Quelle: Eine Seilbahnkabine für die StraßeDer Südtiroler Seilbahnhersteller Leitner hat auf dem Seilbahnkongress in Vancouver sein Produkt ConnX vorgestellt. Es handelt sich dabei um eine Seilbahn, deren Kabine auf der Straße weiterfahren kann. Konkret wird die Kabine bei der Einfahrt in die Station an ein autonomes Elektrofahrzeug übergeben. Die Marktreife soll im nächsten Jahr erreicht werden. Der erste Prototyp stammt aus dem Jahr 2021.
Eine Seilbahnkabine für die Straße
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Re: Eine Seilbahnkabine für die Straße
Das ist eine sau dumme Idee, aus vielen Gründen. Eine Seilbahn spukt alle paar Sekunden eine Gondel aus, die auf die Straße zu schicken würde lustig. Wenn nur alle 5 min eine Gondel fährt, dann stellt sich dagegen die Frage nach dem Sinn einer EUB.
Bisher gibt es noch keine funktionierenden autonomen Kleinbusse. Leitner macht das System jetzt noch komplexer, bevor die Kernfunktion läuft. Teures System ohne wirklichen Nutzen.
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Re: Eine Seilbahnkabine für die Straße
Ich kann deine Bedenken nicht teilen. Wo bitte wird gesagt, dass man so ein System für eine Seilbahn anwenden will, wo im extrem dichten Takt alle paar Sekunden eine Kabine kommt? Das wurde nirgends genannt. Und auch das mit den 5 Minuten als Takt wurde nirgends genannt, sondern kam nur von dir. Also bitte hier keine derart extremen Annahmen treffen, nur um damit eine rein subjektive Ablehnung irgendwie begründen zu können - das ist unsachlich!
Hier geht es jetzt v.a. drum, die Machbarkeit so eines Systems, also das Umsetzen der Kabinen von der Seilbahn auf autonom fahrende Fahrgestelle und zurück praxistauglich nachweisen zu können. Leitner spricht im Video davon, dass sie 2025 bereits ein marktreifes Produkt haben wollen. In so kurzer Zeit wird man jedoch mit Sicherheit noch kein autonomes Fahrgestell haben, dass wirklich im Straßenverkehr zusammen mit Autos, Fahrrädern, etc. vollautonom fahren kann. Hier ist zwar die Technik im Autosektor schon sehr weit, aber bis das wirklich mal im harten Alltag kommen wird, dauert es noch länger als bis 2025. Also gehe ich davon aus, dass Leitner hier im ersten Schritt erstmal das autonome Fahren dieser Fahrgestelle auf eigenen Fahrspuren bis 2025 anbieten kann bzw. wird und erst ein paar Jahre später wirklich autonomes Fahren im normalen Straßenraum.
Und so ein Umsetzen dient ja in erster Linien dazu, einen umsteigefreien ÖPNV durch die Kombination Seilbahn plus autonomes Fahrgestell bieten zu können. Eine Seilbahn mit extrem dichtem Takt von nur wenigen Sekunden, wäre für die Fahrgestelllösung wohl auch garnicht die Zielgruppe sondern vielmehr Stationen an strategisch gelegenen Stationen, wo man durch dieses Umsetzen eine umsteigefreie Reisekette schaffen kann. Und machen wir uns bitte eines bewusst: Leitner hat bekanntlich Bartholet gekauft, die ja das Ropetaxi erfunden haben und gerade die erste Anlage in Flims in Betrieb genommen haben bzw. noch zu Ende bauen. Um ein Seilbahnsystem vollintegriert als ÖPNV im urbanen Umfeld anbieten zu können, wäre das autonom fahrende Fahrgestell die ideale Ergänzung zum Ropetaxi. Und beim Ropetaxi hat man ja ein System, dass gerade nicht auf extrem dichte Takte ausgelegt ist sondern auf direktes, umsteigefreie Fahren in einer Kabine vom Start bis zum Ziel, wo derart dichte Takte garnicht so vorkommen würden. Also ist hier eine Kombination mit dem Fahrgestell damit sehtr gut denkbar - genau wie mit anderen Seilbahnsystemen, wo man an Zwischenstationen z.B. nur einen Teil der Kabinen auf diese autonomen Fahrgestelle umsetzen lassen würde und die restlichen Kabinen bleiben am Seil und fahren so weiter.
Ach ja: Doppelmayr forscht bekanntlich in die gleiche Richtung und will den Baukasten aus Seilbahn und autonomem Fahrgestell zusätzlich noch mit seinem City Cable Car kombinieren. Wenn also gleich zwei große Seilbahnhersteller in genau die gleiche Richtung gehen, dann werden sie sich schon was dabei denken. Ich glaube, die kennen ihr Marktsegment und die künftigen potenztiellen Märkte etwas besser also du - nix für Ungut.
Hier geht es jetzt v.a. drum, die Machbarkeit so eines Systems, also das Umsetzen der Kabinen von der Seilbahn auf autonom fahrende Fahrgestelle und zurück praxistauglich nachweisen zu können. Leitner spricht im Video davon, dass sie 2025 bereits ein marktreifes Produkt haben wollen. In so kurzer Zeit wird man jedoch mit Sicherheit noch kein autonomes Fahrgestell haben, dass wirklich im Straßenverkehr zusammen mit Autos, Fahrrädern, etc. vollautonom fahren kann. Hier ist zwar die Technik im Autosektor schon sehr weit, aber bis das wirklich mal im harten Alltag kommen wird, dauert es noch länger als bis 2025. Also gehe ich davon aus, dass Leitner hier im ersten Schritt erstmal das autonome Fahren dieser Fahrgestelle auf eigenen Fahrspuren bis 2025 anbieten kann bzw. wird und erst ein paar Jahre später wirklich autonomes Fahren im normalen Straßenraum.
Und so ein Umsetzen dient ja in erster Linien dazu, einen umsteigefreien ÖPNV durch die Kombination Seilbahn plus autonomes Fahrgestell bieten zu können. Eine Seilbahn mit extrem dichtem Takt von nur wenigen Sekunden, wäre für die Fahrgestelllösung wohl auch garnicht die Zielgruppe sondern vielmehr Stationen an strategisch gelegenen Stationen, wo man durch dieses Umsetzen eine umsteigefreie Reisekette schaffen kann. Und machen wir uns bitte eines bewusst: Leitner hat bekanntlich Bartholet gekauft, die ja das Ropetaxi erfunden haben und gerade die erste Anlage in Flims in Betrieb genommen haben bzw. noch zu Ende bauen. Um ein Seilbahnsystem vollintegriert als ÖPNV im urbanen Umfeld anbieten zu können, wäre das autonom fahrende Fahrgestell die ideale Ergänzung zum Ropetaxi. Und beim Ropetaxi hat man ja ein System, dass gerade nicht auf extrem dichte Takte ausgelegt ist sondern auf direktes, umsteigefreie Fahren in einer Kabine vom Start bis zum Ziel, wo derart dichte Takte garnicht so vorkommen würden. Also ist hier eine Kombination mit dem Fahrgestell damit sehtr gut denkbar - genau wie mit anderen Seilbahnsystemen, wo man an Zwischenstationen z.B. nur einen Teil der Kabinen auf diese autonomen Fahrgestelle umsetzen lassen würde und die restlichen Kabinen bleiben am Seil und fahren so weiter.
Ach ja: Doppelmayr forscht bekanntlich in die gleiche Richtung und will den Baukasten aus Seilbahn und autonomem Fahrgestell zusätzlich noch mit seinem City Cable Car kombinieren. Wenn also gleich zwei große Seilbahnhersteller in genau die gleiche Richtung gehen, dann werden sie sich schon was dabei denken. Ich glaube, die kennen ihr Marktsegment und die künftigen potenztiellen Märkte etwas besser also du - nix für Ungut.
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Re: Eine Seilbahnkabine für die Straße
Die Frage ist, für welchen Zweck solche Kabinen geschaffen sind. Soll wirklich ein Großteil der Kabinen auf die Straße, oder ist das Produkt eher dafür gedacht, dass nur z.B. jede 10. Kabine die Seilbahn verlässt und auf den Hauptverbindungsstrecken Seilbahnen fahren?
Sonst bräuchte es ja einen enormen Vorrat an Seilbahnkabinen, da das Seil sonst schnell leer ist. Und was, wenn es einen Stau gibt? Dann fehlen ja nochmal mehr Kabinen. Oder ist das System als eine Art Ersatz für Busse gedacht, fährt also von der Seilbahn zu einer Bushaltestelle und ergänzt das Seilbahnnetz, wo eine Seilbahn z.B. wg. Überfahrtsrechten nicht fahren könnte. Auf jeden Fall ein hochinteressantes System!
Sonst bräuchte es ja einen enormen Vorrat an Seilbahnkabinen, da das Seil sonst schnell leer ist. Und was, wenn es einen Stau gibt? Dann fehlen ja nochmal mehr Kabinen. Oder ist das System als eine Art Ersatz für Busse gedacht, fährt also von der Seilbahn zu einer Bushaltestelle und ergänzt das Seilbahnnetz, wo eine Seilbahn z.B. wg. Überfahrtsrechten nicht fahren könnte. Auf jeden Fall ein hochinteressantes System!
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Re: Eine Seilbahnkabine für die Straße
Machbar ist vieles. Siehe Flim Express.
Die Frage ist, wo kann das System sinnvoll eingesetzt werden und bringt die Vorteile die erhofft werden.
Im ÖPNV gibt es einen Takt. Z.B. 10min.
Das System muss darauf auch abgestimmt sein.
Was passiert den auch wenn so ein Fahrzeug mit Platten liegen bleibt?
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Re: Eine Seilbahnkabine für die Straße
Du hast meinen Beitrag nicht richtig gelesen. Das Problem ist, dass sich eine EUB für so geringe Takte, und da zähle ich eben 5 min schon dazu, nicht lohnt. Rechne doch mal nach, bei einem 5 min Takt hat man 12 Fahrten/h, also 120 Pph. Bei 10 min Takt ist man noch bei der Hälfte, also 60 Pph. Das ist weniger als ein voller 12 m Bus pro Stunde.Skyworld hat geschrieben: 27.06.2024 - 14:08 Ich kann deine Bedenken nicht teilen. Wo bitte wird gesagt, dass man so ein System für eine Seilbahn anwenden will, wo im extrem dichten Takt alle paar Sekunden eine Kabine kommt? Das wurde nirgends genannt. Und auch das mit den 5 Minuten als Takt wurde nirgends genannt, sondern kam nur von dir. Also bitte hier keine derart extremen Annahmen treffen, nur um damit eine rein subjektive Ablehnung irgendwie begründen zu können - das ist unsachlich!
EUBs fangen an bei ungefähr der zehnfachen Kapazität langsam interessant zu werden.
Was soll das denn ohne autonomes Fahren im Straßenverkehr überhaupt noch bringen? Da nimmt man doch lieber gleich was spurgebundenes wie ei Doppelmayr.Skyworld hat geschrieben: 27.06.2024 - 14:08 Hier geht es jetzt v.a. drum, die Machbarkeit so eines Systems, also das Umsetzen der Kabinen von der Seilbahn auf autonom fahrende Fahrgestelle und zurück praxistauglich nachweisen zu können. Leitner spricht im Video davon, dass sie 2025 bereits ein marktreifes Produkt haben wollen. In so kurzer Zeit wird man jedoch mit Sicherheit noch kein autonomes Fahrgestell haben, dass wirklich im Straßenverkehr zusammen mit Autos, Fahrrädern, etc. vollautonom fahren kann. Hier ist zwar die Technik im Autosektor schon sehr weit, aber bis das wirklich mal im harten Alltag kommen wird, dauert es noch länger als bis 2025. Also gehe ich davon aus, dass Leitner hier im ersten Schritt erstmal das autonome Fahren dieser Fahrgestelle auf eigenen Fahrspuren bis 2025 anbieten kann bzw. wird und erst ein paar Jahre später wirklich autonomes Fahren im normalen Straßenraum.
Die Seilbahnhersteller versuchen seit Jahren verzweifelt auf dem ÖPNV Markt Fuß zu fassen, mit überschaubarem Erfolg. Nur ganz wenige Städte der Welt setzen intensiv auf Seilbahnen, sonst sind es meist nur Einzelprojekte. Vor allem in Europa sind sogenannte urbane Seilbahnen meist auch nur Ausflugsbahnen. DM nennt als Referenzen z.B. gerne Koblenz und London, beide sind aber nicht wirklich ÖV Linien. Frankreich fängt jetzt gerade an ernst zu machen, warten wir mal ab was da rauskommt.Skyworld hat geschrieben: 27.06.2024 - 14:08 Ach ja: Doppelmayr forscht bekanntlich in die gleiche Richtung und will den Baukasten aus Seilbahn und autonomem Fahrgestell zusätzlich noch mit seinem City Cable Car kombinieren. Wenn also gleich zwei große Seilbahnhersteller in genau die gleiche Richtung gehen, dann werden sie sich schon was dabei denken. Ich glaube, die kennen ihr Marktsegment und die künftigen potenztiellen Märkte etwas besser also du - nix für Ungut.
Beide Hersteller haben auch schon in der Vergangenheit Konzepte entwickelt die sich nur schwer oder gar nicht verkaufen. DM ist den Cableliner in der ursprünglichen, kuppelbaren Version nie losgeworden und das Citycablecar, als Wälderbahn bekanntgeworden, gibt es auch noch nirgends.
Leitner tut sich mit dem Verkauf der Minimetro noch schwerer, auch wenn die eine kuppelbare Anlage vebaut haben.
Offenbar kennen sie den Markt eben doch nicht so gut wie du glaubst.
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Re: Eine Seilbahnkabine für die Straße
Die Kabinenholen dich im Skiort vor der Hütte ab und fahren zur Talstation, dort hängen Sie sich dann ans Seil und fahren auf den BergRam-Brand hat geschrieben: 27.06.2024 - 21:14 Machbar ist vieles. Siehe Flim Express.![]()
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Re: Eine Seilbahnkabine für die Straße
Das Konzept mit der Strassenplattform für die Seilbahnkabinen erinnert mich an den „MetroSnap“ Konzept von Rinspeed. Nur, dass es dort auch eine Güterversion gab.
Link: https://www.rinspeed.com/de/MetroSnap_5 ... ar.html#l1
Der grösste Unterschied ist die Einstiegshöhe im Vergleich zum Rinspeed-Konzept. Hier wären die Anpassungskosten für Rollstuhlfahrer an den Haltestellen höher.
Link: https://www.rinspeed.com/de/MetroSnap_5 ... ar.html#l1
Der grösste Unterschied ist die Einstiegshöhe im Vergleich zum Rinspeed-Konzept. Hier wären die Anpassungskosten für Rollstuhlfahrer an den Haltestellen höher.
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Re: Eine Seilbahnkabine für die Straße
Du sprichst da noch ein wichtiges Problem an. Für diese Fahrzeuge müsste man überall Hochbussteige errichten um einsteigen zu können, das kostet und macht die Integration ins Ortsbild schwieriger.
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Re: Eine Seilbahnkabine für die Straße
Bitte beachten, dass diese Leitner-Anlage jetzt erstmal eine Testanlage ist, um die Technik serienreif zu bekommen und v.a. zuvor Grundlagenforschung zu betreiben. Wie die endgültigen autonomen Drehgestelle dann letztlich auzssehen werden, wissen wir alle heute noch nicht. Also bitte jetzt schon keine derartig überhasteten, absoluten Urteile drüber fällen, denn die Leitner-Techniker wissen denke ich sehr gut, dass sie auch auf die Einstiege und deren Höhe dabei achten müssen.
Jetzt lasst also bitte die Anlagen mal richtig in Betrieb gehen, lasst die Techniker intensiv testen und wartet einfach mal fair ab, was dann am Ende als finales Designkonzept rauskommt.
Jetzt lasst also bitte die Anlagen mal richtig in Betrieb gehen, lasst die Techniker intensiv testen und wartet einfach mal fair ab, was dann am Ende als finales Designkonzept rauskommt.
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Re: Eine Seilbahnkabine für die Straße
Nur so als Notiz:
Leitner, bzw. deren Kollaborationspartner (Mechanik, Elektrik) für das selbstfahrende Fahrzeug, werden die anspruchsvolle Technologie zum autonomen Fahren kaum selber entwickeln. Vielmehr gibt es das als Systemplattform weitgehend fertig von spezialisierten Unternehmen zu kaufen. Das bekannteste ist bspw. Mobileye (gehört zu Intel).
Die Komplexität "autonomes Fahren" entfällt für Leitner, das kaufen die zu.
Jedenfalls dürfte dies der pragmatische Ansatz sein.
Autonomes Fahren meint hier m.M. nicht unbedingt, dass die Kabinen frei in der Stadt rumkurven. Das erscheint mir wenig wahrscheinlich aus vielerlei Gründen. Vielmehr wird das Gefährt eher auf eigener Fahrspur fahren, und den Straßenverkehr (Ampel-)gesichert queren, oder allenfalls in verkehrsberuhigten 30er Zonen gemischt fahren, und zwar zu einer Auswahl an definierten und machbaren Zielen. Ganz ähnlich, wie dies die kleinen elektrischen Minibusse machen, die seit etwa einer Dekade hier und da im Probelinienbetrieb fahren...
Leitner, bzw. deren Kollaborationspartner (Mechanik, Elektrik) für das selbstfahrende Fahrzeug, werden die anspruchsvolle Technologie zum autonomen Fahren kaum selber entwickeln. Vielmehr gibt es das als Systemplattform weitgehend fertig von spezialisierten Unternehmen zu kaufen. Das bekannteste ist bspw. Mobileye (gehört zu Intel).
Die Komplexität "autonomes Fahren" entfällt für Leitner, das kaufen die zu.
Jedenfalls dürfte dies der pragmatische Ansatz sein.
Autonomes Fahren meint hier m.M. nicht unbedingt, dass die Kabinen frei in der Stadt rumkurven. Das erscheint mir wenig wahrscheinlich aus vielerlei Gründen. Vielmehr wird das Gefährt eher auf eigener Fahrspur fahren, und den Straßenverkehr (Ampel-)gesichert queren, oder allenfalls in verkehrsberuhigten 30er Zonen gemischt fahren, und zwar zu einer Auswahl an definierten und machbaren Zielen. Ganz ähnlich, wie dies die kleinen elektrischen Minibusse machen, die seit etwa einer Dekade hier und da im Probelinienbetrieb fahren...
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Re: Eine Seilbahnkabine für die Straße
Stimmt.
Da gibt es sicherlich auch noch viele behördliche Hürden.
Eine Seilbahnkabine als KFZ zulassen.
Jedenfalls wird aus einer Seilbahnkabine, Fahrbetriebsmittel, plus Untergestell ein Fahrzeug.
Ob das beim ADAC Crashtest 5 Sterne bekommt mag ich zu bezweifeln.
Ich kann mich daran erinnern, daß es in Hamburg Busse gibt die in das Wasser fahren können.
Die Erfinder mussten etliches Bedenken. Wegen KFZ und Boot in einem. Daher mein Hinweis mit den Behörden.
Da gibt es sicherlich auch noch viele behördliche Hürden.
Eine Seilbahnkabine als KFZ zulassen.
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Ob das beim ADAC Crashtest 5 Sterne bekommt mag ich zu bezweifeln.
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Re: Eine Seilbahnkabine für die Straße
Genau das lag mir auch auf der Zunge. So ein System ist niemals Zulassungsfähig. Und aus meiner Sicht kaum dahin zu entwickeln.Ram-Brand hat geschrieben: 02.07.2024 - 09:04 Stimmt.
Da gibt es sicherlich auch noch viele behördliche Hürden.
Eine Seilbahnkabine als KFZ zulassen.
Jedenfalls wird aus einer Seilbahnkabine, Fahrbetriebsmittel, plus Untergestell ein Fahrzeug.
Ob das beim ADAC Crashtest 5 Sterne bekommt mag ich zu bezweifeln.
Ich kann mich daran erinnern, daß es in Hamburg Busse gibt die in das Wasser fahren können.
Die Erfinder mussten etliches Bedenken. Wegen KFZ und Boot in einem. Daher mein Hinweis mit den Behörden.
Geht also höchstens auf komplett abgetrennten eigenen Routen die wiederum von der Umwelt mindestens mit Zäunen abgeschirmt werden muss... Und das treibt die Idee ins Absurde.
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Re: Eine Seilbahnkabine für die Straße
Also ich könnte mir so ein System vorstellen als "Überbrückung" bei einer Tal-zu-Tal-Verbindung, wo eine Pendelbahn nicht realisierbar ist. In Zell am See zum Beispiel bei der angedachten Verbindung von der Schmittenhöhe zum Maiskogel. Da könnte man dann eine eigene Spur für diese Kabinen legen.Ram-Brand hat geschrieben: 27.06.2024 - 21:14 Machbar ist vieles. Siehe Flim Express.![]()
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Re: Eine Seilbahnkabine für die Straße
Grundsätzlich eine gute Idee, nur warum soll man dann ein System nehmen, bei dem auf Asphalt oder Beton ohne Spurführung gefahren wird? Was schienengebundenes, wie von DM angeboten, wäre da wesentlich geeigneter.
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Re: Eine Seilbahnkabine für die Straße
Solche Systeme mit autonom fahrenden Kabinen sehe ich v.a. von Vorteil für die Feinverteilung in engen Innenstädten, wo Seilbahnen oder ein CCC aus Platz- oder Sichtgründen garnicht gebaut werden kann. Auch große Firmengelände, Messegelände, touristische Gebiete, Freizeitparks, Wohngebiete an Hauptverkehrsrouten, etc. sehe ich hier als potenzielle Anwendungsbereiche. Da gäbe es viele Möglichkeiten und v.a. Kombinationsmöglichkeiten der verschiedenen Systeme - egal ob im Fahrgast- oder Frachtbetrieb.
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Re: Eine Seilbahnkabine für die Straße
Wenn man die Kleinbusse endlich zum Laufen bekommt wäre das schon interessant, bisher funktioniert es aber noch nicht. Aber dann lässt man die Leute halt umsteigen. Die Kabinen umzuladen ist einfach viel zu umständlich und verursacht nur Probleme. Wenn man dann verschiedene Routen fährt, nach dem Umladen, dann muss man an der Gondelstation immer drauf achten in welche Gondel man einsteigt. Klar, das kann man dann als Ropetaxi auslegen, aber das macht das ganze System noch komplizierter und teurer.
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Re: Eine Seilbahnkabine für die Straße
Interview mit Herrn Günter Tschinkel, Chef der Elektronikabteilung bei Leitner Seilbahnen ist erschienen: https://www.top.tirol/news/was-kann-die ... l-wirklich
abgerufen am 04.07.2024
Laut Aussage im Interview soll das TÜV-Zertifikat bis Ende des Jahres vorliegen. Nur wofür wurde im Artikel nicht erwähnt.
Was ich mir eher im Flachland vorstellen kann, ist das System im Güterverkehr einzusetzen, da gibt es anscheinend Anfragen. Der Personentransport in den europäischen Städten ist eine Herausforderung, da hat sich der öffentliche Verkehr über Jahrzehnte entwickelt. Schon um einen Umsteigezwang zu vermeiden, wird eher auf bestehende Verkehrsträger gesetzt. Auf anderen Kontinenten könnte das durchaus etwas für den Personentransport in Städten oder in Vergnügungsparks sein.
Man könnte das System auch im Tal für eine Seilbahnschaukel von zwei Skigebieten einsetzen. Wo es keine anderen Möglichkeiten gibt. Vielleicht sollte man in diese Richtung denken, in Europa.
abgerufen am 04.07.2024
Laut Aussage im Interview soll das TÜV-Zertifikat bis Ende des Jahres vorliegen. Nur wofür wurde im Artikel nicht erwähnt.
Was ich mir eher im Flachland vorstellen kann, ist das System im Güterverkehr einzusetzen, da gibt es anscheinend Anfragen. Der Personentransport in den europäischen Städten ist eine Herausforderung, da hat sich der öffentliche Verkehr über Jahrzehnte entwickelt. Schon um einen Umsteigezwang zu vermeiden, wird eher auf bestehende Verkehrsträger gesetzt. Auf anderen Kontinenten könnte das durchaus etwas für den Personentransport in Städten oder in Vergnügungsparks sein.
Man könnte das System auch im Tal für eine Seilbahnschaukel von zwei Skigebieten einsetzen. Wo es keine anderen Möglichkeiten gibt. Vielleicht sollte man in diese Richtung denken, in Europa.
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Re: Eine Seilbahnkabine für die Straße
???Skyworld hat geschrieben: 03.07.2024 - 17:04 Solche Systeme mit autonom fahrenden Kabinen sehe ich v.a. von Vorteil für die Feinverteilung in engen Innenstädten, wo Seilbahnen oder ein CCC aus Platz- oder Sichtgründen garnicht gebaut werden kann.
Vorteil gegenüber was? Bus, Bahn und Individualverkehr?
Du musst schon vorhandene Konzepte mit der Innovation in Vergleich setzen, um einen Vorteil darstellen zu können.
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Re: Eine Seilbahnkabine für die Straße
Ich sehe da schon einen Vorteil ggü. normalen Seilbahnen und Bussen, wenn das System so wäre, wie ich es mir hier vorstelle: Wenn man einen Ort hat, der an/auf einem Berg liegt, könnte man eine Seilbahn von unten nach oben bauen, die Kabinen fahren dann zu den Bushaltestellen. Diese hätten dann einen Knopf, idealerweise auch eine App, mit der man dann ein Fahrzeug anfordern kann. Dieses würde dann zur Bushaltestelle fahren, die Gäste mitnehmen und dann zur Seilbahn fahren. Ein Beispiel, was mir spontan einfällt und wo ich mir so etwas vorstellen könnte (unabhängig von Landschaftsschutz, Preis etc.) wäre zwischen Weißenbach am Lech und der B199 oberhalb von Untergaicht. Dort überwindet eine Passtraße 200 Höhenmeter, die man mit einer 1,2 km langen Seilbahn überwinden könnte. Diese würde dann zusammen mit ihren Kabinen das gesamte Busnetz zwischen Schattwald und Reutte ersetzen, das bräuchte natürlich viele Kabinen und wäre extrem teuer. Sollte das aber in einer Zeit passieren, in der Busse sowieso durch autonome Busse ersetzt werden, gäbe es die Mehrkosten m.E. hauptsächlich für die Seilbahn. Mit Sicherheit ist diese Idee (aktuell) utopisch, für manche auch dystopisch, aber je nach Ortschaft m.E. durchaus gewinnbringend und langfristig umweltschonend. Und dank kürzerer Strecken einer Seilbahn im Vergleich zur Passtraße würde die im Verhältnis zum Bus langsamere Geschwindigkeit nicht zu einer Erhöhung der Fahrzeit führen.biofleisch hat geschrieben: 04.07.2024 - 19:27???Skyworld hat geschrieben: 03.07.2024 - 17:04 Solche Systeme mit autonom fahrenden Kabinen sehe ich v.a. von Vorteil für die Feinverteilung in engen Innenstädten, wo Seilbahnen oder ein CCC aus Platz- oder Sichtgründen garnicht gebaut werden kann.
Vorteil gegenüber was? Bus, Bahn und Individualverkehr?
Du musst schon vorhandene Konzepte mit der Innovation in Vergleich setzen, um einen Vorteil darstellen zu können.
Viele Grüße vom DM-und Girak-fan
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Re: Eine Seilbahnkabine für die Straße
Aber wie oft sollen diese Kabinen dann auf der Straße fahren?
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Re: Eine Seilbahnkabine für die Straße
An einer Seilbahn hängen die Kabinen in einen Bestimmten Abstand. Alle x Meter kommt eine Kabine in die Station.
Sollen jetzt alle Kabinen mobil weiter fahren?
Dann müssen diese die Strecke komplett fahren.
Anfordern geht dann nicht.
Wenn der Fluß der Fahrzeuge auf der Straße blockiert ist, dann steht auch die Seilbahn.
Wenn man das ganze auf Abruf macht, dann braucht man Stellplätze für die Fahrzeuge.
Die Seilbahn würde dann nur dort eingesetzt werden wo das Gelände für Fahrzeuge nicht optimal ist.
Also da gibt es einige Punkte die zu klären sind.
Wer weiß was so ein Fahrzeug auch kostet.
Nachher scheitert es am Geld.
Weil vermutlich ein Bus der direkt vor einer 0815 Seilbahn hält, günstiger ist als das Spezial System.
Sollen jetzt alle Kabinen mobil weiter fahren?
Dann müssen diese die Strecke komplett fahren.
Anfordern geht dann nicht.
Wenn der Fluß der Fahrzeuge auf der Straße blockiert ist, dann steht auch die Seilbahn.
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Die Seilbahn würde dann nur dort eingesetzt werden wo das Gelände für Fahrzeuge nicht optimal ist.
Also da gibt es einige Punkte die zu klären sind.
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Re: Eine Seilbahnkabine für die Straße
Das Problem werden eher die Kosten der Seilbahn sein, die in keinem Verhältnis zur geringen Kapazität stehen.
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Re: Eine Seilbahnkabine für die Straße
Die 1634. Iteration eines "Pod"-Designs. Adam-Something auf Youtube kann ein Lied davon singen. Eine Idee, die wohl niemals aussterben wird, damit die überalterte, bewegungsfaule Menschheit der Zukunft nur ja keinen Meter zu Fuß gehen muss.
Seilbahn: super!
(Autonomer Klein-)bus: super!
Das ganze könnte man früher und wesentlich billiger haben, wenn man die zwei Systeme einfach getrennt hält und den Passagieren ein paar Meter Umsteigen zutraut.
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Re: Eine Seilbahnkabine für die Straße
Es ist nicht zwingend notwendig, dass alle Kabinen bivalente Straßenfahrzeuge sind.
Bspw. könnten in einem einfacheren Szenario nur etwa 5 aus 50 Kabinen in einem Luxusressort besondere VIP Gäste von direkt ihren Hotels abholen, und Umsteigelos auf den Berg fahren. Die anderen 45 kämen konventionell für das einfache Fußvolk nicht aus ihren Stationen heraus.
Könnte mir durchaus vorstellen, dass ein auf Extravaganza getrimmtes System seine Käufer(-nische) findet, wie die Yacht mit Helipad, oder der Infinitypool aus Glas über dem Meer. Auch Leo Gurschler stellt sich sein Ropetaxi in den Garten. Ein Luxusressort in Nordamerika oder die Saudis für NEOM / Trojena.... das ginge durchaus, sobald es hübsch designt verpackt daherkommt das Ganze.
Sollte sich das System bewähren, dann könnte es sukzessive zu Anwendungen mit höher Transportleistung finden. Falls nicht, gesellt es sich zum MiniMetrò(R).
Bspw. könnten in einem einfacheren Szenario nur etwa 5 aus 50 Kabinen in einem Luxusressort besondere VIP Gäste von direkt ihren Hotels abholen, und Umsteigelos auf den Berg fahren. Die anderen 45 kämen konventionell für das einfache Fußvolk nicht aus ihren Stationen heraus.
Könnte mir durchaus vorstellen, dass ein auf Extravaganza getrimmtes System seine Käufer(-nische) findet, wie die Yacht mit Helipad, oder der Infinitypool aus Glas über dem Meer. Auch Leo Gurschler stellt sich sein Ropetaxi in den Garten. Ein Luxusressort in Nordamerika oder die Saudis für NEOM / Trojena.... das ginge durchaus, sobald es hübsch designt verpackt daherkommt das Ganze.
Sollte sich das System bewähren, dann könnte es sukzessive zu Anwendungen mit höher Transportleistung finden. Falls nicht, gesellt es sich zum MiniMetrò(R).
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