Vor allem das Wetter am Dienstag war entgegen der Prognose ganz nett, und der beim letztjährigen Besuch in St-Luc geschlossene legendäre Skilift Col des Ombrintzes (Müller, von Baco saniert, verlängert und dreiecksifiziert) war offen, was das Skigebiet noch besser macht als eh schon. Die Pisten waren bereits toll, das wird sich natürlich in den kommenden Tagen nochmals wesentlich verbessern.
Hier das Best Of. Alle Bilder hier (St-Luc / Chandolin) und hier (Zinal).
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Eher eine grenzwertige Erfahrung war das zweitletzte Bild. Ich sah eine eher schlecht skifahrende Teenager-Skischülerin in Panik heftig Tempo aufnehmen kurz vor der Sesselbahn Chiesso, sie konnte nicht mehr bremsen, durchbrach schreiend den im Foto schon wieder hergerichteten Zaun und steckte dann kopfvoran in diesem Schneeloch, nur noch Unterschenkel und Füsse schauten raus. Sie zuckte heftig mit den Beinen - ich wusste nicht, ob sie im Schnee am ersticken ist oder ob der Kopf sogar im Bach unter Wasser liegt. Jegliche Buddelversuche waren vergeblich, der lockere Kunstschnee war so körnig, dass gleich wieder neuer Schnee nachfloss. Nach einer Minute kam die Skilehrerin dazu und wir versuchten es zusammen. Sinnlos. Auch Versuche, sie mit aller Kraft an den Beinen raus zu ziehen: Ging nicht. Sie steckte vollkommen fest bzw. schlug mit den Skischuhen so um sich, dass man sie nicht recht greifen konnte. Es kam dann noch jemand dazu - nach etwa 5 Minuten hatten wir sie draussen. Zum Glück war der Kopf in einem Hohlraum - hätte es mehr Schnee nachgeschüttet oder hätte der Bach mehr Wasser geführt... uff. Sie klagte über Rückenschmerzen und war völlig schockiert, aber ansonsten wohlauf. Die Stelle war uneinsehbar. Wenn sie niemand hätte stürzen sehen, hätte sie womöglich die Nacht da "verbracht" - denn obschon sie aus voller Kehle schrie, hört man "oben" nichts davon.