Heute morgen ging man noch von 10 Todesopfern aus...
https://www.focus.de/panorama/welt/uebe ... 52547.html66 Tote bei Hotel-Brand im Skigebiet in der Türkei
https://www.focus.de/panorama/welt/uebe ... 52547.html66 Tote bei Hotel-Brand im Skigebiet in der Türkei
https://openskimap.org/#12.09/40.58773/31.80739CrystalMountain hat geschrieben: 21.01.2025 - 16:52 - zur geographischen Orientierung:
Es handelt sich um das Skigebiet Kartalkaya Kayak Merkezi im Koroglu-Gebirge, ca. 20km südöstlich der Stadt Bolu:
(ca. 300km östlich von Istanbul / ca. 100km nordwestlich von Ankara)
https://www.openstreetmap.org/node/4409 ... 672/32.102
https://www.skiresort.de/skigebiet/kartalkaya/
- weiterer Bericht:
https://www.tagesschau.de/ausland/asien ... d-102.html
Kurz OT zur Korrektur (geregelt in Nr. 1.2 VollzBekBayFwG): Die Hilfsfrist in Bayern beträgt 10 Minuten und beginnt mit Eingang der Meldung bei der alarmauslösenden Stelle. Für die Ausrücke- und Anfahrtszeit ab Abschluss der Alarmierung werden 8,5 Minuten zu Grunde gelegt. Dies wurde vor nicht allzu langer Zeit geändert, vorher liefen die 10 Minuten erst ab Abschluss der Alarmierung, nicht schon ab Meldungseingang bei der ILS.carvster| hat geschrieben: 22.01.2025 - 09:38 In Bayern beispielsweise ist die maximale gesetzlich erlaubte Ersteintreffzeit für das erste Feuerwehrauto 12 Minuten.
Ich finde mit wenig Suchaufwand z.B. das hier:GIFWilli59 hat geschrieben: 22.01.2025 - 09:15 Vielleicht gibt es in Der Türkei gar keine Brandschutzvorschriften, so wie wir sie kennen?
Das ist wohl einer der Hauptgründe weshalb das Ganze so tragisch geendet ist. Die nächste Feuerwache die ich gefunden habe ist 40min weg, die in der nächstgrößeren Stadt Bolu schon über 50min.Bis die Feuerwehr eingetroffen sei, habe es etwa eine Stunde gedauert.
Der Koordinierungsausschuss der Provinz Bolu des Verbands der Kammern türkischer Ingenieure und Architekten (TMMOB) gab in einer Erklärung zum Brand bekannt, dass obligatorische Sicherheitsmaßnahmen wie die automatische Sprinkleranlage , die die Ausbreitung des Feuers im Hotel verhindert und löscht, fehlen.
Mich persönlich interessiert der ganze Vorgang, weil wir als bergaffine Menschen ab und zu in ähnlich abgelegenen Berghotels oder auf Hütten übernachten und ich bei der Nächtigung in solchen Gebäuden, die manchmal aus viel Holz gebaut sind, schon oft ans Thema Brandschutz denken musste.Die Hotelkapazität des Grand Kartal Hotels im Skizentrum Kartalkaya bietet Platz für 237 Personen, ohne Mitarbeiter; Es ist bekanntermaßen 26 Jahre alt und verfügt über 161 Zimmer und 350 Betten. Gemäß der Verordnung über den Brandschutz von Gebäuden fällt das Hotel in die Klasse „vorhandene Tausender“ und unterliegt den Bestimmungen von Teil 10 der Verordnung (Artikel 138 bis 167). In Absatz (d) von Artikel 165 bezüglich der Notwendigkeit von Sprinkleranlagen in bestehenden Gebäuden; „d) In Hotels, Herbergen und Pensionen, in denen die Anzahl der Betten in einem Gebäude mit mehr als zwei Etagen 200 übersteigt.“ Mit anderen Worten: In der bestehenden Gebäudeklasse von 350 Betten muss das Hotel über eine automatische Sprinkleranlage verfügen, die die Ausbreitung des Feuers verhindert und die Ausbreitung des Feuers löscht, wenn es ausbricht. Auf den Fotos auf der Website des Hotels ist zu erkennen, dass die automatische Sprinkleranlage, die 2008 installiert werden sollte, nicht installiert war. Aufgrund des Fehlens dieses Systems breitete sich das Feuer schnell aus und es gab Todesopfer. Darüber hinaus ist nicht bekannt, ob die in Teil 10 der aktuellen Verordnung festgelegten Schranksysteme, Erkennungs- und Warnsysteme, Fluchtwege und Merkmale eingehalten werden. Angesichts der Aussagen unserer Bürger, die den Brand überlebt haben, wird jedoch davon ausgegangen, dass die Erkennungs- und Warnsysteme nicht funktionierten und Fluchtwege nicht erkannt werden konnten.
Da das Restaurant vermutlich eher im unteren Bereich des Hotels lag, erklärt sich auch die Hohe Anzahl an Todesopfern, weil sich der Brand so schnell nach oben ausbreiten konnte und die Opfer entweder wegen fehlender Rettungswege nicht mehr retten konnten oder durch die Rauchgase und fehlende Feuermelder gar nicht mehr aus dem Schlaf aufgewacht sind.In der Nacht auf Dienstag brach im Restaurant ein Feuer aus, mindestens 76 Menschen starben in den Flammen.
Das Hotel war ja aus unserer westeuropäischen Sicht keineswegs luxuriös, die öffentlichen Bereiche eher alt und die Zimmer zwar modernisiert aber auch eher in einfachen bis mittleren Stil/Ausstattung, wenn man sich die oben verlinkten Bilder anschaut. Zieht man dann noch die mangelnde Sicherheitsausstattung und das niedrige Lohnniveau in der Türkei für die Hotelangestellten hinzu, dann kann man den aufgerufenen Preis nur als vollkommen überzogen ansehen.Jetzt in den türkischen Schulferien zahlten diese für ein Doppelzimmer umgerechnet 800 bis 1000 Euro pro Nacht, das zwölfstöckige Hotel war fast ausgebucht.
Irgendwo hab ich gelesen, dass das Restaurant im 4. Stock war.Mt. Cervino hat geschrieben: 23.01.2025 - 10:00 In dem der Artikel steht auch erstmalig etwas zur Brandursache bzw. dem Ort wo das Feuer ausgebrochen ist:Da das Restaurant vermutlich eher im unteren Bereich des Hotels lag, erklärt sich auch die Hohe Anzahl an Todesopfern, weil sich der Brand so schnell nach oben ausbreiten konnte und die Opfer entweder wegen fehlender Rettungswege nicht mehr retten konnten oder durch die Rauchgase und fehlende Feuermelder gar nicht mehr aus dem Schlaf aufgewacht sind.In der Nacht auf Dienstag brach im Restaurant ein Feuer aus, mindestens 76 Menschen starben in den Flammen.
Das wären ja wirklich abartige Preise. Das Skigebiet ist ja auch eher ein Witz, zwei alte DSB und eine Hand voll SL, dafür würde bei uns wohl niemand solche Preise zahlen. Für das Geld hätte man doch auch von der Türkei nach Österreich fliegen können.Mt. Cervino hat geschrieben: 23.01.2025 - 10:00 Wenn das stimmt, hat sich da aber jemand ordentlich die Taschen voll gemacht:Das Hotel war ja aus unserer westeuropäischen Sicht keineswegs luxuriös, die öffentlichen Bereiche eher alt und die Zimmer zwar modernisiert aber auch eher in einfachen bis mittleren Stil/Ausstattung, wenn man sich die oben verlinkten Bilder anschaut. Zieht man dann noch die mangelnde Sicherheitsausstattung und das niedrige Lohnniveau in der Türkei für die Hotelangestellten hinzu, dann kann man den aufgerufenen Preis nur als vollkommen überzogen ansehen.Jetzt in den türkischen Schulferien zahlten diese für ein Doppelzimmer umgerechnet 800 bis 1000 Euro pro Nacht, das zwölfstöckige Hotel war fast ausgebucht.
Das müsste dann die 4. Etage von hinten sein, was von vorne das EG bzw. Eingangsebene ist.Seilbahnjunkie hat geschrieben: 23.01.2025 - 12:49 Irgendwo hab ich gelesen, dass das Restaurant im 4. Stock war.
Auf Fotos nach dem Brand sieht dieser Anbau auch sehr danach aus, als hätte das Feuer da am längsten gewütet (https://p6.focus.de/img/fotos/id_260656 ... 22007d9174).Mt. Cervino hat geschrieben: 23.01.2025 - 13:13Das müsste dann die 4. Etage von hinten sein, was von vorne das EG bzw. Eingangsebene ist.Seilbahnjunkie hat geschrieben: 23.01.2025 - 12:49 Irgendwo hab ich gelesen, dass das Restaurant im 4. Stock war.
Auf dem Bild die untere der zwei Ebenen mit dem großeren "Erker".
Von hinten hat das Hotel ja 3 Stockwerke mehr als von vorne...
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Die Schönen, die Reichen und die ganz schön Reichen aus Istanbul und Ankara.Firn77 hat geschrieben: 23.01.2025 - 14:25 ich komm immer noch nicht drüber weg, dass für diese Hütte angeblich 800-1000 Euro pro Nacht aufgerufen wurden. Wer zahlt das denn?