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Pisten-"Sheriffs" sorgen für Sicherheit

schlitz3r

Vogelsberg (520m)
von: http://kaernten.orf.at/oesterreich.orf?read=detail&channel=9&id=294509

Pisten-"Sheriffs" sorgen für Sicherheit
Auf Kärntens Pisten wird heuer erstmals eine private Pistenpolizei unterwegs sein. Die "Sheriffs" sind uniformiert und mit Handys und Erste-Hilfe-Ausrüstung ausgestattet.


Skilehrer in Uniform
Die heimischen Pisten sollen sicherer werden. Auf der Gerlitzen und auf der Koralm werden heuer erstmals private Pisten-"Sheriffs" für Sicherheit sorgen. Die geprüften Skilehrer werden leicht zu erkennen sein - sie tragen eine leuchtend orange-blaue Uniform mit der Aufschrift "Pisten-Security".

Unverbesserliche Pistenrowdys und betrunkene Skifahrer sollen gestoppt werden, sagt Manfred Berger, der Chef der Pistenpolizei

Naja brauch ich nicht unbedingt dass mich da einer aufhält wenn ich mal ordentlich Gas geben will. Andererseits könnts ganz lustig werden wenn man verfolgt wird da kann man dann noch mehr Gas geben.
:twisted:


Naja im Ernst: sollte ich mal in die Situation kommen dass ich aufgehalten werde weil ich zu schnell fahre sehen die mich in zukunft dort nicht mehr so schnell. Weil es ist sehr wohl ein Unterschied ob ich meine Geschwindigkeit (egal wie schnell sie im Endeffekt ist) unter Kontrolle habe oder nicht. Und ich hab meinen Speed immer unter Kontrolle. Die Frage ist ob die das richtig beurteilen können. Meiner Meinung nach geht die wirkliche Gefahr mehr von denen aus die extrem unregelmäßig ausscheren oder ähnliches (egal in welchem Tempo).
Aber um die wird sich wiedermal kaum wer scheren. "Die fahren eh so langsam..." etc.

Noch mehr Gefahr geht meiner Meinungnach von idiotischen Anfängern die unbedingt glauben sie müssen sich auf roten und schwarzen Pisten proiflieren aus. Da bin ich ja sehr gespannt ob solche Leute dann auch mal aufgehalten werden, wahrscheinlich nicht. :evil:
Es wird wahrscheinlich genauso wie im Straßenverkehr gehandhabt werden: Die gemeinen Schnellfahrer wegen denen ist alles so unsicher wegen denen passieren die Unfälle etc.
 
Also meiner Mewinung nach sind die Schlimmsten diejenigen die mit hoher Geschwindigkeit in Fallinie den Berg hinunterrasen und zwar auf solchen Pisten wo Könner und Anfänger unterwegs sind weils gar net anders geht z . B. am Kitzsteinhorn vorm Alpinzentrum, da warn a paar dermaßene Raser und a kleins Kind kannst mit so ner Geschwindigkeit gar net sehn wenn des plötzlich von irgendwo herkommt- mir werds da manchmal ganz mulmig wenn ich sowas seh. Drum sag i immer- als erstes in da fruah raufahrn, dann kann ma echt rasen weil de andern san ja no im Tol drunt--und später etwas Gas zrucknemma und vor Allem vorrausschauend fahrn ( wia mitm Auto aa) I war schon a paarmal fast von solchen Typen zsammgfahrn wordn- wenn i net an solchn Schutzengl hätt :lol: und die 2. schlimmsten san die , die wos mittn auf da Pistn sitzn und aane rauchn...- aber Du hast vollkommen Recht, echte Könnerpistn solltn von wirklichen Anfänger net befahrn werdn
 
Vor einigen Monaten hatten wir schon 'ne Diskussion zum Thema, jetzt ist der Fall eingetreten: die Pistenpolizei ist da! Toll ! Sicherheit + Ordnung über alles! Schöne neue Welt wir kommen! Aber bitte nicht auf halbem Weg stehenbleiben, sondern konsequent weitermachen: neben den orange - blauen Pistenpolizisten bitte noch grün uniformierte Umweltpolizisten die kontrolieren das keiner seine Abfälle falsch entsorgt (brav in die verschiedenfarbenen Behälter sortieren), durch den Wald fährt und den armen Tierchen den Schreck einjagt und dann auf jeden Fall noch Toilettenpolizisten (ich schlage symbolisch gelb - braune Uniformen vor) die kontrollieren das keiner vorbiepinkelt und keiner vergisst die Toilette hinter sich zu spülen (angeblich gibt's solche Polizisten schon in Singapur, bestimmt auch ein Grund für ihren Wirtschaftaufschwung !!)

P.S.: Koralpe + Gerlitzen ?? Wenigstews weiss ich jetzt wo ich heuer nicht skifahren werde :evil: ...
 
Ich weiss gar nicht was ihr habt:
Die geprüften Skilehrer werden leicht zu erkennen sein - sie tragen eine leuchtend orange-blaue Uniform mit der Aufschrift "Pisten-Security".

Unverbesserliche Pistenrowdys und betrunkene Skifahrer sollen gestoppt werden, sagt Manfred Berger, der Chef der Pistenpolizei
Es ist keine Rede davon, dass Schnellfahrer gestoppt werden sollen, sondern Pistenrowdys und betrunkene Skifahrer.
Skilehrer sollten gut beurteilen können, wer seine Geschwindigkeit unter Kontrolle hat oder nicht. Und wer auf einer vollen Piste trotzdem mit hoher Geschwindigkeit fährt, der kann das im Zweifel gar nicht unter Kontrolle haben.
Also abwarten und Tee trinken (und am besten keinen Jagatee).
 
Naja, ich hab so meine Zweifel ob das gut geht. Wenn wirklich nur die Besoffenen und die die unkontrolliert rasen gestoppt werden, dann ist es okay. Aber ich sehe schon die Gefahr dass da sehr schnell verallgemeinert wird, nach dem Motto "schnell = gefährlich".
Ich fahr schon auch mal bei einer vollen Piste am Rand(!) in der Falllinie runter, so sich eine entsprechende Lücke auftut. Wenn da dann einer dieser Kreuz-und-Querfahrer im Halbschlaf plötzlich und unvorhersehbar seine Richtung ändert und meinen Weg kreuzt, da wirds dann schon mal eng und der eine oder andere erschrickt da sicherlich ganz schön. Trotzdem kann ich immer noch rechtzeitig bremsen, weil ich vorausschauend und kontrolliert fahre und geistig auf solche Situationen vorbereitet bin, im Gegensatz zu den meisten meiner "Gegner".
Gelte ich nun als Rowdy oder nicht? Wo zieht man da die Grenze?
 
k2k schrieb:
Naja, ich hab so meine Zweifel ob das gut geht. Wenn wirklich nur die Besoffenen und die die unkontrolliert rasen gestoppt werden, dann ist es okay. Aber ich sehe schon die Gefahr dass da sehr schnell verallgemeinert wird, nach dem Motto "schnell = gefährlich".
Ich fahr schon auch mal bei einer vollen Piste am Rand(!) in der Falllinie runter, so sich eine entsprechende Lücke auftut. Wenn da dann einer dieser Kreuz-und-Querfahrer im Halbschlaf plötzlich und unvorhersehbar seine Richtung ändert und meinen Weg kreuzt, da wirds dann schon mal eng und der eine oder andere erschrickt da sicherlich ganz schön. Trotzdem kann ich immer noch rechtzeitig bremsen, weil ich vorausschauend und kontrolliert fahre und geistig auf solche Situationen vorbereitet bin, im Gegensatz zu den meisten meiner "Gegner".
Gelte ich nun als Rowdy oder nicht? Wo zieht man da die Grenze?

Da wäre ich dann auch mal Gespannt wie das gehandhabt wird! Ich denke auch ich habe meine Fahrweise immer unter Kontrolle! Bedeutet, ich rase manchmal, so das ich aber ebenfalls vorrauschauend fahre, schleiche aber auch manchmal! Wenn ich Schleiche, versuche ich aber so zu fahren, dass die hinter mir eine Chance haben mich zu überholen und nutze nicht z.B. auf Schussstrecken die gesamte Piste, rechts bis zum Fels und Links bis zum Abhang und motze jeden an der gerade an mir vorbeifährt!
Sicher gibt es einige Chaoten beim Skifahren, aber ich möchte doch gerne mal wissen, wo ist die Grenze zwischen Chaoten und Schnellfahrer???

Vielleicht sollte man mal über einen Führerschein nachdenken.Für manche, besonders die oben beschriebenen motzenden, unkontrollierten Skifahrer wäre das sicher nützlich, allein das sie wissen, das man nicht immer im Weg rumstehen sollte und nich allein auf dem berg ist!

Am besten gefallen mir dann Diskussionen unten am Lift, wenn man einen der Fahrer etwas geschnitten hat, was ich zugegebenermaßen manchmal extra mache, wie sollen sie sonst auch lernen???
 
Erinnert ihr euch noch an meinen Bericht aus Kitzbühel von Mitte März, wo ich eine Auseinandersetzung mit einem selbsternannten "Polizisten" hatte, der mir den Skipass wegnehmen lassen wollte? Ich bin deswegen bei dem Thema etwas sensibel.
Die Situation damals war, stark verkürzt, ich fahre auf zwei benachbarte Liftstationen zu, ständig fährt vor mir jemand quer, ich MUSS den Leuten also ausweichen um sie nicht zammzufahren, und wenn ich in dieser Situation nicht einigermaßen sicher auf den Skiern gestanden wäre hätte es sicherlich zweimal gekracht, weil dass die anderen so schnell ausweichen war sehr unwahrscheinlich. Gut, ich hätte vielleicht etwas weiter oben Tempo wegnehmen können. Ich weiß, dass ich juristisch im Fall einer Kollision Schuld gewesen wäre, aber irgendwie - ich weiß nicht - irgendwann kann man doch auch nichts mehr machen. Wenn mal als Autofahrer, und jeder der Auto fährt kennt die Situation, durch die Zone 30 fährt und plötzlich geht zwischen den geparkten Reihen eine Person auf die Straße: so schnell kann man gar nicht mehr reagieren, man hat keine Chance.
Ich hoffe ihr versteht, was ich meine...
 
jul schrieb:
Hoffentlich kommen keine Radargeräte sonst wär ich wohl schnell pleite :D

Angeber :D


Aber Ich finde Pistensecurity gar nicht mal schlecht. Gibt schon viele Idioten. Besonders Snowboarder die zwischen den Schleppliftlern Slalom fahren (unglaublich dämlich).
Aber am schlimmsten sind die ganz schmalen Verbindungswege. Ich werde wahnsinnig wenn da Massen von Nichtskönnern und Angsthasen von der einen Seite bis zur anderen Seite fahren. Da kann man doch einfach Schuß durchfahren!
Ich darf gar nicht dran denken wie viele Leute es einfach nicht drauf haben. :evil:
 
Ich hab vorhin gelesen dass die Pisten-Security´s nicht Strafen dürfen, sie dienen nur dazu den Leuten zu helfen (Bindung etc.).
 
McMaf spricht mir da aus der Seele, mir ists vorn paar Jahren passiert, s war in Westendorf von der Alpenrosenbahn kommend aufm Verbindungsziehweg zur steilen Piste - ich fahr ganz gemütlich (Schiwegmäßig halt ) und n ungeübter Snowboarder überholt mich, es kommt zum Sturz, er dreht sich und ich kann gar nix machen als ihn zu rammen- ich bin dann links in den Steilhang abgstürzt ( hatte wahnsinniges Glück daß i mir nix brochen hab nur leicht verstaucht ) aber - i konnt ihn net amal schimpfn- er hats ja auch net mit Absicht gmacht ( er hat mich noch gfragt ob ich Hilfe brauch- aba i hobs selber gschaft da wieder raufzukemmen )- seitdem haße ich solche Ziehwege mit Steil-abhängen vor allem solche wos keine andere Möglichkeit gibt- wie eben in Westendorf
 
jul schrieb:
Ich hab vorhin gelesen dass die Pisten-Security´s nicht Strafen dürfen, sie dienen nur dazu den Leuten zu helfen (Bindung etc.).

ok, dann hab ich auch nichts dagegen. weil strafen fände ich wirklich sehr übertrieben :!: :!:
 
schifreak: das gleiche ist mir auch schon passiert, und der wichser (sorry für die wortwahl) ist aufgestanden und weitergefahren, während ich im graben/tiefschnee lag ... da hätte wunder was passieren können, den hätts net gejuckt!!! wenn mir der an dem tag nochmal in die finger gekommen wär, dann ....


vamp1.jpg
 
in oberstdorf gibts übrigens diese Pisten Polizei schon seit einigen Saisons, sogar in offizieller Polizei Uniform. Dürfen auch strafen.
 
Hmm, das verstehe ich nicht. Wie sollen die denn gegen Betrunkene und "unverbesserliche Pistenrowdys" vorgehen, wenn die nur gut zureden dürfen theoretisch? Naja, egal. Ich bin eh dagegen. Skifahren ist ein Sport und nicht der Straßenverkehr. Jeder, der sich auf die Piste stellt geht ein gewisses Risiko ein, und man darf auf keinen Fall zu Gunsten der Anfänger die Könner und auch manchmal Raser benachteiligen. Die Alpen sind schließlich kein Spielplatz. Also, freie Fahrt ohne Kontrolle ist mein Appell!
Wo ich da allerdings eine Ausnahme machen würde wäre bei den Leuten, die abseits der Pisten
a: durch Baumschulen oder Naturschutzgebiete fahren
b: auf Gletschern abseits der Piste fahren
Hier bin ich dafür: skipass weg und Anzeige!
Ansonsten: !!SkiFree!!
 
am Besten mal hinfahren Tageskarte kaufen und und ein bißchen Pistenpolizei ärgern, da machts Racen gleich viel mehr Spaß wenn man von der Polizei davonfährt, und das dazu noch ohne nummerntafel

:D
 
Schon ziehmlich altes Topic, aber paßt hier "wieder" rein:

Pisten-Security aus Kärnten in Tirol
Die Streif in Kitzbühel ist in der heurigen Skisaison wieder fest in Kärntner Hand. 60 Mitarbeiter der Kärntner Pisten-Security sichern die Pisten im Tiroler Nobelort.

Law and Order ab Jänner
Manfred Berger, Gründer und Betreiber der Pisten-Security, hat den Auftrag an Land gezogen. Er wird ab dem 12. Jänner 2007 rund 60 Mitarbeiter ausschicken, die auf den Kitzbühler Wettbewerbshängen für Recht und Ordnung sorgen.

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^^ Kärntner Pistensecurity in Tirol (Bild: Manfred Berger)


Überwachungen der Wettbewerbe
Wir sperren die Hänge, wenn das Bundesheer und die Mitarbeiter des Kitzbühler Skiclubs die Pisten präpariert, wachen über die Strecken während des Trainings und sorgen dafür, dass bei den Rennen nur jene Personen durch die Absperrung kommen, die dazu berechtigt sind.

Am Freitag, dem 26. Jänner, ist die Pisten-Security live beim Hahnenkamm-Super G.

Am Samstag schaut sie bei der Abfahrt auf der Streif nach dem Rechten und am Sonntag beim Slalom auf dem Ganslern-Hang.

Berger: 20 Prozent weniger Unfälle
Vor vier Jahren stand nur eine Vision: Bergrettung, Gendarmerie und Rotes Kreuz rücken erst aus, wenn bereits etwas passiert ist. "Wir fahren die Pisten präventiv ab", sagt der 45-Jährige, staatlich geprüfte Schilehrer Manfred Berger.

Die Schiressorts der Gerlitzen und der Koralm zeigten als erste Interesse. Mit drei Mitarbeitern betreute Berger dort vom ersten bis zum letzten Lift täglich die Pisten. Saalbach und Saalbach-Hinterglemm folgten in der Saison 2004/2005 mit weiteren Kontrollaufgaben.

Die Unfälle und Kollissionen sind um bis zu 20 Prozent zurückgegangen, sagt Berger.

Kontrolle und Servicestelle
Unsere Crew verfügt nebst Lawinenkunde und Konfliktmanagement natürlich auch über Kenntnisse in der Ersten Hilfe.

Zusätzlich zur Liftkartenkontrolle wird auch auf die Einhaltung der Pisten-Regeln besonderes Augenmerk gelegt.

Natürlich sind wir für den Wintersportler aber auch ein kompetenter Ansprechpartner auf der Piste für alle Probleme und Fragen.

Quelle: ORF
 
Also das einzige Gebiet, dass ich kenne wo Alkoholtest notwendig wären ist der Hirschenkogel Freitag und Samstags Abends. Da müssen am Ende des Abends Liftler die Pisten abfahren und überprüfen dass sich da kein Besoffener schlafen gelegt hat (hab ich schon ein par mal erlebt). Viele Personen kaufen sich nur die Einmalliftkarte fahren hoch, ab in die Schirmbar bis sie zusperrt und dann mit Rodel oder Ski oder zu Fuß (da Ski nicht mehr auffindbar) ins Tal. Gibt auch welche die einfach unten in der Schirmbar bleiben und gar nicht fahren.

Manchmal ist es auch ganz o.k. Aber so 30-40 stark besoffene gibts jedes mal.

Abgesehen dass da Pistensecurity auch wenig machen könnte, bin ich absolut dagegen.
 
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