecht und Parkplätze dürfen in meinen Augen durchaus einen angemessenen Preis kosten.
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Re: Sind die Preissteigerungen der Skipässe gerechtfertigt?

Beitrag von Schneegott »

ski-chrigel hat geschrieben: 11.11.2022 - 11:15
GIFWilli59 hat geschrieben: 11.11.2022 - 10:31 Oder einfach die Profitgier der Parkplatzbesitzer, die nicht immer die Skigebiete selbst sind.
Wieso sollte es Profitgier sein, wenn man für die Benützung seines Grund und Bodens, der wohl auch nicht kostenlos war/ist, Geld verlangt? Angebot und Nachfrage, Marktwirtschaft nennt man das.
Ich bin überhaupt nicht grün, aber kostenloses Parkieren ist kein Grundrecht und Parkplätze dürfen in meinen Augen durchaus einen angemessenen Preis kosten.
Solange es verhältnismässig bleibt keine Frage. Man möchte mit seinem Eigentum ja ein wenig verdienen, wenn man es andern zur Verfügung stellt.

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Re: Sind die Preissteigerungen der Skipässe gerechtfertigt?

Beitrag von GIFWilli59 »

Ja, Profitgier ist natürlich überspitzt, ich finde das auch legitim, dass man seinen Boden zu einem angemessenen Preis zum Parken verpachtet.

Dass es das Interesse dee Skigebiete ist, kostenfreie Parkplätze anzubieten, wie es TPD schreibt, halte ich aber für fraglich.
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Re: Sind die Preissteigerungen der Skipässe gerechtfertigt?

Beitrag von freerider13 »

Kurz die allgemeine Preissteigerung:
Ja, halte ich für gerechtfertigt. Im Großen und Ganzen empfinde ich sie prozentual gesehen als noch geringer als allgemeine Preissteigerungen im Moment. Supermärkte, Baumärkte, Treibstoff, Öl, Gas, Strom, usw.

Parkplätze:
Ich kenn da eigentlich bloß 2 Modelle.
Bespiel Kitzbühel:
Dort sind nur die Parkplätze kostenpflichtig, die von vielen nicht bergbahnnutzern genutzt werden. Beispielsweise in der Stadt oder beliebten Ausgangspunkten für Ski- oder Wandertouren.
Parkt man dort und kauft eine Ski- und Wanderkarte bekommt man das parkticket an der Kassa entwertet, parkt also auch wieder kostenlos. Bei Saisonkarte geht die Schranke sowiso automatisch auf. Find ich völlig ok das System.

Das andere kenn ich von einigen Münchener hausgebieten. Da müssen auch die skigäste zahlen. Hier geht es jedoch nicht um abzocke, sondern um Lenkung. Tatsächlich verstopfen die Münchener nicht nur die Parkplätze dort und parken auch vogelwild, an guten Tagen ziehen sich die Staus 30km über die Landstraßen bis dorthin. (Ihr erinnert euch noch in der coronazeit, wo die ganzen Großstädter über ein Skigebiet im Mittelgebirge - weiß grad nicht welches- hergefallen sind, noch nicht mal mehr Rettungswägen und Polizei durchkamen? Ja, so sieht es bei denen bei gutem Wetter jedes Wochenende aus…)
Dabei gibt es wirklich gute Angebote mit Zug und/oder Bus anzureisen, teils von München direkt und ohne umsteigen. Schon als Kombiticket zu kaufen.
Hier soll die Anreise mit dem Auto einfach unattraktiv gemacht werden.
Ich mein gut - ne fünfköpfige Familie mit ihrem ganzen Krempel wird weiterhin den Kombi nehmen. Aber wenn der Kegelklub mit 20 Mann den Zug nimmt statt mit 5 Autos anzureisen ist da schon was gewonnen.

Natürlich ist das jetzt nicht nett von den Kosten her - aber es ist durchaus verständlich. Alles andere hat schließlich nichts gebracht.
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turms
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Re: Sind die Preissteigerungen der Skipässe gerechtfertigt?

Beitrag von turms »

Eigentlich das Konzept "ich mache das B zu teuer und unattraktiv , weil ich will, dass die Leute das A irgendwann machen" ist total falsch.
Es ist viel Besser und weiser das A richtig attraktiv zu machen (oder billiger oder k.a.) und dann jemand wird von allein in dieser Richtung.
Und wenn wir über Tourismus reden, und wir nicht richtig gut für das A vorbereitet sind, aber gleichzeitig wollen wir das B kaputt machen, dann irgendwann bleiben wir ohne Touristen.

Selbstverständlich wenn wir das wollen, dann alles prima....
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Nur ein Snowboarder kennt dieses Feeling. Und wenn du es einmal selbst gefühlt hast, ist es unmöglich, nicht mehr zu wollen. Es macht so süchtig, dass es eigentlich illegal sein sollte, aber das ist es nicht und deshalb machen sie so gute Snowboards, dass du nach dem Fahren darauf alles verkaufen und in die Berge ziehen willst, weil ein Mann ein Gleichgewicht in seinem Leben haben muss, und dieses Gleichgewicht sollte 80% Snowboarden und 20% Arbeit sein.
Es sei denn natürlich, es schneit sehr stark, in diesem Fall ist es 100% Einsatz - jeder sagt, wenn du erfolgreich sein willst, musst du dich einsetzen - für den Spaß am Fahren mit deinen Brüdern.
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Re: Sind die Preissteigerungen der Skipässe gerechtfertigt?

Beitrag von Bocky »

@turms
Ein neues A wird am Anfang aber in einigen Fällen niemals so attraktiv und günstig sein, wie ein altes B, dass jahrzehntelang Zeit hatte sich zu etablieren und durch massenhafte Nutzung so billig, effizient zu werden.
Wenn A, der "richtige" Weg ist aber A nur attraktiver werden kann, wenn es mehr freiwillig nutzen, dann stehen wir vor einem Dilemma.
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turms
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Re: Sind die Preissteigerungen der Skipässe gerechtfertigt?

Beitrag von turms »

Bocky hat geschrieben: 11.11.2022 - 15:24 @turms
Ein neues A wird am Anfang aber in einigen Fällen niemals so attraktiv und günstig sein, wie ein altes B, dass jahrzehntelang Zeit hatte sich zu etablieren und durch massenhafte Nutzung so billig, effizient zu werden.
Wenn A, der "richtige" Weg ist aber A nur attraktiver werden kann, wenn es mehr freiwillig nutzen, dann stehen wir vor einem Dilemma.
ja, dann müssen wir das attraktiver machen. Wenn ich die Parkplätze gebühren erhöhe, um die Leute zu zwingen mit dem Bus zu kommen , ist einfach falsch. Dann fahre ich nicht mehr nach Garmisch, aber vielleicht nach XXXXX....langfristig das bringt nix.
Wenn wir mehr E Autos verkaufen wollen, müssen wir die E Autos besser machen (Akkus, Preise etc etc etc) , vielleicht billiger (Umweltbonus etc) oder k.a. aber in dieser Richtung.
Nicht nur die Benzin oder Diesel Auto teurerer machen. Das ist einfach kontra-Produktiv und das zeigt das manche Leute (Regierung, Amt für XXXXX) keine Ahnung wie man die Leute motivieren kann.

Wie in die USA sagen das ist einfach Organizational behavior & Motivation Tutorial 101

Aber egal das ist OT
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Nur ein Snowboarder kennt dieses Feeling. Und wenn du es einmal selbst gefühlt hast, ist es unmöglich, nicht mehr zu wollen. Es macht so süchtig, dass es eigentlich illegal sein sollte, aber das ist es nicht und deshalb machen sie so gute Snowboards, dass du nach dem Fahren darauf alles verkaufen und in die Berge ziehen willst, weil ein Mann ein Gleichgewicht in seinem Leben haben muss, und dieses Gleichgewicht sollte 80% Snowboarden und 20% Arbeit sein.
Es sei denn natürlich, es schneit sehr stark, in diesem Fall ist es 100% Einsatz - jeder sagt, wenn du erfolgreich sein willst, musst du dich einsetzen - für den Spaß am Fahren mit deinen Brüdern.
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Re: Sind die Preissteigerungen der Skipässe gerechtfertigt?

Beitrag von ski-chrigel »

Es kann auch durchaus einen positiven Effekt haben: Meistens sind es ja grössere Skigebiete, die Parkgebühren einführen. So wird sich der eine oder andere vielleicht für ein kleineres Gebiet entscheiden, was denen nur zu wünschen ist.

Und sind wir mal ehrlich: Wenn man 60.- bis 90.- pro Person für eine Tageskarte ausgibt und zig Kilometer dafür Auto gefahren wird, dann können die 5.- PP-Gebühr wohl nicht das Problem sein.
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Re: Sind die Preissteigerungen der Skipässe gerechtfertigt?

Beitrag von freerider13 »

turms hat geschrieben: 11.11.2022 - 13:31 Eigentlich das Konzept "ich mache das B zu teuer und unattraktiv , weil ich will, dass die Leute das A irgendwann machen" ist total falsch.
Es ist viel Besser und weiser das A richtig attraktiv zu machen (oder billiger oder k.a.) und dann jemand wird von allein in dieser Richtung.
Und wenn wir über Tourismus reden, und wir nicht richtig gut für das A vorbereitet sind, aber gleichzeitig wollen wir das B kaputt machen, dann irgendwann bleiben wir ohne Touristen.

Selbstverständlich wenn wir das wollen, dann alles prima....
Normalerweise teile ich diese Sichtweise zu 100%.
Bloß: in den Münchener Hausgebieten hat man vorher tatsächlich alles versucht. Attraktive Preise, gute Taktung, Verkehrsleitsysteme, ampelschaltungen, Service über Internet und sogar noch Radio, welche Parkplätze wie voll sind.
Gebracht hat das alles nix - die Horden sind trotzdem eingefallen. Das ist wohl mentalitätssache in München und hat was mit Prestige zu tun. „Zum Skifahren fährt man mit dem Auto - sonst bist ja ein armer schlucker!!!“

Das mit den Parkgebühren war quasi der letzte Ausweg weil alles andere nix geholfen hat…

Und auch wenn es blöd klingen mag: wenn einige wegen der Parkgebühren auf andere Gebiete ausweichen ist der verkehrsproblematik im Tal auch schon geholfen. Und in den Hausgebieten selbst trampeln sie sich an solchen Tagen eh schon auf die Füße, schadet nicht, wenn da ein paar weniger am Start sind.
Ich persönlich versteh eh nicht, warum man an solchen Tagen da überhaupt hin muss.
Ich fahr weiter nach Tirol. Mit dem Auto versteht sich. :wink:
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Re: Sind die Preissteigerungen der Skipässe gerechtfertigt?

Beitrag von NeusserGletscher »

ski-chrigel hat geschrieben: 11.11.2022 - 11:15 Wieso sollte es Profitgier sein, wenn man für die Benützung seines Grund und Bodens, der wohl auch nicht kostenlos war/ist, Geld verlangt?
Philosophische Frage: Wieviel hat wohl der erste eingetragene Grundbesitzer für die Inbesitznahme bezahlt. Und an wen, wenn er doch der erste Besitzer war? :wink:
ski-chrigel hat geschrieben: 11.11.2022 - 11:15 Ich bin überhaupt nicht grün, aber kostenloses Parkieren ist kein Grundrecht und Parkplätze dürfen in meinen Augen durchaus einen angemessenen Preis kosten.
Ja, wenn man mit Amtsverboten groß geworden ist ..... :wink: :wink:
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Re: Sind die Preissteigerungen der Skipässe gerechtfertigt?

Beitrag von burgi83 »

GIFWilli59 hat geschrieben: 11.11.2022 - 11:50 Ja, Profitgier ist natürlich überspitzt, ich finde das auch legitim, dass man seinen Boden zu einem angemessenen Preis zum Parken verpachtet.

Dass es das Interesse dee Skigebiete ist, kostenfreie Parkplätze anzubieten, wie es TPD schreibt, halte ich aber für fraglich.
Insbesondere unter dem von TPD angezeigten Vorwand. Kann mir vorstellen, dass man nicht will das nicht zahlende Kundschaft die Parkplätze blockieren oder zumindest einen Beitrag leisten und die tatsächlich zahlende Kundschaft zu einem günstigeren Tarif parken darf.
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Re: Sind die Preissteigerungen der Skipässe gerechtfertigt?

Beitrag von freerider13 »

Ich schmeiß noch mal das Beispiel Kitzbühel in den Raum:
Die Parkplätze Hahnenkammbahn, hornbahn und ganslern liegen alle in fussläufiger Entfernung zur Innenstadt.
War alles kein Thema, bis die Stadtgemeinde Mitte der 2000er flächendeckend in der ganzen Stadt die Parkscheinpflicht eingeführt hat.
Ratet mal, wo dann alle zum kostenlos parken hingefahren sind…

Was ich sagen will: manchmal ist es nicht die profitgier, sondern einfach notwendig weil sich die Rahmenbedingungen geändert haben.
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Re: Sind die Preissteigerungen der Skipässe gerechtfertigt?

Beitrag von NeusserGletscher »

Letztendlich läuft es immer auf eine versteckte Preiserhöhung hinaus. Ob nun zum geichen Preis nur noch 400 statt 500 Gramm Margarine den gleich großen Behälter füllen oder ob einst kostenfreie Parkplätze des Liftbetreibers nun der "Parkraumbewirtschaftung" unterliegen, die Lifte langsamer oder kürzer laufen oder Pisten später oder gar nicht öffnen. Immer, wenn das Angebot bei gleichen oder steigenden Preisen zum Nachteil der Kunden verändert wird, läuft es auch eine versteckte (zusätzliche) Preiserhöhung hinaus.

In manchen Skigebieten kann man aufs Auto verzichten, weil die Infrastruktur gut ausgebaut ist. In anderen geht es ohne Auto gar nicht, wenn man das Skigebiet voll ausreizen will und nicht den ganzen Tag in Offis verbringen möchte. In letzteren Fällen ist es dann halt eine Preiserhöhung, die man praktisch gar nicht umgehen kann.
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Re: Sind die Preissteigerungen der Skipässe gerechtfertigt?

Beitrag von hch »

NeusserGletscher hat geschrieben: 13.11.2022 - 15:55 Letztendlich läuft es immer auf eine versteckte Preiserhöhung hinaus. Ob nun zum geichen Preis nur noch 400 statt 500 Gramm Margarine den gleich großen Behälter füllen
Wer Margarine kauft hat eh die Kontrolle über sein Leben verloren :)
NeusserGletscher hat geschrieben: 13.11.2022 - 15:55 In manchen Skigebieten kann man aufs Auto verzichten, weil die Infrastruktur gut ausgebaut ist. In anderen geht es ohne Auto gar nicht, wenn man das Skigebiet voll ausreizen will und nicht den ganzen Tag in Offis verbringen möchte. In letzteren Fällen ist es dann halt eine Preiserhöhung, die man praktisch gar nicht umgehen kann.
Vielleicht haben sie auch einfach lieber Übernachtungsgäste die noch mehr Geld im Ort bei den Gesellschaftern lassen statt der Tagesgäste die nur die Straßen und Parkplätze verstopfen..
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Re: Sind die Preissteigerungen der Skipässe gerechtfertigt?

Beitrag von skifam »

NeusserGletscher hat geschrieben: 12.11.2022 - 22:00
ski-chrigel hat geschrieben: 11.11.2022 - 11:15 Wieso sollte es Profitgier sein, wenn man für die Benützung seines Grund und Bodens, der wohl auch nicht kostenlos war/ist, Geld verlangt?
Philosophische Frage: Wieviel hat wohl der erste eingetragene Grundbesitzer für die Inbesitznahme bezahlt. Und an wen, wenn er doch der erste Besitzer war? :wink:
ski-chrigel hat geschrieben: 11.11.2022 - 11:15
Naja... hinter Deiner philosophischen Frage... steckt die Antwort " Nix"?
Dem ist nicht so:
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Grundbuch
Da gibt es nur eine Antwort die historische. s.o.
Oder volkstümlich zusammengefasst hier:

Im Zweifel hat man dafür irgendwann oder die Vorfahren mit Ihrem Leben bezahlt, wenn Sie für Ihren Lehns/Landesherren in den Krieg zogen....oder sie krochen ebendiesem, in Ermängelung eines Krieges, lebenslänglich in den Allerwertesten...
Dafür hat man dann nicht nur als erster das Land eingetragen bekommen...sondern damals sogar noch die Einwohner und deren Wirtschaftskraft oben drauf.

Da wäre ne Parkgebühr wirklich....
MagnumPISkifam:

"Ein Leben ohne Skifoan ist zwar möglich, aber sinnlos."
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Re: Sind die Preissteigerungen der Skipässe gerechtfertigt?

Beitrag von freerider13 »

Musste man für abgestellte Pferde aufm weg zum kreuzzug eigentlich auch Parkgebühr bezahlen?🤔
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Re: Sind die Preissteigerungen der Skipässe gerechtfertigt?

Beitrag von skifam »

im Zweifel waren die dann weg - nicht abgeschleppt - sondern das Pferdeeigentum war dann sozusagen übergegeangen.
Wenn man das bestritt konnte es wahrhaftig um Kopf und Kragen gehen....
MagnumPISkifam:

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Re: Sind die Preissteigerungen der Skipässe gerechtfertigt?

Beitrag von GIFWilli59 »

freerider13 hat geschrieben: 14.11.2022 - 15:17 Musste man für abgestellte Pferde aufm weg zum kreuzzug eigentlich auch Parkgebühr bezahlen?🤔
Sofern nicht anders abgesprochen, wurde jedes zwanzigste zu Lasagne verarbeitet und ging in den Besitz des Grundbesitzers über. 😉
Übersicht über meine Berichte
2020/21: 101 Tage
Skitouren (75): 18x Willingen, 15x Steinach, 12x Winterberg, 7x Gr. Inselsberg, 6x Ilmenau, 6x Ernstthal, 5x Schneekopf, je 1x Elkeringhausen, Döllberg/Suhl, Goldlauter, Jena, Kassel, Oberhof
Ski Alpin (14): 8x Willingen, 5x Winterberg, 1x Winterberg+Willingen
Resteski (12): 8x Winterberg, 2x Schneekopf, 2x Steinach
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