Füssener Jöchle | 11.01.2025 | Wo noch hin?

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vovo
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Füssener Jöchle | 11.01.2025 | Wo noch hin?

Beitrag von vovo »

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Am Samstag ergab sich ein Zeitfenster fürs Skifahren und wegen eines Matrixfehlers war das Wetter diesmal nicht wie sonst immer genau dann scheußlich. Die Frage nach dem WOHIN blieb durch etliche rote Liftstatusmeldungen lange unbeantwortet. Offenbar hatte es nur eine geringe Schneedecke da draußen.

Die Kampenwand hat diese Saison kein Betrieb, Hochfelln nix, Herzogstand dto, mal zwei Stunden Ötzlifte? Leider zu. Das um den Stockhanglift kastrierte Hörnle bot ebenfalls keinen Skibetrieb an, genauso wenig wie der Buron und bei den Adelharzliften darf man den Liftstatus nicht wissen – das wäre auch viel zu einfach, das mal auf einen Klick anzeigbar zu gestalten.

Das Heutal wäre gegangen – alle Schlepper in Betrieb. Aber ich hätte einen Umweg über Bad Reichenhall in Kauf nehmen müssen, da irgendwo bei Schnackselreuth die blöde Straße gesperrt ist.

Der Breitenberg ist auch auf Stillstand geschaltet. Am Wendelstein natürlich auch „Kein Skibetrieb!“. Also doch in ein Massengebiet? Am Sudelfeld lief der ESL nicht und auch ein paar andere Anlagen standen, also wollte ich da nicht hin. GAP an einem sonnigen Samstag – ich hatte keine Lust, wieder um Oberau im Stau zu stehen. Das Zillertal meide ich eh naturgemäß.

Das Füssener Jöchle fehlte mir noch. Meine Schwiegereltern erzählten mir schon öfters von ihren Besuchen dort in den 70ern. Leider wurde der geniale Kuvenschlepper (Sebenlift) oben am Berg vor 20 Jahren gekillt, aber wenigstens die altehrwürdigen Schachenlifte sind doch vorhanden. Außerdem eine lange Talabfahrt auf der Sonnenseite – bei den herrschenden Kältekammertemperaturen sicherlich eine gute Wahl. So entschied ich mich für Grän.

In meiner Unwissenheit hoffte ich, bei dem beschränkten Angebot in Grän (1 lange EUB, eine kurze KSB, 2 Übungslifte parallel), dass dort kein kaltenbachmäßiger Ansturm herrschen würde, doch das sollte sich als Fehlspekulation erweisen.

Die Anfahrt erfolgte querfeldein. Die neue Umfahrung von Marktoberdorf verpasste ich, aber auf dem Rückweg, von Seeg kommend, sollte sich die neue Route als sehr guter Zubringer in südliche Ostallgäu erweisen.

Das scheiß VW-Navi schickte mich bei der Anfahrt über Görisried. Aber ich weiß noch immer nicht, wo genau dort südlich der Ortschaft einst der Skilift gestanden hat. Ich entdeckte beim Vorbeifahren einen verdächtigen Hang, aber auch dort ist auf alten Luftaufnahmen leider nichts zu finden.
Um dem Stau auf der Hauptroute ins Tannheimer Tal zu entgehen, empfiehlt sich das Gezockel durch Pfronten. Aber wenigstens muss man nicht mehr durch Kappel – mein Navi kannte die Umfahrung noch nicht. Der Standardlift stand, sonst wäre ich vermutlich dort spontan gestrandet. Der steile Lift und die Piste daneben sind einfach zu schön. Wenigstens 2013 hat es mal hier mit ein paar Schwüngen geklappt... dabei noch Tobi und Grexi zufällig kennen gelernt.

Auf der engen Straße von Pfronten nach Grän war wenigstens kein Stau. Im Spätsommer 2014 bin ich jene Strecke mal zurück nach Deutschland gefahren und konnte dann nicht einreisen, weil Kühe die Fahrbahn blockierten. Erst nach einer Weile standen die Viecher auf und ließen mich vorbei. Klimaaktivisten der ersten Stunde ;)

Leider war ich etwas später dran (ca. 10.30 Uhr) – so gab es keine Parkplätze mehr. Wirklich alles war zugeparkt (nur Württemberger ;) ) Diesmal hatte ich nicht den Dusel wie vor zwei Jahren im Lachtal oder neulich in Gaal, dass am übervollen Parkplatz genau vor mir gerade einer rausfuhr. Im Ort gibt es nur Kurzparkzonen und verdammt viele Schilder, auf denen das Wort „privat“ vorkommt.

Außerhalb von Grän stellte ich den Wagen am Rand einer schmalen Straße ab, wo weit und breit kein Verbotsschild prangte. Mit Skiern geschultert musste ich allerdings dann neben der Umgehungsstraße und durch den Ort zu den Schachenliften hinauf latschen – wenigstens eine super Aufwärmübung ;)

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Endlich angekommen an den Schachenliften, einer alten DM-Parallelliftanlage, die ca. 1.000 m lang ist und flach durch den Wald hinauf geht. Ein Wunder, dass sie hier nicht längst eine 8KSB oder 10 EUB hingestellt und den lästigen Wald außen herum gefällt haben – aber das kommt bestimmt noch irgendwann.

Die Frau an Kasse war – wie üblich in Tirol ;) - recht unfreundlich. In der Früh ging es noch, aber später bei der Kartenrückgabe um 16 Uhr wollte sie mir das Pfand nicht aushändigen. Sie verwies mich schroff an „den Chollegen“ von der Kasse nebenan. Indessen wurde den Einheimischen hinter mir von der Unfreundlichen dann SOFORT das Pfand ausbezahlt.
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In der Früh und nach der Mittagszeit war hier die Hölle los, aber zwischendrin und am Ende des Skitags fuhren viele Bügel leer hinauf. Allerdings standen die beiden Lifte oft, insbesondere der linke, langsamere. Irgendwie ist das in dieser Saison häufiger geworden, dass die Lifte ständig stehen bleiben. Zwei Meter fahren, wieder zwei Minuten Stillstand. Am Schachenlift mit den vielen Skikursen und Anfängern aber noch verständlich.
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Schöne Schlepptrasse – wenn auch sehr, sehr eisig an jenem 11. Januar 2025. Leider sah man von oben nicht ins Tal hinunter, wo mein Auto irgendwo parkte und ich im Hinterkopf ein wenig befürchtete, abgeschleppt zu werden. Mit dem M-Kennzeichen steht man da sicherlich ganz oben auf der Abschussliste der besitzstörungsallergischen Anwohnerkaste.
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Die Felsformation im Hintergrund gab ein gutes Motiv ab. Allerdings fühlte sich meine Uraltknipse (schon 2.000.000.000 Fotos) mit ihrem Metallgehäuse bei den kalten Temperaturen äußerst unangenehm an.
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Ein schöner Lift – ohne den wäre ich hier in Grän vermutlich nur mal im Sommer mit der Bahn rauf. Hatte die Doppelliftanlage eigentlich einen Vorgänger? Also einen einzelnen, alten Schachenlift?
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Kleine Überraschung für mich oben – ich hatte nicht auf dem Schirm, dass der rechte, schnellere Schlepper ein paar Meter weiter geht.
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Die Umlenkung des rechten Schachenschleppers in idyllischer Umgebung.
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Am Ausstieg hat man einen schönen Blick auf das nördliche Tannheimer Tal.
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Es war ein Genuss, in der Sonne zu fahren.

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Dann war ich überrascht, dass an der EUB kaum Leute anstanden. Vermutlich, weil es schon auf die Mittagszeit zuging und viele Leute in warme Hütten flüchteten. Bei der ersten Fahrt fuhr ich noch mit zwei Sportskanonen hinauf, die über Sprünge diskutierten – beim nächsten Mal war es eine Gruppe ca. 30 jähriger Männer. Wie sich herausstellte kamen sie aus meinem Heimatort und wir unterhielten uns ganz nett.
Bei einer späteren Gondelfahrt fragte ich einen älteren Mann auf Verdacht hin, ob er aus Grän sei und lag richtig. So konnte ich wenigstens zu meiner inneren Beruhigung erfahren, dass das mit dem Parken schon in Ordnung ginge und allenfalls ein Strafzettel auf mich warten würde. Na immerhin...

„Außerdem hat dort auch schon ein Württemberger geparkt!“, sagte ich dann noch.
„Die Württemberger parken bei uns überall! In jeden Garten!“, entgegnete der Einheimische .
„Hey, ich bin von dort!“, entgegnete eine mitfahrende Frau.

Irgendwie waren die Leute auf der Piste und in den Liften recht locker drauf – wahrscheinlich freute sich jeder von uns wie ein Kind, diesen sonnigen Wintertag im glitzernden Schnee der Berge verbringen zu dürften. Doch später an der KSB sollte ich dann wieder dem obligatorischen Meckerdeutschen begegnen, der selbst bei der Abholung seines Lottogewinns noch grummeln würde.
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Die endlose Trasse der 2,6 km langen EUB – bis 1998 schwebte man hier trassengleich in einer DSB von DM hinauf.
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Durch den Bergwald schwebt man erst flach dahin, ehe es steiler wird...
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Schließlich passiert man im hochalpinen Gelände die Piste und statt Bäumen säumen Felsen die Auffahrtstrasse.
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Das Sahnestück des Skigebiets. Wobei der Hang an der KSB auch super ist – aber leider doch recht kurz.
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Oben vor der Stütze lugt noch ein altes Fundament der DSB hervor und auf dem Weg nach oben überschwebt man auch noch zwei zurückgelassene Stützen der ehemaligen DSB Füssener Jöchle. Bilder kommen noch. Offenbar verläuft die jetzige Bahn einige Meter weiter oben.
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Hier besagte Abfahrt zur doch recht kurzen KSB auf der Rückseite. Herrlich zum fahren an jenem Tag! Durch die Breite verteilten sich die Massen recht gut, aber man war leider doch schnell unten, wo bei meiner Ankunft sichtbar viele Leute anstanden. Nach der ersten EUB-Auffahrt probierte ich daher lieber erst mal die lange Abfahrt nach Grän aus.
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Die Abfahrt an Gondel war oben ein Wahnsinn!, unten im Flachstück dafür sehr, sehr frostig. Aber durch die Schattenlage hält sich dort vermutlich dann auch der Schnee recht gut an jener Sonnenhanglage. Immer mal wieder passierte es, dass an den Engstellen unvermittelt Leute schnurstracks nach rechts oder links Richtung Pistenrand zogen. Später war aber auffallend wenig hier los, sodass man immer in ausreichendem Abstand durchfahren konnte.
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Mal wieder am Schachenlift – diesmal den linken Lift benutzt.
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Idylle an der Bergstation der Schachenlifte. Später war die Mittagspause der Skikurse vorüber und ich begab mich erst wieder für die letzten beiden Abfahrten des Tages kurz vor 16 Uhr dorthin.
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Die EUB-Trasse lag am Nachmittag im idyllischen Sonnenschein.
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Hier ein Bild der unteren der beiden verbliebenen DSB-Stützen.
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Bei zwei Auffahrten hatte ich die Kabine für mich – noch dazu konnte man sich ein wenig aufwärmen.
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Oben an KSB erst Nebel, aber dann wurde es super – wenn auch eisig Hoch 10. Hier die Talstation des ehem. Kurvenlifts. Ich war mir vor Ort nicht mehr ganz sicher und dachte, es wäre die Talstation des anderen Schleppers, der links der KSB am Rand der Piste zur Bergstation der EUB führte.
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Aber anhand der auffälligen Geländeschneise rechts kam mir schon der Verdacht, dass der andere Schlepper (Sebenlift) ein Kurvenlift gewesen sein musste. Daheim am Laptop erst entdeckte ich längst vergessene Bilder der beiden Lifte wieder...
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Hier am rechten Pistenrand verlief der andere Schlepper, der Jochalplift.
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Oberhalb (rechts) des KSB-Ausstiegs gibt es auch noch das Ex-Lifterhäusl, wo einst der Kurvenlift endete. Schade – beide Schlepper wären sicherlich noch interessant gewesen. 2004 – wäre für mich locker zu schaffen gewesen, wenn man damals an den Wochenenden nicht nur ausschweifende Hopfenabende fokussiert hätte ;)
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Später stieg ich mit den Skiern noch zum Liftlerhäusl hinauf. Belohnt wurde ich mit super Ausblicken und einer Tiefschneevariante.
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Blick nach Norden ich Richtung Landkreis Ostallgäu.
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Hier war die Umlenkung
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Der Kurvenlift war auf den letzten Metern ziemlich steil...
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Zum Fahren ging es dort oben total gut an jenem Tag...
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Weiter unten
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Hier geht es auf der alten Schlepptrasse zurück zur Talstation der KSB direkt neben jener des ehemaligen Kurvenlift. Schade, diesen Lift verpasst zu haben – geradezu langweilig, jetzt in einer 0815 KSB hinauf zu schweben ;)

Unterm Lift fuhren mitten durchs Gelände teilweise sogar Kleinkinder – manche hatten das schon richtig gut drauf und wenn es einen Knirps schmiss, war der oft gleich wieder auf den Beinen.
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Blick nach Norden – unten gibt es noch ein schmales Stück Österreich, dahinter beginnt der Landkreis Ostallgäu. Der Mond zeigte sich auch...
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Nachmittagsimpressionen aus der sonnigen Kälte
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Das hat richtig Spaß gemacht...


Anfangs hatte es nette Mitfahrer im Sessellift. Später dann schon wieder Ärger mit so einem Klaus-Dieter-Depp...

Bei einer Sesselliftfahrt fuhr eine Gruppe älterer Erwachsener mit mir hoch. Ich wunderte mich, dass nach dem Einstieg der Überkopfbügel oben blieb und zog diesen – wie eigentlich immer – eher zu langsam als zu stramm nach unten. Allenfalls in Normalgeschwindigkeit und ganz bestimmt nicht preußisch-zackig.
Da schrie der Mann auf der anderen Seite des Sessels auf und brüllte mich an, ich hätte ihm den Bügel an den Kopf geschlagen. Ich war erstaunt, entschuldigte mich aber umgehend. Doch leider gab sich der alte Mann damit nicht zufrieden und motzte mich weiter an. Ich hätte das Herunterklappen des Bügels erst mit allen Mitfahrern besprechen müssen – das sei so üblich, belehrt er mich unerfahrenen Liftfahrenden. (Üblich ist doch eher, den Bügel vor Erreichen der Trassenmitte herunterzuklappen...)
Wenigstens fing ihn dann seine Frau wieder ein, sonst hätte ich an der Bergstation wahrscheinlich eins auf die Fresse bekommen. Manchmal wundert es mich nicht, wenn Deutsche im Ausland einen nur durchwachsenen Ruf genießen...

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Wieder auf die Sonnenseite...die Zähne waren dran geblieben ;)
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Am Schluss noch zwei Fahrten am Schachenlift. Aber nun war es dort in der Trasse noch kälter geworden. Außerdem stockte der Lift bei der zweiten Auffahrt ständig, sodass ich ca. 10 Minuten vor Betriebsende beschloss, mal wieder nach meinem Auto zu sehen.

Ich suchte nach einem Weg, mit angeschnallten Ski dem Auto im Tal unten möglichst nahe zu kommen, doch ich musste nach wenigen Metern wieder abschnallen und über einen Hotelparkplatz laufen.
Ich schnallte wieder an und fuhr auf einem Wanderweg weiter. Es ging an einem Trafohäusl vorbei, wo exakt im gleichen Augenblick eine ganze Meute zum Schnee gelb färben antrat. Wenigstens entdeckte ich eine Abzweigung und konnte auf einem schmalen, schneebedeckten Trampelpfad am Südhang in den Ort hinunter fahren. Das war eine nette Entschädigung fürs anstrengende Hochlaufen zu Beginn des Skitages.

Auf den letzten Metern schnallte ich wieder ab, da ich noch eine Nebenstraße entlang laufen musste. Eine Frau mit Kinderwagen kam entgegen und ich wich extra weit zur Seite hin aus, um nicht durch meine Skier das Kleinkind zu gefährden. Doch die Frau schwenkte stracks auf meine Seite um und lenkte das Gefährt direkt vor meine Füße. Entgeistert blickte sie mich an, als sie feststellen musste, keine Fata Morgana vor sich zu haben. Dabei hatte es an dem Tag gar keinen Fön...

Ich war indessen froh, nicht abgeschleppt worden zu sein – offenbar hatte ich für mein Gefährt keinen für die Piefkes verbotenen Abstellplatz auserkoren. So machte ich mich auf die lange Rückfahrt nach München.

Dabei sollte ich die Dame mit dem Kinderwagen wieder sehen, als ich auf der engen Ortsdurchfahrt durch Grän rollte. Die Frau kam auf einmal ums Eck und schob den Kinderwagen hastig über einen Schneehaufen direkt am Straßenrand. Der oder die Kleine wurde dabei fast aus dem Baggy in Richtungf Fahrbahn geschleudert, zumal es dort auch wohl recht glatt war. Ich traute mich fast gar nicht, an der Frau vorbei zu fahren – nicht dass sie noch im letzten Moment den Kinderwagen direkt vor mein Auto geschoben hätte.

In der Kolonne mit anderen Skifahrern ging es dann durchs enge, eisige Tal Richtung Pfronten zurück.
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Zuletzt geändert von vovo am 19.01.2025 - 01:40, insgesamt 1-mal geändert.
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Nocki
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Re: Füssener Jöchle | 11.01.2025 | Wo noch hin?

Beitrag von Nocki »

Ah, schön, Grän! ;)
Der Kurvenlift muss echt schön gewesen sein. Für die ehemalige Lifttrasse als Landschaftlich sehr schöne Variante fahre ich aber auch gerne KSB. :)
Viele Grüße vom DM-und Girak-fan :ja: :wink:
judyclt
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Re: Füssener Jöchle | 11.01.2025 | Wo noch hin?

Beitrag von judyclt »

Bei dem Bericht weiß ich gar nicht, was gelungener ist: Sprache oder Bilder? Beides auf jeden Fall den oberen Pistenbedingungen optimal angepasst! :top:
Gleitweggleiter
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Re: Füssener Jöchle | 11.01.2025 | Wo noch hin?

Beitrag von Gleitweggleiter »

Danke für die gewohnt gelungene Reportage!
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Re: Füssener Jöchle | 11.01.2025 | Wo noch hin?

Beitrag von gReXi »

Genialer Bericht von dir, wie so oft. Vor allem, wenn man selbst auch noch darin vorkommt. :wink: Tobi hat dich damals entdeckt, als du die Bergstation des Familienlifts filmtest und ich irgendwo in der Mitte der Piste stand und eine Stütze vom Standardlift aufnahm. Das habe ich noch so im Kopf.

Das mit den Schachenliften tut mir Leid für dich. Erinnert mich an meine Kindheit in Annaberg, wo mein Vater richtig ausrastete, weil die Schlepplifte so oft anhielten. Mit 8 fuhr ich schon so Kaliber wie Fahrenberglift am Herzogstand alleine. Der Reidl3 in Annaberg war im Wald ca. so steil, aber halt ein Langbügler. Ab da war es für mich egal, wie lang oder steil ein Lift ist. Fahren konnte ich sie alle. Dieses ständige stop and go kommt sicher daher, dass viele heute nicht mehr richtig mit Schleppliften umgehen können, weil sie halt immer seltener werden. Erinnere mich noch gut, wie Petz damals am Glungezer sagte, dass sie deshalb den inzwischen ersetzten Kombilift niemals auf Vollgas schalten können. Das hohe Tempo des Lifts würde nichts bringen, weil die Leute damit nicht mehr umzugehen wissen. Die Anlage leistete somit von Natur aus weniger als sie könnte, obwohl es sich von der Menge der Skifahrer her gelohnt hätte, den Lift voll aufzudrehen. Für einen einzelnen Gast würde ich ihn auch nicht volles Rohr laufen lassen, aber wenn es voller wird, dann macht das den Unterschied.
vovo hat geschrieben: 16.01.2025 - 23:57 Ich hätte das Herunterklappen des Bügels erst mit allen Mitfahrern besprechen müssen – das sei so üblich, belehrt er mich unerfahrenen Liftfahrenden. (Üblich ist doch eher, den Bügel vor Erreichen der Trassenmitte herunterzuklappen...)
Solche Leute muss man auf den Boden der Realität zurückholen, dass das ein Luxusproblem ist. Er soll froh sein, dass er sich via Handy etc. über die Schneeberichte seiner Lieblingsskigebiete informieren kann. In anderen Ländern herrscht Krieg und die Leute wissen nicht, ob sie bis morgen überleben. Das denke ich mir z.B. bei den ganzen Dränglern auf den Straßen, die dann noch mit Lichthupe etc. ankommen. Hier bleibe ich nun absichtlich relaxt, für so einen Blödsinn verschwende ich meine Energie nicht mehr. :wink:
LG, gReXi
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