Unter welchen Bedingungen genau die Alge blüht (Temperaturen, Schneebeschaffenheit, etc.) und warum Saharastaub notwendig ist (nicht zu wenig, aber auch nicht zuviel), und warum Blutschnee wohl eher kein Anzeichen für den fortschreitenden Klimawandel ist, erfährt der/die interessierte Leser/in hier:Grönland, Alaska, Antarktis: Der sogenannte Blutschnee ist bislang für einige Weltregionen nachgewiesen - nun hat ein Forschungsteam das Vorkommen in den Alpen ergründet. Dabei fand die Gruppe um Léon Roussel von der Universität Grenoble nicht nur die vorwiegend betroffenen Areale, sondern ermittelte auch die Voraussetzungen für die Algenblüte, die den Schnee rot färbt.
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In den Alpen geht das Phänomen demnach auf die Grünalge Sanguina nivaloides zurück, die im Frühjahr und Sommer rote Pigmente bildet.
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Häufig war das Phänomen demnach in den nördlichen französischen Alpen, im Berner Oberland und im Wallis sowie - in geringerem Ausmaß - in Österreich im Ötztal und in den Hohen Tauern.
https://www.geo.de/natur/was-hinter-dem ... wtab-de-de