Original: http://tirol.orf.at/oesterreich.orf?rea ... &id=347638Neues Seilbahnkonzept präsentiert
Den neuen Entwurf für das Seilbahn- und Skigebietskonzept hat am Donnerstag Landesrätin Anna Hosp (ÖVP) vorgestellt. Darin gibt es klare und rechtsverbindliche Regeln, was künftig in Tirol möglich sein soll.
Bisher nicht rechtlich verbindlich
Bislang haben die Seilbahngrundsätze des Landes geregelt, wie man es mit Lift- und Seilbahnbauten in Tirol halten will. Rechtlich verbindlich waren diese Grundsätze nicht. Das wird jetzt mit dem neuen Konzept anders.
Aus für Neuerschließungen
Es wird als Verordnung für zehn Jahre gelten. Eines machte Hosp gleich klar: Neuerschließungen sind für die Zukunft ausgeschlossen, Erweiterungen von bestehenden Skigebieten unter bestimmten Voraussetzungen möglich.
Die Definition einer Neuerschließung
Was aber ist eine Neuerschließung? Hosp zitierte aus dem Verordnungs-Entwurf: "Eine Erschließung mit Aufstiegshilfen und oder Straßen, ausgehend vom Dauersiedlungsraum oder von öffentlichen Straßen, auch wenn sie sich außerhalb des Dauersiedlungsraums befinden. Damit verbunden die Schaffung eines neuen, organisierten Skiraumes in Geländekammern, die bisher frei von mechanischen Aufstiegshilfen und Skiabfahrten sind. Das gilt auch, wenn Geländekammern an bestimmte Skigebiete anschließen."
Kriterien bei Erschließungen
Bei Erweiterungen wird es auf bestimmte Kriterien darauf ankommen, etwa, ob die Sicherheit auch die Schneesicherheit gewährleistet ist. Auch der wirtschaftliche Nutzen wird zu berücksichtigen sein, etwa ob die Wettbewerbsfähigkeit gestärkt wird.
Keine Ausnahmen in Schutzgebieten
Andererseits gehe es um die Schonung von Natur und Umwelt oder die Frage, ob ein Lift ein hochwertiges Wander- und Tourengebiet beeinträchtigen könnte. Ausnahmen in Schutzgebieten solle es nicht mehr geben. Bisher seien nur Ruhegebiete und der Nationalpark zur Gänze geschützt gewesen. Man habe sich entschlossen, in sämtlichen Schutzgebieten Lifte nicht zuzulassen.
Jetzt liegt der Entwurf für das Seilbahn-Konzept des Landes auf dem Tisch. Es wird sich in der Praxis zeigen, welche Lifte auf dieser Grundlage verwirklicht werden.
Neues Seilbahnkonzept für Tirol
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Neues Seilbahnkonzept für Tirol
Von tirol.orf.at:
"Seilbahnen sind komplexe technische Systeme. Sie sind Werke innovativen vielschichtigen Schaffens und bilden ein spannungsvolles Zusammenspiel technischer und wirtschaftlicher, politischer, sozio-kultureller und landschaftlicher Faktoren." (Schweizerisches Bundesamt für Kultur)
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Neue Spielregeln für Seilbahnen
Artikel von tirol.com:
Gruß ThomasNeue Spielregeln für Seilbahnen
Gletscherausbau jetzt "schwieriger"
Landesrätin Anna Hosp ist über die Feiertage fleißig gewesen. Das neue Seilbahnkonzept des Landes hat sie fix und fertig auf dem Schreibtisch liegen. Kommenden Dienstag wird die Regierung das Papier formell absegnen.
Das neue Konzept, so betont die ÖVP-Politikerin im TT-Gespräch, trage eine strenge Handschrift. "Neuerschließungen wird es sicher nicht geben", legt sich Hosp fest. Eine Neuerschließung läge dann vor, wenn eine Seilbahn vom besiedelten Raum aus in unberührtes Gelände geplant wird.
85 Skigebiete gibt es in Tirol. Ihnen will Hosp Luft für eine allfällige Erweiterung lassen - unter Bedingungen. Lawinen- und schneesicher müssen neue Lift- und Seilbahnprojekte sein, in Schutzgebieten haben sie nichts verloren, ebensowenig in Schutzwäldern.
Über fast alles andere lasse sich reden, vor allem dann, wenn sich Liftbetreiber Gedanken über das Verkehrsaufkommen machen. Ausgebaute Skigebiete müssten mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar sein. Gratis-Skibusse, wie sie vielerorts angeboten werden, sind für Hosp "ein erster guter Ansatz".
Besondere Hilfe verheißt das Land den kleinen Familien-Skigebieten, den Baby-Liften, wie sie der Volksmund liebevoll nennt. Deren Überleben soll gesichert werden, eine Förderaktion wird von Fachbeamten im Landhaus geprüft.
Ein heikles Thema hat Hosp vorerst zurückgestellt. Ski gefahren wird in Tirol nämlich auch auf Gletschern. Und es ist der Wille der Landesregierung, dass in zwei Gletschergebieten, im Pitz- und Kaunertal, ausnahmsweise neue Lifte gebaut werden dürfen - zur Belebung der regionalen Wirtschaft.
Hosp hat eine weitere Verordnung ausarbeiten lassen, um sicherzustellen, dass nur in den besagten zwei Talschaften neue Gletscherlifte kommen. Doch ist dieser juristische Schriftsatz noch nicht ganz fertig.
Schneller war da schon der Nationalrat. Er hat noch vor Weihnachten ein neues Gesetz beschlossen, das für Tirols Gletscher Folgen hat. Sämtliche neuen Gletscherprojekte im Pitz- und im Kaunertal müssen jetzt durch die Umweltverträglichkeitsprüfung. Für die Ausbaupläne auf beiden Gletschern sei es dadurch "schwieriger geworden", schätzt Hosp die Lage ein.
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Hier auszugsweise aus den Erläuterungen zu der neuen Verordnung (vollständiger Bericht auf http://www.tirol.gv.at/raumordnung/down ... ericht.pdf)
Zum Thema Schneesicherheit:
Konsequenzen aus möglichen klimatischen Veränderungen sind zu beachten. In
zeitgemäßen Skigebieten ist eine technische Beschneiung grundsätzlich erforderlich.
Skipisten sollen nur dort errichtet werden, wo im Zusammenwirken von Temperatur,
Höhenlage, Exposition und Niederschlagsmenge eine hinreichende Schnee-, bzw.
Beschneiungsmöglichkeit/-sicherheit besteht.
<b>Nicht genehmigt werden:</b>
- <b>Neuerschließungen</b> (Def. siehe unten)
- wenn das Gelände keine sporttechnische Eignung für die Schaffung von qualitätvollen Skipisten im
vorgesehenen Schwierigkeitsgrad aufweist
- wenn auf Grund der Höhenlage, der Temperatur, der Exposition, der Windausgesetztheit und
der Niederschlagshäufigkeit (einschließlich der technischen Beschneiung) nicht mit
einer <b>dauerhaften Schneedecke über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten</b> zu
rechnen ist.
Der Beurteilung ist ein mehrjähriger Durchschnitt zu Grunde zu legen.
<b>Zulässig:</b>
- <b>Zusammenschlüsse </b>(soweit nicht mehr als 1 Tal bzw. 2 Kämme davon "betroffen" sind
- <b>Erweiterungen </b>bestehender Skigebiete (insofern es keine Neuerschließung ist)
<b>Def Neuerschließung:</b>
a) die Erschließung von bisher nicht erschlossenen Geländekammern für Zwecke des
Skisportes durch die Errichtung von Seilbahnen vom <b>Dauersiedlungsraum</b> oder von
öffentlichen Straßen (auch wenn sie sich außerhalb des Dauersiedlungsraumes
befinden) aus, und damit verbunden die Schaffung eines <b>neuen organisierten
Skiraumes</b>. Dies gilt auch dann, wenn die zur Neuerschließung vorgesehenen
Geländekammern an bestehende Skigebiete angrenzen.
b) die Errichtung von Zubringerbahnen zu bestehenden Skigebieten aus anderen
Haupttälern als jenen, in denen sich die Talstationen der bestehenden
Zubringerbahnen befinden;
c) die vom Dauersiedlungsraum oder von öffentlichen Straßen ausgehende Errichtung
von Seilbahnen für sonstige Freizeit-, Sport- und Erholungszwecke zu bisher
seilbahntechnisch unerschlossenen Zielpunkten;
d) die großräumige Erweiterung von bestehenden Kleinstskigebieten, die bisher nur über
Aufstiegshilfen mit maximal 200 Höhenmetern und/oder eine Transportkapazität von
insgesamt maximal 500.000 PersHm/h verfügen.
D.h. grundsätzlich verboten sind nur Neuerschließungen vom Tal aus in neue, unerschlossene Gebiete. Das gab´s seit den 1980ern eh kaum mehr?!
Beispiele für die genannten Punkte (so wie ich da verstehe):
zu a) Erschließung von Hochfügen über das Inntal --> außer über das Kellerjoch (bestehendes Skigbiet) ausgeschlossen
zu b) Zubringerbahn aus Mittersill ins Skigebiet Resterhöhe Pass Thurn; ist aber nicht betroffen, da Mittersill Salzburger Gebiet; anderes Beispiel Zubringer ins Kühtai aus dem Inntal
Der Piz Val Gronda in Ischgl z.B.wäre somit eine Erweiterung eines bestehenden Skigebiets außerhalb des Dauersiedlungsraumes und grundsätzlich zulässig.
Abgesehen von diesen Grundsätzen bleiben aber Schutzgebiete tabu, sind evtl. UVP nötig und die Alpenkonvention kann auch noch mitspielen (siehe Mutterer Alm -> Axamer Lizum)
Alles in allem denke ich wird es keine bahnbrechenden Auswirkungen haben, denn wie gesagt, komplette Neuerschließungen gab´s schon lange nicht mehr und machen wirtschaftlich aus keinen Sinn mehr.
Eure Meinungen??
Zum Thema Schneesicherheit:
Konsequenzen aus möglichen klimatischen Veränderungen sind zu beachten. In
zeitgemäßen Skigebieten ist eine technische Beschneiung grundsätzlich erforderlich.
Skipisten sollen nur dort errichtet werden, wo im Zusammenwirken von Temperatur,
Höhenlage, Exposition und Niederschlagsmenge eine hinreichende Schnee-, bzw.
Beschneiungsmöglichkeit/-sicherheit besteht.
<b>Nicht genehmigt werden:</b>
- <b>Neuerschließungen</b> (Def. siehe unten)
- wenn das Gelände keine sporttechnische Eignung für die Schaffung von qualitätvollen Skipisten im
vorgesehenen Schwierigkeitsgrad aufweist
- wenn auf Grund der Höhenlage, der Temperatur, der Exposition, der Windausgesetztheit und
der Niederschlagshäufigkeit (einschließlich der technischen Beschneiung) nicht mit
einer <b>dauerhaften Schneedecke über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten</b> zu
rechnen ist.
Der Beurteilung ist ein mehrjähriger Durchschnitt zu Grunde zu legen.
<b>Zulässig:</b>
- <b>Zusammenschlüsse </b>(soweit nicht mehr als 1 Tal bzw. 2 Kämme davon "betroffen" sind
- <b>Erweiterungen </b>bestehender Skigebiete (insofern es keine Neuerschließung ist)
<b>Def Neuerschließung:</b>
a) die Erschließung von bisher nicht erschlossenen Geländekammern für Zwecke des
Skisportes durch die Errichtung von Seilbahnen vom <b>Dauersiedlungsraum</b> oder von
öffentlichen Straßen (auch wenn sie sich außerhalb des Dauersiedlungsraumes
befinden) aus, und damit verbunden die Schaffung eines <b>neuen organisierten
Skiraumes</b>. Dies gilt auch dann, wenn die zur Neuerschließung vorgesehenen
Geländekammern an bestehende Skigebiete angrenzen.
b) die Errichtung von Zubringerbahnen zu bestehenden Skigebieten aus anderen
Haupttälern als jenen, in denen sich die Talstationen der bestehenden
Zubringerbahnen befinden;
c) die vom Dauersiedlungsraum oder von öffentlichen Straßen ausgehende Errichtung
von Seilbahnen für sonstige Freizeit-, Sport- und Erholungszwecke zu bisher
seilbahntechnisch unerschlossenen Zielpunkten;
d) die großräumige Erweiterung von bestehenden Kleinstskigebieten, die bisher nur über
Aufstiegshilfen mit maximal 200 Höhenmetern und/oder eine Transportkapazität von
insgesamt maximal 500.000 PersHm/h verfügen.
D.h. grundsätzlich verboten sind nur Neuerschließungen vom Tal aus in neue, unerschlossene Gebiete. Das gab´s seit den 1980ern eh kaum mehr?!
Beispiele für die genannten Punkte (so wie ich da verstehe):
zu a) Erschließung von Hochfügen über das Inntal --> außer über das Kellerjoch (bestehendes Skigbiet) ausgeschlossen
zu b) Zubringerbahn aus Mittersill ins Skigebiet Resterhöhe Pass Thurn; ist aber nicht betroffen, da Mittersill Salzburger Gebiet; anderes Beispiel Zubringer ins Kühtai aus dem Inntal
Der Piz Val Gronda in Ischgl z.B.wäre somit eine Erweiterung eines bestehenden Skigebiets außerhalb des Dauersiedlungsraumes und grundsätzlich zulässig.
Abgesehen von diesen Grundsätzen bleiben aber Schutzgebiete tabu, sind evtl. UVP nötig und die Alpenkonvention kann auch noch mitspielen (siehe Mutterer Alm -> Axamer Lizum)
Alles in allem denke ich wird es keine bahnbrechenden Auswirkungen haben, denn wie gesagt, komplette Neuerschließungen gab´s schon lange nicht mehr und machen wirtschaftlich aus keinen Sinn mehr.
Eure Meinungen??
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Diese Definition ist interessant. Demzufolge wäre z.b. ein Zusammenschluss St. Anton / Rendl mit Kappl /Dias über das Malfontal möglich, ebenso See-SFL.Bogner hat geschrieben:<b>Zulässig:</b>
- <b>Zusammenschlüsse </b>(soweit nicht mehr als 1 Tal bzw. 2 Kämme davon "betroffen" sind
Ischgl - SFL würde allerdings rausfallen.
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Emilius3557
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Jay
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Tiroler tageszeitung:
Aus für Lifte nur auf dem Papier
Es gibt jetzt eine neue Verordnung zur Errichtung von Liften, aber es wollen auch Wahlversprechen eingehalten werden.
Tirol ist mit seinem Angebot an Skigebieten "Spitzenreiter", formulierte es gestern Landesrätin Anna Hosp (ÖVP). Detailliert aufgeschlüsselt ergibt sich folgendes Bild: Es gibt 2399 Pistenkilometer, 1111 Seilbahnen, Schlepp- und Sessellifte sowie 95 große Skigebiete. Für Hosp steht daher fest: "Neuerschließungen sind ab jetzt verboten." Und Erweiterungen in bestehenden Gebieten werden künftig nach einem strengen Kriterien-Katalog entschieden. Ausgeschlossen seien Erweiterungen, wenn sie ein Schutzgebiet berühren. Als Beispiel für eine Vergrößerung nannte Hosp den umstrittenen Ausbau des Skigebiets Piz Val Gronda bei Ischgl.
Ein positives Signal gibt die Landesrätin auch für Skigebiets-Zusammenschlüsse. "Die sind grundsätzlich begrüßenswert." Bedingungen gibts dafür aber auch: Die räumliche Nähe und geringe Eingriffe in die Natur. "Es sollen dabei nicht mehr als ein Tal und zwei Kämme überschritten werden."
Das Grundzeug für diese neuen Bestimmungen ist im Seilbahnkonzept verankert. Und das wurde gestern von der Landesregierung abgesegnet.
Trotz genauer Richtlinien bleiben der Landesregierung aber noch einige "heiße Eisen im Feuer". Schließlich müssen alte Wahlversprechen eingelöst werden. Zu den offenen Fragen zählen:
- Die Erweiterung von zwei Gletscherskigebieten: Im Kaunertal wollen Liftbetreiber schon lange eine Seilbahn auf die Weisseespitze, im Pitztal soll eine zusätzliche Seilbahn den Linken Fernerkogel erschließen. Klar, dass Vertreter anderer Gletschergebiete, wie vom Stubai- oder Zillertal, mit Argusaugen beobachten, ob diese Deals aufgehen.
- Ausständig ist auch noch eine Entscheidung über das Pirchkogelprojekt. Geht es nach dem Wunsch der Touristiker, soll die Region vom Inntal aus mit einer Gondelbahn erschlossen und mit der Skiregion im Kühtai zusammengeschlossen werden.
- Die Osttiroler wollen das Skigebiet Sillian-Sexten-Innichen. Dafür bräuchte es aber eine Ausnahme vom neuen Seilbahnkonzept. Denn Neuerschließungen vom Dauersiedlungsraum sind laut dem Konzept verboten.
- Im Zillertal steht das Projekt "Skiwelt Weer-Weerberg-Hochfügen" auf der Warteliste. Mit dem neuen Skigebiet würden die Orte Weer und Hochfügen verbunden werden.
- snowflat
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Re: Neues Seilbahnkonzept für Tirol
Die Tiroler Seilbahngrundsätze werden überarbeitet: Tiroler Seilbahngrundsätze bald auf dem Prüfstand
- Forcierung von Zusammenschlüssen
- Einbeziehung des Fortschritts der Seilbahntechnik
- Neuerschließungen bleiben weiterhin ein "No-Go"
- Weitere Unterstützung kleiner Skigebiete
Die Hoffnung einiger Gebiete auf die Überarbeitung ist groß
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Die Hoffnung einiger Gebiete auf die Überarbeitung ist groß
Osttirol hingegen hofft im Zuge der Evaluierung auf eine Ausnahmegenehmigung für die Skischaukel Sillian-Sexten. Auch Ischgl blickt gespannt der Evaluierung entgegen, dort geht es um die Auseinandersetzung mit dem Bau einer Seilbahn auf den Piz Val Gronda.
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!
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Re: Neues Seilbahnkonzept für Tirol
und genau auf die Tiroler Seilbahngrundsätze bezogen sich auch der Skilehrer in Serfaus, der BBS-ler in Sölden UND die Hotelierstochter aus dem Pitztal (bei einer Pitztal-Werbeaktion in einem Hamburger Sportkaufhaus), dass nämlich auch das Land ein Interesse nicht nur an dem Zusammenschluss sondern quasi auch den Einbezug kleiner Skigebiete (in diesen Fällen wäre es dann See und Pitztal) hat.
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Re:
- Ausständig ist auch noch eine Entscheidung über das Pirchkogelprojekt. Geht es nach dem Wunsch der Touristiker, soll die Region vom Inntal aus mit einer Gondelbahn erschlossen und mit der Skiregion im Kühtai zusammengeschlossen werden.
Aber als Verbindung nach Hoch Oetz sogar genhmigungsfähig, es wäre ja nur ein Kamm und ein Tal betroffen!
Und den Inntalzubringer könnte man doch als 1. Schritt einer Verbindung zum Grünberg verkaufen
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Re: Neues Seilbahnkonzept für Tirol
Naja, der Zeitungsbericht stammt aus dem Jahre 2005, seitdem könnte das Projekt (ohne persönliches Wissen hierzu) gut und gerne gestorben sein
.
Skitage 15/16: 22 ..... 5x Hochkönig, 3x Werfenweng, 2x Saalbach, 2x Skiwelt, 1x Kitzsteinhorn, 1x Wagrain/Alpendorf, 1x 4 Berge, 1x Bad Gastein, 1x Obertauern, 1x Winklmoosalm/Steinplatte, 1x Kitzbühel, 1x Zauchensee, 1x Sportgastein, 0,5x Dachstein West, 0,5x Flachauwinkl/Kleinarl
Sommer 2015: 24 x Bergsteigen .. u.a. 8x Tien Shan, 6x Koralpe, 3x Rätikon, 3x Watzmann, 2x Tennengebirge
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Re: Neues Seilbahnkonzept für Tirol
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!
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Re: Neues Seilbahnkonzept für Tirol
Sorry, aber demnach müsste die Tourismuswirtschaft schon seit 5 Jahren abnehmen.
Es hat schon einen Grund weshalb man die BB nicht frei herumwuchern lässt, sonst ist bald jedes Hügelchen und jeder Sandkasten von einer 8KSB erschlossen. Etwas lockerere Rahmenbedingungen schön und gut, aber ganz ohne Auflagen funktioniert es leider nicht. Und so wirtschaftlich benachteiligt wie die meinen ist Osttirol auch wieder nicht. Die Arbeitlosenrate ist geringer als z.B in Landeck.
Es hat schon einen Grund weshalb man die BB nicht frei herumwuchern lässt, sonst ist bald jedes Hügelchen und jeder Sandkasten von einer 8KSB erschlossen. Etwas lockerere Rahmenbedingungen schön und gut, aber ganz ohne Auflagen funktioniert es leider nicht. Und so wirtschaftlich benachteiligt wie die meinen ist Osttirol auch wieder nicht. Die Arbeitlosenrate ist geringer als z.B in Landeck.
Wintersaison 2011/2012:
Mölltaler Gletscher - Osttirol und Sella Ronda - Hochkar - Tagesausflüge - Strbské Pleso (SK)
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- snowflat
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Re: Neues Seilbahnkonzept für Tirol
5270 Pistenkilometer reichen vom Kofel bis zum Kongo
Die politische Debatte über die Seilbahngrundsätze ist voll entbrannt. Die Grünen warnen vor einem Aufweichen.
(...)
„Die in Tirol bereits gegebene Erschließungsdichte mit Seilbahnen und Pisten macht es im Interesse einer ausgewogenen Raumordnung erforderlich, auf Neuerschließungen zu verzichten, um größere zusammenhängende unerschlossene Bereiche zu erhalten“, heißt es in den Grundsätzen. Fünf Projekte stehen auf der Wunschliste ganz weit oben: Piz Val Gronda, Zusammenschluss Ötztal mit dem Pitztal, Erschließung Weißseespitze, die Verbindung Sexten/Sillian oder jene von Weer nach Fügen.
(...)
Schon jetzt können mit den 1168 Anlagen (Stand: Ende 2006) pro Stunde 1,441.172 Personen befördert werden. 50 Prozent der Skifahrer werden dabei in zehn der 85 Skigebiete transportiert. Die Transportkapazität hat sich seit 1995 in Tirol um 80 Prozent erhöht. Den Wintersportlern stehen dabei 5270 Pistenkilometer zur Verfügung, die sich auf 7199 Hektar (0,6 Prozent der Landesfläche) ausbreiten. Für Scheiber untermauern diese Zahlen, dass die Grenze erreicht wurde.
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
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