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7 Millionen Verlust für Titlisbahnen

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Das Unternehmen sei jedoch trotz der coronabedingt schlechten Saison nach wie vor gut aufgestellt, heisst es in der Mitteilung weiter, insbesondere in Bezug auf Eigenkapital und Liquidität. Trotz der Verluste sei das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) positiv und betrage 41'000 Franken. Dazu beigetragen habe auch eine Reduktion der Investitionen sowie Entlassungen. Diese seien nicht gänzlich zu vermeiden gewesen, es sei dem Unternehmen aber wichtig gewesen, dass es zu keiner Massenentlassung komme.
(Aus dem Artikel)
Ich würde Mal eher sagen, da brennt der Hut.
Spiegelt sich aber auch im Aktienkurs wieder.

Selbst in der eigenen Mitteilung klingt das erheblich anders ( kann hier heruntergeladen werden https://www.titlis.ch/de/information/about-us/investor-relations ):
Die Ersteintritte von Anfang November
bis Ende Dezember lagen 48% unter der Vergleichs-
periode des Vorjahres. Obwohl der Januar und der
Beginn des Februars von Schlechtwetterphasen ge
prägt waren, konnte der Rückgang der Ersteintritte
bis Saisonende gebremst werden – insgesamt ver-
zeichneten wir 341'515 Gäste und damit ein Minus
von 25% gegenüber dem Vorjahr. Im Vergleich zum
5-Jahresdurchschnitt beträgt der Rückgang 40%.
Hier ist schon ein großes Loch an Gästen.
Alleine schon dieses hier:
Gruppenreisende:
Der komplette Einbruch des internationalen Reise
markts schlug sich wie befürchtet dramatisch auf das
Gruppengeschäft nieder – das grösste Gästesegment brach komplett weg. Im Vergleich mit dem Vorjahr,
das bereits stark durch die Corona-Pandemie beein-
trächtigt war, reduzierten sich die Ersteintritte bei den
Gruppenreisenden um 99.87%. Verglichen mit
2018/2019, der Saison vor der Corona-Pandemie, ging
die Anzahl Gruppenreisender von 148'735 auf gerade
noch 97 zurück.
97 Gruppenreisende, das sind drei Busse nicht ganz voll. An Spitzentagen standen da täglich im Frühjahr 50 bis 60 auf dem Parkplatz.

Und wir erinnern uns: der Wahnsinn begann im März 2020, diese Rückgänge sind im Jahr davor eingerechnet.

Trotzdem ist die Bilanz besser wie z.B. am Feldberg, in den Dolomiten und an der Zugspitze in diesem Winter:
Gästerückgang: 100%
Umsatzrückgang: 100%
Personal: keiner würde gebraucht.
 
Man muss ausserdem den Halbjahresabschluss nicht mit dem vom letzten Jahr vergleichen dann da fehlten schon 1.5 Monate Betrieb. Man muss den Halbjahresabschluss von vor zwei Jahren nehmen und wenn da noch jemand etwas positives findet dann hat er sehr viel Phantasie.
 
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