Maschinelle Beschneiung - Zahlen aus Kärnten

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Gletscherfloh
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Maschinelle Beschneiung - Zahlen aus Kärnten

Beitrag von Gletscherfloh »

Aus dem orf-on Kärnten:
Schneekanonen ermöglichen Pistenspaß
Rund 2.000 Schneekanonen sorgen für gute Pistenverhältnisse in Kärntens Skigebieten. 10.000 Kubikmeter Schnee werden so jeden Winter erzeugt und 80 Prozent der Pisten beschneit. Das ist mehr als in allen anderen Bundesländern.
update
Samstag, 15.01.05

630 Anlagen alleine in Bad Kleinkirchheim
Alleine in Bad Kleinkirchheim stehen 630 dieser Schneeanlagen. In den vergangenen Jahren wurden dort 25 Millionen Euro investiert, sagt Eike Reutler von den Bad Kleinkirchheimer Bergbahnen.

"Ohne Schneekanonen wäre in Bad Kleinkirchheim der Winter nicht mehr denkbar. Es ist ja nicht nur gesamtwirtschaftlich immer wichtiger, die Pisten zu beschneien, da sonst die gesamte Infrastruktur wie Skischulen oder Skiverleihe unter den ausbleibenden Kundenzuströmen leiden. Für terminlich fixierte Veranstaltungen, wie zum Beispiel das Europacup-Rennen, kann mittlerweile nur mit der Zuhilfenahme von Schneekanonen garantiert werden", so Reutler.



Sobald es die Temperaturen erlauben, gehen die Beschneiungsanlagen in Betrieb. Die Schneemannschaften der Bergbahnen stehen rund um die Uhr im Einsatz.




Kunstschnee: Mehr Aufwand und Kosten
Im Vergleich zum Naturschnee verursacht der Schnee aus der Kanone einen deutlichen Mehraufwand für die Liftbetreiber, sagt Egon Kogelnig von den Skiliften Simonhöhe und Petzen.


"Es ist natürlich ein Mehraufwand, allerdings ist der Schnee aus den Schneekanonen auch wesentlich kompakter und hält länger. Die Erzeugung ist jedoch auch mit höheren Kosten verbunden ¿ zum Beispiel für Personal, höhere Stromkosten für die Pistengeräte. Dennoch bin ich der Meinung, dass die Vorteile Schnee-Erzeugung überwiegen", so Kogelnig.



20 Prozent der Ausgaben für Beschneiung
Bis zu 20 Prozent ihres Umsatzes gibt die Seilbahnwirtschaft für die Beschneiung aus, sagt Wolfgang Löscher, Sprecher der Kärntner Seilbahnwirtschaft. In Kärnten sind das etwa zehn Millionen Euro pro Winter.


Löscher: "Natürlich sind wir die einzigen, die die Kosten für die Schneeerzeugung bis jetzt tragen. Es gibt zwar Beihilfen für die Investition solcher Anlagen vom Land Kärnten, die Produktion selbst wird jedoch zu 100 Prozent von der Seilbahnwirtschaft getragen. Hier geht der Appell an die Tourismuswirtschaft, künftig auch in diesem Bereich Beiträge zu leisten, um die Schneesicherheit auch in Zukunft garantieren zu können."



Immerhin sorgen die beschneiten Pisten für volle Gästebetten in den Skigebieten, argumentieren die Liftbetreiber.




Kärntner Hotellerie wenig begeistert
Wenig abgewinnen kann dieser Forderung der Sprecher der Kärntner Hoteliers, Anton Wrann:


"Wir sind natürlich sehr froh, wenn in unseren Skigebieten eine gute Schneequalität auf den Pisten gegeben ist. Das bringt uns mitunter ja auch ständig bessere Übernachtungszahlen im Wintertourismus. Aber jede Gesellschaft ist nach wie vor für ihre betrieblichen Leistungen selbst verantwortlich."

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Downhill
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Beitrag von Downhill »

Rund 2.000 Schneekanonen sorgen für gute Pistenverhältnisse in Kärntens Skigebieten. 10.000 Kubikmeter Schnee werden so jeden Winter erzeugt
Öhm, wie viele Nullen fehlen denn da jetzt? :gruebel:
Dove vai senza sci?
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Jens
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Beitrag von Jens »

Viele glaub ich, denn die auf der Planai macht man diese Menge in etwas über 2 Stunden.

Und wenns einer ausrechnen will, hier die Daten der Planai:

Bei Vollbetrieb der Beschneiungsanalge 4.257 m³ / Stunde

Lanzen hat man 255 (133 Planai + 122 Hochwurzen)
Niederdruckanlagen sinds 53 (29 Planai + 24 Hochwurzen)
Tiefschnee muss gewalzt sein
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