Christoph Lütz
Wurmberg (971m)
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- 19. Dez. 2005
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Das Förderseil einer Doppelseilumlaufbahn (Funitel oder DLM) unterliegt offensichtlich einem sehr hohen Verschleiss. Ich habe mal gelesen, dass es einige Versuche gebraucht hat, ein einigermaßen brauchbares Seil zu entwickeln. Die DLM-Bahn am Gaislachkogel in Sölden hat in der Anfangszeit jährlich ein Seil verschlissen.
Förderseilpaare gab es in der Vergangenheit öfter auch bei Pendelbahnen. Von Roll hat in den 60er-Jahren so was schon mal öfter realisiert:
z. B. Stechelberg-Mürren (bergseitig), Mürren-Birg, Bernina-Lagalb (beide tal- und bergseitig). Auch die Seilbahn Eibsee-Zugspitze von heckel hat zwei Zugseile, hier allerdings gespleißt. Die Schilthornbahn verzichtet seit dem Umbau in den 80er-Jahren auf das 2. Zugseil, die alte 60er-Lagalbbahn hatte nur Probleme, dort wurden bis auf einen alle Seilreiter entfernt.
Zwei Förderseile haben eigentlich nur Nachteile, die 3S-Bahn ist weitgehend konventionell aus Bauteilen der Pendelbahn und der EUB konstruiert, das ist ihr großer Vorteil.
In den 90er-jahren hat Garaventa noch geglaubt, das Funitel werde sich im Gegensatz zur 3S-Bahn durchsetzen. Gebaut wurden bislang in der Schweiz aber nur zwei Funitel. Die dritte geplante Anlage in Zermatt wurde nicht gebaut. Somit mussten die Entwicklungskosten bei Garaventa, insbesondere für die Bergebahn, von zwei Anlagen getragen werden!
Von der 3S-Bahn gibt in der Schweiz ebenfalls 2 Sektionen mit etwa gleicher Summe an Betriebslänge. ...also patt!
Die Seilbahngesellschaft in Crans-Montana kann sich die Betriebskosten der Funitel aus meiner Sicht eigentlich dauerhaft gar nicht leisten. Ich meine, mit einer Pendelbahn mit 1000 P/h wären die zur Erschließung der einzigen Piste besser beraten gewesen.
Ich weiss, wovon ich spreche, habe dort über 10 Jahre Urlaub gemacht, immer in der Hochsaison an Weihnachten.
(Na gut, ich geb´s zu, bin Pendelbahnfan)
Förderseilpaare gab es in der Vergangenheit öfter auch bei Pendelbahnen. Von Roll hat in den 60er-Jahren so was schon mal öfter realisiert:
z. B. Stechelberg-Mürren (bergseitig), Mürren-Birg, Bernina-Lagalb (beide tal- und bergseitig). Auch die Seilbahn Eibsee-Zugspitze von heckel hat zwei Zugseile, hier allerdings gespleißt. Die Schilthornbahn verzichtet seit dem Umbau in den 80er-Jahren auf das 2. Zugseil, die alte 60er-Lagalbbahn hatte nur Probleme, dort wurden bis auf einen alle Seilreiter entfernt.
Zwei Förderseile haben eigentlich nur Nachteile, die 3S-Bahn ist weitgehend konventionell aus Bauteilen der Pendelbahn und der EUB konstruiert, das ist ihr großer Vorteil.
In den 90er-jahren hat Garaventa noch geglaubt, das Funitel werde sich im Gegensatz zur 3S-Bahn durchsetzen. Gebaut wurden bislang in der Schweiz aber nur zwei Funitel. Die dritte geplante Anlage in Zermatt wurde nicht gebaut. Somit mussten die Entwicklungskosten bei Garaventa, insbesondere für die Bergebahn, von zwei Anlagen getragen werden!
Von der 3S-Bahn gibt in der Schweiz ebenfalls 2 Sektionen mit etwa gleicher Summe an Betriebslänge. ...also patt!
Die Seilbahngesellschaft in Crans-Montana kann sich die Betriebskosten der Funitel aus meiner Sicht eigentlich dauerhaft gar nicht leisten. Ich meine, mit einer Pendelbahn mit 1000 P/h wären die zur Erschließung der einzigen Piste besser beraten gewesen.
Ich weiss, wovon ich spreche, habe dort über 10 Jahre Urlaub gemacht, immer in der Hochsaison an Weihnachten.
(Na gut, ich geb´s zu, bin Pendelbahnfan)