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08.11.2012. Warth Salober - earn your turns!

Nachdem mich schon länger der Berg Entzug geplagt hat, stand fest dass ich auf jeden Fall ins Gebirge muss. Die Frage ist was tun, zum Wandern und Bergsteigen liegt gerade in den Nordflanken der Allgäuer und Lechtaler Alpen doch schon einiges an Schnee. Aber reicht der Schnee auch für ein paar gepflegte Schwünge? Probieren geht über Studieren und falls es gar nicht gehen sollte liegen die Bergschuhe inklusive Steigeisen und Pickel im Auto...Notwendig ist ein Nordhang, möglichst niederschlagsreich und mit Skipiste als Untergrund, damit es nicht ganz so große Brocken gibt, die dem Brett gefährlich werden können ---> Warth ist die erste

Gemütlich gehe ich um 8 Uhr aus dem Haus und mache mich auf den Weg. Leider fand sich kein Mitgeher/fahrer, aber so ist es auch ok, bloß die Fotoausbeute ist eben etwas mager.
Eigentlich ist alles wie immer nur bin ich scheinbar der Einzige der auf dem Weg Richtung Tannberg ist. Gemütlich cruise ich durch den Bregenzerwald, irgendwie schön nach dem Sommer in die Region zurückzukehren, die die letzten Winter Hauptbeschäftigung war. Viel Bekanntes, ein paar neue Bauten, man entwickelt sich weiter.
Nur eines lässt auf sich warten: der winterliche Eindruck, haben die Webcam Bilder so getäuscht? Klar ab 900-1000m wirds weiß, aber das ist ein bisschen Zucker nix weiter. Trotzdem gehts weiter, als aber selbst in Schröcken auf den Wiesen maximal 10-15cm liegen, bereite ich mich mental schon auf eine Herbstbegehung, des Widdersteins vor. Doch mit jedem Meter Richtung Warth, wird es ein bisschen mehr Schnee und am Parkplatz liegen immerhin 20cm, die Messstelle am Bach sagt sogar 30cm, na dann muss doch in den sonnenfernen Hängen was gehen. Und tatsächlich, in den Nordhängen hat sich der Altschnee aus dem Oktober gehalten und Sonntag und Montag brachten ca. 20cm neues weißes Gold.
Der Unterschied ist enorm, Südhang unterm Widderstein:
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Richtung Skigebiet
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Es sind sogar schon Spuren drin, ich bin also nicht der einzig bekloppte...

Die heutige Aufstiegshilfe:
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Nach dem ersten Aufstieg versteckte sich die Sonne leider hinter hohen Wolken, typische für föhniges Wetter
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Starthang vom Salober RIchtung Sonnenjet, die ersten Schwünge des Winters! Aber: hier ist es doch noch dünn, aber der Wind war auch am Werk, der Aufstieg hat schon gezeigt, dass es weiter unten besser wird
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schon besser:
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man kann nicht meckern:
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War ganz schön also gleich nochmal, jetzt zeigt sich auch die Sonne wieder mehr als ich oben war:
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Die zweite Abfahrt war bombastisch, eine gute Linie mit viel Schnee gefunden, soll ich jetzt wirklich schon heim? Nein einmal geht noch und zur Belohnung gibts die komplett unverspurte "Piste" 2
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vom Parkplatz nochmal zur 2:
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Zufrieden gehts dann nach Hause, und dann ist auch alles wie immer: Crash im Pfändertunnel, also wird wie zu besten Hochsaisonzeiten gemütlich durchs Allgäu gezuckelt.
So jetzt bin ich erst recht richtig heiß! Der Winter kann kommen!
 
Merci für die ganzen Tipps. Ich werde dann mal berichten wie, wann und wo es voll war.

Jetzt heisst es noch 37 Tage warten und auf Schneemassen hoffen :D
 
Bei guter Schneelage kann auch Andelsbuch eine gute Möglichkeit darstellen, dem Gewimmel zu entgehen.
 
powdertiger schrieb:
Bei guter Schneelage kann auch Andelsbuch eine gute Möglichkeit darstellen, dem Gewimmel zu entgehen.
jo ist richtig, aber ist halt ein Stück von Au.
 
molotov schrieb:
powdertiger schrieb:
Bei guter Schneelage kann auch Andelsbuch eine gute Möglichkeit darstellen, dem Gewimmel zu entgehen.
jo ist richtig, aber ist halt ein Stück von Au.

Genau.

Allerdings habe ich -an einem reinen Skitag für den Papa- vor, einige die "Ski-Kleinoden" abzufahren, jeweils so 1,5 Std.nach Egg-Schetteregg, Niedere, Alberschwende, Hochhäderich. Oder gibt eins von diesen Gebieten viel mehr her?
 
Alberschwende und Egg-Schetteregg war ich noch nie.
Alberschwende ist bei gutem Schnee sicherlich auch für mehr als 1,5 Stunden ein Vergnügen, ist halt richtig nostalgisch. Von Oscar gibts hier nen Bericht.
Andelsbuch/Niedere ist bei frischem Schnee ein absolut traumhaftes Tiefschneerevier.
Bödele ist auch nicht zu verachten, wenn alles offen ist. Mit alles ist insbesondere der Alpenblick Schlepper und der Haldenlift gemeint. Von Schwarzenberg hoch geht es zurück mit nem Pendelbus an die Passhöhe.
Au man, ich merke gerade, dass das alles Gebiete sind, die ich in den letzten Jahren etwas vernachlässigt habe... Unvergesslich der Tag, als es selbst auf Andelsbucher Höhe feinsten Pulverschnee gab und ich mich einen Tag mit sehr wenigen anderen Gästen unter der Sesselbahn im Tiefschnee austobte. An der Talstation angekommen wurde einem eine Decke für den Sessel gereicht und dann zuckelte man wieder nach oben.
 
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