Anreise:
• Rund 1 Stunde ab Überlingen
• Entspannte Fahrt, die letzten Kilometer auf ruhiger Landstraße
Wetter:
• Den ganzen Tag –2 °C
• Strahlender Sonnenschein, völlig windstill
Schnee & Pisten:
• Höhe: 950 bis 1090 m ü.NN.
• Pulvriger Naturschnee, ca. 20 cm
• Schnelle Zerfahrung aufgrund fehlender Unterlage
• Dennoch insgesamt gut zu fahren
Geöffnete Anlagen:
• Skilift Sägenhof (2-SL, Doppelmayr, 600m lang, 140 hm, Baujahr 1980)
• Hauptabfahrt + „hintenrum“-Variante + mehrere Ziehwege
Bericht:
Nachdem sich im Laufe der Woche abzeichnete, dass erste Skilifte rund um den Bodensee öffnen würden, fiel mein Blick im entsprechenden Alpinforum-Thread zum allerersten Mal auf den Namen „Skilift Sägenhof“. Eine kurze Recherche später stellte ich fest, dass das Gebiet nur knapp über eine Stunde von mir entfernt liegt – und dass es dort angeblich eine ganz interessante Abfahrt geben soll. Da zudem perfektes Winterwetter angekündigt war, entschied ich mich kurzerhand zu einem spontanen Besuch.
Die Anfahrt gestaltete sich völlig entspannt. Ohne jeglichen Trubel tauchte plötzlich, etwas abseits des Ortes, auf der linken Straßenseite der urige Lift auf. Direkt daneben befindet sich ein kompakter Parkplatz. Schon beim Aussteigen war klar: Hier fährt die lokale Bevölkerung. Der örtliche Skiclub war mit einigen Kindern und Jugendlichen vertreten, ansonsten waren nur wenige weitere Gäste vor Ort. Mein Auto war eines von gerade einmal drei mit auswärtigem Kennzeichen.
Aufgrund der dünnen Schneedecke war mir bewusst, dass die Piste schnell zerfahren sein würde – und genau so war es auch. Dennoch ließ sich der pulvrige Schnee gut fahren. Der Lift selbst wirkt herrlich traditionell und hat genau diesen urigen Charme, der kleine Schwarzwaldhänge so sympathisch macht.
Die Hauptabfahrt überraschte mich positiv:
• deutlich anspruchsvoller als erwartet
• durchgehend gutes Gefälle
• zwei querende Wege, die den Verlauf auflockern
Zu meiner Überraschung war auch die hintenrum verlaufende Alternativabfahrt geöffnet. Sie liegt auf der anderen Seite des Liftes, hinter einem schmalen Waldstück. Dazu kommen zwei Ziehwege, die die beiden Hänge miteinander verbinden und dem Gelände ein erstaunlich abwechslungsreiches Layout geben. Auch am linken Pistenrand gab es immer wieder kleine Möglichkeiten, ein paar Schwünge im Tiefschnee zu setzen.
Trotz der überschaubaren Größe fühlte sich der Besuch dadurch deutlich vielseitiger an, als ich es einem einzelnen Schlepplift zugetraut hätte. Die zwei Stunden, die ich dort verbrachte, vergingen überraschend schnell.
Wartezeiten gab es praktisch keine. Gegen Mittag leerte sich die Piste sogar noch weiter – um etwa 12 Uhr waren zeitweise nur noch sehr wenige Personen am Lift. Die Atmosphäre war dementsprechend ruhig, familiär und gemütlich. Der Lift wird offensichtlich mit viel Engagement betrieben und hat einen sympathischen, fast schon nostalgischen Charakter.
Fazit:
Der Skilift Sägenhof ist sicherlich kein großes oder bekanntes Skigebiet – aber genau das macht ihn so charmant. Die Kombination aus
• überraschend abwechslungsreicher Streckenführung,
• schönem Gefälle,
• urigem Lift,
• null Andrang
• und traumhaftem Sonnenschein
machte diesen spontanen Besuch zu einem richtig schönen, entspannten Saisonstart.
Wer kleine, authentische Lifte mag und Abwechslung im Kleinen zu schätzen weiß, sollte sich den Sägenhof definitiv einmal merken.
Bilder:
• Rund 1 Stunde ab Überlingen
• Entspannte Fahrt, die letzten Kilometer auf ruhiger Landstraße
Wetter:
• Den ganzen Tag –2 °C
• Strahlender Sonnenschein, völlig windstill
Schnee & Pisten:
• Höhe: 950 bis 1090 m ü.NN.
• Pulvriger Naturschnee, ca. 20 cm
• Schnelle Zerfahrung aufgrund fehlender Unterlage
• Dennoch insgesamt gut zu fahren
Geöffnete Anlagen:
• Skilift Sägenhof (2-SL, Doppelmayr, 600m lang, 140 hm, Baujahr 1980)
• Hauptabfahrt + „hintenrum“-Variante + mehrere Ziehwege
Bericht:
Nachdem sich im Laufe der Woche abzeichnete, dass erste Skilifte rund um den Bodensee öffnen würden, fiel mein Blick im entsprechenden Alpinforum-Thread zum allerersten Mal auf den Namen „Skilift Sägenhof“. Eine kurze Recherche später stellte ich fest, dass das Gebiet nur knapp über eine Stunde von mir entfernt liegt – und dass es dort angeblich eine ganz interessante Abfahrt geben soll. Da zudem perfektes Winterwetter angekündigt war, entschied ich mich kurzerhand zu einem spontanen Besuch.
Die Anfahrt gestaltete sich völlig entspannt. Ohne jeglichen Trubel tauchte plötzlich, etwas abseits des Ortes, auf der linken Straßenseite der urige Lift auf. Direkt daneben befindet sich ein kompakter Parkplatz. Schon beim Aussteigen war klar: Hier fährt die lokale Bevölkerung. Der örtliche Skiclub war mit einigen Kindern und Jugendlichen vertreten, ansonsten waren nur wenige weitere Gäste vor Ort. Mein Auto war eines von gerade einmal drei mit auswärtigem Kennzeichen.
Aufgrund der dünnen Schneedecke war mir bewusst, dass die Piste schnell zerfahren sein würde – und genau so war es auch. Dennoch ließ sich der pulvrige Schnee gut fahren. Der Lift selbst wirkt herrlich traditionell und hat genau diesen urigen Charme, der kleine Schwarzwaldhänge so sympathisch macht.
Die Hauptabfahrt überraschte mich positiv:
• deutlich anspruchsvoller als erwartet
• durchgehend gutes Gefälle
• zwei querende Wege, die den Verlauf auflockern
Zu meiner Überraschung war auch die hintenrum verlaufende Alternativabfahrt geöffnet. Sie liegt auf der anderen Seite des Liftes, hinter einem schmalen Waldstück. Dazu kommen zwei Ziehwege, die die beiden Hänge miteinander verbinden und dem Gelände ein erstaunlich abwechslungsreiches Layout geben. Auch am linken Pistenrand gab es immer wieder kleine Möglichkeiten, ein paar Schwünge im Tiefschnee zu setzen.
Trotz der überschaubaren Größe fühlte sich der Besuch dadurch deutlich vielseitiger an, als ich es einem einzelnen Schlepplift zugetraut hätte. Die zwei Stunden, die ich dort verbrachte, vergingen überraschend schnell.
Wartezeiten gab es praktisch keine. Gegen Mittag leerte sich die Piste sogar noch weiter – um etwa 12 Uhr waren zeitweise nur noch sehr wenige Personen am Lift. Die Atmosphäre war dementsprechend ruhig, familiär und gemütlich. Der Lift wird offensichtlich mit viel Engagement betrieben und hat einen sympathischen, fast schon nostalgischen Charakter.
Fazit:
Der Skilift Sägenhof ist sicherlich kein großes oder bekanntes Skigebiet – aber genau das macht ihn so charmant. Die Kombination aus
• überraschend abwechslungsreicher Streckenführung,
• schönem Gefälle,
• urigem Lift,
• null Andrang
• und traumhaftem Sonnenschein
machte diesen spontanen Besuch zu einem richtig schönen, entspannten Saisonstart.
Wer kleine, authentische Lifte mag und Abwechslung im Kleinen zu schätzen weiß, sollte sich den Sägenhof definitiv einmal merken.
Bilder:
Erster Blick auf den Hang
Mit Zoom wird das Gefälle deutlich sichtbar
An der Talstation
Retro-Ticket
Die Lifttrasse verläuft teilweise durch den Wald
Weiter oben
Blick von oben auf den Haupthang
Einstieg in die "Hintenrum"-Abfahrt
Mittlerer Teil der "Hintenrum"-Abfahrt
Blick von der "Hintenrum"-Abfahrt ins Tal. Rechts quert ein präparierter Ziehweg.
Ziehweg Richtung Haupthang, der Weg kreuzt die Lifttrasse
Unterer Teil der "Hintenrum"-Abfahrt, die Piste läuft unten links flach aus zur Talstation hin
Lifthäuschen
Pure Schwarzwald-Idylle
Talstation von oben
Ausstiegsbereich
"Hintenrum"-Abfahrt in der Mittagssonne. Hier wird das Gefälle auch nochmal sichtbar.
Letzter Blick auf den Hang