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5 junge, wilde / 1 Woche Ski

Powlchen

Massada (5m)
Salut,

ich freue mich, im Alpinforum mit diesem Post meinen Einstand feiern zu können und endlich auch mal aktiv teilnehmen zu können. Habe bislang bloß passiv einschlägige Diskussionen verfolgt. :D

Ich studiere in Freiburg. Im Februar schließe ich (hoffentlich) ab. Als Belohnung ist daher eine Woche in den Alpen zum Skifahren eingeplant. Wir sind 5 junge Männer mit unterschiedlichem Können, aber dem großem Ehrgeiz, eine intensive Woche in den Alpen zu verbringen. (Der ein oder andere möchte an seiner Grundtechnik feilen, zwei von uns würden gerne das Freeriden ausprobieren, haben aber bisher nur einige Off-piste-Erfahrungen)

Wir haben uns die zweite Märzwoche ausguckt, sprich 9. - 16., und diskutieren nun über das "richtige" Gebiet.
Herauskristallisiert haben sich dem Grunde nach zwei Vorschläge. Eine günstige Unterkunft haben wir in beiden Fällen in Aussicht.

1. Les Menuires (3 Vallees)
2. Grimentz/Zinal, kombiniert mit jeweils einem Tag 4 Vallees und Zermatt (wenn das Kleingeld reicht :surprised:)

Fragen zu den 3V:
1. Haut einen die Größe derart um, dass man erst einmal 3-4 Tage braucht, um die besten Teilabschnitte zu finden? Gibt es Empfehlungen für besonders interessante Teile?
2. Kommt man mit einem 20 Jahre alten Mittelklassekombi die Täler hinauf?
3. Kann man sich in den Bars im Gebiet und im Ort mal 2-3 Bierchen leisten? Als teuer würde ich 5-6€ für einen halben Liter empfinden.
4. Klar, es wird Schnee liegen. Habe aber den Eindruck, dass sich die Sonne selten zeigt. Stimmt das? Gibt es auch im März noch häufige "White-outs"?
5. Zwei von uns kennen nur das Gasteiner Tal und fahren erst seit einigen Jahren. Sind die überfordert, wenn es am Telefon heißt "Komm von A nach B!"?
6. Ist 3V das Gegenteil von Gemütlichkeit?

Fragen zum Wallis:
1. Ein Großeinkauf vor der Grenze ist eh eingeplant. Sind die Preise in den Supermärkten dennoch vernünftig, so dass Dinge nachgekauft werden können, ohne arm zu werden?
2. "Überlädt" man sich mit dem Unterfangen, von Grimentz aus Tagestrips nach 4 Vallees und Zermatt (oder Saal Fee, Bettmeralp....) zu starten?
3. Langweilt man sich als 25 Jähriger nach dem Skilaufen, weil es keine Möglichkeiten gibt noch einen Absacken zu trinken und dabei auf Gleichaltrige zu stoßen? (Das sollte ja in 3V kein Problem sein)
4. Stichwort "Schneesicherheit": Wie sind eure Erfahrungen im März in Grimentz/Zinal?

Ihr merkt, es geht um viele Kleinigkeiten, sorry! Wenn euch zu dem ein oder anderen Punkt etwas einfällt, wäre uns schon sehr geholfen!

Mit Grüßen aus dem Breisgau!!!
 
Ich versuchs mal (das ist meine Meinung, ich erhebe keinen Anspruch darauf, dass die Antworten allgemeine Gültigkeit haben).
zu den 3V:
1. Ich fand den Bereich Meribel/Courchevel am schönsten und ja es dauert schon ne Weile bis man raus hat wowiewas
2. Ja, so steil isses nicht
3. Teuer für Bier trifft zu, ich hab irgendwie 7-8 Euro für 0,4 im Plastikbecher in Erinnerung in Val Thorens?
4. Das hängt vom Wetter ab :wink:
5. Versteh die Frage nicht ganz. Orientierungsmäßig oder Skifahrermäßig? Steiler sind die Pisten nicht als im Gasteinertal ;-)
6. Les Menuires ist vermutlich der Skiort in den Alpen, der am weisten von der Beschreibung "gemütlich" entfernt ist. Ich finds wirklich grausig. Wenn möglich würd ich euch Val Thorens empfehlen, den Ort find ich schöner angelegt mit den Pisten zwischen den Hotels.
 
Powlchen schrieb:
Fragen zum Wallis:
1. Ein Großeinkauf vor der Grenze ist eh eingeplant. Sind die Preise in den Supermärkten dennoch vernünftig, so dass Dinge nachgekauft werden können, ohne arm zu werden?
2. "Überlädt" man sich mit dem Unterfangen, von Grimentz aus Tagestrips nach 4 Vallees und Zermatt (oder Saal Fee, Bettmeralp....) zu starten?
3. Langweilt man sich als 25 Jähriger nach dem Skilaufen, weil es keine Möglichkeiten gibt noch einen Absacken zu trinken und dabei auf Gleichaltrige zu stoßen? (Das sollte ja in 3V kein Problem sein)
4. Stichwort "Schneesicherheit": Wie sind eure Erfahrungen im März in Grimentz/Zinal?
1. Fleisch ist recht teuer. Der Rest teurer, aber meist ok.
2. Ja, Fahrt nach Vercorin und auf jeden Fall St.Luc/Chandolin
3. ich habe mich auch als 25 jähriger nicht gelangweilt. Brauche allerdings auch kein Feiern im Urlaub, das mache ich daheim...
4. Der März ist m.E. der beste Monat für das VdA.
 
Da ich beide Alternativen gut kenne, hier meine Meinung: ich würde Val Tho nehmen (auch wenn Chrigel bei seinem einmaligen Besuch unterm Strich enttäuscht war). Warum?
* Apres-Ski-Mäßig ist in Val Tho viel mehr geboten. Grimentz ist "tote Hose". Und ValTho hat auch einen gewissen Flair....
* Wenn ihr euch auf das Belleville-Tal konzentriert, findet ihr euch in wenigen Tagen gut zurecht und eure Lieblingsecken. Und es gibt einen Teilskipaß für Val Tho / Les Menuires und St. Martin (Belleville-Tal), der ggf. für euch reichen würde und deutlich günstiger als der Gesamtskipaß ist.
* Ob ihr nun die steile und schmale Straße ins Val d'Anniviers hoch fahrt oder das lange Stück nach Val Tho, gibt sich nicht viel. Okay, die 3V sind deutlich weiter, aber bei einer Woche relativiert sich das
* Preislich dürfte ValTho im vernünftigen Appartement (nehmt ein 6er, besser 8er Appartement, dann habt ihr einigermaßen Platz. Alles andere sind Hühnerställe). gleich viel oder etwas günstiger sein wie Grimentz. Das Bier ist in Frankreich generell teuer. Komme gerade vom Freeriden aus Chamonix: Bier 0.5l im Skigebiet 7,50 bis 8€. Wobei ich vor wenigen Wochen am Arlberg auch mindenstens 5,20€ für ein Weizen gezahlt habe.... das relativiert etwas.
* Die 3V liegen schon weit im Süden und im März scheint definitiv kräftig die Sonne. Und wenn es oben in ValTho schlechtes Wetter hat, heisst das nicht, das in St. Martin weiter unten nicht evtl. die Sonne herausschaut. Es ist nicht Januar, wo es im Hochkessel von Val Tho kalt und zugig ist.
* Die Beschilderung ist in den 3V gut und auch für etwas verpeilte Leute gut machbar.
* Zu deinen Vorstellungen einer Skisafari im Wallis: die Straße von Sierre nach Grimentz ist schmal und steil. Wenn du da an gewissen Stellen viel Verkehr hast, ist das nicht einfach und nervt. Und du brauchst mindestens 45 MInuten für die Strecke. Mindestens....
Wenn ihr also noch nach Verbier (Einstieg über Siviez) oder nach Zermatt wollt, dann seit ihr 2h einfach unterwegs. Das ist schon eine Menge, ich würde es nicht machen. Wenn schon, dann fahrt mal rüber nach Chandolin/St. Luc und vor nach Vercorin. Das lohnt sich für einen Tag locker. Und ist alles in einem Skipaß drin.
Apropos.... 4 Tage Skipaß Grimentz und dann je einen Tag Zermatt und Verbier? Und das in Sfr.? Und dann diskutierst du, ob ein Bier ab 6 Euro teurer ist? Come on....
* Schneesicher sind aufgrund ihrer Höhe beide Gebiete. In der zweiten Märzwoche ist gerade die Hauptsaison in Frankreich vorbei. Es ist noch nicht richtig leer, aber bei den Liftkapazitäten dürftet ihr nirgendswo länger warten. Und Grimentz ist eh nicht voll.

Das meine spontanen Gedanken zu deinen Punkten. Viel Erfolg beim Entscheiden
 
Wir sind Anfang März im Wallis. Unser Quartier haben wir in Sierre, damit wir jeden Tag zwar fahren müssen, dafür aber nicht zu lang.

Finds lustig, hatten am Freitag fast die selbe Diskussion - 3V oder Wallis. Wallis hat dann ganz knapp gewonnen, aber auch, weil wir 1 Woche vorher unterwegs sein werden und da in den 3V die Quartiere noch teuer und voll sind... brauchen aber auch kein Apres Ski und Wein gibts auch bei Lidl :-)
 
Tom76 schrieb:
Apropos.... 4 Tage Skipaß Grimentz und dann je einen Tag Zermatt und Verbier? Und das in Sfr.? Und dann diskutierst du, ob ein Bier ab 6 Euro teurer ist? Come on....


Naja, in den 3V zahlen wir für 6 Tage 306€.
In VdA kostet der 4 aus 6 Skipass für uns 25 Jährige umgerechnet 170. Würde man den Tagespass in Verbier (umgerechnet ca. 60€) und in Zermatt (umgerechnet ca. 70€) dazurechnen, käme man auf 300€. Ok, mit Spritkosten noch.
Jedenfalls liefe im Hinblick auf den Preis für den Skipass auf das Gleiche hinaus. Außer man nimmt den von dir vorgeschlagenen kleineren Pass. Dann reizt mich das 3V aber insgesamt weniger. Spannend ist ja die Größe, gerade für uns Neulinge!

Zum Bier: Da hast du natürlich recht... Aber 7,50€ für eine Halbe finde ich einfach pervers, zumal es nur Heineken oder so in einem Plastikbecher ist. Auf der Hütte wird eh kein Bier getrunken. Es geht eher um den Absacker im Rondell. :wink:
 
Vielen Dank für eure raschen Antworten! Habe nach wie vor die Wallis-Vision! :lol:
Es gilt dann morgen in der Mensa die anderen zu überzeugen.

Zum Thema Unterkunft: Wir haben ein nettes, einigermaßen großes Chalet in Praranger (zwischen St. Martin und Les Menuires) in Aussicht. Wäre also sehr ruhig und angenehm. Die große Unbekannte ist halt nur: wie kommen wir von dort auf die Piste und wieder zurück. Skibusfahren wäre ein mega Downgrade, finde ich.
 
kaldini schrieb:
Wir sind Anfang März im Wallis. Unser Quartier haben wir in Sierre, damit wir jeden Tag zwar fahren müssen, dafür aber nicht zu lang.

Finds lustig, hatten am Freitag fast die selbe Diskussion - 3V oder Wallis. Wallis hat dann ganz knapp gewonnen, aber auch, weil wir 1 Woche vorher unterwegs sein werden und da in den 3V die Quartiere noch teuer und voll sind... brauchen aber auch kein Apres Ski und Wein gibts auch bei Lidl :-)


Wie witzig! Viel Spaß! Hoffe, dass wir euch dann in der zweiten Woche dort ablösen!
 
Hmm, also 3V ist, was die Getränke und das Essen auf der Piste angeht sicher kein Highlight. Die einfachen Sachen sind für die Qualität die man meist bekommt viel zu teuer. In den Menü-Restaurants ist es vielleicht seinen Preis wert aber sicher jenseits des Studentenbudget und verbraucht zuviel Pistenzeit.
Aber wenn ihr schon ein Chalet in Praranger in die enger Auswahl zieht, dann ist der Bierpreis auch nicht so wichtig, dort wird nicht allzuviel los sein.
Zum Feiern müsste man schon nach Les Menuieres oder besser Valthorens.
Wir hatten es damals (auch Studentenabschluss) so gemacht, das wir im Rucksack Baguette und die eine oder andere Dose Bier hatten, bzw. später haben wir nur ein belegtes Baguette mit und im Supermarkt/Kiosk in den Talorten noch etwas zu trinken gekauft, dann kommt man mit 2-3€ für 0,5l wieder hin.
Ich war immer der Meinung, das die dort wesentlich mehr Umsatz und Gewinn machen würden, wenn man mit den Preisen nicht ganz so abhebt.
Bei mir ist es bsp. so, das ich für ein 0,5l Bier bei einem Preis von bsp. 8-9€ gar nichts trinke, bei 5-6€ hingegen auch noch ein zweites. Der Cappucino im Jahr 2001 in Lesmenuires an der Piste war und bleibt bislang immer noch der Teuerste meines Lebens, (um die 7€, soweit ich mich erinnern kann, hatten wir aber erst nach Bestellung festgestellt...), bei 3-4€ hätten wir dort sicher jeden zweiten Tag noch halt gemacht.
Vom Skifahren sollte man also sportlicher Fahrer aber min einmal dort gewesen sein. (@Skichrigel: und in den Dolomiten natürlich auch :-) )
 
Powlchen schrieb:
Naja, in den 3V zahlen wir für 6 Tage 306€.
In VdA kostet der 4 aus 6 Skipass für uns 25 Jährige umgerechnet 170. Würde man den Tagespass in Verbier (umgerechnet ca. 60€) und in Zermatt (umgerechnet ca. 70€) dazurechnen, käme man auf 300€. Ok, mit Spritkosten noch.
Jedenfalls liefe im Hinblick auf den Preis für den Skipass auf das Gleiche hinaus. Außer man nimmt den von dir vorgeschlagenen kleineren Pass. Dann reizt mich das 3V aber insgesamt weniger. Spannend ist ja die Größe, gerade für uns Neulinge!

Zum Bier: Da hast du natürlich recht... Aber 7,50€ für eine Halbe finde ich einfach pervers, zumal es nur Heineken oder so in einem Plastikbecher ist. Auf der Hütte wird eh kein Bier getrunken. Es geht eher um den Absacker im Rondell. :wink:

Zur Info: der Skipaß in den 3V ist gestaffelt und würde euch (ab drei Erwachsene) 291.-€ kosten. Immerhin 15.-€ weniger als für eine Einzelperson :)
Praranger hat keinen direkten Zugang zum Skigebiet. Wenn, dann müsstet ihr euch eine Wohnung in Le Bettex/Bettaix, Levassaix oder gleich in St.Martin suchen.
Rondelle (=Schirmbars) findet ihr im französischsprechenden Teil der Alpen eher weniger. Wenn ihr Apres-Ski mögt, wäre das Folie Douce schon legendär. Wenn ihr dabei euch ein Plätzchen im Schnee sucht, dann könnt ihr euer Bier im Rucksack mitbringen (kurz in ValTho in's Appartement und die Getränke holen). Das machen viele. https://www.lafoliedouce.com/en/folie-douce-spots/val-thorens-home.html
 
Das ist ja lustig, zwei Stichworte, die mich sofort aus der Reserve locken: Trois Vallee und Gastein ;-)

Also ich würde immer raten, nach Mottaret zu fahren. Das ist preislich darstellbar und liegt auch von den einschlägigen Apres-Skibars so, dass man die noch spät von der Piste in den Ort kommt (La Folie Douce Méribel, schnallt Euch an, wir fahren rückwärts!)

Auch ist es eben in der Mitte gelegen und man kann dann an einem Tag jeweils eine Seite erkunden, ohne zu sehr in Stress zu geraten. Anreise mit einer 20 Jahre alten Chaisel sollte da auch kein Problem sein, die Passstraße ist eigentlich immer schnell geräumt und auch nicht besonders steil. Mottaret hat auch den Vorteil, dass man sich dort gut verabreden kann und die Auswahl an Abendunterhaltung fällt auch leicht, es gibt nämlich eine (richtig gute) Pizzeria, das war's dann auch so ziemlich und man kommt nicht in Versuchung. Die Preise sind nämlich gesalzen, ich kann mich entsinnen, dass wir selbst als Berufstätige lieber auf ein Bier in der Kneipe verzichtet haben und dann in der (eh schon teuren) Unterkunft Bier oder Wein hatten, Brettspiele, Karten, Lesen, Käsefondue. Tagsüber sind die Hütten unbezahlbar, heiße Schokolade 6 EUR. Aber es gibt wirklich überall Picnic-Hütten, also Rucksack nicht vergessen. Auf dem Berg schmeckt so ein schönes Baguette und eine Savoyen-Salami gleich noch mal viel besser, wenn man weiß, was man dabei an Geld spart.

Dafür wird man bei Skifahren total reichlich entschädigt. Es ist unglaublich, wie gut die Täler miteinander verbunden sind, dabei sind die Verbindungsfahrten immer krasse Pisten und nicht nur so Ziehwege oder halbe Abfahrten. Wenn man sich drauf einlässt, z.B. auch per Ski zum Einkaufen fährt, dann ist das einzigartig. Party könnt ihr wieder in Freiburg machen, dann lieber "first chair" und dann ad ultimo.

Auch wenn das Skigebiet recht anspruchsvoll ist, gibt es immer oder meistens die Möglichkeit, steile Stellen zu umfahren, wenn ihr in Gastein zurecht gekommen seid, dann ist 3 Vallees sicher kein Problem. Meine Empfehlung der Pisten ist die Verdet nach Saint Martin und dieses Jahr bei der Schneelage sicher auch die lange Talabfahrt nach Les Allues offen. Am Mont Vallon sollte man hin und die Abfahrt vom Cime De Caron nach Plan Bouchet habe ich als Highlight in Erinnerung. Aber auch ein Tag auf der Courcheve-Seite ist lohnend, da kann man sehr kurzweilig mal all die kleineren Lifte und Pisten abklappern, das war immer unsere "Schlechtwetterseite".
 
Klasse! Danke euch erneut für die vielen Infos!

@Kreon100: Das klingt super! Aber nicht falsch verstehen: Apres-Ski ist definitiv nicht ausschlaggebend! Das Augenmerk liegt auf dem Skifahren - möglichst von 8:59 h in der Früh bis um 16:30 h am Nachmittag. In Gastein hat sowohl uns Könnern als auch den Anfängern von uns Sportgastein bzw. der Kreuzkogel sehr gut gefallen. So in etwa stellten wir uns dann immer ein nahezu ideales Skigebiet vor, wäre es nur 4-5 mal so groß. Von dem ausgehend bin ich auch auf den VdA-Grimentz/Zinal Trichter gekommen. Halte es irgendwie für vergleichbar?! Jedenfalls geht es darum, viel zu fahren (gerne auch 10 mal die selbe Piste, wenn sie einfach immer wieder gleich geil ist!), wenig anzustehen, mal den Powderhang aufzusuchen und in der Sonne mal ein Radler/Panaché zu genießen. Vor allem schätze ich es sehr, sich nicht ständig an sämtliches Pistenvolk anpassen zu müssen, was auch mein Hauptargument gegen 3V wäre. Dort muss man doch auch oder gerade "neben" der Hauptsaison (9.-16.3.) mit vielen fahrenden Saufgelagen und Anfängern rechnen und ggf. ausweichen.

Heute Abend entscheiden wir uns: als durchaus valides Argument wird noch angebracht, VdA wäre ob der vielen Schlepper und den langwierigen Fahrpausen zu anstrengend und zu retro. (Kann ich nachvollziehen, finde Schlepper aber charmant und mag das "back to the roots" feeling.)
 
Tom76 schrieb:
Wenn ihr also noch nach Verbier (Einstieg über Siviez) oder nach Zermatt wollt, dann seit ihr 2h einfach unterwegs. Das ist schon eine Menge, ich würde es nicht machen. Wenn schon, dann fahrt mal rüber nach Chandolin/St. Luc und vor nach Vercorin. Das lohnt sich für einen Tag locker. Und ist alles in einem Skipaß drin.
Also das stimmt so gar nicht. Das Val d`Anniviers ist meiner Meinung nach ein perfekter Ausganspunkt für Ausflüge nach in die Quattre Vallees/Verbier und nach Zermatt. Besser geht es eigentlich nicht (es sei denn mal will gleich unten im Tal unten im Tal wohnen z. B. in Sierre).
Von St. Luc ist man in einer guten Stunde in Siviez und in 1:20h in Täsch. Von Grimentz aus sind es gerade mal 5 Minuten mehr.
Die 2 Stunden von oben sind maßlos übertrieben. In 2 Stunden bin ich mal von Verbier nach Zermatt gefahren...
 
Mt. Cervino schrieb:
Tom76 schrieb:
Wenn ihr also noch nach Verbier (Einstieg über Siviez) oder nach Zermatt wollt, dann seit ihr 2h einfach unterwegs. Das ist schon eine Menge, ich würde es nicht machen. Wenn schon, dann fahrt mal rüber nach Chandolin/St. Luc und vor nach Vercorin. Das lohnt sich für einen Tag locker. Und ist alles in einem Skipaß drin.
Also das stimmt so gar nicht. Das Val d`Anniviers ist meiner Meinung nach ein perfekter Ausganspunkt für Ausflüge nach in die Quattre Vallees/Verbier und nach Zermatt. Besser geht es eigentlich nicht (es sei denn mal will gleich unten im Tal unten im Tal wohnen z. B. in Sierre).
Von St. Luc ist man in einer guten Stunde in Siviez und in 1:20h in Täsch. Von Grimentz aus sind es gerade mal 5 Minuten mehr.
Die 2 Stunden von oben sind maßlos übertrieben. In 2 Stunden bin ich mal von Verbier nach Zermatt gefahren...

Deiner Meinung nach wäre es also drin, morgens um 7:30 in Grimentz loszufahren und um 9h in Siviez vorm Liftkartenschalter zu stehen? Sind Zermatt oder Saas Fee auch machbar? Oder gibt es da Schwierigkeiten wegen des Parkens? Saas Fee ist ja autofrei..
 
Also ich würde mich eindeutig fürs Wallis entscheiden. Du hast eine tolle Auswahl an verschiedene Skigebiete und die Schweiz bietet natürlich (viel) mehr Atmosphäre und urige Ecken.

ski-chrigel schrieb:
In 3V sind die „2-3 Bierchen“ definitiv teurer als in der Schweiz.
Absolut! Fast überall, ist man mit 5 - 6 CHF für ein Bierchen dabei, sogar in Zermatt. Kannst du in 3V an der Piste definitiv knicken...

Mt. Cervino schrieb:
Das Val d`Anniviers ist meiner Meinung nach ein perfekter Ausganspunkt für Ausflüge nach in die Quattre Vallees/Verbier und nach Zermatt. Besser geht es eigentlich nicht (es sei denn mal will gleich unten im Tal unten im Tal wohnen z. B. in Sierre).
Stimme ich voll zu, oder eben unten ins Rhonetal übernachten und täglich irgendwo hochfahren. Da ist man am flexibelsten.

Tom76 schrieb:
* Apres-Ski-Mäßig ist in Val Tho viel mehr geboten. Grimentz ist "tote Hose". Und ValTho hat auch einen gewissen Flair....
Zermatt hat für den Après-Ski auch einiges zu bieten. Und in 4V trifft man auch so auf einige nette Ecken. In Grimentz kann man im Dorf halt Abends gemütlich essen gehen, ist aber kein Après-Ski Destination, aber wenn man sich sowas wünscht, sollte man generell nach Österreich fahren.

Tom76 schrieb:
Ob ihr nun die steile und schmale Straße ins Val d'Anniviers hoch fahrt oder das lange Stück nach Val Tho, gibt sich nicht viel. Okay, die 3V sind deutlich weiter, aber bei einer Woche relativiert sich das
Eben, Val Thorens ist deutlich weiter. Zudem kann man sich auch entscheiden irgendwo ins Rhonetal sich an zu siedeln und dann täglich entweder ins Val d'Anniviers, oder nach 4V, Zermatt, Saas-Fee etc. zu fahren. Und alles nicht so weit zu fahren wenn man irgendwo zentral im Rhonetal eine Unterkunft findet.

Tom76 schrieb:
* Die Beschilderung ist in den 3V gut und auch für etwas verpeilte Leute gut machbar.
Ist es in Zermatt, Grimentz, 4V genauso gut, also kein Alleinstellungsmerkmal für 3V!

Tom76 schrieb:
Zu deinen Vorstellungen einer Skisafari im Wallis: die Straße von Sierre nach Grimentz ist schmal und steil. Wenn du da an gewissen Stellen viel Verkehr hast, ist das nicht einfach und nervt. Und du brauchst mindestens 45 MInuten für die Strecke. Mindestens....
Niemals, das geht (wenn nicht grad frisch geschneit hat) viel schneller. Ja, die Strasse ist keine halb ausgebaute Autobahn, aber du kommst da gut Vorwärts wenn man sich mit fahren in den Bergen auskennt. Und so stark ist die Strasse nun auch nicht frequentiert. Sogar am 24. Dezember war mal kein Problem.

Wenn es nun absolut keinen Schweiz sein darf, sondern Frankreich, dann überlege doch mal statt 3V Briançon als Ausgangspunkt, mit Via Lattea, Serre Chevalier, Puy Saint Vincent, La Forêt Blanche, La Grave etc. in der Nähe. Finde ich persönlich viel attraktiver, günstiger und schöner als 3V, aber das muss man Ende jeder selbst entscheiden.
 
Ja, das ist locker machbar, da kannst du zwischendurch noch Frühstücken gehen ;). Wie gesagt, wenn es gut läuft brauchst du eine gute Stunde für Grimentz - Siviez.
Nach Zermatt kannst du mit den Auto nur bis Täsch (ca. 1:20h von Grimentz aus) und dort ins Parkhaus und eine Station mit dem Zug weiter da Zermatt ja auch autofrei ist.
Da biste dann ca. nach 1:45h am Bahnhof in Zermatt. Von dort dann entweder direkt weiter mit der Gornergratbahn oder nach 5-10 min Fußweg mit der Sunnegga SSB Richtung Rothorn oder mit dem Bus weiter Richtung Matterhon Express (direkt Richtung Klein Matterhorn)... D. h. wenn du in Zermatt gegen 9:00Uhr loslegen willst, solltest du lieber schon um 7:00Uhr losfahren, damit du noch ein wenig Puffer hast.
Saas Fee kenne ich nicht, ist aber auch ein wenig umständlich (wg. autofrei). Das Skigebiet ist in Zermatt aber viel größer und attraktiver, so dass ich Zermatt sicher gegenüber Saas Fee bevorzugen würde.
 
Mt. Cervino schrieb:
Ja, das ist locker machbar, da kannst du zwischendurch noch Frühstücken gehen ;). Wie gesagt, wenn es gut läuft brauchst du eine gute Stunde für Grimentz - Siviez.
Nach Zermatt kannst du mit den Auto nur bis Täsch (ca. 1:20h von Grimentz aus) und dort ins Parkhaus und eine Station mit dem Zug weiter da Zermatt ja auch autofrei ist.
Da biste dann ca. nach 1:45h am Bahnhof in Zermatt.

Sorry das ist einfach blauäugiger Unsinn.
Wenn auf der Straße Schnee liegt (was Mitte März schon vorkommen kann) und in der Schlucht oder auf den anderen echt schmalen Stellen ein LKW oder ein Bus entgegen kommt, ist man locker bei 45 Minuten. Sorry, ich bin es schon wirklich häufig gefahren und ideale Verhältnisse, um es unter 30 Minuten zu schaffen, gibt es im Winter echt selten. Bitte nicht nach den Zeitangaben von Google Maps gehen!! Und nach Siviez hoch hat man immer Verkehr. Das läuft auch nicht wie es Google Maps vorschlägt.
Und in Täsch ins Parkhaus und dann 25 Minuten später in Zermatt sein, das will ich sehen. Da hat der Fahrer schon Skischuhe beim Fahren an und alle rennen im Laufschritt zum Zug, der schon abfahrtsbereit wartet. Seit doch mal etwas realistisch mit euren Vorschlägen.
Aber egal...
@powlchen: warum nehmt ihr keinen 6-Tages-Pass für das VdA und fahrt mindestens je einen Tag St.Luc und Vercorin. Wie schon andere geschrieben haben, das lohnt sich definitiv. In den drei VdA-Gebieten kann man locker eine Woche fahren, ohne dass es einem langweilig wird. Da braucht man keine Hauruck-Aktionen machen und nach Zermatt fahren und so....
 
Tom76 schrieb:
Mt. Cervino schrieb:
Ja, das ist locker machbar, da kannst du zwischendurch noch Frühstücken gehen ;). Wie gesagt, wenn es gut läuft brauchst du eine gute Stunde für Grimentz - Siviez.
Nach Zermatt kannst du mit den Auto nur bis Täsch (ca. 1:20h von Grimentz aus) und dort ins Parkhaus und eine Station mit dem Zug weiter da Zermatt ja auch autofrei ist.
Da biste dann ca. nach 1:45h am Bahnhof in Zermatt.

Sorry das ist einfach blauäugiger Unsinn.
Wenn auf der Straße Schnee liegt (was Mitte März schon vorkommen kann) und in der Schlucht oder auf den anderen echt schmalen Stellen ein LKW oder ein Bus entgegen kommt, ist man locker bei 45 Minuten. Sorry, ich bin es schon wirklich häufig gefahren und ideale Verhältnisse, um es unter 30 Minuten zu schaffen, gibt es im Winter echt selten. Bitte nicht nach den Zeitangaben von Google Maps gehen!! Und nach Siviez hoch hat man immer Verkehr. Das läuft auch nicht wie es Google Maps vorschlägt.
Und in Täsch ins Parkhaus und dann 25 Minuten später in Zermatt sein, das will ich sehen. Da hat der Fahrer schon Skischuhe beim Fahren an und alle rennen im Laufschritt zum Zug, der schon abfahrtsbereit wartet. Seit doch mal etwas realistisch mit euren Vorschlägen.
Aber egal...
@powlchen: warum nehmt ihr keinen 6-Tages-Pass für das VdA und fahrt mindestens je einen Tag St.Luc und Vercorin. Wie schon andere geschrieben haben, das lohnt sich definitiv. In den drei VdA-Gebieten kann man locker eine Woche fahren, ohne dass es einem langweilig wird. Da braucht man keine Hauruck-Aktionen machen und nach Zermatt fahren und so....

Ich glaub dir gut und gern, dass es ein ziemlicher Stress würde! Zermatt ist ja dennoch ein Erlebnis, auf das man nicht immer die Chance hat. Werden wahrscheinlich nie einen ganzen Urlaub dort verbringen. Um 7 Uhr loszufahren ist kein Problem für uns. Selbst wenn man es nicht so zügig schafft. Die Stunde, die man dann eventuell verliert, holt man halt mit ausgiebigem Fahren nachmittags wieder rein. Kein Ding.
Klar, es wäre naiv zu glauben, dass man das mal eben so macht. Aber in der Hinsicht sind wir Optimisten! :wink:
 
Powlchen schrieb:
Ich glaub dir gut und gern, dass es ein ziemlicher Stress würde! Zermatt ist ja dennoch ein Erlebnis, auf das man nicht immer die Chance hat. Werden wahrscheinlich nie einen ganzen Urlaub dort verbringen. Um 7 Uhr loszufahren ist kein Problem für uns. Selbst wenn man es nicht so zügig schafft. Die Stunde, die man dann eventuell verliert, holt man halt mit ausgiebigem Fahren nachmittags wieder rein. Kein Ding.
Klar, es wäre naiv zu glauben, dass man das mal eben so macht. Aber in der Hinsicht sind wir Optimisten! :wink:

Zermatt würde ich an deiner Stelle trotzdem isoliert machen, vor Allem, wenn ich eh schon mit dem Auto unterwegs bin. Außerdem brauchst du mehr als einen Tag für Zermatt.
Zermatt von Freiburg aus hab ich schön an einem Wochenende mit dem Zug gemacht. 39Eur hin und 39Eur wieder zurück (Europa-Spezial). Pennen in der JH. (Gutes Frühstück) Am Sonntag morgen das gepäck am Bahnhof deponiert (sehr große Schränke vorhanden) und mit der ersten GGB hoch. Ab dann hat man einen sehr langen Skitag vor sich, wenn man will. Gönn dir!
Wenn du mit dem Auto eh schon von Visp hochfährst gib dir doch Saas Fee. Da fährst du ins Parkhaus und bist 5 Minuten später an der 3S-Bahn. Nix umsteigen usw.
 
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