Trauner fordert Aufschlag auf Liftkarten
Einen Aufschlag von ein bis zwei Euro auf Skiliftkarten fordert der Präsident der oö. Wirtschaftskammer Rudolf Trauner. Mit diesem Geld sollen die Kosten von Freizeitunfällen abgedeckt und gleichzeitig die Wirtschaft entlastet werden.
Verpflichtende Freizeitversicherung
Unternehmen werden für Leistungen zur Kasse gebeten, für die eigentlich andere aufkommen müssten. Das kritisiert der Wirtschaftskammer-Präsident Rudolf Trauner.
Der Beitrag zur Unfallversicherung werde von den Unternehmen zur Abdeckung von Arbeitsunfällen eingezahlt. Laut Trauner werde das Geld aber vorwiegend für Freizeitunfälle ausgegeben. Seine Lösung: eine verpflichtende Freizeitversicherung.
"Legitime Forderung"
"Ich glaube, es ist eine legitime Forderung, dass Menschen, die Sport betreiben - etwa Skifahren - einen kleinen Betrag leisten, und dann eine entsprechende Versicherung zu haben."
232 Millionen Ersparnis
232 Millionen Euro erspare sich die Wirtschaft, wenn der Unfallversicherungsbeitrag von derzeit 1,4 auf 1,1 Prozent gesenkt werde.
Ein weiterer Punkt, in dem gespart werden könne, betreffe die Familienbeihilfe oder die Schülerfahrt. Denn derzeit zahlen nur die Arbeitgeber diese Leistungen - und zwar über den Beitrag zum Familienlastenausgleichsfonds.
Nach Ansicht von Trauner wäre es nur fair, wenn die öffentliche Hand die Hälfte davon übernehmen würde - das wären zwei Milliarden Euro.
Preiserhöhungen bei Skipässen gefordert
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Preiserhöhungen bei Skipässen gefordert
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