Lech schafft es auch irgendwie immer in die Medien
In Lech hängt wieder einmal der Haussegen schief. Die Tourismusgemeinde ist für ihre politischen Auseinandersetzungen bekannt. Diesmal geht es um die Schulden der Lech-Zürs Tourismus GmbH und die Ablöse des Geschäftsführers Hermann Fercher. Der Landesrechnungshof prüft bereits seit August.
Hintergrund seien etwa 40 Millionen Euro Schulden.
@Arlbergfan sorry, aber es ist halt doch interessant:
Die Lech-Zürs Tourismus GmbH steht nach einer Prüfung des Landes-Rechnungshofs in der Kritik. Während man die Golfclubmitgliedschaft von Mitarbeitern förderte, schrieb das Gemeindeunternehmen tiefrote Zahlen. Dem Geschäftsführer wurde auf seinen eigenen Vorschlag hin ein Treuebonus ausbezahlt. Die Auflösung seines Vertrages dürfte mindestens 400.000 Euro kosten.
Der finanzielle Zustand der Lech-Zürs Tourismus GmbH sei „ein wirtschaftliches Desaster für eine ohnehin hoch verschuldete Gemeinde“, so Gamon. Laut Landes-Rechnungshof hat die Gesellschaft zuletzt einen Bilanzverlust von 2,4 Millionen Euro verzeichnet. Allein im letzten Geschäftsjahr fehlten 1,5 Millionen Euro. Die Verbindlichkeiten liegen mittlerweile bei insgesamt 3,7 Millionen Euro.
Die Berichte des Lecher Prüfungsausschusses zeigen neue Details zu den Missständen bei der Lech Zürs Tourismus GmbH. So wurde ein Schneeschuhkurs finanziert, der nie stattfand, ein Mitarbeiter verließ das Unternehmen mit Hunderten Minusstunden, und ein teures Datenprojekt verlief letztlich im Sand.