Hier ein Bericht aus den OÖ Nachrichten über die Neuerungen zu dieser Saison:
Investitionen in Millionenhöhe: Oberösterreichs Skigebiete rüsten auf
In den oberösterreichischen Skigebieten wurden in den vergangenen Monaten 43 Millionen Euro in den Ausbau der Infrastruktur investiert.
Besonders kräftig investiert hat die Dachstein Tourismus AG in der Skiregion Dachstein West (Gosau- Zwieselalm- Rußbach-Annaberg). Insgesamt wurden in Oberösterreichs größtem Skigebiet 15,5 Millionen Euro in die Hand genommen. "Die neue Achter-Einseilumlaufbahn Panorama-Jet-Zwieselalm hat 8,5 Millionen Euro gekostet, die Sechser-Sesselbahn auf den Hornspitz 4,5 Millionen Euro", sagt Direktor Alfred Bruckschlögl von der Dachstein Tourismus AG. "Das ist ein gewaltiges Los."
77 neue Schneekanonen
Am Kasberg ist in der bald startenden Wintersaison Schneesicherheit garantiert. Insgesamt 77 neue Schneekanonen und ein neuer Wasserspeicher mit 70.000 Kubikmeter Fassungsvermögen sorgen für künstliche Beschneiung. Investiert wurden 13 Millionen Euro, zwei Millionen in die neuen Schneekanonen. "Wir haben fast nur Nordlagen. Mit den neuen Schneekanonen sind wir noch schneesicherer", sagt Kasberg Lift-Chef Fritz Drack
Die Hinterstoder und Wurzeralm Bergbahnen haben in den vergangenen fünf Jahren 24 Millionen Euro in den Ausbau der beiden Skigebiete gesteckt. Projekte um weitere 20 Millionen Euro sind in Planung, sagt Geschäftsführer Werner Laimgruber. Vorrangig ist derzeit das Projekt Weltcuppiste. Diese wird breiter als die meisten Pisten und wird für alle Alpinbewerbe mit Ausnahme der Herrenabfahrt geeignet sein. Allein dieses Projekt kostet insgesamt acht Millionen Euro inklusive Beschneiungsanlage.
Auch auf der Forsteralm wird kräftig investiert: Ein Vierersessellift ersetzt einen der sieben Schlepper und ein neuer Speicherteich soll noch mehr Schneesicherheit bieten. Investitonen: drei Millionen Euro.
Hochficht rüstet auf
Am Hochficht ersetzt ein Vierer-Sessellift den Schlepplift auf den Zwieselberg. Die neue Aufstiegshilfe bringt pro Stunde etwa 2200 Personen in das Skigebiet im Dreiländereck.