Heute ging es dann in die Davoser Skigebiete. Der morgendliche Blick aus dem Fenster offenbarte, dass die Wetterfrösche wieder ziemlich daneben lagen, denn es war in der Früh wolkenlos. Sehr gut!
Die Dreier-Kombi Parsenn – Rinerhorn – Jakobshorn entwickelte sich über den Tag dann so hinweg. Details zu den einzelnen Skigebieten schreibe ich an der passenden Stelle im Bericht, aber ich kann sicher vorne weg nehmen, dass heute ein sehr guter Tag war.
Das Wetter war (mal wieder) viel besser, als vorhergesagt. Gerade am Vormittag war es fast ungestört sonnig. Gegen Mittag wurden dann die Wolken mehr, aber zu mehr als einer wenig störenden, milchigen Bewölkung kam es nie. Die Sicht war somit immer hervorragend. Die Temperaturen waren heute, auch wegen des fehlenden Windes, deutlich angenehmer, als gestern.
Die Schneeverhältnisse in Davos waren überall sehr gut. Im Vergleich mit ALH und Laax würde ich behaupten, dass hier Davos aktuell vorne liegt, wobei mein jüngster Vergleich natürlich auch einen nicht zu verachtenden Wettereinfluss aufweist. Auf Parsenn waren auch die Naturschneepisten in hervorragendem Zustand und steinfrei. Am Rinerhorn kam an Hubel im unteren Bereich viel Dreck durch.
Der Andrang hielt sich heute in Grenzen, auch wenn einige Skilager oder Gruppen unterwegs waren. Wirklich voll war es aber nur auf der Totalp-Piste, die man aber ja eigentlich nicht fahren muss, es sei den, man will ins Meierhoftäli. Auf allen anderen Pisten war es sehr ruhig. Am Jakobs- und Rinerhorn war es sehr leer.
Gefallen:
Nicht gefallen:
Daher:
Bilder
Parsenn:
Leider verpasste ich in der Früh ganz knapp die 8:00 Uhr-Gondel, die eigentlich immer vor der eigentlichen ersten Bergfahrt um 08:15 Uhr fährt.
Oben im Skigebiet waren dann alle Abfahrten hervorragend präpariert und in einem sehr guten Schneezustand. Steine habe ich im Parsenn-Gebiet nirgendwo gesehen, auch nicht auf den Naturschneepisten an der 2KSB, im Seetäli oder am Gipfel. Respekt!
Bis ca. 10:00 Uhr war das Gebiet sehr leer und ich hatte – abgesehen von den Großkabinenbahnen natürlich – immer ein privates Fahrbetriebsmittel. Im Bereich Totalp – Parsennhütte füllte es sich dann aber leider rasch. Die Totalp-Piste war in Folge dessen übervölkert. Solange sich die doch zahlreichen Gruppen aber nur hier aufhalten und ich weiterhin die anderen, besseren und leeren Pisten genießen kann, stört mich das ganz und gar nicht, außer dass ich einmal rund 10 Sessel am Totalp-Sessel warten musste.

Die erste Abfahrt des Tages führte zur Schwarzseealp. Toll, dass die Naturschneepiste in einem so guten Zustand ist.

Weiter unten auf der sehr guten Abfahrt.

Auch Gruobenalp war nicht weniger perfekt

Blick aus dem Furka-Zipper im Bereich der Parsennhütte. In der Früh war es hier wirklich extrem leer

Die Pisten am Furka-Zipper waren natürlich auch grandios

Blick auf die quasi menschenleere Parsennhütte

Auch Seetäli war sehr schön und wider Erwarten ebenfalls völlig steinfrei

Auch auf der Totalp-Piste war in der Früh noch massig Platz

Die Rapid-Piste war zwar schon etwas voller, dafür aber nicht weniger perfekt. Die Abfahrt ist einfach eine geniale Abfahrt zum Carven

Blick auf die Station Höhenweg

Blick aus der Rapid-Sesselbahn

Blick ins Hauptertäli. Gut, dass sich der Wetterbericht von gestern mit dauerhafter Bewölkung und keiner Sonne mal wieder grandios geirrt hat.

Danach ging es zum gemütlichen Cruisen ins Meierhoftäli

Leere Totalp-Abfahrt

Die Abfahrt am Mäder-SL überzeugte mich nicht so recht

Die Abfahrt am SL Kreuzweg war, wie so oft, aber wieder sehr cool

Die Abfahrt an der Schiferbahn war bis unten sehr gut. Leider braucht die Bahn doch recht lange, vor allem, wenn sie lahm fährt. Heute waren es von Tal bis Berg 25min…

Danach ging es auf die Gipfel Nord. Die Abfahrt war sowas von herrlich pulvrig.

Weiterer Verlauf der Gipfel Nord. Es zog nun leider eine milchige Bewölkung auf, die zwar den Sonnenschein trübte aber die Bodensicht nicht einschränkte

Auch die Gipfel Ost war super

Blick zum Weissfluhjoch

Die Totalp-Abfahrt war unsäglich voll. Gut musste ich diese Abfahrt nicht mehr fahren

Da ich stattdessen die leere Abfahrt Wasserscheide wählte

Start der Talabfahrt nach Davos Dorf. Die Bodensicht war besser, als sie hier auf den Bildern rüber kommt

Auf der Talabfahrt kurz oberhalb von Davos. Die Talabfahrt war noch in einem sehr guten Zustand und wurde an einer Stelle nachbeschneit. Die Schneekanone war aber von der Piste abgewandt
Gemütlich erreichte ich den Bus um 12:02 Uhr ans Rinerhorn
Rinerhorn:
Nachdem es auf Parsenn langsam „voll“ wurde, war das Rinerhorn die genau richtige Wahl, um den „Massen“ auf Parsenn zu entfliehen. Es war auf Parsenn bei Leibe nicht voll, aber in einem gähnend leeren Skigebiet, wie z.B. dem Rinerhorn, Ski zu fahren ist halt schon geiler
Am Juonli war die Hauptabfahrt gewohnt sehr gut. Sie war aber doch an ein paar wenigen Stellen etwas glatt, sodass man mit dem Kantendruck aufpassen musste. Weltklasse und noch frisch präpariert war die Trainer-Piste, die ich somit sogar der Juonli-Piste vorzog.
Am Hubel merkt man in den unteren Bereichen den Schneemangel deutlich. Hier kam schon einiges an Dreck durch.
Am Nüllisch war die blaue Abfahrt mit Abzweig zum Jatzmeder trotz der fehlenden Schneeanlage ebenfalls sehr gut.
Ebenfalls top war die Talabfahrt, die dann der krönende Abschluss der ca. 2 Stunden in diesem Teilskigebiet war.
Los war absolut nichts.

Die Juonli-Hauptpiste war wie so gut wie immer wirklich toll

Blick zum Hubel

Die rote Abfahrt zum Hubel-SL war sehr unruhig. Dreck kam aber nur im untersten Bereich in geringfügigen Mengen durch.

Die blaue Abfahrt am Hubel war hingegen oben sehr, sehr gut aber unten heraus dann doch deutlich dreckiger, als die Rote

Die beste Piste des Tages heute war mit großem Abstand aber die Trainer-Piste

Die blaue Abfahrt am Nüllisch-SL war wider Erwarten sehr gut. Da der Schlusshang zur SL-Talstation nicht gut aussah, nahm ich den unproblematischen Weg zum Jatzmeder

Die Nicht-Hauptpiste am Juonli kann der Hauptpiste nicht das Wasser reichen

Grandios war dann aber wieder die tolle Talabfahrt nach Glaris, wo ich dann pünktlich den 14:20 Uhr nach Davos Platz erreichte.
Nach 1x EUB, 7x Juonli, 2x Hubel und 1x Nüllisch wollte ich dann doch noch mehr sehen.
Jakobshorn:
Nach Ankunft der RhB um 14:29 Uhr erreichte ich die leicht verspätet fahrende Jakobshornbahn um 14:30 Uhr. Perfektes Timing. Ich war gespannt, was für ein Pistenzustand mich auf dem Jakobshorn erwarten würde, denn hier ist es ja oftmals etwas wechselhaft.
Die Pisten waren aber auch hier sehr gut und machten viel Spaß. Positiv hervorzuheben sind Bräma, Usser Isch, Jatz Quattro und Gipfel, also so gut wie alles.
Los war hier wieder mehr als am Rinerhorn, aber dennoch war es schön ruhig.

Ausblick vom Bräma auf Davos. Die dortige Abfahrt war griffig und noch in einem guten Zustand

Weiter unten auf der Bräma-Abfahrt

Auf dem Grat zur Gipfelabfahrt gab es einige Schneeverwehungen

Im Gipfelsteilhang, der sehr griffig war, war es uhrzeitbedingt natürlich schon etwas dunkel

Auslauf des Gipfel-Steilhangs

Die Pisten waren auch am Jakobshorn noch wirklich sehr gut in Schuss

Die Abfahrten am Usser Isch waren allesamt klasse.

Ausblick Bergstation Usser Isch

Die beste Abfahrt am Usser Isch war die direkte Abfahrt am Lift

Schwarze 7

Auch die Abfahrt zum Jatz Quattro machte Spaß, sodass ich sie noch einmal wiederholte

Blick von der Bergstation des Jatz Quattro

Nachdem ich dann am Usser Isch dann um 15:58 Uhr die letzte Bergfahrt am Usser Isch nahm fuhr ich entlang des Calvadeler Bubble talwärts

Start der Gämpen-Talabfahrt

Blick auf den Carjörl-Anfängerbereich

Blick auf das Bolgenschanzen-Areal, ehe ich dann mit der RhB um 16:26 Uhr retour fuhr.
Fazit:
Heute war ein wirklich toller Skitag in drei der Davoser Skigebiete. Der Pisten- und Schneezustand war in allen drei besuchten Teilskigebieten absolut vergleichbar und auf sehr hohem Niveau. Sehr schön war auch das winterliche Feeling mit verschneiten Tannen und einen halbwegs weißem Talboden in Davos. Das hat mir vorgestern und gestern auf der Lenzerheide und in Laax dann doch etwas gefehlt.
Hoffentlich bessert sich das Wetter morgen noch mehr. Angesichts der anderen sehr guten Schilderungen aus den anderen beiden nahen Großskigebieten dürfte die Wahl eines Skigebiets morgen dann aber dennoch nicht gerade einfach werden.