US-Gigant im Schweizer Ski-Business: Der Zermatter Seilbahnchef rümpft die Nase

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snowflat
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US-Gigant im Schweizer Ski-Business: Der Zermatter Seilbahnchef rümpft die Nase

Beitrag von snowflat »

300 Franken für die Tageskarte wurden jüngst prognostiziert. Markus Hasler ist ein alter Fuchs im Ski-Geschäft. Er sieht ganz andere Entwicklungen, spricht über Sawiris’ Andermatt und seine futuristische Bahn-Idee.
Quelle: US-Gigant im Schweizer Ski-Business: Der Zermatter Seilbahnchef rümpft die Nase
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!

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Mt. Cervino
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Re: US-Gigant im Schweizer Ski-Business: Der Zermatter Seilbahnchef rümpft die Nase

Beitrag von Mt. Cervino »

Ein Betriebstag kostet die Bergbahnen in Zermatt 300.000 CHF.
Das erklärt also, warum unter Haslers Führung die letzten 14 Jahren kontinuierlich immer weniger Lifte und Pisten in den Randzeiten vor und nach den Hauptsaisonzeiten geöffnet waren.
Wird Zeit dass der Nachfolger kommt, der hoffentlich wieder Visionen für die Weiterentwicklung des Wintersports verfolgt und nicht nur immer nach Asien schielt und vornehmlich das Sommergeschäft im Blick hat.

Hasler hat sicherlich einige Verdienste erworben in seine Amtszeit (Erneuerung der Liftinfrastruktur (MEX, 3S inkl. Alpine Crossing, Sunegga, Kumme, Hirli etc.) aber auch das Skigebiet bzgl. Service und Wintertourismus schlechter werden lassen.
Das ist schade, aber geben wir seinen Nachfolger eine Chance, dass er es besser macht...
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GNavigia
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Re: US-Gigant im Schweizer Ski-Business: Der Zermatter Seilbahnchef rümpft die Nase

Beitrag von GNavigia »

Hallo Leute, CEO Hasler hat insbesondere das Außenverhältnis zu seinen "normalen" Kunden vernachlässigt. Seit 2019 beschreibe ich den Bergbahnen Zermatt, ZBAG, Fehler im Zusammenhang mit Skiline. Der krasseste Fehler ist, dass man an der Kumme Gondelbahn durch Ausstieg an der Mittelstation 440 Höhenmeter gut geschrieben bekommt, die man nicht gefahren ist. Wenn man berücksichtigt, dass ein guter Skifahrer knapp 40 Turnarounds an einem Tag auf der unteren Sektion fahren kann, kann er sich über 16.000 Höhenmeter "ergaunern". 2022 habe ich das vorgemacht und war selbstverständlich der Allerbeste in jenem Winter. Ohne diese fiese Trickserei wäre ich nur auf Platz 3 der Bestenliste gekommen!

Ich habe das alles minutiös beschrieben auf meinem Blog unter https://www.skiraware.de/Ski/AdalbertQ/ ... ebahn.html, wo man auch noch Links auf weitere Fehler in Zermatt findet.

Nachdem es eine Zeit lang so aussah, als würde man sich seitens der ZBAG darum kümmern (man hat mir sogar Einblick in das Buchungssystem der Durchgangssperren gewährt), hat meine Ansprechpartnerin auf Anweisung von Hasler die Kommunikation eingestellt. Dabei wäre eine Fehlerbehebung im Sinne derjenigen Skifahrer, die sehr gut fahren können und das auch immer wieder unter Beweis stellen. An meiner Mithilfe hätte es nicht liegen sollen! Hat vielleicht jemand von Euch dieselbe Erfahrung auf diesem Streckenabschnitt gemacht?
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Re: US-Gigant im Schweizer Ski-Business: Der Zermatter Seilbahnchef rümpft die Nase

Beitrag von Wooly »

GNavigia hat geschrieben: 09.03.2025 - 18:30 Hallo Leute, CEO Hasler hat insbesondere das Außenverhältnis zu seinen "normalen" Kunden vernachlässigt.
Ganz ehrlich, ein CEO sollte sich genau um seine normalen Kunden kümmern, um ein paar Freaks die sich über Skiline batteln würde ich mir da auch keine Gedanken machen, und bestimmt keinen meiner Mitarbeiter mit einem solchen Aufwand stressen. Du weißt ja nicht ob das intern weitergegeben wurde.
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Re: US-Gigant im Schweizer Ski-Business: Der Zermatter Seilbahnchef rümpft die Nase

Beitrag von judyclt »

Mt. Cervino hat geschrieben: 02.01.2025 - 17:36 ...unter Haslers Führung die letzten 14 Jahren kontinuierlich immer weniger Lifte und Pisten in den Randzeiten vor und nach den Hauptsaisonzeiten geöffnet waren. ...auch das Skigebiet bzgl. Service und Wintertourismus schlechter werden lassen.
Das ist zumindest teilweise auch mein Eindruck und genau hier wird auch der normale Wintersportkunde vernachlässigt. Unabhängig von ein paar Skiline-Ambitionierten. Aber klar, ein Fußgänger, der einmal KMH und retour bucht, bringt am Ende mehr Kohle als ein Skifahrer mit Tagespass.
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