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10.07.2016 Malvaglia-Monte Dagro "Auferstehung"

10.07.2016 Valle di Blenio, Malvaglia-Monte Dagro
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Das Valle di Blenio zwischen Campo Blenio am Fusse der Greina, ist erstreckt sich das, durch seine ausgesprochene Nord-Süd-Ausrichtung und die Breite gut durchsonnte Tal, über 25km bis nach Biasca. Das Tal wird vom Fluss Brenno durchflossen welcher bei Biasca in den Tessin mündet. Das Tal bildet den Zubringer via Lukmanier weiter nach Disentis und Chur war daher schon sehr früh von Verkehrstechnischem Interesse. 1906 begann man mit der Planung einer Eisenbahnlinie von Biasca nach Disentis als Anschluss an die Rhätische Bahn. 1911 wurde die Biasca-Acquarossa-Bahn eröffnet. Wegen dem 1. Weltkrieg wurde die Bahn aber nicht weiter gebaut. In Dangio angesiedelte war die Schokoladenfabrik Cima Norma. 1934 schlug die Stunde der ersten Seilbahn im Bleniotal. von Malvaglia wurde die erste Luftseilbahn der Südschweiz in Betrieb genommen. Sie führte von Orino einem Ortsteil von Malvaglia nach Ponterio im Valle Malvaglia und bildete das Zwischenglied zwischen dem flachen und durch eine Strasse befahrbaren Valle Malvaglia und dem Bleniotal welches bei Ponterio durch einen Felsabbruch abgetrennt waren. Die Bahn besass eine Personenkabine für 4 Personen und eine Güterparelle für Vieh und auch Motorfahrzeuge.

Die Seilbahn hatte kein langes Leben. schon 1943 wurde für den Bau des Kraftwere im Bleniotal eine befahrbare Strasse nach Ponterio gebaut, inkl. Tunnel. Die Bahn war somit obsolet und wurde Anfangs 50er abgebrochen.

Die jetzige Bahn auf dem Monte Dagro wurde 1995 als Neuerschliessung errichtet. 2012 wurde die Anlage eingestellt und seither rostete die Bahn vor sich hin. Bis heute. 2016 scheint das Jahr der Auferstehungen zu sein!

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Malvaglia im Bleniotal. Schön grün hier.

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Das Dorf selber hat auch schon bessere Zeiten gesehen.

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Filovia (Einseilbahn von Funivia) von Malvaglia nach Monte Dagro.

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Bei der Bahn handelt es sich um eine Einseilpendelbahn. Gebaut von der Firma G.Meyer Bellinzona, welche beim Bau als Generalunternehmen auftrat. Die Bauteile stammen grösstenteils von Leitner.

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Die Talstation stammt von einem Leitner Skilift, der Rest für eine Doppelsesselbahn.

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Stütze 3 besitzt Sandwitchbatterien und dient mit Schräggestellten Rollen als Spurverbreiterung.

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Dann gehts steil nach oben. Die Bahn macht auf 1,5km Strecke rund 1000 Höhenmeter!!

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Grösstenteils verläuft die Trasse durch unzugängliche Kastanienwälder.

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Stein gehts an einem Seil hangend durch die grüne Hölle.

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Stütze 4 ebenfalls eine Wechsellaststütze wird mit vollen 4m/s durchfahren. Mit den fixgeklemmten Kabinen eine sehr rumplige Angelegenheit.

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Stütze 5 und 6 an den Felskante bei Dagro

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Ab hier wird die Trasse wieder etwas flacher.

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Über Blumenwiesen geht es weiter zur Bergstation.

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Ortschaft Dagro ist auch per Strasse aus dem Valle Malvaglia erreichbar.

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Biasca an der Gotthardstrecke.

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Letzte Stütze vor der Bergstation.

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Bergstation wäre für eine DSB.

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Blick von der Bergstation nach Biasca

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Bergstation Monte Dagro. Abspannung per Spanngewicht.

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Das frisch Renovierte Berggasthaus Sass Malt. Von hier gibt es diverse Wanderrouten ins Valle Malvaglia.

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Kabine in der Bergstation. Die Anlage wurde 2015 komplett renoviert und die Betriebsbewilligung und Konzession wiedererlangt.
Finanziert durch Spenden und Aktienverkauf.

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Spektakuläre Trasse und trashige Italo/Schweizer Kleinpendelbahn.

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Ende

Album: http://www.stahlseil.ch/gallery/main.php?g2_itemId=70689
Webseite: http://filoviamalvaglia.ch/
 
Netter Bericht, welche Firma hat dann Sanierung der Bahn durchgeführt? Leitner?oder die Von Rotz? Sind doch da so Spezialisten.
 
Kaum. Die üblicher Verdächtigen würde ich mal ausschliessen. Da will sich sicher keiner die Finger verbrennen.

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Valle Malvaglia Staumauer

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Eine alte ZP100 Militärbahn

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Diese Brücke diente als Zubringer zur Seilbahn

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Das war der Vorgänger

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Schöne gedeckte Holzbrücke

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Nochmals eine Materialbahn

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Talstation dieses etwas grösseren Modells mit Lastmessung

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Ponterio die Ortschaft wo die Seilbahn endete

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Das sieht doch irgendwie verdächtig aus!

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Aha. Unglaublich. Eine BAhn die von 1934 bis in die 50er Jahre bestand und davon ich noch sooo viel übrig.

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Sogar das Perron aus Holz st noch drinn!!!! 8O

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Ganz klar eine Seilbahn!

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Überreste der Stütze

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Der obere Teil wurde zur Garage umgebaut.

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Blick auf die Trasse. Da müsste man mit der Machete rein.

Unglaublich, dass nach so vielen Jahren noch so viel von der Bahn zu sehen ist.
 
Jetzt noch ein Video davon:
 
Ein schönes Tessiner Wanderziel ... hab' ich nicht gewusst und freue mich daher über jeden Report dieser Art.

Was ist eigentlich mit der früheren Seilbahn von Olivone/Marzano hinauf zum Bergweiler Compietto unterm Sosto? Auf alten Landeskarten ist sie noch als Personenseilbahn eingetragen, heute nur noch gestrichelt (Materialbahn oder Schrott). Bei unserer Sosto-Besteigung in den 1990ern war die Bahn meiner Erinnerung nach in wrackartigem Zustand, Compietto damals nicht bewohnt. Mittlerweile scheint es zum benachbarten Stausee im Val Carassino einen Fahrweg zu geben, von dem Compietto profitiert.
 
Diese Bahn gehört dem Kraftwerk Ofible zu welchem die Staumauer Luzzone gehört. Die Bahn ist für den Wintereinsatz zum Wasserschloss bei Compietto wo sich die Winkelstation befindet. Die Bahn wurde 2001 erneuert.
 
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