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Airolo | 5. Februar 2012

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Ist jetzt auch schon wieder fast eine Woche her, dachte aber ich schreibe doch noch einen kleinen Bericht. Die Bilder gewinnen keinen Preis, vielleicht regen sie aber den einten oder anderen dazu an, dieses tolle Skigebiet mal zu besuchen.

Ich hatte für diesen Tag schon lange mit einem Studienkollgen zum Skifahren abgemacht. Da das Wetter in der Deutschschweiz lange unklar war, beschlossen wir schon fünf Tage im voraus nach Airolo zu fahren, da man dort oft vom guten Tessiner Wetter profitieren kann. Anfahrt folgte mit dem Auto, da man mit dem Zug einen grossen Umweg fahren muss, was die Anfahrt stark in die Länge zieht. Abgemacht haben wir aber trotzdem am Bahnhof, was den Vorteil hatte, dass wir den Skipass bereits dort zu vergünstigten Konditionen kaufen konnten (Tageskarte dank GA für sensationelle 32 CHF! Die Skipässe sind aber auch sonst günstig). Die Anfahrt von Luzern nach Airolo dauerte gute 50 Minuten auf der praktisch autofreien A2. Bereits im oberen Reusstal war der Nebel weg und ein Traumwetter erwartete uns. Um 10 Uhr waren wir am Parkplatz. Das ist nicht all zu früh, doch da eh kaum wer da war, war das kein Problem. Nach zwei Stunden Skifahren gings zum Essen in das riesige Restaurant auf Pesciüm. Anderst als die Fressbaraken in der Deutschschweiz ist das Essen hier aber sehr gut und durchaus bezahlbar. Danach gings bis 16.00 nochmals auf die Piste. Ein richtig gemütlicher Skitag, genau das richtige nach dem Kampfskifahren in den 4-Vallées zwei Tage vorher.

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^^ Anfahrt auf der A2 kurz vor Wasen. Das Wetter verspricht traumhaft zu werden.

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^^ Erster Ausblick nach der Bergfahrt auf den Sasso della Boggia. Man sieht den Gotthardpass.

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^^ Blick von derselben Stelle auf den Skilift "Pesciüm - Comascnè". Toller Lift mit super Piste, blieb aber den ganzen Tag am Schatten und war eine wahre Tiefkühltruhe.

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^^ Abfahrt vom Sasso della Boggia nach Ravina.

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^^ Bergfahrt mit der Sesselbahn "Ravina - Varozzei". Beim dritten Besuch konnte ich die Bahn nun zum ersten Mal fahren.

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^^ Die Bahn erschliesst ausschliesslich schwarze Pisten. Der oberste und die unteren Abschnitte entsprechen eher roten Pisten und sind sehr toll zu fahren, in der Mitte hat es jedoch sehr steile und harte Hänge, welche durch einen sehr schmalen Ziehweg "drainiert" werden. Ich bin ja kein Freund übertriebener Baumassnahmen, doch hier hätte ich nichts dagegen, wenn man eine von oben nach unten durchgehende, rote Piste bauen würde, denn die präparierten, steilen Hänge machen nur bei optimalen Schneeverhältnissen Spass.

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^^ Aussicht bei der Bergfahrt.

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^^ Fahrt auf den letzten Metern der immerhin 1367 m langen Bahn. Mit 2258 m.ü.M. erreicht man hier den höchsten Punkt im Skigebiet.

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^^ Bergstation dieser Anlage. Ungefähr halb so gross wie eine zeitgenössische 4-SBK-Station, dafür fährt die Bahn glaub ich auch nicht ganz 5 m/s.

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^^ Blick auf eine der tollen Pistenvarianten im unteren Bereich.

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^^ Skilift "Ravina - Cassinello", seit neustem ein reiner Tellerlift.

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^^ Blick von Cassinello auf das ca. 800 m tiefer liegende Airolo.

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^^ Übungsgelände auf Pesciüm, hinten das grosse Restaurant, das mich ein bisschen an die Ski Lodges in den amerikanischen Skigebieten erinnert. Eines muss man sagen: Für ein kleineres Skigebiet wie Airolo ist die Infrastruktur & Oranisation extrem gut.

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^^ Übungslift "Pesciüm" von Baco. Als ich zum ersten Mal da war, war das noch ein Bügellift. Seit neustem hat er jetzt Doppelmayrgehänge, da seine HydRoll-Gehänge beim "Umbau" zum Tellerlift am Skilift "Ravina -Cassinello" zur Frequenzsteigerung benötigt wurden.

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^^ Die letzte, noch als Bügellift belassene Anlage, ist der Skilift "Pesciüm - Comascnè" von Habegger. Erschliesst meine Lieblingspiste im Skigebiet, war heute aber unglaublich kalt.

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^^ Blick auf den Sasso della Boggia. Das Gebäude der Seilbahnstation ist ein Überbleibsel der ehemaligen Habegger-PB.

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^^ Blick von der Talabfahrt auf das Dorf Airolo.

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^^ Unten hatten wir leider grad die PB verpasst, diese fuhr jedoch in akzeptablen Intervallen, so dass es nochmals für eine Fahrt hoch ins unterdessen ziemlich schattige Skigebiet reichte.

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^^ Ein letzter Blick hinüber zum Übungslift "Lünia" auf der anderen Ortsseite, der im Gegensatz zum Hauptskigebiet den ganzen Tag an der Sonne lag.


So, das wars mit den Bildern aus Airolo, ich hoffe es hat gefallen.
 
Danke für die interessanten Eindrücke eines für mich vollkommen unbekannten Skigebietes.


Gruß!
 
Pilatus schrieb:
Abgemacht haben wir aber trotzdem am Bahnhof, was den Vorteil hatte, dass wir den Skipass bereits dort zu vergünstigten Konditionen kaufen konnten (Tageskarte dank GA für sensationelle 32 CHF! Die Skipässe sind aber auch sonst günstig).
Das wäre aber eigentlich nicht der Sinn der Sache... :wink:
 
Haha, ich weiss, aber mit meinem GA macht die SBB sonst schon ein riesen Geschäft, so dass ich das mit bestem Gewissen tat... :wink:
 
Bekomme ich eigentlich mit meinem Halbtax auch eine Ermässigung auf den Skipaß oder geht das nur mit einem GA?
 
Richie schrieb:
Bekomme ich eigentlich mit meinem Halbtax auch eine Ermässigung auf den Skipaß oder geht das nur mit einem GA?
Sicher, wenn du den Skipass zusammen mit dem Zugbillet kaufst, hast du auf beidem Ermässigung. Meistens etwa 30% auf beidem. Halbtax-Menschen können das auch am SBB-Automaten lösen.
 
Richie schrieb:
Bekomme ich eigentlich mit meinem Halbtax auch eine Ermässigung auf den Skipaß oder geht das nur mit einem GA?

Ja, das Angebot nennt sich Snow'n'Rail und wird im Rahmen von RailAway vermarktet.

http://www.sbb.ch/freizeit-ferien/tagesausfluege/snownrail.html

Und wie wombat schon gesagt hat, können HTA-Besitzer die RailAway-Skipässe an den meisten SBB-Automaten kaufen. Jedoch GA-Besitzer müssen das GA am Schalter vorweisen um den ermässigten Skipass zu erhalten.

Aber vorsicht ! In vielen Fällen gibt es Einschränkungen, dass der Bahnhof mindestens x Kilometer vom Skigebiet entfernt sein muss, damit man in den Genuss dieses Angebots kommt.
 
TPD schrieb:
Aber vorsicht ! In vielen Fällen gibt es Einschränkungen, dass der Bahnhof mindestens x Kilometer vom Skigebiet entfernt sein muss, damit man in den Genuss dieses Angebots kommt.
Na warum wohl? Genau wegen dem hier beschriebenen Fall.
 
GMD schrieb:
TPD schrieb:
Aber vorsicht ! In vielen Fällen gibt es Einschränkungen, dass der Bahnhof mindestens x Kilometer vom Skigebiet entfernt sein muss, damit man in den Genuss dieses Angebots kommt.
Na warum wohl? Genau wegen dem hier beschriebenen Fall.

Naja, also der Fall hier lässt sich dadurch ja nicht verhindern. Der lässt sich gar nicht verhindern, ausser man schafft Snow n'Rail ab. Aber ab einer gewissen Distanz wird das Ticket für die Anfahrt so billig, dass die Anfahrt + der Skipass mit dem Rabatt weniger kosten würden, als wenn man den Skipass an der Talstation kauft. Gerade in Skigebieten mit Bahnanschluss (da gibt es viele: Davos, St. Moritz, Flumserberge, Champéry, Gstaad, Lenk usw...) hätte man ja dann die paradoxe Situation, dass der Skipass an der Talstation teuer wäre wie am Bahnhof im gleichen Ort. Da wär wohl kaum mehr einer so dumm, den Skipass bei den Bergbahnen zu kaufen. Mit dem GA hat man diese Situation überall, aber natürlich ist da das Missbrauchspotential viel kleiner, da es kaum viele GA-Besitzer gibt, die nebenbei noch regelmässig Auto fahren (denke, das betrifft v.A. Studenten wie meinen Studienkollegen und mich, die ab und zu halt auch noch die Autos der Eltern benutzen).

Die Situation, dass der Skipass + Anfahrt ab gewissen Bahnhöfen in der Nähe des Skigebiets, die aber schon ausserhalb der "x Kilometer-Grenze" liegen, billiger ist als an der Talstation, gibt es m.W. aber trotzdem. Zumindest wenn man ein Halbtax hat. Aber wegen den paar Franken lohnt es sich für sich für einen Autofahrer wirklich nicht, zuerst einen entsprechenden Bahnhof anzufahren.

Und: du darfst dich trösten: Zwei Tage vorher bin ich mit der Bahn nach Veysonnaz gefahren und hab dort an der Talstation einen Skipass gekauft. Es gleicht sich aus... :P

Halbtax-Menschen können das auch am SBB-Automaten lösen.

Mit dem GA geht das leider nicht, sonst wären dem Missbrauch wirklich Tür und Tor geöffnet. In den Skigebieten wird nämlich bei der Gutscheinabgabe an der Talstation nie das GA verlangt (am Bahnschalter wollen Sie es aber immer sehen). Könnte man das Ticket am Automaten lösen, würden wohl viele versuchen, ohne tatsächlich ein GA zu besitzen, mit so einem Gutschein an einen Skipass zu kommen. Das ist aber ziemlich mühsam, weil man dann schon am Vortag das Ticket kaufen muss oder genug Zeit am Bahnhof einrechnen muss (-> damit wird aber die Anreise mit dem Zug noch ein Stück unattraktiver). Wieso man die GA nicht einfach mit einem Chip ausstattet, mit dem man sich via Pin-Code am Automat identifizieren kann, ist mir ein Rätsel. Hätte sicher auch bei anderen Anwendungen grosse Vorteile, sowas...
 
Ja, beim GA besteht auf jeden Fall Handlungsbedarf.
An vielen Bahnhöfe gibt es ja gar keine bedienten Schalter mehr oder sie sind um 6:00 Uhr noch gar nicht geöffnet.
Und bei einigen Umsteigebahnhöfe möchte ich ehrlich gesagt auch nicht mit der ganzen Skiausrüstung vom Bahnsteig zum Schalter und wieder zurück zum Bahnsteig laufen. Geschweige denn, dass es bei den meisten Umsteigeverbindungen gar nicht ausreichen würde, noch einen Schalter aufzusuchen.
Und am Umsteigebahnhof 30 wenn nicht sogar 60 Minuten zu verlieren ist auch nicht besonders attraktiv. Und manchmal kann man gar keinen früheren Zug nehmen. ;) Da muss man dann tatsächlich schon am Vortag dem Ticket hinten nach rennen...
 
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