Pisten-Security aus Kärnten in Tirol
Die Streif in Kitzbühel ist in der heurigen Skisaison wieder fest in Kärntner Hand. 60 Mitarbeiter der Kärntner Pisten-Security sichern die Pisten im Tiroler Nobelort.
Law and Order ab Jänner
Manfred Berger, Gründer und Betreiber der Pisten-Security, hat den Auftrag an Land gezogen. Er wird ab dem 12. Jänner 2007 rund 60 Mitarbeiter ausschicken, die auf den Kitzbühler Wettbewerbshängen für Recht und Ordnung sorgen.
^^ Kärntner Pistensecurity in Tirol (Bild: Manfred Berger)
Überwachungen der Wettbewerbe
Wir sperren die Hänge, wenn das Bundesheer und die Mitarbeiter des Kitzbühler Skiclubs die Pisten präpariert, wachen über die Strecken während des Trainings und sorgen dafür, dass bei den Rennen nur jene Personen durch die Absperrung kommen, die dazu berechtigt sind.
Am Freitag, dem 26. Jänner, ist die Pisten-Security live beim Hahnenkamm-Super G.
Am Samstag schaut sie bei der Abfahrt auf der Streif nach dem Rechten und am Sonntag beim Slalom auf dem Ganslern-Hang.
Berger: 20 Prozent weniger Unfälle
Vor vier Jahren stand nur eine Vision: Bergrettung, Gendarmerie und Rotes Kreuz rücken erst aus, wenn bereits etwas passiert ist. "Wir fahren die Pisten präventiv ab", sagt der 45-Jährige, staatlich geprüfte Schilehrer Manfred Berger.
Die Schiressorts der Gerlitzen und der Koralm zeigten als erste Interesse. Mit drei Mitarbeitern betreute Berger dort vom ersten bis zum letzten Lift täglich die Pisten. Saalbach und Saalbach-Hinterglemm folgten in der Saison 2004/2005 mit weiteren Kontrollaufgaben.
Die Unfälle und Kollissionen sind um bis zu 20 Prozent zurückgegangen, sagt Berger.
Kontrolle und Servicestelle
Unsere Crew verfügt nebst Lawinenkunde und Konfliktmanagement natürlich auch über Kenntnisse in der Ersten Hilfe.
Zusätzlich zur Liftkartenkontrolle wird auch auf die Einhaltung der Pisten-Regeln besonderes Augenmerk gelegt.
Natürlich sind wir für den Wintersportler aber auch ein kompetenter Ansprechpartner auf der Piste für alle Probleme und Fragen.