Schon wieder im Meierhofer Tälli! Da gab's letztes Jahr schon Tote, das sollte man doch langsam wissen...Toter bei Lawinenniedergang im Davoser Parsenngebiet
06.01.2003 18:20
DAVOS - Ein 40-jähriger Skifahrer ist bei einem Lawinenniedergang im Davoser Parsenngebiet abseits der markierten Piste ums Leben gekommen. Der Sportler konnte nach zwei Stunden nur noch tot aus den Schneemassen befreit werden.
Der verunfallte Skifahrer war als Erster einer Sechser-Gruppe in einen steilen Hang im Gebiet Meierhofer Tälli gefahren und hatte die Lawine nach Angaben der Kantonspolizei Graubünden selber ausgelöst. Der Mann wurde auf einer Höhe von rund 2300 Metern von einem etwa 500 Meter langen Schneebrett mitgerissen und verschüttet.
Der Parsenn-Rettungsdienst, eine Crew der Rega sowie drei Lawinenhunde-Teams suchten nach dem Verunfallten, nachdem Alarm ausgelöst worden war. Nach zwei Stunden wurde der Verschüttete geortet und geborgen. Ein Rega-Arzt konnte aber nur noch den Tod des Skifahrers feststellen.
Zum Zeitpunkt des Unglücks bestand laut Auskunft beim Eidg. Institut für Schnee- und Lawinenforschung in Davos eine erhebliche Lawinengefahr, vor der auch gewarnt wurde. Die Gefahr von Lawinen geht aber langsam zurück.
Nach einer Zählung der Nachrichtenangentur sda sind in diesem Winter in der Schweiz bisher fünf Personen bei Lawinenunfällen getötet worden. Statistisch erfasst werden Lawinenabgänge jeweils zwischen dem 1. Oktober und dem 30. September. Dieser Zeitraum ist identisch mit dem hydrologischen Jahr.
Toter bei Lawinenniedergang im Davoser Parsenngebiet
Forumsregeln
Bitte beachte unsere Forum Netiquette
Bitte beachte unsere Forum Netiquette
- k2k
- Moderator a.D.
- Beiträge: 7999
- Registriert: 03.10.2002 - 01:01
- Skitage 25/26: 0
- Ski: ja
- Snowboard: nein
- Hat sich bedankt: 72 Mal
- Danksagung erhalten: 18 Mal
Toter bei Lawinenniedergang im Davoser Parsenngebiet
"Seilbahnen sind komplexe technische Systeme. Sie sind Werke innovativen vielschichtigen Schaffens und bilden ein spannungsvolles Zusammenspiel technischer und wirtschaftlicher, politischer, sozio-kultureller und landschaftlicher Faktoren." (Schweizerisches Bundesamt für Kultur)