08.04.2023 Diavolezza-Lagalb + Corviglia:
Auch heute traute ich der Wettervorhersage kaum. Da der morgendliche Blick aus dem Fenster Sonne vermeldete, entschied ich mich, zunächst mal Diavolezza-Lagalb anzusteuern, zumal es je weiter nach Süden, desto freundlicher sein sollte.
Das Wetter blieb bis ca. 10:30 Uhr sehr sonnig. Danach zogen doch einige Wolken auf, wobei die Bodensicht meistens gut blieb. In schattigeren Hängen war es dann aber schon grenzwertig.
Auf Diavolezza-Lagalb ist der Schnee überall noch pulvrig, wenngleich am Piz Lagalb auch ein paar Steine zu finden sind. Härtere Stellen habe ich auf den Pisten kaum gesehen. Teilweise war der wenige Neuschnee (ca. 2cm), der über Nacht gefallen war, etwas bremsig.
Die Diavolezzabahn fuhr bis 09:00 Uhr nach den fahrplanmäßigem 20min-Takt (natürlich mit der obligatorischen Verspätung). Der 20-Minuten-Takt passt perfekt für entspannte, aber dennoch zügige Runden. Ab 09:00 Uhr wurde dann in einen 15min-Takt gewechselt. Hier gehen sich dann keine direkten Wiederholungen mehr aus. Daher war der Taktwechsel schade aber angesichts des „Andrangs“ durchaus sachgerecht.
Am Piz Lagalb fuhr die Bahn den fahrplanmäßigen 10min-Takt weitestgehend pünktlich. Auch hier ist der Takt ein Graus, da man die direkt nächste Bahn immer knapp verpasst. Aber auch hier war der Takt aufgrund des Andrangs sachgerecht.
Generell war es nicht leer, aber durch den Pendelbahneffekt hatte man immer leere Pisten. Die Bahnen wurden teilweise doch sehr gut gefüllt. Einmal war die Lagalb-Gondel tatsächlich laut Drehkreuz voll.
Mit dem Bus um 12:00 Uhr ab der Lagalbbahn wechselte ich zurück zu meinem Auto an der Diavolezzabahn und wollte dann eigentlich zum Corvatsch fahren. Da sich aber bei der Fahrt abzeichnete, dass das Wetter auf der Corviglia besser zu sein scheint, fuhr ich dann halt eben doch zur Signalbahn, statt zur Corvatschbahn. Etwas unglücklich erreichte ich dann erst die 12:40 Uhr-Gondel der Signalbahn.
Oben im Corviglia-Skigebiet war es für den Karsamstag erschreckend leer. Die Singlelines „musste“ ich nur ein Mal am Plateau-Nair nutzen. Ansonsten konnte man stets durchgehen. Auf auf den Pisten gab es viel Platz. Die Pisten selbst waren nur sehr wenig zerfahren und nur in den untersten Bereichen der Talabfahrten gab es hohe Sulzbuckel. Oben am Berg gab es auch ab und an mal ein paar wenige hart-eisige Stellen, die aber unproblematisch waren.
Den ganzen Tag über wehte ein sehr kräftiger und kalter Wind.
Gefallen:
Sehr gutes Wetter am Morgen
Moderater Andrang für die Osterferien
Weitestgehend noch guter Pistenzustand
GraubündenCard
Nicht gefallen:
Dichtere Bewölkung ab ca. 10:30 Uhr
Generell maue Schneelage, auch in Richtung der Berninakette
Unpassender Takt der Lagalbbahn (und später auch bei der Diavolezzabahn)
Daher:
,5 von

Bilder
Diavolezza-Lagalb:
Am Morgen an der Talstation der Diavolezzabahn empfing mich noch gutes Wetter. Die paar cm Neuschnee wurden präpariert, wobei nach der Präparation scheinbar nochmal etwas Schnee gefallen ist
Toller Ausblick aus der Gondel zum Berninapass
Die Sesselbahn war noch nicht parat
Aufgrund der Sonnenexposition bietet sich am Morgen aber eh die Talabfahrt an
Blick zur Talstation der Diavolezzabahn
Durch den Neuschnee war die Talabfahrt an manchen Stellen ziemlich langsam
https://abload.de/img/dscn749716fyt.jpg[7img]
Abfahrt im unteren Bereich der Sesselbahn
[img]https://www.alpinforum.com/data/abload/9763/dscn74984lid5.jpg[/img]
Durch die aufziehende Bewölkung wurde es leider rasch wieder dunkler
Auch der Festsaal der Alpen hüllte sich so wieder in Wolken
Die direkte Abfahrt an der Sesselbahn war herrlich pulvirg.
In diesem Bereich wurde auch für die Depots beschneit
Die mittlere Sesselabfahrt war nicht so gut, da es hier stellenweise Schnee von den Schneekanonen einwehte
Gegen 10:30 Uhr war die Sonne dann so gut wie dauerhaft verdeckt
Ich machte mich dann auf die Verbindung zur Lagalbbahn
Weiter im Süden in Richtung Puschlav hielt die Sonne länger durch
Auf den Pisten an der Lagalbbahn lag mehr Pulverschnee, als an der Diavolezza. Vermutlich wurde hier einfach nicht mehr oder früher nachpräpariert
Im Mittelteil auf der schwarzen Abfahrt
Kurz vor der Talstation. Leider verpasst man in der 10min-Taktung die nächste Bahn immer knapp..
Weitere Pistenvariante an der Lagalbbahn
Um kurz vor 12 Uhr drückte dann noch einmal etwas blauer Himmel durch.
Da ich aber keine Lust auf das andauernde Pendelbahngefahre und das damit verbundene Warten hatte, fuhr ich mit dem Bus wieder zurück zum Auto und dann weiter ins Skigebiet Corviglia
Corviglia:
Da es so schien, als ob an der Corviglia das Wetter besser sei, zog ich dieses Teilskigebiet dem Corvatsch vor. Um 12:40 Uhr startete ich hier an der Signalbahn in den zweiten Teil des Skitages.
Die Paradiso-Abfahrt war noch in einem überraschend guten Zustand und sehr leer. Über die Leere wunderte ich mich sehr.
Und auch die Swing war noch sehr gut
Die Talabfahrt Suvretta ist wegen des letzten, doch sehr grenzwertigen Stücks, nicht mehr empfehlenswert
Blick auf die Corviglia
Bei besserem Wetter sieht man mehr vom Piz Nair
Pistenstart am Piz Nair. Auch hier waren ein paar Steine vorzufinden
Lej da la Pesch
Auch meine Lieblingsaussicht an der Glüna-Bergstation konnte ich heute nicht genießen. Der schwarze Starthang war dazu auch noch sehr eisig
Unten heraus auf dem roten Pistenstück war es an der Glüna-Bahn sehr viel besser
Starthang Plateau-Nair. Die dortige Abfahrt und v.a. die Trainingspiste waren in einem sehr guten Zustand
Blick auf Marguns
Start der Talabfahrt in Richtung Celerina.
Auch wenn die Abfahrt noch überall über ausreichend Schnee verfügt wurde es unten heraus doch sehr sulzbuckelig
Blick aus dem Trais Fluors-Sessel auf die schwarze Abfahrt
Der Blick vis-a-vis. Die Abfahrt hatte auch einige eisige Stellen
Schwarzer Schlusshang mit Blick auf Marguns
Auch die rote Abfahrt vom Trais Fluors zum Glüna überzeugte nicht zu 100%, auch wenn sie deutlich besser war, als ihr schwarzes Gegenstück
Wolkenverhangener Blick in Richtung Glüna
Blick aus dem Plateau-Nair-Sessel, nachdem sich die Wolken wieder etwas gelichtet hatten
Die Trainingspiste war auch zum Betriebsschluss noch hammermäßig
Die Muntanella war überwiegend noch gut, auch wenn es auch hier eisige Stellen gab
Überraschend viel Spaß machte noch die direkte Salastrains-Abfahrt im oberen Bereich. Der Alp Giop-Sessel war schon wieder im Bahnhof
Auch die Zufahrt zur Signal-Bergstation ging noch überraschend gut
Seenblick
Die Signal-Talabfahrt war nur im obersten, roten Bereich noch gut. Unten heraus ist die Schneelage teilweise extrem kritisch und es gibt viele hohe Sulzbuckel
Letzter Pistenblick zur Signal-Talstation. Gerade auf dem Waldweg sowie nach der Straßenquerung ist kaum mehr Schnee auf der Piste vorhanden.
Fazit:
Auch der heutige Tag war absolut in Ordnung, auch wenn das Wetter rasch zuzog. Die Pisten an sich sind hier im Oberengadin noch besser als in Scuol, auch wenn es hier im Oberengadin auch den ein oder anderen kritischen Bereich gibt.
Sehr verwundert war ich über den sehr geringen Andrang im Corviglia-Gebiet. Auch wenn das mich persönlich freut vermute ich, dass es morgen angesichts der besseren Wetterprognose doch voller werden dürfte.
Auch heute traute ich der Wettervorhersage kaum. Da der morgendliche Blick aus dem Fenster Sonne vermeldete, entschied ich mich, zunächst mal Diavolezza-Lagalb anzusteuern, zumal es je weiter nach Süden, desto freundlicher sein sollte.
Das Wetter blieb bis ca. 10:30 Uhr sehr sonnig. Danach zogen doch einige Wolken auf, wobei die Bodensicht meistens gut blieb. In schattigeren Hängen war es dann aber schon grenzwertig.
Auf Diavolezza-Lagalb ist der Schnee überall noch pulvrig, wenngleich am Piz Lagalb auch ein paar Steine zu finden sind. Härtere Stellen habe ich auf den Pisten kaum gesehen. Teilweise war der wenige Neuschnee (ca. 2cm), der über Nacht gefallen war, etwas bremsig.
Die Diavolezzabahn fuhr bis 09:00 Uhr nach den fahrplanmäßigem 20min-Takt (natürlich mit der obligatorischen Verspätung). Der 20-Minuten-Takt passt perfekt für entspannte, aber dennoch zügige Runden. Ab 09:00 Uhr wurde dann in einen 15min-Takt gewechselt. Hier gehen sich dann keine direkten Wiederholungen mehr aus. Daher war der Taktwechsel schade aber angesichts des „Andrangs“ durchaus sachgerecht.
Am Piz Lagalb fuhr die Bahn den fahrplanmäßigen 10min-Takt weitestgehend pünktlich. Auch hier ist der Takt ein Graus, da man die direkt nächste Bahn immer knapp verpasst. Aber auch hier war der Takt aufgrund des Andrangs sachgerecht.
Generell war es nicht leer, aber durch den Pendelbahneffekt hatte man immer leere Pisten. Die Bahnen wurden teilweise doch sehr gut gefüllt. Einmal war die Lagalb-Gondel tatsächlich laut Drehkreuz voll.
Mit dem Bus um 12:00 Uhr ab der Lagalbbahn wechselte ich zurück zu meinem Auto an der Diavolezzabahn und wollte dann eigentlich zum Corvatsch fahren. Da sich aber bei der Fahrt abzeichnete, dass das Wetter auf der Corviglia besser zu sein scheint, fuhr ich dann halt eben doch zur Signalbahn, statt zur Corvatschbahn. Etwas unglücklich erreichte ich dann erst die 12:40 Uhr-Gondel der Signalbahn.
Oben im Corviglia-Skigebiet war es für den Karsamstag erschreckend leer. Die Singlelines „musste“ ich nur ein Mal am Plateau-Nair nutzen. Ansonsten konnte man stets durchgehen. Auf auf den Pisten gab es viel Platz. Die Pisten selbst waren nur sehr wenig zerfahren und nur in den untersten Bereichen der Talabfahrten gab es hohe Sulzbuckel. Oben am Berg gab es auch ab und an mal ein paar wenige hart-eisige Stellen, die aber unproblematisch waren.
Den ganzen Tag über wehte ein sehr kräftiger und kalter Wind.
Gefallen:
Nicht gefallen:
Daher:
Bilder
Diavolezza-Lagalb:
Am Morgen an der Talstation der Diavolezzabahn empfing mich noch gutes Wetter. Die paar cm Neuschnee wurden präpariert, wobei nach der Präparation scheinbar nochmal etwas Schnee gefallen ist
Toller Ausblick aus der Gondel zum Berninapass
Die Sesselbahn war noch nicht parat
Aufgrund der Sonnenexposition bietet sich am Morgen aber eh die Talabfahrt an
Blick zur Talstation der Diavolezzabahn
Durch den Neuschnee war die Talabfahrt an manchen Stellen ziemlich langsam
https://abload.de/img/dscn749716fyt.jpg[7img]
Abfahrt im unteren Bereich der Sesselbahn
[img]https://www.alpinforum.com/data/abload/9763/dscn74984lid5.jpg[/img]
Durch die aufziehende Bewölkung wurde es leider rasch wieder dunkler
Auch der Festsaal der Alpen hüllte sich so wieder in Wolken
Die direkte Abfahrt an der Sesselbahn war herrlich pulvirg.
In diesem Bereich wurde auch für die Depots beschneit
Die mittlere Sesselabfahrt war nicht so gut, da es hier stellenweise Schnee von den Schneekanonen einwehte
Gegen 10:30 Uhr war die Sonne dann so gut wie dauerhaft verdeckt
Ich machte mich dann auf die Verbindung zur Lagalbbahn
Weiter im Süden in Richtung Puschlav hielt die Sonne länger durch
Auf den Pisten an der Lagalbbahn lag mehr Pulverschnee, als an der Diavolezza. Vermutlich wurde hier einfach nicht mehr oder früher nachpräpariert
Im Mittelteil auf der schwarzen Abfahrt
Kurz vor der Talstation. Leider verpasst man in der 10min-Taktung die nächste Bahn immer knapp..
Weitere Pistenvariante an der Lagalbbahn
Um kurz vor 12 Uhr drückte dann noch einmal etwas blauer Himmel durch.
Da ich aber keine Lust auf das andauernde Pendelbahngefahre und das damit verbundene Warten hatte, fuhr ich mit dem Bus wieder zurück zum Auto und dann weiter ins Skigebiet Corviglia
Corviglia:
Da es so schien, als ob an der Corviglia das Wetter besser sei, zog ich dieses Teilskigebiet dem Corvatsch vor. Um 12:40 Uhr startete ich hier an der Signalbahn in den zweiten Teil des Skitages.
Die Paradiso-Abfahrt war noch in einem überraschend guten Zustand und sehr leer. Über die Leere wunderte ich mich sehr.
Und auch die Swing war noch sehr gut
Die Talabfahrt Suvretta ist wegen des letzten, doch sehr grenzwertigen Stücks, nicht mehr empfehlenswert
Blick auf die Corviglia
Bei besserem Wetter sieht man mehr vom Piz Nair
Pistenstart am Piz Nair. Auch hier waren ein paar Steine vorzufinden
Lej da la Pesch
Auch meine Lieblingsaussicht an der Glüna-Bergstation konnte ich heute nicht genießen. Der schwarze Starthang war dazu auch noch sehr eisig
Unten heraus auf dem roten Pistenstück war es an der Glüna-Bahn sehr viel besser
Starthang Plateau-Nair. Die dortige Abfahrt und v.a. die Trainingspiste waren in einem sehr guten Zustand
Blick auf Marguns
Start der Talabfahrt in Richtung Celerina.
Auch wenn die Abfahrt noch überall über ausreichend Schnee verfügt wurde es unten heraus doch sehr sulzbuckelig
Blick aus dem Trais Fluors-Sessel auf die schwarze Abfahrt
Der Blick vis-a-vis. Die Abfahrt hatte auch einige eisige Stellen
Schwarzer Schlusshang mit Blick auf Marguns
Auch die rote Abfahrt vom Trais Fluors zum Glüna überzeugte nicht zu 100%, auch wenn sie deutlich besser war, als ihr schwarzes Gegenstück
Wolkenverhangener Blick in Richtung Glüna
Blick aus dem Plateau-Nair-Sessel, nachdem sich die Wolken wieder etwas gelichtet hatten
Die Trainingspiste war auch zum Betriebsschluss noch hammermäßig
Die Muntanella war überwiegend noch gut, auch wenn es auch hier eisige Stellen gab
Überraschend viel Spaß machte noch die direkte Salastrains-Abfahrt im oberen Bereich. Der Alp Giop-Sessel war schon wieder im Bahnhof
Auch die Zufahrt zur Signal-Bergstation ging noch überraschend gut
Seenblick
Die Signal-Talabfahrt war nur im obersten, roten Bereich noch gut. Unten heraus ist die Schneelage teilweise extrem kritisch und es gibt viele hohe Sulzbuckel
Letzter Pistenblick zur Signal-Talstation. Gerade auf dem Waldweg sowie nach der Straßenquerung ist kaum mehr Schnee auf der Piste vorhanden.
Fazit:
Auch der heutige Tag war absolut in Ordnung, auch wenn das Wetter rasch zuzog. Die Pisten an sich sind hier im Oberengadin noch besser als in Scuol, auch wenn es hier im Oberengadin auch den ein oder anderen kritischen Bereich gibt.
Sehr verwundert war ich über den sehr geringen Andrang im Corviglia-Gebiet. Auch wenn das mich persönlich freut vermute ich, dass es morgen angesichts der besseren Wetterprognose doch voller werden dürfte.