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Keine Anklage in Causa Ischgl

Ich glaube da hat man nachdem was so alles in den letzten 1.5 Jahren passiert ist und bis zu einem ersten Urteilsspruch kommen würde noch passieren wird schlicht erkannt dass man aufgrund der "letztendlich vernachlässigbaren" geringen Dimension nie zu einem Schuldspruch kommen würde.
Das will nicht heissen dass es in Ischgl keine Fehler gab, aber die Frage lautet ja dann im Endeffekt: Wenn man Ischgl verurteilt, gibt es dann überhaupt noch jemanden wo man bei einer etwaigen Anklage freisprechen könnte. Die Antwort lautet: Nein.

Also was machen? Alle sein lassen oder alle einbuchten. Andere Lösung gäbe es ja keine.

Ich nehme als Referenz für schuldig oder nicht schuldig immer ( unter Berücksichtigung des währen der damaligen Lage jeweilis aktuellen Wissensstandes ) die Situation von St Wolfgang im Sommer 2020.
 
Ist völlig klar, dass das Verfahren eingestellt wurde.
Die ****************** haben ja alles richtig gemacht.

Beleidigung entfernt.
/Mod. Hiro
 
Die Richterin am Landesgericht Wien will sich halt nicht jetzt schon ihre Karriere ruinieren.

Oft sind erstinstanzliche Urteile in Österreich juristisch völlig daneben (z.B. "Bierwirt" v. Sigi Maurer, Eduard Lopatka), erst ab OLG kann man auf Einhaltung der handwerklichen Standards hoffen.
 
Da kann man nur sagen: Innerhalb der EU haben nicht nur Polen und Ungarn Probleme mit rechtsstaatlichen Prinzipien. Das stinkt genauso gewaltig wie seinerzeit der Kaprun-Prozess. Und das Ergebnis hat mit der Anwendung juristischer Prinzipien ungefähr so viel zu tun wie Donald Trump mit der Demokratie. Alles richtig gemacht. Österreichs Justiz steht in weiten Teilen (mit Ausnahme z.B. der bei der ÖVP so ungeliebten Korruptionsstaatsanwaltschaft) einer Bananenrepublik weiterhin in nichts nach. Ein ziemliches peinliches aber absehbares Schauspiel.
 
ghostbikersback schrieb:
Da kann man nur sagen: Innerhalb der EU haben nicht nur Polen und Ungarn Probleme mit rechtsstaatlichen Prinzipien. Das stinkt genauso gewaltig wie seinerzeit der Kaprun-Prozess. Und das Ergebnis hat mit der Anwendung juristischer Prinzipien ungefähr so viel zu tun wie Donald Trump mit der Demokratie. Alles richtig gemacht. Österreichs Justiz steht in weiten Teilen (mit Ausnahme z.B. der bei der ÖVP so ungeliebten Korruptionsstaatsanwaltschaft) einer Bananenrepublik weiterhin in nichts nach. Ein ziemliches peinliches aber absehbares Schauspiel.

Völliger Blödsinn. Die Klagen abzuweisen war das einzige richtige Urteil. Dann hätte man gleich alle Staaten anklagen können.
Es wurde bewiesen, dass nichts vertuscht wurde. Es wurde auf die ersten Verdachtsfälle reagiert. (Bis zum ersten Fall, den Kellner vom Kitzloch, wurden keine weiteren Fällen gefunden). Bei 16 bestätigten Infektionen wurde bei uns das ganze Tal geschlossen. Dann müsste man Innsbruck schon lange abriegeln. Wird derzeit ein Ort, obwohl man mittlerweile mehr über das Virus weiß, geschlossen?
Warum wurde nur der Ischgler Bürgermeister angeklagt? Dann hätte man den St. Antoner, den Söldner und alle Zillertaler Bürgermeister auch anklagen müssen.
Haben Sie keine besseren Argumente, als sich immer wieder an dem einen Satz, den ein einziger Politiker getätigt hat, aufzuhängen.
Bringen Sie doch einmal richtige Fakten, die bewiesen wurden. Aber nicht irgendwelche Verdächtigungen die ein paar Medien getätigt haben.
 
Vor allem darf man nicht den Fehler machen, mit dem Wissen von heute den Stab über die damaligen Verantwortlichen zu brechen. Nach damaligem Kenntnisstand waren die Versäumnisse offenbar für das Gericht so gering, dass es halt nicht zu einer Verurteilung bzw. Anklage gereicht hat. Und ehrlich gesagt, alles andere hätte mich auch gewundert. Unabhängig von ggf. kursierenden Vorurteilen gegen die österreichische Justiz.
 
NeusserGletscher schrieb:
Vor allem darf man nicht den Fehler machen, mit dem Wissen von heute den Stab über die damaligen Verantwortlichen zu brechen. Nach damaligem Kenntnisstand waren die Versäumnisse offenbar für das Gericht so gering, dass es halt nicht zu einer Verurteilung bzw. Anklage gereicht hat. Und ehrlich gesagt, alles andere hätte mich auch gewundert. Unabhängig von ggf. kursierenden Vorurteilen gegen die österreichische Justiz.

Der Tourismus ist in Österreich einfach eine derart heilihe Kuh, dass man trotz Verdachtsmomenten garnicht erst sp weit ermittelt, dass man herausfinden könnte wie schwer die Versäumnisse wogen. Und das hat nichts mit Vorurteilen zu tun, sondern damit wie man sich in Österreich bei derartigen Verfahren darstellt.
 
freerider13 schrieb:
ski-chrigel schrieb:


Uuuuuuuuuuuuuuund…
Trommelwiiiiiirbelllllll!!!:
https://liveblog.tt.com/414/coronavirus/115231/offentlicher-aufruf-fur-kitzloch-in-ischgl

Und täglich/jährlich Murmeltier und so…
Das Kitzloch hätte sich ja wenigstens einen neuen Namen geben können. zB. „5-Uhr-Tee im Kitz-Tearoom“ oder so. Dann wär‘s nicht ganz so offensichtlich... :nein:
So ists üüüübel... 😬
 
ski-chrigel schrieb:
freerider13 schrieb:
ski-chrigel schrieb:


Uuuuuuuuuuuuuuund…
Trommelwiiiiiirbelllllll!!!:
https://liveblog.tt.com/414/coronavirus/115231/offentlicher-aufruf-fur-kitzloch-in-ischgl

Und täglich/jährlich Murmeltier und so…
Das Kitzloch hätte sich ja wenigstens einen neuen Namen geben können. zB. „5-Uhr-Tee im Kitz-Tearoom“ oder so. Dann wär‘s nicht ganz so offensichtlich... :nein:
So ists üüüübel... 😬

Ey. Ganz ehrlich, ich hab keinen Bock mehr!!!!

Da legt der Hammel mit seinem Laden mal eben halb Europa lahm - und kaum darf er wieder aufsperren geht die schXXXXXX wieder von vorne los???

Ne, is genug jetzt. Dem Kerl gehört nicht die Konzession entzogen - der ghört ind nächste Schlucht gschmissn!!!!

Sorry, bin ja wirklich ein gewaltfreier Mensch - aber irgendwann ist es einfach zu viel!!!

Ich reg mich auf, ich reg mich auf…. Whuuuuuzhaaaaaa…
 
Schon wieder so ein Aufruf zur Selbstjustiz... Dr. Albe wird dir gleich nen Psychologen verschreiben..... :twisted:

Hab bei der Meldung erst mal aufs Datum geschaut... Aber so ists halt, wenn die Mitarbeiter nicht täglich getestet werden müssen, da geimpft oder genesen, wirds dank Omikron halt noch lustiger...
 
Af schrieb:
Schon wieder so ein Aufruf zur Selbstjustiz... Dr. Albe wird dir gleich nen Psychologen verschreiben..... :twisted:

Hab bei der Meldung erst mal aufs Datum geschaut... Aber so ists halt, wenn die Mitarbeiter nicht täglich getestet werden müssen, da geimpft oder genesen, wirds dank Omikron halt noch lustiger...

Hab ja gesagt, dass ich eigentlich gewaltfrei bin,
Und soll auch bitte nicht so verstanden werden…

Aber irgendwann platzt einem einfach der Kragen angesichts der Ignoranz…

Und den oben erwähnten „Tee mit Schuss“ lass ich in dem Zusammenhang jetzt einfach mal unkommentiert stehen…
 
Sorry, aber wenn wenn man vor ein paar Wochen von jedem der täglich 15000 in A alle von denen besuchten Orte separat mit einer Warnung aufgelistet hätte dann hätte das mehr Seiten ergeben als das Gesamttelefonbuch von Tokyo.
 
Theo schrieb:
Sorry, aber wenn wenn man vor ein paar Wochen von jedem der täglich 15000 in A alle von denen besuchten Orte separat mit einer Warnung aufgelistet hätte dann hätte das mehr Seiten ergeben als das Gesamttelefonbuch von Tokyo.

Diese Aufrufe in AT sind sowieso lächerlich, entweder man verfolgt nach und zwar entweder digital oder halt mit viel viel Aufwand oder man lässt es ganz...

Dem Ruf von Ischgl wirds so richtig gut tun, aber wie auch vor 2 Jahren, es wäre auch so rund gegangen...
 
Theo schrieb:
Sorry, aber wenn wenn man vor ein paar Wochen von jedem der täglich 15000 in A alle von denen besuchten Orte separat mit einer Warnung aufgelistet hätte dann hätte das mehr Seiten ergeben als das Gesamttelefonbuch von Tokyo.

Von der Sache her geb ich dir ja recht - aber darum gehts doch gar nicht!

Ich mein, sind wir ehrlich:

In der medialen Aufmerksamkeit der letzten 2 Jahre war der Laden der Auslöser einer europaweiten Pandemie, die alles zu Boden gerissen hat - insbesondere den tourismus und die wintersportindustrie. Gerechtfertigt oder nicht - spielt keine Rolle - es war einfach so.

In der Zwischenzeit war der Kollege regelmäßiger Dauergast in den europäischen Medien mit einem permanenten „wir waren aber nicht schuld!!!“ auf den Lippen.

Jetzt darf der Kerl unter - wie ich finde ziemlich fadenscheinigen Gründen einer unklaren gesetzesformulierung (5 Uhr Tee) - wieder aufsperren und schafft es NOCH NICHT MAL 2 WOCHEN! seinen Laden sauber zu halten.

Quod erat demonstrandum.

Es kotzt mich einfach an. Bin gespannt, wie mies der Wintersport in den nächsten Tagen medial wieder aufs Korn genommen werden wird. Und das alles nur wegen diesem - Entschuldigung - vollpfosten, der es nach wie vor einfach nicht gebacken bekommt…
 
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