Wie auch immer, der Deutschenanteil am Parkplatz dürfte um 5% gelegen haben und damit war die Stimmung am Berg sehr entspannt und Wartezeiten oder volle Pisten ein Fremdwort. Skifahrerisches Niveau sehr hoch und Anfänger kontrolliert und mit angepasster Geschwindigkeit unterwegs - gerade das in diesem Winter leider keine Selbstverständlichkeit.
Schneeverhältnisse: Nordseite generell eher hart aber griffig (pulvrig bis leicht weich), Riefenalabfahrt wie üblich hart mit zunehmenden Eisplatten. Südseite (bis Mittelstation geöffnet) weich, noch kein richtiger Pistenfirn aber auch nicht bremsig oder klebrig.
(1) Um 11, was für den Venet völlig ausreicht, heute auch für die Südseite, im Lift. Parkplatz vielleicht halb voll. Und wir reden von einem sonnigen Sonntag Mitte Februar.
(2) Gleich auf die Südseite…
(3) …und die Abfahrt im Gelände bis zur Talstation angetestet
(4) Wenig überraschend tief sulzig und vermutlich hätte es auch in der Früh noch keinen guten Harschdeckel und damit keinen Firn gehabt mangels vorheriger Strahlungszyklen. Das Ambiente hier ist aber sehr cool und versuchen kann man es ja mal, denn beim letzten Besuch Ende März gab’s erst hier unten guten Firn, obwohl es oben schon tief sulzig war.
(5) Fahrweg zur Talstation. Heustadl mit Aufprallschutz sieht man auch nicht jeden Tag.
(6) in der gemütlichen DSB Süd
(7) Weitere Trasse
(8) Die schöne Südabfahrt, bis zur Mittelstation könnte es fast noch als blaue Abfahrt durchgehen, das sind Genusscarvinghänge
(9) Start der Südabfahrt vor Lechtalerkulisse
(10) Tiefblick ins Oberinntal vor dem Kaunergrat
(11) Venetgipfel mit Observatorium, was sich recht gut einfügt. Links Rotpleiskopf und Kegelkopf, rechts der Riffler
(12) Links die Firnroute 7, von hier kaum vorstellbar. Da würde sicher nochmal ein Meter fehlen.
(13) Mit der Weinbergabfahrt werde ich auch diesmal nicht so recht warm. Ist mir vermutlich zu „normal“ und unkupiert. Für Venet-Verhältnisse wuselt es hier schon fast (14) Aber auch hier schönes Ambiente (15) Nun im Hüttenlift mit interessanter Trasse
(16) Hat auch eine rassige kupierte Abfahrt. Die Lanzen neutralisieren zwar ein Stück weit den Gitterportalmastcharme, aber ohne Beschneiung wär es hier schon knapp
(17) Es hat Reserven (18) Die Rifenalabfahrt ist eine klassische Talabfahrt. Keine breit planierte Waldschneise sondern naturnahe interessante Trassierung mit (gerne mal hängenden) Querfahrten, Richtungswechseln und kurzen Steilstücken. Notorisch hart und abgesichts dessen würde ich sie vom Gesamtanspruch durchaus als „schwarz“ ansehen, auch wenn das die reine Hangneigung streng genommen nicht hergibt. (19) In den Steilstücken kamen zunehmend Eisplatten durch - mit etwas Vorsicht aber dennoch eine spaßige sportliche Abfahrt (20) im unteren Teil (21) Seitenblick (22) Stilleben
(23) Um 3 geht’s nochmal auf die Südseite, wo der Schnee schon etwas anzieht. Da wenig aufgefahren, weiter gut fahrbar. (24) Auf der gemütlichen Jägerhütte werden jetzt auch Sonnenplätze für eine Kaffeepause frei. Dazu wird musiziert, fast schon klischeehaft (25) Dank wieder schnellem Schnee zuletzt auch noch eine meditative Abfahrt auf der Rodelbahn (26) 16:15 Uhr - Abfahrt vom Gipfel (27) Weinbergabfahrt, immernoch recht gut fahrbahr, wenn auch hier immer am meisten Betrieb war (28) Die ziemlich magere Naturschneelage am Hüttenlift (29) Kontraste auf der Riefenalabfahrt (30) Fertig (31) Statistik.
Auch nochmal zwei Videos:
Hüttenliftabfahrt
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Südabfahrt (Meranzabfahrt)
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