Ich startete grob um halb Sechs vom Parkplatz an der Capanna Alpina, mit dem Ziel noch vor der ersten Seilbahn gegen Achte rum am Gipfel zu sein.
Einerseits konnte ich so entlang der Abfahrt in ca. 30cm (Tal) neuem Schnee die erste Spur in die Landschaft ziehen und andererseits noch den Rest des Tages mit den Freunden, die gegen Neun die Bahn hochnehmen wollten, um mit mir zum ersten Mal diese Abfahrt zu bestreiten.
Das erste Licht streicht den Gipfel der Conturinesgruppe
Blick Richtung Peitlerkofel, San Cassiano (unser Unterkunftsort) noch bedeckt.
Das Massiv des kleinen Lagazuoi begleitet mich auf dem oberen abgeflachten Stück.
Conturinesmassiv mit mehr Sonne.
Diese bekam ich am Steilstück der Lagazuoischarte nun auch zu Gesicht.
Tolle Stimmung!
Nun erhebt sich die Tofane di Rozes mit ihren 3225m in ihrem Winterkleid, welches einem Gespenst ähnelt.
Diese bestieg ich 2017.
Kurz vor der Hütte und der Bergstation zeigen sich nun auch vorne Cinque Torri und Croda da Lago (zackige Zähne darüber)
und die beiden Giganten Antelao und Pelmo, die das Tor zum Boitetal öffnen.
Den Monte Pelmo mit seinen 3164m bestieg ich 2021 allein, wie auch die Tofane.
Blick gen Alta Badia in die andere Richtung.
Nun kann ich schon das Gipfelkreuz erkennen.
Geschafft! Bissl anstrengend gegen die Sonne zu gucken.
Großer Lagazuoi (vorne) mit den drei Tofanen, di Dentro, di Mezzo und di Rozes.
Conturines und Fanesspitze.
Die Marmolata...
... Königin der Dolomiten.
Die drei Damen haben sich derweil eine angezündet.
Gruppo Sella mit Piz Boe. Ich nahm 2015 an, daß ich auf dem Gipfel stand. Später stellte sich für mich heraus, daß es dort gar eine kleine Hütte hat und ich rechts
daneben auf dem etwas niedrigeren Gipfel gewesen bin.
Wollte dieses vergangene Woche nachholen, doch mit dem vielen Neuschnee mied ich steilere Hänge,
da die Unterlage ordentlich Oberflächenreif aufwies.
Nun rauchen fast alle, Bollwerk Pelmo schien sich gleich eine Cohiba zu gönnen.
Auch Kollege Antelao ließ es ordentlich qualmen.
Also Richtung Aufstiegsspur und zur Seilbahn, um die Freunde zu empfangen.
Rückblick zum Gipfel des kleinen Lagazuoi.
Wo bleiben se. Mit etwas Verspätung kamen sie dann oben an.
Piste und Pass (sie fuhren über Arraba) waren wegen Lawinen gesperrt und
wurden erst gegen halb 11 freigegeben.
Somit viel Zeit zum schweifen, für Kaffee,
um im Anschluß die gähnend leere Piste abzufahren.
Die restlichen Bilder entlang der Abfahrt.
An der Scotoni-Hütte hatte es noch eine längere Einkehr,
ob der wenigen Menschen in dem tiefverschneiten Tal.
Bis wir dann mit den Pferden rüber zum Schlepper machten.
Grandioser Tag!