90 Mill. Euro für Seilbahnen im Salzburger Land

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Jay
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90 Mill. Euro für Seilbahnen im Salzburger Land

Beitrag von Jay »

Aus den Salzburger Nachrichten:
90 Mill. Euro für Seilbahnen

17. November 2004

heinz bayerSalzburg (SN). Salzburgs Seilbahnwirtschaft hat auch in diesem Jahr kräftig investiert. 90 Millionen Euro wurden für neue Lifte und Beschneiungsanlagen ausgegeben.

Allein die Region amadé investierte 45 Millionen Euro. Die größten Einzelinvestitionen tätigten die Gasteiner und die Hinterglemmer Bergbahnen mit jeweils 12 Millionen Euro.

Im Angertal entstand ein neues Skizentrum samt neuer Zufahrtsstraße und Parkdeck. Kosten: 9,35 Millionen Euro.

Mit der Erweiterung der Beschneiungsanlagen, der Adaptierung von Pisten und der Anschaffung neuer Pistengeräte belaufen sich die Ausgaben der Gasteiner auf 12 Millionen Euro.

Die gleiche Summe investierten die Hinterglemmer Bergbahnen in den Neubau der Westgipfelbahn I und II. Die technische Abnahme der Anlage findet derzeit statt. Sie geht Anfang Dezember in Betrieb.

Weitere Großausgaben: Achter-Sesselbahn "Almbahn" in Flachau: 11 Mill. Euro Achter-Umlaufbahn "Königslehen" in Radstadt: 10 Mill. Euro Sechser-Sesselbahn "Gamsleiten 1" Obertauern: 4,5 Mill., Euro Sechser-Sesselbahn "Pfeifferköpfl" Neukirchen: 3 Mill. Euro.

Ferdinand Eder, Sprecher der Salzburger Seilbahnwirtschaft: "Neben den Ausgaben für neue Liftanlagen wurden in den Ausbau von Pisten, in die Anschaffung von Pistengeräten, in Kassenanlagen und Serviceeinrichtungen noch weitere 20 Mill. Euro in die Hand genommen."

Die ersten Schneefälle im Pinzgau, Pongau und Lungau ließen das Stimmungsbarometer steigen. Ernst Brandstätter, Direktor der Flachauer Bergbahnen: "Wir haben auf dem Berg 40 cm Schnee. Die Temperaturen für die Beschneiung sind ideal."

Ruf nach einem Beschneiungs-Euro Ferdinand Eder sagt, die Branche stoße an Grenzen. "Wir geben in Salzburg pro Jahr 12 Millionen Euro für die Beschneiung aus. Ich fordere deshalb von der Hotellerie einen Beschneiungs-Euro." Die Wertschöpfung der Seilbahner aus dem Wintertourismus liege bei 15 Prozent. Der Rest teile sich auf die Hotellerie und andere auf. Viele Seilbahnunternehmen stünden mit dem Rücken zur Wand. "Die Kosten laufen davon. Die Ticketpreise können wir aber nicht beliebig erhöhen. Andererseits wollen die Gäste immer mehr Komfort ."


© SN.
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