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abstimmungen vom 17.6.07

BigE

Brocken (1142m)
hier einige tourismusrelevante abstimmungsergebnisse aus kommunalen abstimmungen in der schweiz...

zermatt beschränkt zweitwohnungsbau
quelle nzz: http://www.nzz.ch/2007/06/17/il/newzzF31ETHI0-12.html

St.Moritz: kein Olympia-Museum
17.06.2007 - 13:02
Die St.Moritzer Stimmberechtigten lehnen den Kredit über 3,7 Mio. für das Swiss Olympic House mit 491 zu 489 Stimmen knapp ab. Damit entsteht im Oberengadin kein Olympia-Museum.
quelle radio grischa: www.radiogrischa.ch
 
Puuh, isch das knapp gsi ;-)
3.7 Mio für ein bisschen sanieren an einem Gebäude der Grandhotel Engadiner Kulm AG ist doch herausgeschmissenes Geld.
Es tut mir zwar leid, dass das schöne Jugendstil-Gebäude entweder abgebrochen wird oder weiter vor sich hin bröckelt, aber 3,7 Mio in ein Gebäude stecken, dass nicht einmal der Gemeinde gehört ist doch hirngespinnst! Die Grandhotel Engadiner Kulm AG soll seine Bruchbuden im Kulmpark selber abreissen oder sanieren, aber nicht auf Kosten der Steuerzahler! Am übelsten dort ist das alte, mittlerweile verwildertes Freibad, dann das alte Olympiastadion (wird momentan in einer Villa umgebaut) und noch das heute zur Abstimmung gestandenen Eispavillion (Olympiamuseum)

St. Moritz hat viel dringendere Objekte, die endlich saniert und erweitert werden müssen.

Hier nur zwei Beispiele:
Das Skandal um das St. Moritzer Hallebad: Ist seid dem ende der Sommersaison 2002 offiziell geschlossen! Wurde zwei-drei Mal für kurze Zeit wiedereröffnet, aber die Sicherheit war nicht mehr gewährt! Diverse Rohrplatzungen, etc.
Jetzt steht das Hallenbad schon 5 Jahren geschlossen in der Gegend herum und wartet auf seine Wiedereröffnung. Momentan arbeitet die Gemeinde das bereits 4. Projekt aus, da die Projekte der Bäder AG nicht bewilligt wurden oder vor Bundesgericht in Lausanne abblitzten… Neu soll dass Hallenbad die Gemeinde wieder übernehmen. Bisher gehörte es der Bäder AG.
Frühster Eröffnungstermin ist jetzt 2010…. Denke aber 2020 wenn es so weiter geht.

Olympiaschanzen:
Seit Ende Winter 2005/2006 geschlossen. Im Architekturbüro wo ich meine HbZ-Lehre absolvierte, wurde ein Projekt für eine neue Grossschanze entwickelt. Seit der Projektvorstellung im Jahr 2005 läuft nichts mehr. Die Olympiaschanze gehört übrigens dem Skiclub Alpina.
 
Huch.
Ich hätte nicht gedacht, dass es im Ort der Reichen uns Schönen solche Bruchbuden gibt...
 
Ist zwar deutlich OT, aber nur zur Klarstellung:
Hier gibt es nicht nur schöne und reiche, sondern auch etwa 5000 alteingesessene Einheimische die in normalen Wohnungen leben und bodenständig geblieben sind (mit ein paar Ausnahmen natürlich ;-) ). Ihr tägliches Brot verdienen die Einheimischen an den Schönen und Reichen. Ohne Die wäre St. Moritz heute noch das kleinste Kaff im Engadin mit ein paar Viehställen und Alpen geblieben.
Und Bruchbuden gibt es noch einige mehr… z.B Villa „Heb di fescht“ mitten im Dorfzentrum. (Fotos auf verlangen)
ENDE OFF TOPIC!
 
@corviglia-fan
Es ist mir schon klar, dass in St. Moritz auch "normale" Bürger leben.
Aber es erstaunt mich eben doch, dass an einem solchen Ort Bruchbuden herumstehen. Denn sowas schreckt doch die reichen Touristen eher ab.
Und ohne Tourismus wäre St. Moritz wohl ziemlich rasch pleite.
 
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