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28.8.-25.9.2015 | Rumänien (UPDATE)

28.08.2015 - 25.09.2015 Rumänien:

Rumänien, nicht gerade das alltäglichste Urlaubsziel der Deutschen, ein Kommilitone und ich entschlossen sich aber trotzdem rund einen Monat dort zu verbringen. Schließlich kann man da die Berge noch in einem viel natürlicheren Zustand als in den Alpen vorfinden. Ziel war es , das Land kennen zu lernen, einige Mehrtagestouren in den Kaparten zu unternehmen und hin und wieder auch mal eine Stadt anzuschauen. Ich denke, das ist auch ganz gut gelungen. Unterwegs waren wir mit Auto und Zelt. Im Laufe der Zeit wird hier dann nach und nach der Bericht erstellen. Damit ich den Überblick behalte und da das iom Westentlichen meiner Ordnerstruktur auf meinem Rechner entspricht, wird es für jeden Tag einen Beitrag geben. Auf Grund der vielen Bildern und Tage, werden sicher ein paar Tage vergehen, bis der Bericht dann endgültig fertig ist.

Die grobe Reiseroute schonmal vorweg: Karlsruhe - Wien - Bratislava - Rodnei-Gebirge - Kronstadt - Bukarest - Parang-Gebirge - Klausenburg - Plattensee - Karlsruhe. Die genaue Beschreibung der Route folgt dann im jeweilig passenden Beitrag. Insgesamt haben wir den Tachostand um ca. 5000km erhöht.

Fortsetzung folgt...
 
11.09.2015 Höhle Pestera Valea Cetatii - Törzburg

Am 11.09.2015 war es regnerisch. Die geplante Bergtour haben wir deshalb nochmal um einen Tag verschoben und stattdessen eine Höhle besucht und einen kurzen Spaziergang in den Ort mit dem "Dracula-Schloss" Törzburg gemacht.

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Von der Straße von Rosenau nach Poiana Brasov zweigt an einem großen Parkplatz ein breit angelegter Fußweg ab.

Die Höhenbesichtigung ist dann in der Pestera Valea Cetatii nur mit Führung möglich. Der Rundgang ist sehr kurz (ca. 50-100m) und dauert gerade mal ca. 10min und das für einen hier recht stolzen Preis von 15RON (knapp 4€). Ein paar Tage später besichtigten wir deutlich größere Höhle zu deutlich günstigeren Preisen. Die Pestera Valea Cetatii profitiert von ihrer Lage. An sich ist aber ein Besuch dort nicht wirklich lohnend, auch wenn der eine besichtigte Raum schön ist.

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Die Törzburg. Die Burg ist als das Dracula-Schloss bekannt. Das historische Vorbild Vlad war aber wohl nie hier. Der Ort wird touristisch voll auf Dracula ausgeschlachtet. Vor dem Schloss reihen sich die Souvenierstände eng an eng, auch unser Campingplatz, der abgesehen vom Boden recht gut war, nannte sich Vampire Camping
 
12.09.2015 Cicuas-Gebirge Tag 1

Diesmal wurde zur 2. größeren Wanderentour aufgebrochen. Wegen schlechten Wetters wurde der Start vom 11.9. auf den 12.9. verschoben. Ursprünglich planten wir, in die Bucegi-Berge zu wandern. Jedoch kam da dann was dazwischen:
1. Wir planten von der Cabana Vanatorilor de Munte, die eigentlich über einen Fahrweg von der 73A zwischen Rosenau und Predal zu erreichen ist, zu starten. Jedoch war hier die Dimap-Karte offensichtlich falsch. Die Abzweigung war kurz vor der Passhöhe eingezeichnet. Dort ging auch ein Weg ab. Diesen fuhren wir auch, aber der endete viel früher und führte wahrscheinlich zur Cabana Belvedere, die verlassen war.
2. Wir wussten zu dem Zeitpunkt nicht genau, wo wir waren und wanderten los, bis uns aber eine Herde mitsamt Schutzhunden zum umkehren zwang, denn ein Alternativweg mit ausreichend Abstand zur Herde gab es nicht. War im nachhinein auch besser so, denn wir waren absolut nicht da, wo wir meinten dass wir wären

Da es dann schon später war, entschlossen wir uns nicht in die Bucegi-Berge zu gehen und stattdessen in die Cicuas-Berge zu fahren. Die Cicuas sind wesentlich kleiner als die Bucegi-Berge. Bei der Weiterfahrt sahen wir dann doch den Weg, den wir hätten nehmen sollen. Der war aber weit unterhalb der Passhöhe. Die Cicuas-Berge erreicht man über die 1A ab Sacele Richtung Südost. In der Nähe von Cheia zweigt eine kleine, nicht immer asphaltierte Straße ab, die uns zu unserem Ausgangspunkt an der Cabana Muntele Rosu führte.

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Ausgangspunkt an der Cabana Muntele Rusu. Die Wolken hingen tief und sorgen für eine "Mordor"-Stimmung. Wir wanderten dann auf dem rotem Dreieck bis zum Kamm und dann auf dem roten Kreuz Richtung Vf Cicuas.

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Recht schnell kann man im Aufstieg zur Cabana Cicuas (rechts) und dem Gipfel Vf Cicuas schauen.

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Geniale Wolkenstimmung

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Die Felsformationen an der Ostseite des Gebirges schauen interessant aus

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Kleiner Zoom dorthin

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Blick zum Vf Cicuas

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Gipfel über den Wolken

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Der Weg war, wie man auf dem Bild sieht einfach. "Schwierigkeits"grad um T2

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Die Südwand des Vf Cicuas. Eigentlich wollten wir den Vf Cicuas überschreiten, um zu unserem geplanten Übernachtungspunkt am Sauna Tigailor zu kommen. Aber auch hier versperrten uns Herdenschutzhunde den Weg. Umgegen konnte man die Stelle wegen des steilen Geländes nicht. So gingen wir halt auf der Südseite am Gipfel vorbei uns bestiegen dann am nächsten Morgen vor den Herden den Gipfel.

Die Übernachtung erfolgte dann, wie geplant am Sauna Tigailor. Dort war es dann in der NAcht sehr nebelig, sodass man grade mal noch 4m sah. Aber das stört beim Schlafen ja nicht.
 
13.09.2015 Cicuas-Gebirge Tag 2

Das Wetter am 2. Tag in den Cicuas war besser als am ersten Tag. Die Wolken verzogen sich etwas und es gab auch etwas blauen Himmel.

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Ausblick von der Nächtigungsstelle

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Das Bergzelt

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Im Hintergrund schon etwas Sonne

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Interessante Felsen beim Aufstieg auf den Vf Cicuas

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Die Stimmung war gigantisch

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Der Gipfelkamm des Cicuas-Gebirges

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"Gipfelkreuz" des Vf Cicuas

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Ausblick vom Gipfel

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Nochmal über den Wolken am Vf Cicuas

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Der Gipfel selbst ist meist grasig, hat aber auch ein paar felsige Stellen

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Danach stiegen wir über das rote Band in Richtung Bartocea-Pass ab

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Panorama vom Weg aus

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Ostkamm der Cicuas-Berge in der Sonne

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Ausblick von der Sfinxul Bartocei

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Panorama von ebendort

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Rückblick auf den Weg

Danach stiegen wir über den Weg, der bald zu einem Feldweg wurde zum Pass ab. Von dort gingen wir wir zunächst über die Straße 1A weiter ab und von dort über das blaue Kreuz und das gelbe Band wieder hinauf zur Cabana Muntele Rosu.
Anschließen fuhren wir dann noch an dem Tag bis Bukarest
 
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