Kühtai - Hochötz, 8.3.2024 - Erkundungstag bei prachtvollem Wetter
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Kühtai - Hochötz, 8.3.2024 - Erkundungstag bei prachtvollem Wetter
Was nun folgt, ist ein für mich mittlerweile sehr untypischer Bericht, nicht nur, dass es sich dabei um einen Tag reines liftunterstütztes Pistenschifahren handelt, sondern auch wurden alle Bilder ausschließlich mit einem Handy gemacht, was - bei dem strahlenden Wetter des 8.3.2024 und dem dadurch fast nicht erkennbaren Display-Inhalt - dazu geführt hat, dass ich eigentlich erst zu Hause gesehen habe, was ich wirklich photographiert habe.
Wie ist es gekommen, dass ich einen ganzen Tag auf den Pisten und Liften der in einem Tarifverbund befindlichen Schigebiete von Kühtai und Hochötz verbracht habe?
Nach einem sehr schönen Powder-Tag in Ratschings (vielleicht kommt da auch noch ein Bericht) am Vortag gemeinsam mit Kris bin ich - zu Recht - davon ausgegangen, dass die Tiroler Freerideszene bereits alles auch nur irgenwie Fahrbare bereits verspurt hat, und so stand das Kennenlernen weiterer Schigebiete für heute am Programm.
Nach einer höchst attraktiven Fahrt durchs Sellrain begann mein Schitag an der Gaiskogelbahn in Kühtai.
Nachdem heuer aus Personalmangel in Kühtai fast überhaupt keine Kassen mehr besetzt sind, wählte ich diese Bahn auf Anregung vom aktuellen Lokalmatador Dachstein als Startpunkt und der Kauf der Tageskarte an der Automatenkasse ging problemlos über die Bühne. Warum man an dieser modernen Station (inclusive Rolltreppenunterstütze Unterführung vom auf der anderen Straßenseite gelegenen Parkplatz) aber keinen Automaten zur Kartenrückgabe installiert hat, ist wohl eine der Ungereimtheiten dieses Schigebiets.
Wir befinden uns jetzt jedenfalls schon oberhalb der aktuell modernsten Bahn des Gebiets, einer 6-er-KSB mit automatischer Bügelschließung und -öffnung.
Blick Richtung Speicher Längental, in der Bildmitte im Vordergrund der obere Bereich der fixen 4SB Wiesbergbahn, auf der anderen Talseite rechts im Hintergrund die Kaiserbahn. Mittig die 3-Seen-Bahn, als 4-KSB und m.E. einer der wichtigsten Anlagen im Gebiet heute unterdimensioniert. Blick in den oberen Teil des Ortes, von rechts nach links die 4KSB Hochalterbahn, die mit ihrer Bergstation auf 2520m den höchsten Punkt des erschlossenen Gebiets erreicht, dann die kurze DSB Startbahn, der fast nicht erkennbare Sonnenlicht und im Hintergrund wieder die Kaiserbahn. Prominent im Bild der Damm des Speichers Finstertal, dessen Flanke gestern - so wie alle anderen auch nur irgendwie vom Schigebiet erreichbaren Hänge - komplett verspurt wurde. Vor Jahren gab es da auch einen Lawinentoten. Hier kann man den Alpenrosenlift erkennen, dahinter die 4KSB Hohemutbahn. 4-SB Wiesbergbahn, die eine sehr gemächliche Auffahrt bietet. Seitenwechsel auf die Sonnseite, hier der oberste Bereich der Hochalterbahn, während auf der vis-a-vis-Seite der Schnee noch pulvrig ist, ist er hier im unteren Bereich der Abfahrt harschig. Blick in die Geländekammer von Schwarzmooslift und Kaiserbahn. Im Vordergrund sieht man Masten einer Flutlichtanlage. Oberer Bereich der Hochalterabfahrt, hier der Schnee noch perfekt. noch ein Blick auf die Staumauer des Finstertal-Speichers. Ortswechsel zur Bergstation des gemütlichen Schwarzmoos-Schleppers. Blaue Abfahrt dieses Lifts, im Hintergrund die von Süden kommenden Wolken, die aber den Alpenhauptkamm nicht überqeren konnten. Schwarzmoos-Schlepper Mit einer Anlage wie dem Sonnenlift hätte ich überhaupt nicht gerechnet, ein Kurzbügler mit Liftwartservice, der Liftwart aber kein kerniger Tiroler sondern vermutlich aus Südosteuropa. An der Bergstation der Kaiserbahn. Blick nach Südosten. Neuerlicher Seitenwechsel, hier die oberste Stütze der Hohemut-Bahn, deren Bergstration irgendwie "hilflos" an der Bergflanke klebt, hilflos auch viele Schifahrer im obersten Bereich der stark abgerutschten Piste. 4-KSB Hohemutbahn, dann Alpenrosenlift, Drei-Seen-Bahn und auf der gegenüberliegenden Seite wieder die Hochalterbahn. Alpenrosenlift, Drei-Seen-Bahn und das Hotel, das auf vielen Kühtai-Bildern zu sehen ist. Im Alpenrosenlift Am Kühtai gibt es irgendwie fast nur Beschäftigungsanlagen, für mich als Hauptanlage zählt die Drei-Seen-Bahn, die an Tagen wie diesen unterdimensioniert ist,.... ...wie man hier sehen kann. Blick von der Bergstation der Drei-Seen-Bahn nach hinten, hier sind auch viele weiter aufgestiegen. Oberster Bereich der Drei-Seen-Bahn Und jetzt machen wir einen Schigebietswechsel, ca. 15 Minuten Fahrt braucht es zur Talstation der Ochsengartenbahn im Schigebiet Hochötz. Neben dem kürzlichen Unfall der Zubringerbahn Acherkogelbahn assoziiere ich mit diesem Gebiet vor allem die Tatsache, dass eben diese Bahn auf den Wetterpanoramabildern auch in der Zeit der Coronapandemie gelaufen ist, als nahezu alle anderen Schilifte und Bahnen stillgestanden sind.
Das kommende Bild ist nach dem Aussteigen aus der Ochsengartenbahn entstanden, wir sehen den Ötzilift und die 4-KSB Brunnenkopfbahn. Bergstation Brunnenkopfbahn Blick von oben zum Zentrum des Gebiets, hier kommen von links die Acherkogelbahn und die alte Sektion 2 der früheren DSB-Zubringer an, ebenso von links die Ochsengartenbahn. Oberster Bereich der Ochsengartenbahn 6-KSB Kühtailebahn, Ochsengartenbahn. Kühtailebahn Bergstation Kühlailebahn Und jetzt geht es auf einem Ziehweg in die etwas versteckte Geländekammer der Balbach-Alm, wenn man genau hinsieht erkennt man 3 Bahnen, im Vordergrund die DSB Mohrenkopf, dann die 6-KSB Wetterkreuzbahn und hinten die DSB Balbach. Die kommenden Bilder sind in der DSB Balbach entstanden. Blick zur Wetterkreuzbahn In der gemütlichen Balbachbahn, deren Pisten man alle auch von der Wetterkreuzbahn erreichen kann Oberer Bereich der Balbachbahn Wetterkreuzbahn Blick zur Bergstation der Balbachbahn Ortswechsel zur Bergstation der Wetterkreuzbahn Bergstation der DSB Mohrenkopf schwarze Piste vom Mohrenkopf Oberer Bereich der Pisten 5 / 9 Auf der Piste 5 gelangt man zur ehemaligen Mittelstation der früheren DSB-Zubringer an der Westseite des Berges, die zweite Sektion ist noch in Betrieb. Und die letzte Liftfahrt des Tages führt mich gemächlich mit dem DSB-Veteran wieder ins Zentrum von Hochötz zur letzten Talabfahrt hinunter zum Ochsengarten. Fazit: zum ersten Mal seit längerer Zeit habe ich wieder einen ganzen Tag lang nichts anderes gemacht, als ein neues Schigebiet kennen zu lernen, es hat aber auch großen Spaß gemacht und Kühtai-Hochötz sind jedenfalls einen Besuch wert!
Wie ist es gekommen, dass ich einen ganzen Tag auf den Pisten und Liften der in einem Tarifverbund befindlichen Schigebiete von Kühtai und Hochötz verbracht habe?
Nach einem sehr schönen Powder-Tag in Ratschings (vielleicht kommt da auch noch ein Bericht) am Vortag gemeinsam mit Kris bin ich - zu Recht - davon ausgegangen, dass die Tiroler Freerideszene bereits alles auch nur irgenwie Fahrbare bereits verspurt hat, und so stand das Kennenlernen weiterer Schigebiete für heute am Programm.
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Nachdem heuer aus Personalmangel in Kühtai fast überhaupt keine Kassen mehr besetzt sind, wählte ich diese Bahn auf Anregung vom aktuellen Lokalmatador Dachstein als Startpunkt und der Kauf der Tageskarte an der Automatenkasse ging problemlos über die Bühne. Warum man an dieser modernen Station (inclusive Rolltreppenunterstütze Unterführung vom auf der anderen Straßenseite gelegenen Parkplatz) aber keinen Automaten zur Kartenrückgabe installiert hat, ist wohl eine der Ungereimtheiten dieses Schigebiets.
Wir befinden uns jetzt jedenfalls schon oberhalb der aktuell modernsten Bahn des Gebiets, einer 6-er-KSB mit automatischer Bügelschließung und -öffnung.
Blick Richtung Speicher Längental, in der Bildmitte im Vordergrund der obere Bereich der fixen 4SB Wiesbergbahn, auf der anderen Talseite rechts im Hintergrund die Kaiserbahn. Mittig die 3-Seen-Bahn, als 4-KSB und m.E. einer der wichtigsten Anlagen im Gebiet heute unterdimensioniert. Blick in den oberen Teil des Ortes, von rechts nach links die 4KSB Hochalterbahn, die mit ihrer Bergstation auf 2520m den höchsten Punkt des erschlossenen Gebiets erreicht, dann die kurze DSB Startbahn, der fast nicht erkennbare Sonnenlicht und im Hintergrund wieder die Kaiserbahn. Prominent im Bild der Damm des Speichers Finstertal, dessen Flanke gestern - so wie alle anderen auch nur irgendwie vom Schigebiet erreichbaren Hänge - komplett verspurt wurde. Vor Jahren gab es da auch einen Lawinentoten. Hier kann man den Alpenrosenlift erkennen, dahinter die 4KSB Hohemutbahn. 4-SB Wiesbergbahn, die eine sehr gemächliche Auffahrt bietet. Seitenwechsel auf die Sonnseite, hier der oberste Bereich der Hochalterbahn, während auf der vis-a-vis-Seite der Schnee noch pulvrig ist, ist er hier im unteren Bereich der Abfahrt harschig. Blick in die Geländekammer von Schwarzmooslift und Kaiserbahn. Im Vordergrund sieht man Masten einer Flutlichtanlage. Oberer Bereich der Hochalterabfahrt, hier der Schnee noch perfekt. noch ein Blick auf die Staumauer des Finstertal-Speichers. Ortswechsel zur Bergstation des gemütlichen Schwarzmoos-Schleppers. Blaue Abfahrt dieses Lifts, im Hintergrund die von Süden kommenden Wolken, die aber den Alpenhauptkamm nicht überqeren konnten. Schwarzmoos-Schlepper Mit einer Anlage wie dem Sonnenlift hätte ich überhaupt nicht gerechnet, ein Kurzbügler mit Liftwartservice, der Liftwart aber kein kerniger Tiroler sondern vermutlich aus Südosteuropa. An der Bergstation der Kaiserbahn. Blick nach Südosten. Neuerlicher Seitenwechsel, hier die oberste Stütze der Hohemut-Bahn, deren Bergstration irgendwie "hilflos" an der Bergflanke klebt, hilflos auch viele Schifahrer im obersten Bereich der stark abgerutschten Piste. 4-KSB Hohemutbahn, dann Alpenrosenlift, Drei-Seen-Bahn und auf der gegenüberliegenden Seite wieder die Hochalterbahn. Alpenrosenlift, Drei-Seen-Bahn und das Hotel, das auf vielen Kühtai-Bildern zu sehen ist. Im Alpenrosenlift Am Kühtai gibt es irgendwie fast nur Beschäftigungsanlagen, für mich als Hauptanlage zählt die Drei-Seen-Bahn, die an Tagen wie diesen unterdimensioniert ist,.... ...wie man hier sehen kann. Blick von der Bergstation der Drei-Seen-Bahn nach hinten, hier sind auch viele weiter aufgestiegen. Oberster Bereich der Drei-Seen-Bahn Und jetzt machen wir einen Schigebietswechsel, ca. 15 Minuten Fahrt braucht es zur Talstation der Ochsengartenbahn im Schigebiet Hochötz. Neben dem kürzlichen Unfall der Zubringerbahn Acherkogelbahn assoziiere ich mit diesem Gebiet vor allem die Tatsache, dass eben diese Bahn auf den Wetterpanoramabildern auch in der Zeit der Coronapandemie gelaufen ist, als nahezu alle anderen Schilifte und Bahnen stillgestanden sind.
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Re: Kühtai - Hochötz, 8.3.2024 - Erkundungstag bei prachtvollem Wetter
Danke für die Eindrücke, die zu passender Zeit kommen und die ich teile.
Ich war die vergangenen 6 Tage auch zum erste Mal in Kühtai und Hochoetz unterwegs. Hat mir gut gefallen, vor allem natürlich auch, weil Wetter und Schnee nahezu perfekt waren.
Ich werde dazu beizeiten auch noch etwas schreiben, zumindest habe ich mir das vorgenommen.
Ich war die vergangenen 6 Tage auch zum erste Mal in Kühtai und Hochoetz unterwegs. Hat mir gut gefallen, vor allem natürlich auch, weil Wetter und Schnee nahezu perfekt waren.
Ich werde dazu beizeiten auch noch etwas schreiben, zumindest habe ich mir das vorgenommen.
Da mein Bildhoster seine Verzeichnisstruktur geändert hat, werden die Bilder in meinen Berichten z.T. nicht mehr angezeigt. Auf konkreten Wunsch stelle ich sie wieder her.
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Re: Kühtai - Hochötz, 8.3.2024 - Erkundungstag bei prachtvollem Wetter
Och, für Handyfotos sieht's doch ganz gut aus
Kühtai hat mir beim Besuch vor vielen Jahren auch gut gefallen - damals gab's noch ein paar Schlepper mehr.
Kühtai hat mir beim Besuch vor vielen Jahren auch gut gefallen - damals gab's noch ein paar Schlepper mehr.
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Re: Kühtai - Hochötz, 8.3.2024 - Erkundungstag bei prachtvollem Wetter
Für deine Handyfotos musst du dich nicht schämen.
Bei gutem Wetter kann man die Skigebiete durchaus mal abgrasen. Mit dem Kühtai bin ich irgendwie aber auch nie richtig warm geworden. Die Pisten auf der Südseite enden ja meistens in einem Trichter und auf der anderen Seite fahren alle an der 3 Seen Bahn. Aber wie gesagt, bei dem Wetter kann man das schon mal machen.
Bei gutem Wetter kann man die Skigebiete durchaus mal abgrasen. Mit dem Kühtai bin ich irgendwie aber auch nie richtig warm geworden. Die Pisten auf der Südseite enden ja meistens in einem Trichter und auf der anderen Seite fahren alle an der 3 Seen Bahn. Aber wie gesagt, bei dem Wetter kann man das schon mal machen.
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Re: Kühtai - Hochötz, 8.3.2024 - Erkundungstag bei prachtvollem Wetter
Geschämt hätte ich mich eh nicht. 
Aber irgendwie bin ich in letzter Zeit gelegentlich zu faul, die "richtige" Kamera mitzunehmen. Aber an dem Tag war es so hell, dass ich am Handy fast nichts erkennen konnte. Aber ich hab schon die Konsequenzen gezogen und mir ein brandneues Handy mit superhellem Display gekauft...
Aber irgendwie bin ich in letzter Zeit gelegentlich zu faul, die "richtige" Kamera mitzunehmen. Aber an dem Tag war es so hell, dass ich am Handy fast nichts erkennen konnte. Aber ich hab schon die Konsequenzen gezogen und mir ein brandneues Handy mit superhellem Display gekauft...
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Re: Kühtai - Hochötz, 8.3.2024 - Erkundungstag bei prachtvollem Wetter
Das habe ich nicht nur bei Deinem Bericht ebenfalls gedacht, sondern auch bei einem Teil meiner eigenen zeitgleichen. Tiroler Standard-Urlaubsskigebiete sind sonst auch nicht meine Präferenz, sondern eher abgelegene oder Kleinskigebiete. Kennengelernt haben möchte man sie aber. Und am Ende entscheidet auch das Wetter, wo man Ski fährt und wo nicht.gerrit hat geschrieben: 10.03.2024 - 12:30 Was nun folgt, ist ein für mich mittlerweile sehr untypischer Bericht [...]
Dem Lob für die Handyfotos schließe ich mich an. Das selbe leidige Thema kenne ich von den Travelzoom-Kameras, mit denen ich fotografiere. Wenn man mehrere verschiedene benutzt hat, bei denen das Display stets hell genug war, um damit im Schnee zu fotografieren, kommt man gar nicht auf die Idee, dass die nächste (vierte) Kamera eines Premiummarkenherstellers mit einem viel zu dunklen Display ausgestattet ist ... und ärgert sich.gerrit hat geschrieben: 10.03.2024 - 12:30[...] sondern auch wurden alle Bilder ausschließlich mit einem Handy gemacht, was - bei dem strahlenden Wetter des 8.3.2024 und dem dadurch fast nicht erkennbaren Display-Inhalt - dazu geführt hat, dass ich eigentlich erst zu Hause gesehen habe, was ich wirklich photographiert habe.
Kühtai war einen Tag nach Deinem Besuch für mich ein schönes Tagesskigebiet bei ebenfalls sonnigem Wetter. Über die Schlepplifte habe ich mich auch gefreut, bin allerdings die Übungslifte nicht gefahren. Vor 40-45 Jahren besaß ich als Kind Hotelprospekte aus Kühtai und wollte mit meinen Eltern Skiurlaub im Hotel Kühtaier Schlössl machen, das ich wirklich für ein kleines Schloss hielt. Dazu gekommen ist es natürlich nicht. Das kleine, stylische Hotel brannte 1981 ab und wurde durch den üblichen Kasten im alpenländischen Stil ersetzt, das dort heute steht ... womit mein Wunsch obsolet wurde.
In Hochoetz gibt es m.E. zuviele Unzulänglichkeiten. Die EUB Ochsengarten benötigt eine richtig gute Abfahrt, die die Skigäste wiederholen möchten, z.B. als Fortsetzung der Abfahrt der KSB Kühtaile. Und die Wetterkreuzbahn im Balbachtal benötigt eine zweite gute Abfahrt, um den Sektor attraktiver zu machen. Mit beidem wäre viel für eine Aufwertung des Skigebiets erreicht.
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Re: Kühtai - Hochötz, 8.3.2024 - Erkundungstag bei prachtvollem Wetter
das ist ja lustig... auch ich hatte heuer im Januar meine Ersterkundung von Küthai und Hochötz (im Rahmen einer Skifreizeit mit rund 10 Personen).
Richtig positiv eingebrannt hat sich dabei nichts, aber auch nicht wirklich Negatives mit Ausnahme der Hütten. Im Kühtai wurde es mir landschaftlich doch etwas langweilig, weil sich das meiste halt auf zwei nahezu gespiegelten Seiten abspielt. Die fast-außenrum Piste am Hochalter und die schwarzen Rinnen am Gaiskogel waren da noch das Interessanteste. Katastrohal kam mir die Hüttensituation vor. Da es Januar-mäßig zünftig frisch war und man höchstens im prallen Sonnenschein draußen sitzen konnte, waren alle Hütten im Skigebiet total überfüllt. Wir sind dann ins "Dorf" ausgewichen, was auch okay war. Aber halt kein Vergleich zu einer Einkehr oben am Berg.
Hochötz hat mir mit den unterschiedlichen Geländekammern vom Gebietscharakter her mehr zugesagt.
Richtig positiv eingebrannt hat sich dabei nichts, aber auch nicht wirklich Negatives mit Ausnahme der Hütten. Im Kühtai wurde es mir landschaftlich doch etwas langweilig, weil sich das meiste halt auf zwei nahezu gespiegelten Seiten abspielt. Die fast-außenrum Piste am Hochalter und die schwarzen Rinnen am Gaiskogel waren da noch das Interessanteste. Katastrohal kam mir die Hüttensituation vor. Da es Januar-mäßig zünftig frisch war und man höchstens im prallen Sonnenschein draußen sitzen konnte, waren alle Hütten im Skigebiet total überfüllt. Wir sind dann ins "Dorf" ausgewichen, was auch okay war. Aber halt kein Vergleich zu einer Einkehr oben am Berg.
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Re: Kühtai - Hochötz, 8.3.2024 - Erkundungstag bei prachtvollem Wetter
Im Kühtaier Skigebiet gibt es lediglich drei Bergrestaurants / Hütten. Verglichen mit anderen Passhöhen-Skigebieten wie z.B. dem Tonalepass sind das in der Tat wenige. Da mir das beim Studieren des Pistenplans aufgefallen ist, habe ich meine Mittagseinkehr von vornherein unten an der Passstraße eingeplant, was gut geklappt hat. Dort gibt es genügend Einkehrmöglichkeiten, und meine an der Talstation Hochalter war gut und preislich sogar unerwartet günstig. Mit einer Zehnergruppe ist es allerdings eine andere Liga ... für 10 Personen würde ich mittags reservieren.
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Re: Kühtai - Hochötz, 8.3.2024 - Erkundungstag bei prachtvollem Wetter
In der dortigen Graf-Ferdinand-Hütte habe ich seinerzeit meinen ersten und bis heute letzten Leberknödel probiert. Die drei (?) Übrigen der Knödelvariation waren sehr lecker und ich hab die Hütte eigentlich in guter (wenn auch leicht verblasster) Erinnerung. Seitdem bin ich auch großer Fan von KaaspressknödelnHarzwinter hat geschrieben: 19.03.2024 - 11:34 Im Kühtaier Skigebiet gibt es lediglich drei Bergrestaurants / Hütten.
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