Quelle: Deutsche Stammgäste bleiben ausDie Weihnachtsferien stehen vor der Tür – und mit ihnen üblicherweise viele Skiurlauberinnen und -urlauber. Die Hotels sind zwar gut gebucht – doch eine wichtige Gästegruppe fällt heuer aus: die deutschen Stammgäste. Das berichteten Branchenvertreter bei der Präsidiumssitzung der Österreichischen Hotelvereinigung (ÖHV) am Mittwoch.
Österreich: Deutsche Stammgäste bleiben aus
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Österreich: Deutsche Stammgäste bleiben aus
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Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!
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Re: Österreich: Deutsche Stammgäste bleiben aus
Kein Wunder. Der Wert von dem, was am Ende des Monats von meinem Gehalt nach Abzug aller fixen Kosten und nicht steuerbaren Ausgaben übrig bleibt, hat sich überschlägig in den letzten Jahren halbiert.
In der öffentlichen Debatte wird ja gerne mit der Entwicklung der Bruttolöhne und der Inflation argumentiert. Was gleich in zweifacher Hinsicht ein systematischer Fehler ist. Denn den Skiurlaub bezahle ich nicht vom Brutto und auch nicht vom Netto. Sondern von dem, was am Ende des Monats noch auf den Gehaltskonto übrig bleibt. Dass ein Preinindex nicht das Konsumverhalten von ca. 60 Millionen erwachsenen Deutschen abbilden kann, versteht sich von selbst. Die Preissteigerungen im Wintersport werden darin für die betroffene Gruppe nicht einmal ansatzwweise abgebildet.
Ich halte mich daher lieber an meine eigene Überschlagsrechnung: Der Wert des Euro und der anderer Weichwährungen wie des US-Dollar verlieren im langjährigen Mittel alle 10 Jahre die Hälfte ihres Wertes, was einer Inflation von ca. 7% pro Jahr entspricht. Da sich der Netto-Rest auf meinem Konto wie den Konten der meisten Mitbürger nicht um 7% pro Jahr erhöht, kann ich mir von meinem Gehalt immer weniger leisten.
Den nächsten Wintersporturlaub bezahle ich von meinen Rücklagen. Aber besser so, als dass die Inflation die auch noch frisst. YOLO.
In der öffentlichen Debatte wird ja gerne mit der Entwicklung der Bruttolöhne und der Inflation argumentiert. Was gleich in zweifacher Hinsicht ein systematischer Fehler ist. Denn den Skiurlaub bezahle ich nicht vom Brutto und auch nicht vom Netto. Sondern von dem, was am Ende des Monats noch auf den Gehaltskonto übrig bleibt. Dass ein Preinindex nicht das Konsumverhalten von ca. 60 Millionen erwachsenen Deutschen abbilden kann, versteht sich von selbst. Die Preissteigerungen im Wintersport werden darin für die betroffene Gruppe nicht einmal ansatzwweise abgebildet.
Ich halte mich daher lieber an meine eigene Überschlagsrechnung: Der Wert des Euro und der anderer Weichwährungen wie des US-Dollar verlieren im langjährigen Mittel alle 10 Jahre die Hälfte ihres Wertes, was einer Inflation von ca. 7% pro Jahr entspricht. Da sich der Netto-Rest auf meinem Konto wie den Konten der meisten Mitbürger nicht um 7% pro Jahr erhöht, kann ich mir von meinem Gehalt immer weniger leisten.
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Re: Österreich: Deutsche Stammgäste bleiben aus
Das ganze ist nicht superneu.Sondern einer Entwicklung ganz besonders in den letzten 10 Jahren geschuldet.
Energiepreise und Lohn hat sich tatsächlich erhöht,weil der Durchschnittsslowake eben nicht mehr für lau abspeisen lässt.
Es liegt immer weniger Schnee,der Aufwand für die Präparation der Pisten ist immens gestiegen,um den Mangel auszugleichen.
Dann der Boutiquehoteltrend. Nahezu die gesamte Branche setzt mittlerweile auf Lifestyle und Edelschnickschnack.Die Pension von Oma Gertrud gibt's quasi nimmer. Und selbst die billigen,anspruchslosen Hotels in Obertauern kosten mittlerweile fast 100 Euro pro Tag und Person.Das kann man sich allerdings auch nur in solchen Edelspots wie Obertauern ,lech,zürs,gutgl leisten.
Aber,was dieser Artikel nicht nennt: wer gar nicht leidet,sind die abseits gelegenen,günstigeren Unterkünfte vor Ischgl(Pfunds müsste mittlerweile massiv profitieren,ich und 2 weitere Familien haben aus finanziellen Gründen eben genau da günstige Unterkünfte gefunden,dienes im Paznauntal oder Serfaus nicht gab)oder eben Untertauern ,Tweng und Mauterndorf.
Es ist ein Mischmasch aus selbstverschuldetem (wo ist Nachfrage,henne-ei) streben nach mehr und tatsächlichen äusseren Einflüssen.
Aber als Kunde mit wenig Abstrichen kann man das noch meist abfedern finanziell
Energiepreise und Lohn hat sich tatsächlich erhöht,weil der Durchschnittsslowake eben nicht mehr für lau abspeisen lässt.
Es liegt immer weniger Schnee,der Aufwand für die Präparation der Pisten ist immens gestiegen,um den Mangel auszugleichen.
Dann der Boutiquehoteltrend. Nahezu die gesamte Branche setzt mittlerweile auf Lifestyle und Edelschnickschnack.Die Pension von Oma Gertrud gibt's quasi nimmer. Und selbst die billigen,anspruchslosen Hotels in Obertauern kosten mittlerweile fast 100 Euro pro Tag und Person.Das kann man sich allerdings auch nur in solchen Edelspots wie Obertauern ,lech,zürs,gutgl leisten.
Aber,was dieser Artikel nicht nennt: wer gar nicht leidet,sind die abseits gelegenen,günstigeren Unterkünfte vor Ischgl(Pfunds müsste mittlerweile massiv profitieren,ich und 2 weitere Familien haben aus finanziellen Gründen eben genau da günstige Unterkünfte gefunden,dienes im Paznauntal oder Serfaus nicht gab)oder eben Untertauern ,Tweng und Mauterndorf.
Es ist ein Mischmasch aus selbstverschuldetem (wo ist Nachfrage,henne-ei) streben nach mehr und tatsächlichen äusseren Einflüssen.
Aber als Kunde mit wenig Abstrichen kann man das noch meist abfedern finanziell
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Re: Österreich: Deutsche Stammgäste bleiben aus
Der erste Teil des Satzes stimmt, den zweiten sehe ich umgekehrt.zonk hat geschrieben: 13.12.2025 - 08:26 Es liegt immer weniger Schnee,der Aufwand für die Präparation der Pisten ist immens gestiegen,um den Mangel auszugleichen.
Eine Kunstschneepiste hält länger durch als eine Naturschneepiste. Früher ist man mit den Pistenraupen teilweise untertags gefahren um die Pisten nochmal zu richten. Das macht heute allein aus Sicherheitsgründen kaum noch ein Skigebiet.
Dazu sind die Pistenraupen breiter und deren Motoren effizienter geworden. Dank GPS Unterstützung die die Schneedecke anzeigt kann der Schnee heute viel effizienter verschoben/genutzt werden.
Der Aufwand für die Präparation ist in meine Augen gesunken.
Saison 22/23: Skitage 7: 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Sölden, 1x Hintertuxer Gletscher, 1x See, 1x Ischgl
Saison 21/22: Skitage 6: 1x Ofterschwanger Horn, 1x Ischgl, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Nauders, 1x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Sölden
Saison 19/20: Skitage 9: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 1x Kappl, 1x See, 1x Nauders, 1x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Pitztaler Gletscher, 1x Diedamskopf, 1x Fellhorn/Kanzelwand
Saison 18/19: Skitage 16: 2x Hochgurgl/Obergurgl, 3x Davos, 1x Hochzeiger, 2x Sölden, 2x Serfaus-Fiss-Ladis, 1x Thaler Höhe, 1x Arlberg, 1x Iberg, 1x Oberjoch, 1x Brandnertal, 1x Pitztaler Gletscher
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Re: Österreich: Deutsche Stammgäste bleiben aus
Kann den Artikel gut nach vollziehen.
Wir haben jetzt auch keinen der Familienurlaube in einem Österreichischen Skigebiet gebucht.
Preis/ Leistung stimmt einfach nicht mehr. Vor allem auf den Hütten. Im letzten Urlaub waren wir schon immer erstaunt in der Silvesterwoche jedes Mal einen Platz zur Mittagszeit zu bekommen. Aber wenn man dann sieht , was die einem für die Preise dann servieren, kein Wunder. Wir essen dann auch lieber im Hotel oder alternativ wo anders.
Was wurde man die letzten Jahre immer belächelt, wenn einige geschrieben haben: den Leuten geht das Geld aus, bald wird am Urlaub reduziert. Nun ist der Punkt eben erreicht.
Wir gehen ja echt gern Skifahren. Aber nicht um jeden Preis. Da wird eben geschaut , wer bietet was und wie viel für das Geld.
Auch wenn man die Preise gut argumentieren kann, ändert ja nichts wenn der Kunde weg bleibt.
Wir haben jetzt auch keinen der Familienurlaube in einem Österreichischen Skigebiet gebucht.
Preis/ Leistung stimmt einfach nicht mehr. Vor allem auf den Hütten. Im letzten Urlaub waren wir schon immer erstaunt in der Silvesterwoche jedes Mal einen Platz zur Mittagszeit zu bekommen. Aber wenn man dann sieht , was die einem für die Preise dann servieren, kein Wunder. Wir essen dann auch lieber im Hotel oder alternativ wo anders.
Was wurde man die letzten Jahre immer belächelt, wenn einige geschrieben haben: den Leuten geht das Geld aus, bald wird am Urlaub reduziert. Nun ist der Punkt eben erreicht.
Wir gehen ja echt gern Skifahren. Aber nicht um jeden Preis. Da wird eben geschaut , wer bietet was und wie viel für das Geld.
Auch wenn man die Preise gut argumentieren kann, ändert ja nichts wenn der Kunde weg bleibt.
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Re: Österreich: Deutsche Stammgäste bleiben aus
Grundsätzlich gebe ich euch recht.
Wundere mich nur immer, dass in den Hotels so gut gebucht ist und es mittlerweile so viele Skifahrer aus den Osteuropäischen Ländern gibt.
Das Lohnniveau ist dort ja wesentlich geringer
Wundere mich nur immer, dass in den Hotels so gut gebucht ist und es mittlerweile so viele Skifahrer aus den Osteuropäischen Ländern gibt.
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Re: Österreich: Deutsche Stammgäste bleiben aus
Tut er vielerorts nur gar nicht. Es kommen andere Kunden. Im Westen sind's die Schweizer Kennzeichen und weiter östlich Osteuropäer. Deswegen ändert sich vermutlich nicht viel an der Entwicklung.astra12 hat geschrieben: 13.12.2025 - 14:03 Auch wenn man die Preise gut argumentieren kann, ändert ja nichts wenn der Kunde weg bleibt.
Ja, in Osteuropa ist im Durchschnitt das Lohnniveau niedriger, aber erstens auch die Kosten und zweitens gibt's dort im Vergleich zu früher deutlich mehr reiche Leute. Da geht die Schere noch weiter auseinander als in Deutschland.
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Re: Österreich: Deutsche Stammgäste bleiben aus
Wenn man die Gäste 1:1 durch andere ersetzen könnte, würde keiner solch ein Interview geben. Dann wäre alles toll und niemand würde so etwas negatives schreiben.judyclt hat geschrieben: 13.12.2025 - 15:10
Tut er vielerorts nur gar nicht. Es kommen andere Kunden. Im Westen sind's die Schweizer Kennzeichen und weiter östlich Osteuropäer. Deswegen ändert sich vermutlich nicht viel an der Entwicklung.
Ja, in Osteuropa ist im Durchschnitt das Lohnniveau niedriger, aber erstens auch die Kosten und zweitens gibt's dort im Vergleich zu früher deutlich mehr reiche Leute. Da geht die Schere noch weiter auseinander als in Deutschland.
So ein wenig wird der übliche Stammgast dann doch fehlen
Es sei aber jedem Hotel und Restaurant eine gute Auslastung gegönnt. Wenn es allen wirtschaftlich gut geht, ist das positiv.
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Re: Österreich: Deutsche Stammgäste bleiben aus
Im Montafon ist es wohl so, dass die Buchungslage zu Weihnachten auch eher unterdurchschnittlich ist. Die Aussage von weiter oben, dass die Gäste eher aus dem Schweizer Raum kommen, relativiert sich seit die Inflation so hoch war auch immer mehr d.h. hier gehen weniger Schweizer in Richtung Österreich.
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Re: Österreich: Deutsche Stammgäste bleiben aus
Diese Entwicklung gibt es in AT aber schon lange und die Strategie baut nun mal darauf auf, dass es global(!) immer genug Leute gibt, die die ausgerufenen Preise bezahlen.
Die Deutschen als Tourismus Zugpferd, das war in den Anfangsjahren, also den 60ern essentiell. Das ist lange her.
Die Frage ist nun, was im Zuge einer globalen Rezession passieren würde. Selbst dann könnte es theoretisch noch genug Leute geben, die sich das leisten können. Außerdem lässt die Erben Generation grüßen und das US Gesellschaftsmodell des Konsums hat doch gesiegt.
Die Deutschen als Tourismus Zugpferd, das war in den Anfangsjahren, also den 60ern essentiell. Das ist lange her.
Die Frage ist nun, was im Zuge einer globalen Rezession passieren würde. Selbst dann könnte es theoretisch noch genug Leute geben, die sich das leisten können. Außerdem lässt die Erben Generation grüßen und das US Gesellschaftsmodell des Konsums hat doch gesiegt.
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Re: Österreich: Deutsche Stammgäste bleiben aus
Ich schätze,viele polnische,slowakische und tschechiche Touristen-vor allem die mit ordentlich kohle- gleichen den Wegfall deutscher Touristen mittlerweile aus.
Offensichtlich auch die Us-touristen scheinen sich von den teuren Flugtickets nicht abhalten zu lassen.was mich aber wundert,da es dort saisonpässe gibt,die sich bei 3 mal fahren teils schon rechnen(oder hab ich da was falsch verstanden? 300 Euro tagesticket vs 1000 Epic pass )-muss wohl das österreichische Ambiente sein,was sie anlockt.Andererseits sind die Unterkunftskosten in den USA auch massiv teurer als die in europa.evtl.sindndich die Gesamtkosten selbst mit Flug am Ende geringer als 2 Wochen in den USA Skiurlaub mit Epic pass!?
Oder es sind extrem betuchte,die eben,wie grade geschrieben,das Euro-Ambiente schätzen
Ich vergaß,dass es auch mittlerweile Epic Passmitglieder in Europa gibt
Offensichtlich auch die Us-touristen scheinen sich von den teuren Flugtickets nicht abhalten zu lassen.was mich aber wundert,da es dort saisonpässe gibt,die sich bei 3 mal fahren teils schon rechnen(oder hab ich da was falsch verstanden? 300 Euro tagesticket vs 1000 Epic pass )-muss wohl das österreichische Ambiente sein,was sie anlockt.Andererseits sind die Unterkunftskosten in den USA auch massiv teurer als die in europa.evtl.sindndich die Gesamtkosten selbst mit Flug am Ende geringer als 2 Wochen in den USA Skiurlaub mit Epic pass!?
Oder es sind extrem betuchte,die eben,wie grade geschrieben,das Euro-Ambiente schätzen
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Re: Österreich: Deutsche Stammgäste bleiben aus
Als letztes Jahr Taylor Swift in Zürich auftrat, hatte es auch amerikanische Konzertbesucher. War günstiger als ein Konzert vor Ort zu besuchen!
Und wenn man nun die Preise der Fussball WM anschaut, dann ist dies echt nur noch krank. Und selbst für den Parkplatz muss man dann auch noch mal um die 100$ hinblättern. Und dies bei Stadien, die nicht mal anständig mit dem ÖV erschlossen sind.
Und wenn man nun die Preise der Fussball WM anschaut, dann ist dies echt nur noch krank. Und selbst für den Parkplatz muss man dann auch noch mal um die 100$ hinblättern. Und dies bei Stadien, die nicht mal anständig mit dem ÖV erschlossen sind.
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Re: Österreich: Deutsche Stammgäste bleiben aus
Man kann diese Thematik von 2 Seiten aufziehen:
1. Die Preise in Österreich sind zu teuer (die Skigebiete und Hotels sind trotzdem voll)
oder
2. Deutschland als Ganzes geht den Bach hinunter (deswegen wollen/können sich immer weniger den Skiurlaub leisten)
Ich bin eher beim 2. Punkt, vor allem weil ich nicht sehe, dass Skifahren in Frankreich, Schweiz, Südtirol billiger wäre.
1. Die Preise in Österreich sind zu teuer (die Skigebiete und Hotels sind trotzdem voll)
oder
2. Deutschland als Ganzes geht den Bach hinunter (deswegen wollen/können sich immer weniger den Skiurlaub leisten)
Ich bin eher beim 2. Punkt, vor allem weil ich nicht sehe, dass Skifahren in Frankreich, Schweiz, Südtirol billiger wäre.
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Re: Österreich: Deutsche Stammgäste bleiben aus
Ich wäre eher bei Punkt 1und behaupte mal der Krugeht solange zum Brunnen bis er bricht .
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Re: Österreich: Deutsche Stammgäste bleiben aus
Punkt 1&2 schließen sich auch nicht unbedingt gegenseitig aus. Mag beides zutreffen.
Bleiben aus Deutschland nicht auch vielleicht aus demografischen Gründen die Gäste Stück für Stück aus? Wenn bei den Einschulungskindern sich der Anteil mit Migrationshintergrund der 50% nähert, profitieren davon eher andere Sportarten (Fußball?) als der Skilauf. Die steigenden Kosten machen das dann auch nicht einfacher.
Bleiben aus Deutschland nicht auch vielleicht aus demografischen Gründen die Gäste Stück für Stück aus? Wenn bei den Einschulungskindern sich der Anteil mit Migrationshintergrund der 50% nähert, profitieren davon eher andere Sportarten (Fußball?) als der Skilauf. Die steigenden Kosten machen das dann auch nicht einfacher.
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Re: Österreich: Deutsche Stammgäste bleiben aus
Eine älter werdende Gesellschaft wie in Deutschland hat auch zur Folge, dass es statisch mehr Menschen gibt, die das Skifahren aus körperlichen Gründen reduzieren (müssen) - Muskelschwund, längere Regenerationszeit, Gelenk -und Haltungsschäden, Krankheiten, Bandscheibenvorfälle,...
2020 (11 Tage): Flums, Touren: 1x Pizol, 9x Schwarzwald
2019 (21 Tage): 2x Feldberg, 6x Grimentz/Zinal, 1x St. Luc, 1x Stoos Touren: 2x Verwall, 1x Meiringen, 5x Matschertal, 2x St. Antönien, 1x Schwarzwald
2018 (13 Tage): 3x Sulden, 1Hinterzarten, 1x Grindelwald, 3x Feldberg, 3x Damüls, 1x Warth, 1xDiedamskopf, 1x Pizol
2017 (15 Tage): 7x Grimentz/Zinal, 2x Grindelwald, 1x Engelberg, 1x Sörenberg, 1x Belchen, 1x Seibelseckle, 1x Feldberg, 1x Menzenschwand
2016 (14 Tage): 1x Schöneben, 6x Sulden, 1x Arosa, 2x Damüls, 1x Balderschwang, 1x Feldberg, 2x Gargellen;
2015 (2Tage): 1x Fldbrg, 1x Muggenbrunn;
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Re: Österreich: Deutsche Stammgäste bleiben aus
Es wird auch in Zukunft wohl nicht besser werden.
Bei meinen Jungs in der Klasse fahren 8 von 26 Kindern regelmäßig Ski, davon 3 im Skiclub. Woher soll der Nachwuchs kommen?
Letzen Winter hat der Kindergarten noch den Skikurs organisiert und eigentlich hatten alle Spaß. Die damalige 1. Klasse war zur gleichen Zeit neben der Piste Rodeln. Der Lift ist wohlgemerkt nur 700 Meter von beiden Einrichtungen entfernt.
Anderes Beispiel aus dem Freundeskreis aus'm Flachland. Eltern die mindestens 2 Mal im Jahr im Winterurlaub waren,legten auf Grund des Nachwuchs eine Pause ein. Als der Nachwuchs dann 3-4 Jahre war, versuchte man das Kind (welches zuvor fast nie Schnee sah) im Dezember bei -10 Grad zum Skifahren zu begeistern...
Ferienzwang sehe ich auch als weiteren Grund.
Bei meinen Jungs in der Klasse fahren 8 von 26 Kindern regelmäßig Ski, davon 3 im Skiclub. Woher soll der Nachwuchs kommen?
Letzen Winter hat der Kindergarten noch den Skikurs organisiert und eigentlich hatten alle Spaß. Die damalige 1. Klasse war zur gleichen Zeit neben der Piste Rodeln. Der Lift ist wohlgemerkt nur 700 Meter von beiden Einrichtungen entfernt.
Anderes Beispiel aus dem Freundeskreis aus'm Flachland. Eltern die mindestens 2 Mal im Jahr im Winterurlaub waren,legten auf Grund des Nachwuchs eine Pause ein. Als der Nachwuchs dann 3-4 Jahre war, versuchte man das Kind (welches zuvor fast nie Schnee sah) im Dezember bei -10 Grad zum Skifahren zu begeistern...
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Re: Österreich: Deutsche Stammgäste bleiben aus
Darum geht's doch gerade. Man kann sich die hohen Preise erlauben, weil anstatt der Deutschen anderen Gäste kommen.Tyrolens hat geschrieben: 14.12.2025 - 08:51 Und gleichzeitig sind die Skigebiete voll mit jungen Leuten.
Hier in NRW ist es noch extremer als bei Doblinas. Bei meinen Kids gibt's nur zwei bzw. drei andere Kinder im Umfeld von Schule/Sportverein/Nachbarn, die Skifahren können und regelmäßig mit auf der Piste sind. Aber kein Wunder: Schnee liegt selten, Winterberg ist voll und teuer, Urlaub über Silvester für viele unbezahlbar und andere Ferien gibt's im Winter nicht. Dazu die Konkurrenz an Wochenenden durch Fußball etc.
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Re: Österreich: Deutsche Stammgäste bleiben aus
Naja,voll mit jungen Leuten? Ich sehe da keinen grösseren Anteil als früher und je mehr abseits das Skigebiet und je geldiger,desto mehr ältere sehe ich. In Obertauern bspws wimmelt es nur so vor ü50ern.Mest erfolgreiche Autohausbesitzer(überspitzt gesagt) in prolligen Bognerklamotten,aber Camp David t Pullis und Shirts
Herrlich. Die sammeln dann sich in ner Gruppe auf der Hochalm oder Edelweiss um ihre Champagner-Magnumflasche und prollen sich durch den Nachmittag.
Jung sind die aber sicher nimmer. Eher repräsentativ für den Großteil der Skifahrer,die einen immer grösseren Teil ausmachen werden.Sonauch schon vermehrt beobachtet in Saalbach und erst recht in Lech/warth,Sölden und Gutgl
Weil junge sich das eher immer weniger leisten können.
Und ganz ehrlich: im grossen und ganzen zeichnet sich doch eh ab,dass der Skisport in der Breite keine Zukunft mehr hat.bei doblinas in der nähe der Alpen sind's nur 8 von 26 Kindern,die skifahren.Was meinst,wie das woanders weiter entfernt der Berge erst aussieht? Außer in geldigen Bonzengymnasien ist das Interesse am Sifahren gen null gesunken.
Oder man nennt es nicht mehr Skifreizeit,sondern Winterfahrt und diversifiziert das alles auf rodeln,Winterwandern,etcpepe)meist haben dann auch nur 5 von 25 Kindern noch Lust auf skifahren(diverse Schulen im voralpenraum berichten).
Im úbrigen sind die Schulen ,die von mangelndem Interesse am skifahren reden,mitnichten Schulen mit hohem Migrationsanteil (sagen ja viele,dass das der Grund sei,warum so viele Alpenferne Menschen darauf keine Lust mehr haben),sondern meist ländliche mit einem Migrationsanteil von ,ich sag mal,5 bis 10 % max
Herrlich. Die sammeln dann sich in ner Gruppe auf der Hochalm oder Edelweiss um ihre Champagner-Magnumflasche und prollen sich durch den Nachmittag.
Jung sind die aber sicher nimmer. Eher repräsentativ für den Großteil der Skifahrer,die einen immer grösseren Teil ausmachen werden.Sonauch schon vermehrt beobachtet in Saalbach und erst recht in Lech/warth,Sölden und Gutgl
Weil junge sich das eher immer weniger leisten können.
Und ganz ehrlich: im grossen und ganzen zeichnet sich doch eh ab,dass der Skisport in der Breite keine Zukunft mehr hat.bei doblinas in der nähe der Alpen sind's nur 8 von 26 Kindern,die skifahren.Was meinst,wie das woanders weiter entfernt der Berge erst aussieht? Außer in geldigen Bonzengymnasien ist das Interesse am Sifahren gen null gesunken.
Oder man nennt es nicht mehr Skifreizeit,sondern Winterfahrt und diversifiziert das alles auf rodeln,Winterwandern,etcpepe)meist haben dann auch nur 5 von 25 Kindern noch Lust auf skifahren(diverse Schulen im voralpenraum berichten).
Im úbrigen sind die Schulen ,die von mangelndem Interesse am skifahren reden,mitnichten Schulen mit hohem Migrationsanteil (sagen ja viele,dass das der Grund sei,warum so viele Alpenferne Menschen darauf keine Lust mehr haben),sondern meist ländliche mit einem Migrationsanteil von ,ich sag mal,5 bis 10 % max
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skifuzziWi
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Re: Österreich: Deutsche Stammgäste bleiben aus
Zu meinem Ski Opening im Stubai war das Durchschnitt Alter in Hotel auf Gletscher mindestens ü50 eher höher
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Re: Österreich: Deutsche Stammgäste bleiben aus
Das war aber schon zu meiner Schulzeit in Dortmund nicht anders (1976-87). Ich - als Kind/Jugendlicher durch skifahrende Eltern an den Wintersport herangeführt - war der absolute Exot und habe eigentlich nur kopfschütteln geerntet, wenn ich erzählt habe, dass es in den Osterferien nach AT zum Skifahren geht - während zu Hause Frühling herrschte. Das gleiche in meinem damaligen Freundeskreis ausserhalb der Schule - da gab's zwei/drei die noch, zumindest selektiv, in den Winterurlaub fuhren.judyclt hat geschrieben: 14.12.2025 - 09:44Darum geht's doch gerade. Man kann sich die hohen Preise erlauben, weil anstatt der Deutschen anderen Gäste kommen.Tyrolens hat geschrieben: 14.12.2025 - 08:51 Und gleichzeitig sind die Skigebiete voll mit jungen Leuten.
Hier in NRW ist es noch extremer als bei Doblinas. Bei meinen Kids gibt's nur zwei bzw. drei andere Kinder im Umfeld von Schule/Sportverein/Nachbarn, die Skifahren können und regelmäßig mit auf der Piste sind. Aber kein Wunder: Schnee liegt selten, Winterberg ist voll und teuer, Urlaub über Silvester für viele unbezahlbar und andere Ferien gibt's im Winter nicht. Dazu die Konkurrenz an Wochenenden durch Fußball etc.
Mir ist aus damaliger Zeit auch keine Schule im Umfeld in Erinnerung die Skifreizeiten o.Ä. angeboten hätte. Noch nicht mal ins nahegelegene Sauerland.
Abseits der Berge war Skisport eigentlich noch nie sonderlich breit aufgestellt und eher eine Nischenangelegenheit.
Geändertes Sozialgefüge mag ein Faktor sein, aber im Hinblick auf den im Artikel beschriebenen Rückgang m.E. eher zu vernachlässigen.
Den Fokus bilden in erster Linie die Kosten:
KANN man sich das noch leisten bzw. WILL man sich das noch leisten?
Die einen kennen mich — die anderen können mich...!
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Re: Österreich: Deutsche Stammgäste bleiben aus
26% aller verkauften Skikarten in AT sind Kinder- und Jugendkarten.
Das ist auch insofern bemerkenswert, als junge Menschen im DACH Raum stark unterrepräsentiert sind. Junge Menschen fahren anteilig deutlich häufiger Ski, als ältere. Das geht linear von ca. 38% runter auf unter 5% bei den 70 plus.
Wen ein paar Details interessieren:
https://www.wko.at/oe/transport-verkehr ... rsport.pdf
Ich bin ja hauptsächlich Mountainbiker. Da wird diese Veränderung des Sport aus breit, aber amateurhaft diskutiert. Aus den USA heißt es, Mountainbiken sei sowas wie Golf geworden. Wenn ich heute im Sommer in Leogang bin, kann ich diesen Schluss schon irgendwie herleiten. Das wundert mich auch nicht. Mountainbiken ist für viele heute das Sommer Äquivalent zum Skifahren. Nur teurer.
Das ist auch insofern bemerkenswert, als junge Menschen im DACH Raum stark unterrepräsentiert sind. Junge Menschen fahren anteilig deutlich häufiger Ski, als ältere. Das geht linear von ca. 38% runter auf unter 5% bei den 70 plus.
Wen ein paar Details interessieren:
https://www.wko.at/oe/transport-verkehr ... rsport.pdf
Ich bin ja hauptsächlich Mountainbiker. Da wird diese Veränderung des Sport aus breit, aber amateurhaft diskutiert. Aus den USA heißt es, Mountainbiken sei sowas wie Golf geworden. Wenn ich heute im Sommer in Leogang bin, kann ich diesen Schluss schon irgendwie herleiten. Das wundert mich auch nicht. Mountainbiken ist für viele heute das Sommer Äquivalent zum Skifahren. Nur teurer.
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Re: Österreich: Deutsche Stammgäste bleiben aus
Was ist am Mountainbiking teurer als.am.skifahren? Wenn man sich ein 10000.euro Bike holt,mag das hinhauen
Ich selber hab eins seit 10.jahren,was herabgesetzt von 3000 auf 1000 war.mach damit regelmässig Touren im.chiemgauer Raum und im Kaiserwinkl und kann so gar nicht behaupten,was am Mountainbiking irgendwie teurer als am.skifahren sein soll
Zugegeben.2 bis 4 touren von 10 sind sicher auch mal downhills dabeidass.man von stärkerem Verschleiß sprechen könnte
aber seh auch da nicht die Notwendigkeit,alle 2 Jahre ein neues 10000er Bike zu holen,son,dass.ich sagen könnte:ist teurer als skifahren
Ich selber hab eins seit 10.jahren,was herabgesetzt von 3000 auf 1000 war.mach damit regelmässig Touren im.chiemgauer Raum und im Kaiserwinkl und kann so gar nicht behaupten,was am Mountainbiking irgendwie teurer als am.skifahren sein soll
Zugegeben.2 bis 4 touren von 10 sind sicher auch mal downhills dabeidass.man von stärkerem Verschleiß sprechen könnte
aber seh auch da nicht die Notwendigkeit,alle 2 Jahre ein neues 10000er Bike zu holen,son,dass.ich sagen könnte:ist teurer als skifahren