Die Wetterprognose für heute war ja wirklich schwierig.
Dennoch probierte ich es mit einem Skitag in Davos.
In der Früh, als ich in Klosters um kurz vor 08:00 Uhr an der Talstation stand, war es noch ziemlich wolkenlos. Leider verdichteten sich die Wolken sehr schnell und es wurde ein überwiegend trüber Tag. Insbesondere am Vormittag sowie ab 15:00 Uhr gab es aber durchaus auch einige Aufhellungen, die den Skispaß schnell erhöhten.
Zwischen ca. 13:00 und 15:00 Uhr am Jakobshorn herrschte teilweise ein Whiteout.
Am Morgen stieg ich über die Klosterer Seite ins Parsenn-Gebiet ein. Die Pisten waren am Morgen hervorragend präpariert. Die ersten Abfahrten am Furka-Zipper waren absolut perfekt. Die Präparation war tadellos und die Schneequalität sehr gut.
Leider füllte sich das Gebiet sehr schnell. Die Rapid-Piste war schon gegen 09:00 Uhr relativ knollig aufgrund des hohen Andrangs. Teilweise war es mir auf den Pisten auf Parsenn deutlich zu voll. An den Liften musste man auf Parsenn aber nie großartig anstehen. Lediglich ein paar Sessel galt es ab und an abzuwarten.
Die Pistenqualität nahm aufgrund des großen Andrangs dann leider schnell ab, blieben aber grundsätzlich gut fahrbar.
Um 13:00 Uhr startete ich am Jakobshorn in den zweiten Teil des Skitags. Zunächst waren dort die Wolken omnipräsent und die Bodensicht ging gegen null. Ein sehr ekliges Skiwetter war das. Am Usser Isch war es aber stellenweise aber ziemlich gut. Ab ca. 15:00 Uhr riss es dann nochmal auf und so konnte man auf den paar frisch gefallenen Zentimeter Neuschnee entspannt dahinfahren. Das hat den Skitag nach dem sehr guten Start und dem eher ekligen Dazwischen noch einmal deutlich aufgewertet.
Los war am Jakobshorn quasi nichts.
Gefallen:
Nicht gefallen:
Daher:
Bilder:
Parsenn:

Morgendlicher Blick vom Gotschnagrat ins Prättigau

Flüssig ging es dann über die Gruobenalp-Piste weiter

Im Furka-Zipper. Morgens war die Piste noch absolut perfekt. Der hier im Bild sichtbare Hang entwickelte sich aber rasch zum Tragödienhang

Furka-Zipper kurz vor der Bergstation

Ausblick von der Furka-Bergstation. Die Abfahrt machte gleich mehrmals richtig Spaß

Blick auf die Parsennhütte

Abfahrt von der Parsennhütte in Richtung Furka-Zipper, bzw. Gruobenalp

Am Rapid war dann schon früh viel los, weswegen die Piste schnell litt

Blick auf die Station Höhenweg

Zwischenzeitlich setze sich dann auch mal der blaue Himmel kurz durch

Blick ins Hauptertäli. Die Piste am SL scheint grundpräpariert zu sein

Abfahrtsstart in Richtung Totalp, bzw. Kreuzweg. Das Igludorf wird gerade erstellt

Parsennhütte

Blick zum SL Kreuzweg. Die direkte Abfahrt ist leider noch geschlossen, aber grundpräpariert

Gruobenalp-Abfahrt. Im Hintergrund der Davosersee

Kleiner Zoom in Richtung Parsennhütte und Weissfluhjoch

Ebenfalls an der Gruobenalp-Abfahrt

Da es sich nachhaltig eintrübte ging es dann um 12:30 Uhr ins Tal
Jakobshorn:

Am Jakobshorn war zunächst rund um die Ischalp halbwegs vernünftige Sicht. Es schneite derweil relativ kräftig, was für ein paar Zentimeter Neuschnee sorgte

Ansonsten war es aber sehr trüb, so wie hier z.B. auf der blauen Abfahrt am Usser Isch

Später wurde es dann wieder etwas heller. Die Aufhellungen waren am Usser Isch als erstes spürbar

Die Usser-Isch-Abfahrten machten mal wieder Spaß. Los war im Jakobshorn-Teilgebiet nur noch sehr wenig

Auch am Calvadeler drückte später die Sonne wieder hindurch

Verbindungspiste Calvadeler – Usser Isch

Blick auf die Carjöl-Bergstation. Die 2KSB lief (relativ unnötig) als zweiter Zubringer ins Gebiet

Blick aus dem Calvadeler-Sessel in Richtung Jatz Quattro

Blick zur Talstation Jatz Quattro

Blick von ebendort in Richtung Calvadeler-Sessel

Bergstation Jatz Quattro. Der Park hier ist auch geöffnet.

Zum Abschluss gab es dann auch noch einmal blauen Himmel über dem Jakobshorn

Oberer Abfahrtsteil am Calvadeler-Sessel

Einfahrt der neuen Jakobshorn-Gipfelbahn in deren Talstation an der Ischalp. Die neuen Kabinen wirken kleiner, als die alten Kabinen und haben nach Angaben eines Gondelführers auch eine geringere Kapazität, als die Alten.
Fazit:
Hui – pfui – hui dürfte es ganz gut beschreiben. Der Start in den Tag am Morgen war hervorragend. Dann wurde es leider (zu) schnell (zu) voll und das Wetter verschlechterte sich massiv. Am Ende gab es doch wieder Skispaß mit Bodensicht.
So bleibt an sich dann nur, dass ich mir selbst einen durchschnittlichen Skitag attestiere.