Artikel: futurezone.at:
https://futurezone.at/digital-life/whoo ... /402999869
Konzeptvorstellung durch die Firma in Christchurch/NZ:
https://www.whoosh.solutions/More-Details.html
Vorgestellt in einer lokalen News Sendung, im schönen NZ-Englisch:
https://www.youtube.com/watch?v=mk70fess4ao
Interessant finde ich diesen Passus aus dem verlinkten Futurezone Artikel, insbes. im Hinblick auf das Werk von Bartholet in Flims:
So wirklich glauben wollte aber niemand an das Projekt [Google Campus]. „Viele Firmen lehnen sich dann einfach zurück und beschweren sich darüber, dass niemand die erste Stadt sein, die ein neues Transportmittel kauft“, sagt der Whoosh-CEO Chris Allington gegenüber New Atlas: „Es ist schwierig, so etwas zu verkaufen! Also haben wir einen anderen Ansatz gewählt.“
Anstatt das System gleich mittels Upscaling für die Stadt anzupassen, wurde Downscaling gemacht. Mit Switchback entstand eine kleinere Version für Vergnügungsparks. Es ist die erste Attraktion, bei der von einem Kabel fließend zu einer Schiene gewechselt wird.
Woosh - ein weiteres Ropetaxi
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Re: Woosh - ein weiteres Ropetaxi
Nachdem ich den FlemXpress live erleben durfte, bin ich sehr skeptisch...
In Flims wird einfach Förderleistung verschenkt. Man könnte mit einer herkömmlichen EUB so viel schneller mehr Leute auf den Berg bringen, und Richtung Cassons müsste man eben umsteigen.
Vor allem zeigt Flims aber mit Blick auf Neuseeland auch, wie störungsanfällig (sogar Gondeln stoßen zusammen) so ein System ist. Wenn jetzt Schiene und Seil kombiniert werden und die Linienführung ungleich komplexer ist, wird das bestimmt nicht zuverlässiger...
In Flims wird einfach Förderleistung verschenkt. Man könnte mit einer herkömmlichen EUB so viel schneller mehr Leute auf den Berg bringen, und Richtung Cassons müsste man eben umsteigen.
Vor allem zeigt Flims aber mit Blick auf Neuseeland auch, wie störungsanfällig (sogar Gondeln stoßen zusammen) so ein System ist. Wenn jetzt Schiene und Seil kombiniert werden und die Linienführung ungleich komplexer ist, wird das bestimmt nicht zuverlässiger...
Wie heißt es schon in Monty Python's "Das Leben des Brian": Gepriesen sind die Skifahrer!
Sie lesen eine amtlich entschärfte Signatur. Bitte beachten Sie, dass die Verwendung dieses Zitats keinesfalls ein Affront gegenüber Personen sein soll, welche sich nicht auf Skiern bewegen.
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Re: Woosh - ein weiteres Ropetaxi
In dem verlinkten Nachrichtenvideo kann man sehen, dass die Fahrzeuge auf ein stehendes Seil fahren. Das sind also Selbstfahrer, die auf der ganzen Länge selbst angetrieben werden, es wird nur die Schiene durch ein Seil ersetzt.
And now for something completely different...
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Re: Woosh - ein weiteres Ropetaxi
Das Grundproblem vom Rope Taxi ist, dass es mit großem Aufwand und vielen technischen Herausforderungen ein nicht essentielles Problem von urbanen Seilbahnen zu lösen, ohne das wirkliche Problem anzugehen. Urbane Seilbahnen scheitern in der Regel daran, dass man keine Trassen findet, weil es nicht akzeptiert wird, dass man einfach quer über die Häuser fährt. Dazu kommt, dass es oft auch schwer ist den Platz für die Stationen dort zu finden, wo die Leute hin wollen. Beide Probleme geht das Rope Taxi nicht an, das Stationsproblem wird eher noch größer.
Das hier vorgestellte System ist etwas ganz anderes. Das ist eine Mischung aus PRT und Aerobus. Mit einer Seilbahn hat das nicht mehr viel zu tun. Daher scheitert es auch eher an den Problemen von PRTs. Deren Kapazität ist einfach viel zu gering für die Kosten.
Das Grundproblem urbaner Seilbahnen geht Doppelmayr mit seinem DCC an, das kann Straßenzügen oder anderen freien Trassen folgen und ermöglicht kompakter Stationen.
Leider hilft das aber auch nichts, denn in gewachsenen Städten bekommt man auch sämtliche Formen von Hochbahn en nicht mehr durch. DCC scheitert damit am selben Problem wie sämtliche Gadgetbahnen, PRTs, Monorail, etc. Sie sind alle dazu verdammt bestenfalls in einer Nische zu existieren, wie z.B. der CabkeLiner, der mehrheitlich an Flughäfen existiert oder in anderen Gegenden wo es eh schon egal ist was man noch hinbaut. Selbst in Venedig befindet er sich dort, wo er die schöne Altstadt nicht stört.
Das hier vorgestellte System ist etwas ganz anderes. Das ist eine Mischung aus PRT und Aerobus. Mit einer Seilbahn hat das nicht mehr viel zu tun. Daher scheitert es auch eher an den Problemen von PRTs. Deren Kapazität ist einfach viel zu gering für die Kosten.
Das Grundproblem urbaner Seilbahnen geht Doppelmayr mit seinem DCC an, das kann Straßenzügen oder anderen freien Trassen folgen und ermöglicht kompakter Stationen.
Leider hilft das aber auch nichts, denn in gewachsenen Städten bekommt man auch sämtliche Formen von Hochbahn en nicht mehr durch. DCC scheitert damit am selben Problem wie sämtliche Gadgetbahnen, PRTs, Monorail, etc. Sie sind alle dazu verdammt bestenfalls in einer Nische zu existieren, wie z.B. der CabkeLiner, der mehrheitlich an Flughäfen existiert oder in anderen Gegenden wo es eh schon egal ist was man noch hinbaut. Selbst in Venedig befindet er sich dort, wo er die schöne Altstadt nicht stört.