Eingestiegen bin ich bei der Schlossalmbahn und um kurz vor 8:30 Uhr ging es mit den ersten Gästen bereits bergwärts, in der zweiten Sektion der EUB schon mit deutlich spürbarem Wind.
Die erste Runde auf der Schlossalm, es war noch sehr hart, das änderte sich aber bald. 4KSB Sendleiten, mit den Girakbubble-typischen Heullauten bei Wind. Habe ich auch noch von der alten Grünwaldkopfbahn in Obertauern in Erinnerung.
Um ca. 11:00 Uhr ging es in die Weitmoser Schlossalm auf Mittagspause. Um diese Zeit öffneten zwar die Angertalbahn und Senderbahn 2, dafür war die Kaserebenbahn nun geschlossen, somit kein Rückbringer aus dem Angertal. Da ich auf der Schlossalm bereits alles abgefahren hatte, beschloss ich nach der Mittagspause ins Tal zu fahren und nach Dorfgastein zu wechseln, wo alles geöffnet war und der Wind deutlich schwächer war.
Auf dem Weg ins Tal, die Abfahrt war um 11:45 Uhr schon sehr tief und oberhalb des Bahnviadukts gab es auch schon eine Dreckstelle. In Dorfgastein angekommen, hier wie erwartet der Wind deutlich schwächer und nochmal geringerer Andrang als auf der Schlossalm. Die Pisten am Kreuzkogel waren wie bei meinem Besuch vor zwei Wochen auch nachmittags noch absolut top! Kühageralm, leicht angefirnt und sehr gut zu fahren. Die 4SB ist mit 2,6 m/s eine der flotteren ihrer Art, da habe ich schon deutlich lahmere 4SBs erlebt.
Zu dieser Zeit begann es zuzuziehen und zeitweise auch leicht zu schneien. Wengerhochalm, oben noch recht gut, unten dann schon sehr sulzig und zäh zu fahren. Zum Schluss ging es noch für ein paar Runden an den Fulseck Gipfelexpress und anschließend um ca. 15:15 Uhr talwärts, die Talabfahrt war unterhalb der Talstation Wengerhochalm eine ziemliche Sulzschlacht.
Fazit: ein sehr guter Skitag mit spontanem Skigebietswechsel, der sich aber absolut gelohnt hat.