Ich erklärs euch mal anhand der Rossalmbahn mit hydraulischer Abspannung.
Am Spannwagen werden nur die Endlagen; Spannwagen Endlage vorne und Spannwagen Endlage hinten mit einem sogenannten Stäbchenschalter überwacht. Bei Meldungseingang gibt es ein Halt.
Der Druck wird über Druckwächter im Hydraulikaggregat überwacht.
Es gibt zum aktivieren und druckablassen eine +5% und eine -5% überwachung durch eine Bimetallfeder und Druckwächter.
Bei erreichen der -5% wird die Hydraulikpumpe am Aggregat gestartet und der Nominaldruck von 55 Tonnen aufgepumpt. Bei erreichen des Nominaldruckes schaltet sich die Pumpe wieder ab. Das geschieht z.B. beim entleeren der bahn.
Bei erreichen der +5% wird ein Magnet Druckventil geöffnet und der druck auf den Nominaldruck abgelassen.
das Passiert z.B. bei vollbesetzter Anlage.
Wenn jetzt eines der ventile aus irgendeinem Grund nicht reagieren sollte, ist noch die +-8% überwachung, die die Bahn mit einem Halt befehl abstellt und die entsprechende Meldung an der Visualisierung aufläuft.
Weiters ist am Hydraulikzylinder noch ein entweder Manueller oder Digitaler Lastmessbolzen, der die Kräfte aufnimmt und entsprechend auf ein Manometer abgibt, das nicht in den SI Kreis mit einbezogen ist, oder seit 3 Jahren digital in die Steuerung mit einbezogen ist und redundant zusätzlich zur Aggregats -überwachung dient.
Dann gibt es noch diverse Hebelüberwachungen am Aggregat, sowie eine Filterüberwachung die in den Haltkreis wirken.
Wie immer muss ich betonen, dass diese Erklärung die regel ist, aber es natürlich ausnahmen gibt, bevor ich hier wieder eine endlosdisskusion auslöse.
Wenn noch fragen sind, helfe ich gerne.
@Ralf, Du kannst gerne vorbeikommen und Dir das ganze ansehen. Ich hätte genug Zeit.