Aber nun zum eigentlichen Bericht:
Mit Superlativen sind wir diesen Frühwinter ja schnell zur Hand, aber für mich und meine Jungs hat am Sonntag in Arosa einfach alles gepasst. Tiefschneetechnisch habe ich auf der ein oder anderen Powderchase (z.B. https://powderchase.com/warth-schrocken/) schon extremeres gesehen, aber in Kombination mit dem genialen Wetter und dass ich den Tag mit meinen Söhnen zusammen erleben durfte machen ihn zu meiner Nummer 1 meiner nun doch schon 23 jährigen Snowboard-Karriere. Wenn ihr jetzt rätselt wie alt ich bin - ich habe mit 32 zum ersten Mal auf dem Board gestanden…
Die Powderchase begann schon am Freitag mit der Anfahrt nach Arosa Für Samstag war den ganzen Tag Schnee angesagt und da alle Lifte nur auf Vorbereitung waren haben wir den Tag mit einem späten Frühstück gestartet. Als ich mich schon auf eine Schneeschuhe Tour mit meiner Frau eingestellt hatte wurden doch noch ein Teil der Bahnen geöffnet. Also schnell die Klamotten gewechselt, die Jungs flott gemacht (meine Frau hat das Skifahren weitestgehend abgehackt) und ab auf die Piste. In den oberen Lagen war aufgrund der schlechten Sicht ans Offpist-Fahren nicht zu denken. Im unteren Teil war die Sicht OK aber der Schnee so tief und pulvrig und das Gelände zu flach, dass für den schweren Snowboarder das Vorankommen etwas schwierig war. Wie man sieht hat es trotzdem Spass gemacht! Am Samstagabend hat es immer noch leicht geschneit aber im Vertrauen auf die Wettervorhersage stand der 8:13 Uhr Skibus für einen Einstieg über die Kulm Bahn im Plan. Gesagt getan und wir standen pünktlich an der Bushaltestelle. Erste positive Überraschung neben dem Kaiserwetter war, dass der
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Wow, wie geil ist dass denn! Ab dann haben wir „halbstündlich grüsst das Murmeltier“ gespielt, in einer Dauerschleife die Hänge am Carmenna bearbeitet und sind über den Mittelausstieg der Carmennabahn wieder zurück zur Weisshornbahn. Das Ganze haben wir mit der GoPro (ist ne alte, die in Davos verlorene ist nicht wieder aufgetaucht) dokumentiert:
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Nach dem 7. Run haben wir dann eine wohlverdiente Pause eingelegt. Als wir da so sassen merkten wir, dass wir schon ganz schön müde Beine hatten. Somit beschlossen wir ganz nach dem Motto „wenn‘s am schönsten ist soll man aufhören“ (und man noch die Beine hat um sicher den Berg runter zu kommen) den letzten Run vom Weisshorn Gipfel bis vor die Haustür unserer Unterkunft anzutreten.
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Ein genialer Abschluss für einen perfekten Tag!