21.04.2023 | Samnaun-Ischgl | Durchwachsen

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21.04.2023 | Samnaun-Ischgl | Durchwachsen

Beitrag von WackelPudding »

21.04.2023 Samnaun-Ischgl:

Für ein kurzes Skiwochenende wählte ich Samnaun als ersten Einstiegspunkt.
Ich war bereits am Parkplatz überrascht, dass ich nicht zuvorderst parken konnte. Es war doch schon in der Früh einiges los, was aber hauptsächlich an einem Wettbewerb auf der Samnauner Seite lag.
Im übrigen Gebiet war es – für Ischgler Verhältnisse – sehr leer, für normale Ansprüche hingegen doch recht voll. Da war es über die Osterfeiertage in den „richtigen“ Bündner Skigebieten leerer. Anstehen musste man natürlich nie, denn das muss man in Ischgl auch an Großkampftagen selten. Den Sessel musste ich mir aber öfters teilen.

Im Skigebiet oben sind über Nacht leider ca. 5-10cm oftmals nasser und pappiger Neuschnee gefallen. Dort wo Samnaun in der Früh frisch präparierte, war das ok. Auf den nicht frisch präparierten Pisten wurde der Neuschnee sehr schnell unangenehm knollig.
Im Tagesverlauf wurden die meisten Pisten aufgefahren und verbuckelt und der Neuschnee schwer und unangenehm sulzig. Schade, denn eigentlich bin ich sehr wohl ein Freund von Sulz.

Das Wetter war am Morgen noch recht trüb. Ab Mittag riss es dann aber mehr und mehr auf und der Tag wurde wettermäßig sehr freundlich.

Insgesamt ist es nach wie vor stark, was für ein großes Angebot Ischgl bis zum Saisonende aufrecht erhält. Das Skigebiet ist aber trotz dessen, dass es grundsätzlich abwechslungsreich ist, halt doch sehr eng und alles andere als weitläufig. Hier täuscht die Liftdichte ein größeres Skigebiet vor, als tatsächlich existiert. Dennoch ist Ischgl natürlich nicht per se schlecht, aber halt dennoch mit Vorsicht zu genießen.

Gefallen:
:D Wetterverbesserung im Laufe des Tages
:D Keine Liftwartezeiten
:D Viele verschiedene Pistenmöglichkeiten
:D GraubündenCard

Nicht gefallen:
:-( Ekliger Frühjahrsneuschnee
:-( Schnell aufgefahrene Pisten
:-( Hohe Liftdichte und daher teilweise viel Betrieb
:-( Dichte Bewölkung am Morgen
:-( Unabgestimmter Betriebsbeginn in Samnaun

Daher: :D :D :D von :D :D :D :D :D

Bilder:

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Am Morgen war dieses Mal immerhin die Sattelbahn parat. Da sie es in Samnaun aber unverständlicherweise nicht fertig bekommen, einen synchronisierten Betriebsbeginn zu arrangieren gab es daher an der Sattelbahn 5 „Straffahrten“. Leute, das muss besser gehen!

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In der Früh war es leider noch sehr trüb

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Langsam wurde es aber immer heller

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Grivalea war langweilig wie immer, „muss“ aber der Vollständigkeit halber gefahren werden ;-)

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Liftgewusel an der Alp Trida. Viele Lifte, viele Pisten aber wenig Fläche halt

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Verbindung Viderjoch I und II

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Blick aus dem Viderjoch II-Sessel

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Dito

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Auch eine flache Abfahrt an der Flimsattelbahn wurde eingelegt

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Blick aus der Greitspitzbahn, wo teilweise noch dichtere Wolken hängen blieben

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Salaas

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Die Abfahrten an der Langen Wandbahn waren am Vormittag furchtbar knollig. Am Nachmittag wurde es dann durch die Aufweichung besser

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Dito

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An der Zeblasbahn war nur eine schwarze Abfahrt ausgesteckt. Diese war besser, als die an der Langen Wand, aber dennoch bestand auch hier Steigerungspotential.

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Blick aus der Palinkopfbahn

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Die Abfahrt in Richtung Nachtweidebahn war schon schön sulzig

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Idalp

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Beginn der Talabfahrt in Richtung Ischgl. In den oberen Bereichen waren die Talabfahrten noch sehr gut, sie wurden aber bereits oberhalb der Mittelstationen schwer sulzig

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Talabfahrt, hier noch im guten Bereich

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Der Prennerhang war, trotz sehr geringer Frequentierung, bereits sehr tief

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Auch die Abfahrt zur Pardoramabahn war im oberen Bereich noch sehr gut und weiter unten dann schon sehr tief

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Die Gratabfahrt am Pardatschgrat war wie so oft sehr gut

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Dito

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Steilhang zur Vellileckbahn

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Blick ins Velliltal

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Die Trassenführung der dortigen 6KSB so direkt über den Grat ist auch ungewöhnlich

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Ausblick aus der Vellil-Sesselbahn

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Blick zum Pardatschgrat

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Bergstationsbereich Pardatschgrat

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Landschaftlich schöne Abfahrt durchs Velliltal

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Blick zur Idalpe

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Höllboden

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Die Abfahrt zur Thaya war auch schon recht sulzig, aber noch gut zu fahren

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Rückblick von der gleichen Stelle

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Blick aus der Höllspitzbahn, kurz vor deren Bergstation

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Und der Blick vis a vis

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Die dortige „Außenrum“-Abfahrt war noch recht gut

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Start der Verbindungspiste zur Gampenbahn. Ich fuhr zunächst aber noch einmal zuerst in Richtung Thaya

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Blick von der Thaya-Bergstation in Richtung Idalp

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Auch Bodenalpe wurde mitgenommen. Der Schnee war hier natürlich schon sehr schwer, was aber kaum störte, da die Abfahrt auch am Nachmittag noch kaum befahren war

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Die Verbindung von der Höllspitzbahn zur Gampenbahn war, wie so oft, furchtbar

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Blick aus der Gampenbahn auf die sehr schlechte Piste

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Die Piste 40 war aber noch ok

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Nur zuunterst war der Sulz unangenehm tief

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Blick zum Restaurant Schwarzwand mit den Talstationen Zeblas und Palinkopf

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Blick aus der Langen Wandbahn. Die Pisten dort waren am Nachmittag besser, als am Vormittag, da weniger knollig

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Ausblick Lange Wand

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Über die 80 ging es dann wieder ins Tal. Die obersten Meter waren noch gut. Unten raus war es dann aber doch eher ein Krampf. Der Weg entlang des Orts zur Talstation wird schon sehr knapp. Ich würde meine Hand nicht dafür ins Feuer legen, dass dieser Weg bis Saisonende hält

Fazit:
Ich merke gerade wieder, dass ich in den letzten zwei Jahren in Graubünden qualitativ deutlich höherwertiger Skifahren durfte. Leider gibt es dort aber kaum mehr ein Angebot. Klar gibt es in Graubünden kaum vergleichbar große Skigebiete, aber manchmal geht ja auch Qualität vor Quantität. Klar, Ischgl ist ein tolles großes Skigebiet mit vielen verschiedenen Pisten aller Schwierigkeitsgrade, aber ein Gefühl von Weite kommt mir in diesem Skigebiet nie auf. Dafür liegt alles zu kompakt beieinander und quasi jeder Punkt des Skigebiets ist mit einer Liftfahrt erreichbar. Ich bin mir sicher, 95% der Ischgl-Gäste taugt das komplett, ich stelle mir unter einem Großskigebiet aber doch eigentlich was anderes vor. Es bestätigt sich auch heute, dass Ischgl nie mein Lieblingsskigebiet werden wird. Es hat zwar viele Stärken, aber halt auch viele Schwächen.

Der heutige Tag war jetzt nicht schlecht. Schade, dass es nun wieder Neuschnee gab, den nun wirklich niemand mehr braucht. Dadurch haben die Pisten doch sehr gelitten. Auch wenn es heute nicht wirklich voll war, war ich überrascht, wie viel dennoch los war. Ich bin gespannt, wie dies kommendes Wochenende aussieht. Heute war das Publikum sehr gesittet unterwegs und keinesfalls Ischgl-typisch.

Ein klassischer Durchschnittstag heute.

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Re: 21.04.2023 | Samnaun-Ischgl | Durchwachsen

Beitrag von NeusserGletscher »

WackelPudding hat geschrieben: 21.04.2023 - 18:53 Klar, Ischgl ist ein tolles großes Skigebiet mit vielen verschiedenen Pisten aller Schwierigkeitsgrade, aber ein Gefühl von Weite kommt mir in diesem Skigebiet nie auf. Dafür liegt alles zu kompakt beieinander und quasi jeder Punkt des Skigebiets ist mit einer Liftfahrt erreichbar.
Ich sehe die Kompaktheit eher als Stärke, zumal man am Ende einer Liftffahrt oft Pisten verschiedener Schwierigkeitsgrade zur Auswahl hat. Als krasses Gegenbeispiel würde ich SFL anführen, welches zwar viel weitläufiger ist, wo man aber ewig lange liften muss, bis man an einen Punkt kommt. Dazu muss man an den vielen Kabinenbahnen die Ski abschnallen.
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ski-chrigel
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Re: 21.04.2023 | Samnaun-Ischgl | Durchwachsen

Beitrag von ski-chrigel »

Falsch. Man darf an vielen Kabinenbahnen die Skier abschnallen und gemütlich in eine EUB sitzen. Bei kaltem Wetter hat Ischgl diesbezüglich ein Nachteil.
:wink:
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Re: 21.04.2023 | Samnaun-Ischgl | Durchwachsen

Beitrag von WackelPudding »

Den Ziehweg-Anteil in SFL finde ich jetzt nicht wirklich störend und auch die EUBs finde ich dort im Allgemeinen passend, obwohl ich eigentlich im Team KSB bin. In SFL kommt bei mir viel mehr ein Gefühl von Weitläufigkeit auf. Mir gefällt das, ggf. viele Lifte nehmen zu müssen, um wieder zurück zu kommen.

Viel nerviger ist es mit den Ziehwegen z.B. in Kitzbühel. Hier muss man schon explizit die Pisten abseits der Runde mitnehmen, damit man auch zum Skifahren kommt.
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