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3 Vallees, 21. 3. - 26. 3. 2010

Wie merkt man im Forum dass der Frühling gekommen ist? Na klar, die Berichte aus Frankreich werden immer zahlreicher :wink: . Auch Mausi und ich haben uns wieder für eine Woche Frankreich entschieden, schliesslich ist es schon 3 Jahre her seit wir zum letzten Mal im Land der Croissants und Stangenschlepper waren. Seit wir den Saisonskipass für Kärnten + Osttirol haben, verbringen wir (logischerweise) unsere Weihnachts- und Januarurlaube eben dort und gehen nur noch für 1 Woche 'fern', 2008 und 2009 ging es nach Italien, heuer war wieder Frankreich dran.

Insgesamt war es unser 9. Skiurlaub in den 3V, der erste war schon 1991 (ja, so alt sind wir schon :oops: ) und der bisher letzte über den 1. Mai 2005, danach waren wir noch am Weg nach Tignes am 28. April 2007 für 1 Tag in Val Thorens.

Gebucht haben wir über Interchalet eine FeWo für 2 - 4 Personen in La Tania, erstens hatten wir den Ort von unseren vorherigen Besuchen als sympatisch in Erinnerung und zweitens gab es dort die beste Kombination aus Komfort und Preis, die 35 m2 Wohnung (wer Frankreich kennt, der weiss dass es sich für französiche Verhältnisse um eine riesige Wohnung handelt, in den alten Pierre at Vacances Wohnsilos in Val Thorens würde man auf dem selben Raum bestimmt 6 Personen unterbringen :twisted: ) hatte alles vom Fernseher, Geschirrspüler, Mikrowelle, Herd mit Glaskeramikplatte usw. Und nen kostenlosen Parkplatz dazu. Mit 550 Euro zwar auf den ersten Blick nicht ganz billig, aber wenn man bedenkt dass man anderswo noch z. B. 30 Euro für einen Fernseher und 50 für die Tiefgarage bezahlen muss, finde ich den Preis gerade noch erträglich.

Anfahrt: Maribor - Venedig - Mailand, dann aber zur Abwechslung nicht durch den Frejus, sondern über Mt. Blanc - Chamonix - Megeve nach Albertville und dann weiter nach La Tania. Sogar ein paar km weniger als durch den Frejus, aber bestimmt 1 Stunde länger zu fahren, die Strasse ist nervig und auf schnelles Fahren kann man vergessen. Fahrzeit fast 13 Stunden, aber mit vielen langen Pausen, z. B. fast 2 Stunden in einem italienischen Outlet, 1 Stunde in Albertville usw.

Zu Wetter und Schnee sage ich mehr bei den einzelnen Tagesberichten, generell gab es aber 1 total verregneten Tag, einen mit Schneesturm, zwei mit Wolken / Sonne / Nebel - mix und zwei mit Kaiserwetter. Französicher Durchschnitt also, 1 Woche mit blauem Himmel werde ich in Savoien wohl nie erleben :? .

Der erste Tag, Sonntag, 21. 3., war insgesamt der schlechteste. Die ganze Nacht und auch am Morgen regnete es in La Tania bei etwa +6 Grad, die Berge waren in Wolken gehüllt. In der FeWo zu bleiben ist selbstverständlich keine Option, so waren wir kurz nach 9 Uhr in der Kabine der 12 EUB La Tania am Weg nach oben. Solange es regnet, wollten wir soweit es geht in den Gondelbahnen bleiben, und wo das nicht geht (z. B. von der Bergstation der La Tania EUB Richtung Courchevel) eben die Stangenschlepper. Sesselbahnen ohne Haube sind bei Regen wohl das schlimmste was man sich vorstellen kann, trotz GoreTex &Co. :evil: . Hier die Talstation des KSSL Praz Juget, wohl in seiner letzten Saison, lt. remontees-mecaniques Forum soll heuer hier eine 6KSB gebaut werden. Am Lift selbst war keine Ankündigung o. ä zu finden:
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Die erste positive Überraschung: die Pisten, im Bild die rote Loze entlang der 4EUB Chenus, waren nicht einmal schlecht zu fahren. Sehr gut gewalzt, sehr leer (die meisten Touris gingen an diesem Tag wohl nicht auf die Piste) und nicht einmal so extrem patschig. Generall habe ich in den regnerischen Tagen wieder mal gemerkt, dass Kunstschneepisten bei Regen wesentlich besser zu fahren sind als der Naturschnee, der letztere war bei Regen wesentlich pappiger und bremsiger. Links im Bild die alte EUB mit neuen Kabinen, rechts der Doppelschlepper Loze und ganz oben rechts ist die 4KSB Plantrey zu sehen:
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Nachdem wir alle brauchbaren Pisten die von der 4EUB Chenus erschlossen werden mindestens zweimal gefahren sind (vor allem Loze und Chenus waren wirklich toll zum fahren), wechselten wir zur 6EUB Jardin Alpin - dort sind wirklich alle Piste grün, aber je einmal mussten wir sie doch mitnehmen, wie z. B. hier am interessanten Kurvenschlepper Bellecote:
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Nach Mittag konnten wir es nicht mehr im eigenen Tal aushalten und fuhren mit der Vizelle hinauf in den Nebel und dann die lange Maudit runter nach Meribel. Im Hintergrund die olympische Stade sowie die umfahrende blaue Gelinotte::
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Verkehrsknotenpunkt Meribel, hier starten insgesamt 3 EUBs, eine 6KSB, eine 4SB und noch ein Tellerschlepper dazu:
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Inzwischen hat der Regen aufgehört, dafür bildete sich dichter Nebel. Via 6KSB mir Bubble Tougnette 2 fuhren wir zum gleichnamigen Gipfel und dann die 1000 HM runter nach St. Martin, wo uns wieder eine 8EUB erwartete:
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Wieder im eigenen Tal, die Talabfahrt nach Le Praz war kaum befahren und noch am Nachmittag in wirklich gutem Zustand. Was ich in diesem Zusammenhang interessant fand: die wenigen Skifahrer die an diesem Tag auf den Pisten waren, rannten so schnell wie möglich hinauf, je höher desto besser :twisted: , in die Nebelsuppe. Mir wars recht da wir dadurch die unteren Pisten alleine hatten, verstehen tue ich es aber bis heute nicht. Unten war erstens die Sicht besser und zweitens auch der Schnee, da es bis auf etwa 2500 m regnete waren auch die oberen Pisten regennass und ganz oben, z. B. am Sauliere, gab es 2 cm extrem pappigen Neuschnee, der war wesentlich schlechter zu fahren als die verregneten Kunstschneepisten im Talbereich. Aber, wie bereits geasgt, mir wars recht:
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Kurze Aufhellung gegen Ende des Tages, die ich schnell genutzt habe um ein Foto der DSB Col de la Loze und Bergstation KSSL Praz Juget zu machen:
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Blick über die rote Bouc Blanc (übrigens vollbeschneit und wirklich jeden Tag frisch gewalzt) Richtung La Tania:
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Unterer Teil der Piste die wir in dieser Woche am meisten gefahren sind (jeden Tag einmal, manchmal auch zweimal), das ist die blaue Folyeres runter nach La Tania. Nette Waldabfahrt, auch vollbeschneit und jeden Tag gut gewalzt, vielerorts wäre sie als rot eingestuft. Von den 3 Talabfahrten nach La Tania war die rote Moretta Blanche schon bei unserer Ankunft gesperrt (ich bin sie trotzdem einmal gefahren, ging zu Wochenbegin noch ganz gut), die grüne Plan Fontaine sind wir noch einmal 'legal' gefahren - war schon recht braun, im Laufe der Woche wurde sie ebenfalls Opfer des Tauwetters, die (als einzige beschneite) blaue blieb hingegen in Topzustand. Unser Feriendomizil liegt übrigens etwas oberhalb des Zentrunms, links von der Lanze:
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(to be continued, die besseren Fotos kommen noch :wink: )
 
Montag, 22. 3. Die Nacht war wolkig, ab und zu regnete es und auch am Morgen fallen noch ein paar Tropfen vom Himmel, deshalb ein etwas trauriger Blick vom Balkon unseres Wohnblocks zum Zentrum von La Tania, hinten in Bildmitte ist die Talstation der Gondelbahn zu sehen:
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Die Betriebszeiten in Frankreich sind sehr nach meinem Geschmack: nichts geht vor 9 Uhr, deshalb schaffen wir es manchmal sogar vor Betriebsbeginn an der Talstation zu sein, wie hier an der 12 EUB La Tania. Dafür laufen die meisten Lifte bis 17 Uhr:
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Die EUB ging an diesem Tag erst einige Minuten nach 9 Uhr in Betrieb, und auch sonst ist sie nicht gerade nach unserem Geschmack: zuerst muss man ne Rampe hinauflaufen und dann noch die unbequemen Strehgondeln (typisches Kind der frühen 90er halt :? ), da nehmen wir lieber den Kurven - Stangenschlepper Gros Murger, der gleich nebenan startet:
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Weiter gehts mit dem Bouc Blanc. Was ich bei den Schleppern in La Tania und Courchevel bemerkt habe: die Stützen unterhalb der Waldgrenze sind grün gefärbt, oberhalb gibt es dann die typischen silbenen bzw. grauen Stützen. So ist z. B. Gros Murger von unten bis oben grün, Bouc Blanc hat unten ein paar grüne Stützen, weiter hinauf dann silberne. Und noch was ist mir aufgefallen: im Vergleich zu unserem ersten Besuch in La Tania Mitte der 90er kam uns beiden vor dass die Lifte wesentlich langsamer laufen, man hat nicht mehr das Gefühl um die Kurven zu fliegen :wink: . Mag sein das man sich an viele schwächere Skifahrer die kaum mehr Schlepper fahren können eingestellt hat? Auch scheinen die Federn in gutem Zustand zu sein, den typischen Poma - Katapultstart habe ich jedenfalls nicht erlebt:
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Bekanntes Bild: herrlich präparierte Loze runter nach C 1850:
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Bereich Sauliere, wir stehen an der Bergstation der 8EUB Vizelle, rechts oben die Bergstation der PB Sauliere und von links kommen die beiden EUBs aus Meribel bzw. Mottaret:
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In der tollen langen 6KSB Marmottes, unter uns die gleichnamige Piste. Von rechts kommt die 4KSB Suisses und ganz hinten ist eine Stütze der 8EUB Vizelle zu sehen:
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Herrliche, aber etwas zu volle Creux - einmal war genug:
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Creux Noirs: leere 4SB ... :
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... mit zwei ebenfalls leeren, bestens gewalzten Pisten (ja, auch die schwarze war frisch präpariert 8) ):
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Und jetzt die rote, von oben bis unten beschneite Marcassin + Aigle nach Mottaret: 3/4 der Abfahrt genial, im unteren Steilhang dann tiefer Sulz:
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Drehscheibe Mottaret mit Talstationen von 2 EUBs, einer 4KSB und einer 3(?) SB:
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Von der Gegenseite:
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Piste des Tages: die blaue Grand Lac unter der 6KSB/B Granges, dank Nordlage bester Schnee, nette beschneite Piste und moderner Lift. Als wir das letzte mal hier waren gab es einen etwas breiteren Ziehweg und nen Stangenschlepper. Generell ist der Mt. Chambre / Roc des 3 Marches Bereich oberhalb von Les Menuires mittlerweile schon Ischglmässig ausgebaut, mit modernen 6KSBs (drei davon sogar mit Bubble), fast Vollbeschneiung und breiten planierten Pisten.
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Der Liftverhau von les Menuires darf keinesfalls fehlen :twisted: :
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Nun wurde es leider wolkiger und tlw. auch nebelig, und da werde ich fotofaul. Den Bereich von Val Thorens haben wir nur am Rand ausprobiert, aber einmal die geniale Boismint bis Talstation Plan de l'eau mussten wir noch fahren, bis auf den letzten hang genial, ganz unten dann offiziell gesperrt (Umfahrung über den Ziehweg), aber noch fahrbar. Dieser Hang hat sich Beschneiung (wenigstens im unteren Drittel, besser bis ganz hinauf) und eine durchgehende EUB oder KSB/B von Talstation Plan de l'eau bis Bergstation Boismint vedient!
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Einmal Le Masse bis Mittelstation ist sich zeitlich noch ausgegangen, oben war Nebel - das muss ich mir nicht antun!
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(the best is yet to come :P )
 
Deine Bilder bestätigen auch wieder den Eindruck, den ich im letzten Januar hatte: Sobald man abseits der Hauptrouten ist, ist es herrlich leer. Aber die Hauptrouten selbst (Creux, Mottaret, Saulire) sind unerträglich voll.
 
unerträglich voll? wir hatten die Creux vor 2 Wochen herrlich leer (haben wohl Glück gehabt) - fahr mal nach La Plagne zum Roche du Mio hoch, da ists unerträglich voll :-) jaja, Berichte kommen (irgendwann).
Schade dass das Wetter bei euch genauso war wie bei uns in Val d'Isere.
 
Dienstag, 23. 3. An diesem Tag scheint alles zu stimmen, am Morgen gibts endlich keine Wolke am Himmel und auch im Tal gefrorene Pisten. Yes, darauf haben wir gewartet 8) . Heute gehts nach Val Thorens und zwar mit dem EOS, zuerst am kurzen Übungsschlepper Troika vorbei:
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Ein Blick zurück nach La Tania:
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An der Bergstation der EUB La Tania: die Bouc Blanc sieht schon mal lecker aus!
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Heute fahren wir zum ersten Mal in diesem Urlaub mit der 4KSB Dou des Lanches zum Col de la Loze, von dort gibt es die direkte Verbindung von La Tania nach Meribel:
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Nun ja, fast direkt: der Boulevard de la Loze war wg. Lawinengefahr gesperrt, deshalb mussten wir auf jeden Fall runter zum Altiport:
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... und zwar auf der blauen Pic, eine der wenigen schlampig gewalzten Pisten in den 3V (war mit dem gefrorenen Schnee recht unangenehm zu fahren):
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Und wenn wir schon in dieser Ecke sind, verlängern wir die Abfahrt nach Meribel - Village (wo wor bei all unseren Urlauben noch nie waren :oops: ), hier gibt es eine der 4 Neuigkeiten der Saison, die 4KSB Golf, welche die gleichnamige 4SB ersetzt hat ... oder von 4SB aud 4KSB umgebaut wurde ... whatever, mir sah sie neu aus:
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Die blaue Lapin welche unter der 4KSB verläuft, kann ich jedem Liebhaber blauer Carvingpisten empfehlen: bestens gewalzt, beschneit und vor allem wieder eine entlegene, menschenleere Ecke mit moderner Bahn - so mag ich es!
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Weiter geht es mit der einzigen 8KSB im Skigebiet Altiport, die hier den gleichnamigen Schlepper kreuzt (warum neben einer solchen Hochleistungsbahn noch ein, dem Anblick nach relativ neuer Schlepper laufen muss, verstehe ich nicht ... ):
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Blick auf die andere Talseite zur 6KSB/B Tougnette 2 mit ihren 4 Abfahrten, drei davon frisch gewalzt:
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Nun sitzen wir in der vorher gezeigten Bahn, natürlich via 6KSB Plan de l'homme und nicht mit der Tougnette 1, die EUBs lassen wir bei solchem Wetter soweit es geht links liegen. Die 6KSB welche die 2. Sektion der 6EUB und den paralellen Stangenschlepper ersetzt hat, ist IMO für ihre 4 Pisten etwas schwach dimensioniert, immer wieder musste man kurz anstehen:
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4KSB St. Martin 2, heute leider keine Zeit hier mal runterzufahren:
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Noch ein 'entlegener' Bereich der 3V, der Stangenschlepper Teppes mit gleichnamiger roter Piste, immer wenn wir da waren (und das war in diesem Urlaub insgesamt dreimal) war sie frisch gewalzt und menschenleer:
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Mit der 6KSB/B Granges gehts weiter der Sonne entgegen ... :
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... und danach folgt die lange 6KB/B Mont de la Chambre, die rote David Douillet ist an diesem Tag nicht gewalzt :evil: , aber wir haben eh keine Zeit hier Wiederholungsabfahrten zu machen:
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Das nächste mal packe ich die Kamera erst am Cime de Caron aus. Dazwischen liegt eine perfekte Mont de la Chambre - Abfahrt, dann der Ziehweg nach VT und die Auffahrt mit der neuen 8EUB Caron. Und leider 20 Min anstehen an der Talstation der PB. So genial der Berg auch ist, der Tag ist mir viel zu schade um ihn in einer Warteschlange und in einer vollgestopften und schlecht riechenden PB zu verbringen, deshalb blieb es bei einer Abfahrt über die frisch gewalzte (!) Cristaux:
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Bei der Auffahrt mit der 6KSB Moutiere gibt es einmalige Panoramen vom Caron:
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Gemeinsame Talstation der beiden 8EUBs Caron und Cairn. Ich weiss das ich vor 3 Jahren schrieb dass ich den Bau überflüssig finde, aber nun muss ich gestehen dass ich unrecht hatte: die beiden Bahnen werden gut angenommen und waren voll, der Einstieg ist gottseidank ebenerdig, an der Talstation gibt es alles von Kassen, gepflegten Toiletten und sogar einen netten Selbstversorgerraum:
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Weiter gehts mit dem Funitel Grad Fond ... einfach genialer Tag, da macht das Skifahren richtig Feude 8)
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Der Ziehweg vom Grand Fond zur Bresche von Rosael ist nun wirklich nur noch ein Katzensprung, und die Bresche selbst scheint mir wieder etwas verbeitert zu sein. Nun aber zur zweiten neuigkeit der Saison in den 3V, der neuen, angeblich extrem windstabilen 6KSB Rosael:
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Besonderes Schmankerl an solchen Tagen ist der Bereich Peyron/Bouchet, vor allem die beiden Pisten am Bouchet waren auch am frühen Nachmittag noch in Topzustand, beide wurden in der Nacht natürlich präpariert - schon beim letzten Urlaub in VT ist mir aufgefallen, dass der Orelle - Bereich fast immer besser gewalzt wird als der Durchschitt von VT oder der 3V :
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Die fixen Lifte sind schon nervig, aber Hauptsche der Bereich ist (dazu noch recht billig) erschlossen worden, KSBs, Schneeanlage mindestens am Peyron und Pistenverbreiterungen am Bouchet werden bestimmt einmal kommen:
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Nochmals die neue Roasel, der Lift lässt sich dank Südlage sehr gut fotografieren, da man die Sonne immer im Rücken hat (im Gegensatz zu Liften an Nordhängen, wo man das Licht immer von vorne bekommt ... ):
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Die 'gute alte' Funitel Peclet:
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Die Zeit reichte noch für eine Auffahrt mit der 6KSB Cascades, hier der Blick zum neuen mega - Förderband:
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Merkt ihr was? Genau, jeder 2. Sessel ist leer. Trotz kurzer Wartezeit bei der Talstation war beim DE wieder mal nur ein Eingang offen, das werde ich nie im Leben verstehen. Wenn sie dadurch was einsparen würden könnte ich es noch verstehen, aber warum soll der Betrieb mit einer Hälfte leerer Sessel sparsamer sein, will mir nicht einleuchten ... :
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Am Ende des Tages gab es noch eine Lektion zum Thema Herdentrieb: an der Talstation der langsamen 4SB 3 Vallees 1 gab es eine Warteschalnge, wenige 100 m tiefer geht die wesentlich schnellere 6KSB Plein Sud ohne Anstehen, Zeitersparnis bestimmt 10 Minuten. Aber Leute stehen wohl soo gerne in der Schlange :twisted: ? Fotogelegenheiten bei der Auffahrt mit der Plein Sud sind einmalig:
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Bei der gemeinsamen Talstation 3 Vallees 2 / Bouquetin die selbe Geschichte: an der 4SB Warteschlange, am Funitel erwischten wir die erste Gondel. Ich verstehe die Leute wirklich nicht mehr ...

Nach der Abfahrt auf der Lac de la Chambre geht es mit der 6KSB Plan des Mains wieder hinauf, im Hintergrund noch einer der mega - Skiberge der 3V, der 2952 m hohe Mt. Vallon:
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Blick zurück zur 4KSB Cote Brune mit der genialen Venturon - Piste:
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Obere Zwischenstation der 6EUB Plattieres:
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Noch einmal Blick runter nach Mottaret:
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Wir haben es (fast) geschafft, wenigstens sind wir im eigenen Tal. Blick vom Sauliere zur Vizelle mit ihren 3 Liftstationen:
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Am Ende des Tages wurde es nochmals knapp, die Combe Sauliere war schon sehr verbuckelt, die Sicht an diesem Nordhang schlecht und unsere Beine auch schon etwas schlapp, so passierten wir wir gerade um 16:58, ganze zwei Minuten vor Betriebsschluss, die Drehkreuze der 4KSB Coqs, die wir noch brauchten, um nach Hause zu kommen. Das Risiko war aber einkalkuliert, zwischen den verschiedenen Teilen von Courchevel und La Tania fährt ein kostenloser Skibus, wenn wir die Bahn nicht mehr schaffen würden, müssten wir eben nach Le Praz hinunterfahren und für die 2 km nach La Tania den Bus nehmen. Aber so, mit der Bahn, ist es natürlich besser :wink: :
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Ab hier gehts nur noch runter, im Bild die superbreite bouc Blanc und die Bergstation der 12 EUB von La Tania:
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Damit war der schönste, aber auch anstrengendste Tag in unserem 3v - Urlaub zu Ende. Jetzt kann ich leider nicht mehr schreiben, dass das beste noch kommen wird. Ein paar (hoffentlich interessante) Fotos von den restlichen Tagen werde ich aber schon noch posten, keine Sorge ... ;D
 
Vielen Dank Miki für den aufschlussreichen und vor allem zeitnahen Bericht. Das ist die perfekte Vorbereitung für mich auf nächste Woche.

@4KSB Golf: Guter Tipp da mal hin zu fahren, ist notiert. Dachte es wäre flacher und langweiliger in dieser Ecke, so wie am Altiport ;-)

Warum habt ihr bei dem perfekten Wetter nicht die Combe de Caron statt der Cristaux genommen? Ich wäre niemals auf die Idee gekommen, die Cristaux zu fahren.

Zumindest der Peyron-Lift hätte ja als KSB gebaut werden sollen, als Zugeständnis an den Umweltschutz hat man dann nur einen fixen Lift gebaut weil die Talstation in einem Feuchtgebiet liegt, das bei einer (größeren) KSB-Station zerstört worden wäre. So schreibt jedenfalls Josserand in seinem Buch.

Stichwort Herdentrieb in VT: Das scheint sich die letzten paar Jahre so eingebürgert zu haben. Die ersten Male als ich da war, war die Schlange immer am Plein Sud, 2009 (und ich glaube auch 2007) standen die Leute dagegen am 3 Vallées 1 an und die 6KSB fuhr leer. Das verstehe wer will.

Ah ja, geile Bilder übrigens (muss man hier ja glaube ich schreiben um nicht aufzufallen, aber in dem Fall meine ich das wirklich ernst ;-) ).
 
ja, den Bereich der 4KSB Golf fand ich auch recht nett. Die Abfahrt ist ok, der Lift nun endlich schnell. Eh finde ich die Ecke Golf - Altiport und die beiden 6er recht nett, Adret bietet ein paar nette Pisten. (ausserdem hoffe ich ein wenig, dass sich der "Umbau" so rentiert dass sie das mit Loze auch noch machen :-) )

Ich war 1 Woche vor miki da, glaub nicht dass die Combe de Caron präpariert war. Soll ja Leute geben, denen das Fahren auf einer präparierten und modellierten Piste mehr Spass macht als eine verbuckelte Piste zu fahren... ich fand die col de l'audzin Klasse, schön unnatürlich reingebaut in den Hang, dafür läuft sie gut und war präpariert (wenn nur die PB nicht wäre...).

Nun warte ich mal dass miki fertig wird, dann kann ich meinen Bericht machen :-)
 
@k2k: damit du mich nicht nachher verfluchst: die Piste unter der 4KSB Golf in Meribel ist schon flach, vor allem im oberen Teil, aber so toll gefroren und gewalzt war sie am Morgen trotzdem ein Carvingtraum. Bei Neu/Pappschnee würde ich sie nicht fahren. Zum Thema Caron: mir sind beide Pisten, also die Combe sowie die ehemalige rote etwa gleichwertig, ausschlaggebend war die Tatsache dass die rote gewalzt war, die Combe hingegen nicht. Ich habe in Erinnerung dass es geplant war, nach dem Bau der Col de l'audzin den unteren Teil der ehemaligen roten Abfahrt nicht mehr zu walzen und als schwarze, in Cristaux umbenannte Buckelpiste zu lassen. Gottseidank hat man sich es offenbar doch anders überlegt und als ich den Hang mit frischen Raupenspuren sah, gab es kein Dillemma mehr.

Zum Thema Peyron habe ich auch die Info, dass sie wegen Umweltschutzbedingungen fix gebaut werden musste, nur erinnere ich mich an ein anderes 'Argument', und zwar dass die langsamen (gut 2m/s) Sessel einer fixen Bahn angeblich die Vogelwelt weniger stören als die schnellen Sessel einer KSB. Whatever ... :irre:

Die Bilder vom Donnerstag, dem 25. 3. 2010, sind alle dem Bereich Courchevel 1650 gewidmet. Wir waren zwar an diesem Tag auch anderswo unterwegs, aber erstens habe ich von diesen Bereichen bereits Fotos gepostet und zwietens war das Wetter am Vormittag wolkig, deshalb hatte ich kaum Lust zum fotografieren. Auch gab es an diesem Tag starken Wind, deshalb waren auch nicht alle Lifte in Betrieb und auf Tafeln wurde geraten, im eigenen Tal zu bleiben, da die Verbindungsbahnen u. U. eingestellt werden könnten (wir waren trotzdem am Vormittag in Meribel, wer nicht riskiert , ... :wink: ).

6KSB Marmottes in Vordergrund und dahinter die gesamte Trasse der 4KSB Chanrossa, mit der wollten wir eigentlich nach C 1650 wechseln, leider war sie - wie auch die Marmottes - wg. Wind ausser Betrieb:
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Die untere Verbindung über den Knotenpunkt Pramerul war hingegen offen, hier im Bild die 3KSB Aiguille du Fruit (zu diesem Zeitpunkt ebenfalls wg. Wind gesperrt) und die paralelle, wesentlich kürzere und neuere (!) 4SB Gravelles, die lief den ganzen Tag:
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Auf die gegenüberliegende Seite, also nach C 1650, fährt seit dieser Saison die neue 6KSB Roc Mugnier, der modernen Bahn scheint der Wind wenig auszumachen. Der dritten Neuerung der Saison in den 3V sind folgende Fotos gewidmet:
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Bei schon recht pappigem Schnee machten wir nur eine Abfahrt nach C 1650 runter, dabei kam zum ersten mal an diesem Tag die Sonne zum Vorschein 8):
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Ein paar generelle Bemerkungen zu diesem Bereich: wenn ich anderswo schrieb dass es entlegene und entsprechend leere Lifte und Pisten gibt (z. B. Golf in Meribel, Teppes in Les Menuires oder Creux Noirs in Courchevel), dann kann ich C 1650 generell als den entlegenen Sektor der 3V bezeichnen, anstehen ist hier wohl unbekannt. 'Grosse' Skiberge und spektakuläre Abfahrten gibt es in diesem Teil keine, sehr wohl aber ein paar nette leichte bis mittelschwere Pisten, auf denen man durchaus einen gemütlichen (halben) Skitag verbringen kann. Auch dem Ort selbst sieht man an dass er im Vergleich zu andern Orten der 3V ein wenig in der Entwicklung zurückgeblieben ist, es überwiegen noch die alten Plattenbauten aus den 60ern und frühen 70ern und vom Ort hinauf gehen drei ganz alte Bahnen, eine 4EUB, eine klapprige DSB und ein uralter Stangenschlepper.

OK, zwei alte Bahnen, die 4EUB ist wg. Wind fermee. Lt. Remontees mecaniques ist es ihre letzte Saison, also hat sie sich ein Foto verdient :twisted: :
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Den Skiweg von der Talstation der EUB zur Talstation der DSB konnte ich irgendwie nicht finden, ausserdem hatte ich auch herzlich wenig Lust auf die langsame Bahn, wir nahmen lieber den KSSL Marquis, dieser hat kurioserweise unten merkwürdige Fachwerkstützen, oben dann die 'normalen' Poma - Rundrohre. Kann es sein dass der Lift irgendwann verlängert wurde? Fotos nur vom Handy, am Schlepper habe ich keine Lust die grosse Kamera aus dem Rucksack zu ziehen ... :
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Etwas länger werden wir uns an der 6KSB Chapelets aufhalten, die Bahn ist inzwischen nicht mehr ganz neu, aber für uns war es das erste Mal. 450 m HU, drei nette rote Pisten (zwei davon gewalzt), Wartezeiten sind hier Fremdwort. IMO wurde dieser entlegene Bereich durch die Bahn enorm aufgewertet und im vergliech zu der Situaton vorher, wo wirklich keine Sau den alten Schlepper fahren wollte, ist der Bereich jetzt schon eine Spur voller, zu einem Zeitpunkt waren fast alle Sessel der Bahn mit durschschnittlich 2 - 3 Personen pro Sessel besetzt :wink:, was aber bei 3 Pisten immer noch viel Skiraum pro Skifahrer bedeutet:
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Neben den 3 Pisten gibt es direkt unter der Bahn noch eine nette ungewalzte und unbezeichnete Variante, nicht zu steil - sieht lecker aus:
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Für diejenigen die immer wieder behaupten dass neue Lifte immer volle Pisten hinter sich ziehen: ist das leer genug :twisted: ?
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Wechsel zur 6KSB Signal, zwar nette Bahn, aber ich bleibe dabei was ich schon mal geschrieben habe: sie liegt zu sehr quer zum Hang, deshalb hat jede Piste mindestens ein Querstück, bei Nasschnee recht nervig:
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Zwischendurch mal ein Blick rüber zum Sauliere:
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Der krönende Abschluss des Nachmittages war dann der Bereich Pyramide: der Schnee war durch die Höhe und Nordlage noch gut, und die grossteil naturbelassenen blauen Pisten links und rechts des Doppel - Stangenschleppers ein Hochgenuss, relativ flach, gerade richtig zum carven:
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Toller Bereich, mit ner KSB wäre er noch ein wenig geiler. Aber wird schon irgendwann kommen ... :wink:
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Oberhalb des Doppelschleppers dreht noch die kurze fixe 3SB Roc Merlet gaaanz langsam ihre Runden. Die einzige Piste war leider ungewalzt und mit gefrorenen Buckeln schlecht fahrbar, aber die Landschaft hier oben ist grandios. Und die Jean Pachod auf die andere Seite hinunter war ebenfalls genal, zwar auch verbuckelt, aber diese Buckel waren genial firnig - so mag ich es :P!

Furchterregende Spuren von grossen Grundlawinen:
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Rechts zu sehen ein Teil der Bergstation der 4KSB Chanrossa, inzwischen in Betrieb. Generell wurde der Wind gegen Ende des Tages schwächer und die Lifte wurden sofort in Betrieb genommen. Hut ab, nicht jedes Skigebiet würde auch noch um 15 Uhr die vorher wegen Wind eingestellten Lifte noch in Betrieb nehmen!
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Blick in den unteren Bereich Vizelle / Saulier, man sieht dass hier einige Pisten ne Schneeanlage durchaus gebrauchen könnten:
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Damit war unser vorletzter Skitag in den 3V zu Ende: bescheiden begonnen, genial zu Ende gegangen!

(der Bericht hingegen ist damit noch nicht zu Ende :wink: )
 
Insgesamt war es unser 9. Skiurlaub in den 3V
Da gibts in Frankreich ZIG riesige Skigebiete und dann (mit 1, 2 Ausnahmen) immer ins gleiche? Ist ja genau so als würde man jede Woche ins gleiche Restaurant gehen, wo es eine 3-Seitige Speisekarte gibt, und sich immer für Wiener Schnitzel mit Pommes entscheiden...

Ok, da gibt's ja leider auch echt viele, die in einer Stadt mit 100en Restaurants leben, ca. 5 davon kennen und bei jeder Gelegenheit jahrelang ins gleiche gehen, bzw. wenn sie mal in ein anderes gehen, garantiert wieder das Wiener Schnitzel nehmen....

Ich werd wohl beides nie verstehen.
 
@Starli: ich muss zugeben, du hast mir viel Anlass zum Nachdenken gegeben :gruebel: . Ich köntte schreiben dass viele Leute auch nicht verstehen können, dass du mitten in Tirol wohnst und dann Winter für Winter in irgendwelche entlegenen Kleinskigebiete in Süditalien oder am Balkan zum Skifahren fährst. Aber das tue ich nicht, gottseidank dass du anders bist, auf deine Berichte möchte ich keinesfalls verzichten. Dann wollte ich schreiben dass ich in den vergangenen 15 Jahren immerhin schon grosse Fortschritte gemacht habe, bis meinem 20. Lebensjahr bestand meine Wintersaison aus 20 - 30 Tagen Pohorje und einer Woche Schladming. Punkt, Schluss. Da kam ich mir im ersten Urlaub in Val Thorens über den 1. Mai 1991 schon wie Alice im Wunderland vor 8O .

Aber die Antwort ist das immer noch nicht. Immerhin haben wir auch schon was anderes in F ausprobiert - Alpe d'Huez, Les 2 Alpes sogar zweimal, Tignes immerhin dreimal, la Rosiere haben wir vergangenes Jahr im Rahmen der Aosta - Tour mitgenommen (auch zweimal) und heuer sind wir für einen Tag nach La Plagne, den Bericht bin ich noch schuldig :oops:, aber an die 3V kommt keiner heran, ausser über den 1. Mai, da bieten Tignes und Val d'Isere IMO mehr als Val Thorens + evtl. Randbereiche von Les Menuires und Mottaret. Immerhin gibt es in den 3V nach all den Jahren immer noch Pisten, die wir noch nicht gefahren sind. Ein paar Pläne haben wir in Frankreich schon, z. B. Paradiski (nach der heurigen Erkundungstour durch La Plagne will jetzt Mausi unbedingt mal hin), Portes de Soleil (wenn da nicht die schweizer jedes Jahr ne wichtige verbindungs - DSB durch nen Seillift ersetzten würden :evil: ), Serre - Chevalier und Montgenevre ... ja, ich glaube das wars. Ich sehe es gerade umgekehrt als du: wenn ich schon mal 10 Stunden lang fahre und alleine für die italienische Maut + Tunnel 130 Euro bezahlen muss, will ich das beste kriegen, was Frankreich zu bieten hat. Alle französischen Skigebiete werde ich (im Gegensatz zu Kärnten, Osttirol oder Slowenien, wo auch ich alle Skiberge 'sammeln' möchte und auch werde) eh niemals kennenlernen.

Noch was zu zwei anderen französischen Grosskigebieten: wir sind bei der Anfahrt durch Megeve gefahren, und bei der Heimreise machten wir - warum wohl :wink: - den Umweg ber Les Saisies, also sind wir mitten durch zwei Skigebiete gefahren, die man mit gutem
Gewissen als Grosskigebiete bezeichnen darf (Espace Diamant bzw. Evasion Mt. Blanc). Aber was ich da gesehen habe, hat mich keinesfalls beeindruckt: in Megeve scheint man wohl noch nichts von Schneekanonen gehört zu haben, die Pisten waren bis in den Mittelstationsbereich aper und Espace diamant ist zwar gross, aber liftmässig nur noch zum weinen, mit ganzen drei KSBs und ohne jede Gondelbahn. Ich habe mir mal vorgestellt dass wir an unserem ersten Urlaubstag bei Regen in Les Saisies statt in Courchevel wären, Mausi würde wahrscheinlich nicht mal die FeWo verlassen.

Hier eine typische Talabfahrt in Megeve, diese wird auf den letzten 300 m sogar mit einer (!) Lanze beschneit, deshalb die Schneeflecken. Die anderen waren total aper (bevor mir jemand mit 'zu tief' und 'lohnt sich nicht' kommt: die Abfahrt nach Les Houches, wenige km Luftlinie entfernt und noch eine Spur tiefer gelegen, war dank dichter Lanzenansammlung noch bestens befahrbar). Nee, hierher zieht es mich nun wirklich nicht im geringsten:
dsc03421l.jpg


Nun aber genug OT, zum Abschluss folgen noch einige wenige Fotos vom letzten Skitag in den 3V, dem Freitag, 26. 3. 2010. Bei bedecktem Wetter, starkem Wind und schlechter Prognose liess ich die grosse Kamera in der FeWo, also sind alle Bilder wieder nur vom Handy.

An der Bergstation der 12EUB mussten wir feststellen, dass die 4KSB Dou des Lanches wegen Wind nicht lief. Es folgte wieder eine Lektion in Sachen Herdentrieb: 90% der Skifahrer stellten sich brav in die Warteschlange am SCHL Praz Juget, anstatt die 100 hm bestens präparierter Piste runter zum SCHL Bouc Blanc zu fahren, dieser lief fast leer :wink: . Am Foto ist die Warteschlange nicht wirklich zu sehen, aber die Leute standen schon in der Unterführung unter dem Bouc Blanc an. Detail am Rand: gerade en diesem Tag, wo die 4KSB nicht lief, war das erste Mal in der Woche der untere Steilhang der Dou des Lanches gewalzt. Zufall oder ein wenig Verarsche?
dsc03361m.jpg


Die dunklen Wolken hinter der Bergstation des Schleppers versprechen nichts gutes ... :
dsc03363hh.jpg


Eine Stunde später gab es dichten Schneefall, zeitweise totale white - out Bedingungen (die zwar geniale, gut gewalzte Combe Pylones sind wir einmal runtergefahren, als wären wir beide total besoffen :twisted: ), ich musste schon ein wenig aufpassen dass es mir meine Mausi nicht einschneit:
dsc03364f.jpg


Umso schöner war es, als gegen 13 Uhr die Wolken plötzlich aufrissen und der Sonnenschein unerwartert die frisch eingeschneite Landschaft überflutete:
dsc03370b.jpg


Nochmals Combe Pylones, auf glattgewalztem Untregrund liegen 20 - 25 cm Neuschnee - ja, das ist genial 8) :
dsc03372iw.jpg


Trotz fortgeschrittener Tageszeit sind wir nochmals runter nach Mottaret (unten war dann der Neuschnee schon sehr schwer, keine Spur von Powder) ... :
dsc03377sq.jpg


... und noch einmal zum Vallon, der war wg. Wind bis etwa 14 Uhr gesperrt und erst kurz vor unserer Ankunft geöffnet, das sollte unzerfahrenen Powder auf gewalzter Unterlage bedeuten:
dsc03378d.jpg


Leider zog innerhalb weniger Minuten am Valon Nebel auf, deshalb gibts vom Berg auch keine Fotos. Auch war der Schnee nicht ganz so genial wie wir gehofft haben, im unteren Drittel war er schon sehr pappig, schwer zu fahren, ja sogar gefährlich.

Noch vor Betriebsschluss zogen wieder Wolken auf, die Sonne kam nur noch ab und zu durch Wolkenlücken zum Vorschein, was aber durchaus nette Fotomotive ergeben hat:
dsc03384lq.jpg


Ganze 4 Minuten vor Betriebsschluss ... :
dsc03392l.jpg


... musste ich noch ein letztes Mal die Ostereier - 4EUB Foret nehmen, letzte Bahn dieser Art in den 3V (die anderen alten 4EUBs haben wenigstens neue Kabinen bekommen). Unmittelbare Pläne für ihren Ersatz sind mir zwar nicht bekannt, aber irgendwo im Bauch habe ich trotzdem das Gefühl, dass ich diese Bahn zum letzten Mal gefahren bin, in den kommenden 3 - 4 Jahren planen wir keinen weiteren 3V Urlaub und länger wird dieser Oldtimer kaum stehenbleiben ... oder doch?
dsc03394j.jpg


Die Oeufs werden bei meiner Ankunft bereits garagiert:
dsc03395ya.jpg


Talstation Cretes, bereits nach Betriebsschluss. Ab hier geht es nur noch runter (buchstäblich und im übertragenen Sinne des Wortes :( ):
dsc03396h.jpg
 
Miki, vielen Dank für deinen Bericht

da brauche ich keinen mehr zu schreiben.... :lol: (ich war genau eine Woche später in Val Thorens)

Ein paar Ergänzungen gibts aber doch noch:

Zu den Wohnungsgrößen: Wir hatten eine Wohnung in Val Thorens, direkt an der Talstation der Funitel, 50 m² für 6-8 Personen, die Wohnung war mit 6 Erwachsenen wirklich "randvoll". Mit 8 Personen m.E. unmöglich! dafür mit rund 1200 Euro noch relativ günstig (ja: zusätzlich 2 x 68 Euro fürs Parkhaus, da in Val Thorens keine Gratis-Parkplätze existieren).

Vom 27.03. bis 28.03. gabs 60 cm Neuschnee, dann jeden Tag nochmal 20 bis 30 cm :D
Beste Verhältnisse, ich bin am Freitag (6. Skitag!) zum ersten mal eine gewalzte Piste gefahren! Sonst nur Tiefschnee! Man konnte überall (Lawinengefahr Stufe 3, also "überall" nicht wörtlich nehmen) runter fahren! Im vergleich zu den Fotos aus der Vorwoche gabs einen enormen Schneezuwachs!

Trotz Osterferien war sehr wenig los außer in den Anfängerbereichen direkt in Val Thorens, die auch von guten Skifahrern durchquert werden müssen. Die überdachten Förderbänder haben das noch schlimmer gemacht. Das ist eigentlich der einzige Schwachpunkt in diesem Skigebiet.
Im ganzen restlichen Gebiet keinerlei Wartezeiten (außer zum Caron, als mal die Sonne schien, aber das muss man sich ja nicht antun :P ).

Am Dienstag war wegen Sturm kein Übergang in die anderen Täler möglich; gegen mittag stellte auch in Val Thorens alles außer der Funitel Peclet den Betrieb ein. Gegen 15 Uhr kam dann die Sonne raus, und alle Lifte waren wieder geöffnet, das gibts wirklich nicht oft.

Zum Einwand von starli: Ich war vor 26 Jahren zum ersten mal in den 3V, und komme immer wieder mal gerne dort hin. Es ist einfach eines der besten Skigebiete weltweit.

Damit schließe ich meine Ergänzungen, meine Fotos muss ich erst noch sortieren.
 
meine Erfahrung mit dem Wohnen vor Ort:
wir hatten zu zweit eine 5-Personen-Whg. (Schlafzimmer mit Ausklappsofa, wir wechselten aber ins Wohnzimmer, da das Teil bei jedem Umdrehen durch das Gequietsche den Partner aufwachen liess. Im Schlafzimmer war sogar noch eine Matratze, was vielleicht sogar noch zu dritt geklappt hätte dort. Im Wohnzimmer gab es einen ausklappbaren Sessel für eine Person und ein bequemes Schlafsofa und noch eine Matratze. sind die da privat sogar zu siebend???).
Die kostete 420,- pro Woche (zweite Januarwoche) in Meribel-Mottaret. Also direkt von der Terrasse auf die Piste. 35qm hatte die.
Gefunden über homelidays.com, also Privatvermieter. Hat man auch daran erkannt, dass alle anderen Appartements Nummern an den Eingängen hatten, nur unseres hatte ein Namensschild. Besitzer wohnen selbst in Bordeaux und hatten uns vorher den Schlüssel nach Deutschland geschickt.
 
Puh, mir brummt der Kopf. Irgendwie bin ich schon zu alt, um mich in diesen Megaschigebieten virtuell zurechtzufinden, wenn ich mich schon vor 20 Jahren damit auseinandergesetzt hätte, dann hätte das vielleicht noch geklappt. Den Pistenplan von Verbier oder Serre Chevalier hab ich eigentlich auch erst richtig verinnerlicht, als ich dort wirklich gefahren bin. Ich denke, irgendwann muss ich mir das dort schon auch ansehen, auch wenn ich gar nicht so sicher bin, ob ich dort dann nicht von der Anzahl der Lifte erschlagen werde, denn irgendwie hatte ich in den letzten Jahren die genialsen Schitage eigentlich immer in vergleichsweise simplen Kleinschigebieten......
 
gerrit, eigentlich ist es recht einfach. Du hast wirklich drei Täler direkt in drei Linien nebeneinander, wobei die ganze rechte Linie noch länger nach hinten raus geht und dort am Ende Val Thorens liegt.
Ganz links hast Du die Courchevel-Orte. Ganz genau ist das aber kein Tal sondern ein großer Hang, wo unten die Courchevel-Dörfer sind. Nach rechts hast Du eine Bergkette, an der vorne und hinten zwei Übergänge nach Meribel sind.
In der Mitte hast Du dann Meribel. Auf der linken und der rechten Seite hast Du in dem langgezogenen Tal überall Skihänge, das Skigebiet quasi U-förmig um den Ort herum. Während der Ort Courchevel quasi weiter vorne liegt, liegt Meribel schon weiter hinten.
Rechts hast Du dann das lange Belleville-Tal, wobei man sagen muss, dass Les Menuires dort nicht parallel neben Meribel im Nebental liegt sondern noch weiter hinten und quasi parallel zu Meribel-Mottaret. Im Pistenplan kommt das nicht ganz so rüber, dass Meribel bis Mottaret recht langgezogen ist.
Von Meribel nach Les Menuires hast Du mehrere Verbindungen, wobei die direkte quasi von Mottaret zu erreichen ist.
Oder anders gesagt, wenn Du in Meribel-Mottaret ganz hinten hoch fährst, bist Du nicht direkt neben Val Thorens sondern zwischen Val Thorens und Les Menuires.
Val Thorens selber ist wirklich rundherum von Skigebieten umgeben und man kann halt noch weiter nach rechts raus in den kleinen Teil oberhalb von Orelle.
 
In groben Zügen hab ich das schon im Kopf, aber während ich in den meisten größeren Schigebieten in den Ostalpen einem solchen Bericht nur aufgrund der Bahn- und Pistennamen folgen kann (auch wenn ich noch nicht dort war) und auch bei manchen Gebieten der Westalpen, verlier ich bei 3V oder Val d´Isere beim Lesen der Berichte ziemlich schnell den Überblick. Und auch wenn ich vor Ort bin, gibt es Gebiete, in denen ich mich - wenn ich mich vorher mit der Panoramakarte auseinandersetze - schnell zurecht finde bzw. beim zweiten Mal nur mehr selten auf die Karte schauen muss, und andere, die auch im Gebiet ziemlich oft das Herauskramen der Panoramakarte notwendig machen. So könnte ich - auch nach nur 2 Tagen dort - sicher problemlos ohne Panoramakarte die 4 Täler von Verbier befahren und würd wohl dort rauskommen, wo ich hin will, ohne mich zu verfahren, aber schon in Serre Chevalier hab ich die Erfahrung gemacht, dass ich - wohl wegen der zahlreichen annährend parallelen Liftketten und Geländerkammern- immer wieder mal die Karte rausholen muss. Und in den 3 Tälern stell ich es mir noch wesentlich schwieriger vor.
Ich hab ja z.b. in den 80-er Jahren wahrscheinlich nahezu alle Österreichischen Schigebiete auswendig aufzeichnen und viele der Liftnamen frei nennen können und ich nehme an, wenn ich mich damals mit den großen Gebieten in Frankreich auseinander gesetzt hätte, hätt ich die jetzt wohl auch intus, aber zu meinem Schrecken lernt mein mittlerweile 45-jähriges Gehirn Informationen dieser Art nicht mehr so einfach wie vor 20 Jahren.
 
Ich kann Dich verstehen. Am Unübersichtlichsten (oder wo man sich schwer zurecht findet) ist m.E. Courchevel, da Du da quasi drei Teile hast, ganz links aussen, die Mitte mit Übergang nach links oberhalb vom Altiport und ganz rechts die beiden Übergänge nach Meribel. Die Übergänge selber sind einfach (oben Saulire und halt unten). In Courchevel bist Du halt immer in drei (oder wie auch immer) für sich stehenden Geländekammern, von denen Du aus nicht sofort (oder nicht sofort eindeutig) die anderen kammern siehst, erkennst oder zuordnen kannst.

Meribel ist am einfachsten, auf dem Panoramaplan gibt es links, hinten und rechts und vor Ort siehst Du quasi von überall jeden anderen Teil auch bzw. kannst ihn einfach erahnen.

Les Menuires hat im Grunde genommen nur zwei Hänge. Rechts den wenig bebauten, übersichtlichen an der La Masse und links den vollgestopften großen breiten Hang. Da kann man sich zwar am ehesten verfahren, kommt aber immer wieder unten an und mit einer Liftfahrt wieder an einem bekannten Ort.

Val Thorens ist auch einfach, da Du von rundherum immer auch die andere Seite siehst und auch direkt sehen kannst, wo Du als nächstes runterfahren kannst oder musst.

Für mich am Verwirrendsten war (neben dem schon erwähnten Teil von Les Menuires, wo man aber auch immer wieder irgendwo rauskommt, dass man schnell da ist, wo man will) der Mont de la Chambre. Man denkt zwar irgendwie, dass man von Meribel leicht nach Val Thorens kommt, das täuscht aber, weil Val Thorens extrem weit hinten im Belleville-Tal liegt. Als ich das erste mal mit Plattieres oben am 3 Marches ankam, dachte ich auch, dass ich von hier aus direkt nach VT abfahren kann.

Also dieser Pistenplan hier:
http://www.whiteride.de/fotos/3-vallees-pistenplan.jpg
zeigt die 3V. Man MUSS beim Betrachten als 3V-Nichtkenner daran denken, dass die Lifte nicht dicht gedrängt stehen sondern VIEL weiter auseinander als z.B. in Ischgl oder Sölden!!!!

Meribel z.B. ist ein richtig langes Tal! Trotzdem zeigt der Plan ganz gut die Situation vor Ort, besonders hinten und rechts.
Am wenigsten gerecht wird der Plan aber den Hängen links von Les Menuires. Das sieht alles so aus, als ob die Lifte direkt nebeneinander stehen (ok, ist in LM-Zentrum auch), aber der Hang ist elendig viele Kilometer breit! La Masse ist wieder gut getroffen.
Courchevel ist ganz gut getroffen und ich denke man erkennt auch im Plan, dass man nicht immer alles einsehen kann wegen den Hügeln zwischen den Geländekammern
Bei Val Thorens sollte man sich dazudenken, dass der Ort und das Skigebiet von Les Menuires sehr weit voneinander entfernt sind und das VT sooo zu 300 Grad von Berghängen umschlossen ist! Auf dem Plan z.B. gehen Funitel Peclet und Plein Sud in eine Richtung von rechts nach links hoch, in der Realität stehen diese aber fast im 90 Grad Winkel voneinander weg. Aber nicht nur die linke sondern auch die rechte Seite von VT sind auf dem Plan total zusammengestaucht, obwohl sich alles viel mehr verteilt. Die Geschichten Richtung Orelle sind wieder ganz ordentlich eingezeichnet, sie sind nunmal quasi in einem vierten Tal.

Fazit für mich: Keiner kann sagen, dass die 3V von Liften und Pisten zugepflastert sind, sowas kann man von Obergurgl, Sölden, Serfaus, Arlberg oder Ischgl sagen. Die wahre Dimension erschließt sich dem Betrachter erst vor Ort. Theoretisch hätten die Franzmänner damals die ganze Geschichte noch doppelt so viel ausbauen können, sowohl zwischen den Liften als auch in andere Richtungen hätte man da noch viel mehr erschließen können. Ich denke da an die folgenden Bereiche:
-Courchevel Richtung Vanoise-Gletscher (wäre da der Nationalpark nicht, hätte da noch ein ganzes Ischgl-Gebiet Platz!)
-Saulire-Mont Vallon (insbesondere die Geländekammer hinter dem Mont Vallon bietet ja ideales Skigebietsareal!!!)
-Mont de la Chambre Richtung Mont Vallon (sehr einsam dort. Da würden viele weitere KSBs stehen, würde man es dichtpflastern wie in Sölden das Golden Gate)
-Saint Martin de Belleville (war selber nicht in der Ecke, aber dort sind viele weiße Hänge)
-La Masse (gesamter Bereich bis zur Cime de Caron hätte man erschließen können sowie die untere rechte Seite des Belleville-Tals)
-und halt noch das Gletschergebiet hinter der Aguille Peclet (im sommerschi-Forum steht ja zum Glück reichlich Info-Material über die nie realisierte Schwesterstation von Val Thorens)
 
Oh... ein buntes Poma-Eiergöndelchen ... ich hoffe, ich schaffs auch noch in die 3V, so lange es die Bahn noch gibt...

miki schrieb:
Ein paar Pläne haben wir in Frankreich schon, z. B. Paradiski (nach der heurigen Erkundungstour durch La Plagne will jetzt Mausi unbedingt mal hin), Portes de Soleil (wenn da nicht die schweizer jedes Jahr ne wichtige verbindungs - DSB durch nen Seillift ersetzten würden :evil: ), Serre - Chevalier und Montgenevre ... ja, ich glaube das wars.
Grand Massif? Chamonix/Mont Blanc? Corbier-Toussuire? Vars-Risoul? Praloup-Allos? Sind doch auch alles einigermaßen bis sehr große Skigebiete, wenn auch logischerweise nicht so groß wie 3V... Bis auf 1,5 kenn ich keins von den genannten, aber v.a. Corbier-Toussuire würde mich vom Plan her schon lange interessieren... ok, da scheints für dich mal wieder keine Gondelbahnen zu geben.. ;)

miki schrieb:
Ich sehe es gerade umgekehrt als du: wenn ich schon mal 10 Stunden lang fahre und alleine für die italienische Maut + Tunnel 130 Euro bezahlen muss, will ich das beste kriegen, was Frankreich zu bieten hat.
Aber ... woher kannst du wissen, was für dich das beste ist, wenn du nur sehr wenig kennst? Ok, du kennst ja jetzt einige schon und bei anderen bist du schon vorbei... Und wie lang wäre der Umweg, wenn du ohne teure Tunnelkosten und ggf. mit weniger Italo-Maut fahren möchtest?

@Plan: Gibt's von den 3V ein KMZ mit allen Liften & Abfahrten? Oder ein Bild "von oben", wo alle Lifte und Abfahrten eingezeichnet sind, so wie es früher von der Sellarunde mal gegeben hat? Dann könnte man sich vmtl. mehr drunter vorstellen ...
 
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