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Adelboden - Verlierer des Klimawandels

Na ja. Sehr, sehr kalter Kaffee. Alles schon zig Mal gehört, gelesen, gesehen. Einfach nochmals im medialen Sommerloch, gerade in diesem heissen Sommer, künstlich hochgekocht. Klar ist: es wird schwieriger mit Skifahren in der klassischen Winterperiode. Klar ist auch: Es werden neben Adelboden noch sehr viele andere Skistationen im CH-Alpenraum und anderswo leiden, beispielsweise auch Laax-Flims, gerade mit seiner sonnenexponierten Lage ;-)
 
Welcher Anteil an Pisten in Adelboden ist denn beschneit? Wie sind die Kapazitäten (Schneiteiche/Wasserentnahme)?

Denn die Aussage, dass sie keinerlei Investitionen in den Winter mehr machen wollen, und dabei ausdrücklich erwähnen, auf keinen Fall mehr in Beschneiungsanlagen zu investieren, ist genau falsch. Man sieht z.B. in Schladming, wie gut man auch in "niedrigen" Lagen beschneien kann, die haben dank Beschneiung Vollbetrieb von Anfang Dezember bis Mitte April, inklusive Talabfahrten.

Wenn die Beschneiungsanlage stark genug ist, um auch in kurzer Zeit große Schneemengen zu erzeugen, reichen selbst bei fortschreitendem Klimawandel ein paar Kalte Nächte im Dezember aus.
 
:wink:
Gibt halt eine steigende Nachfrage nach dem Produkt Klimawandel.
Hinzukommt: was ist schöner als sich am Niedergang des bösen Skitourismus der Besserverdienenden zu ergötzen....
Was neuerdings immerwieder inflationaer auftaucht ist der Begriff "Erhitzung" oft auch "Erderhitzung" das klingt noch dramatischer...
:wink:
 
@j-d-s: Ich gehe noch einen Schritt weiter, wenn man mal nach Winterberg schaut, die brauchen gar keinen Frost mehr :wink:

Also der Klimawandel ist absolut kein Argument mehr für die Einstellung des Skibetriebs.
Es liegt am Geiz der Betreiber, die Investitionen zu tätigen.
 
GIFWilli59 schrieb:
@j-d-s: Ich gehe noch einen Schritt weiter, wenn man mal nach Winterberg schaut, die brauchen gar keinen Frost mehr :wink:

Also der Klimawandel ist absolut kein Argument mehr für die Einstellung des Skibetriebs.
Es liegt am Geiz der Betreiber, die Investitionen zu tätigen.
Klimaanlage, geht scheinbar auch habe ich hier irgendwo gelesen.
 
Wobei bei den genannten gebieten jetzt nicht unbedingt die Kunstschneeproduktion das Problem ist. Wie viel Wasser und wie viel kalte Nächte sie brauchen ist denen ganz gut bekannt und erstgenanntes haben ein paar davon genug und zweites glauben sie auch genug zu haben, wenn vielleicht auch nicht genau dann wenn sie es am liebsten hätten.
Was sie aber nicht beeinflussen können ist die Schneefallgrenze und wenn es bis zum höchsten Punkt vom Skigebiet regnet können in 12 Stunden ganze Pisten verschwinden.
 
Deswegen sind auf der Karte auch die Skigebiete aufgeführt, die eine relativ geringe Höhenlage haben. Und @intermezzo eben nicht Flims-Laax. Dass alle Skigebiete damit zu kämpfen haben (werden) ist klar, aber die tiefergelegenen wegen der SFG eben umso mehr.
 
Eben, genau das meine ich. Wenn man entsprechend viel Schnee auf den Pisten hat, dauert das auch bei Regen ziemlich lange (meist bis Mitte April) bis sie weg sind, ganz besonders bei Nordhängen. Wenn man nicht ganz so dick beschneit hat oder es sich um Südhänge handelt gehts schneller, aber auch nicht in dem Maße, dass man im Januar und Februar Probleme hätte.

Natürlich ist der Schnee dann weich, aber auch die Talabfahrt in Brixen im Thale (1b) ist doch auch bis in den März offen, obwohl praller Südhang auf 800 Metern.
 
Ist jetzt nicht wirklich etwas neues, siehe dieses Foto vom 02.01.2017. Die Lenk-Seite ist mehrheitlich beschneit. Klar sieht es etwas komisch aus, neben braunem Acker Ski zu fahren, es war aber trotzdem gut.
 

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