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Alpiner Skiweltcup 2013/14

Auf ServusTV gabs nen Bericht über die Vorbereitung der Skistars.
Hirscher verzichtet offenbar fast komplett auf Ausdauertraining und versucht ordentlich Oberkörpermukis zu kriegen.
Feuz wäre schon froh, wenn er nur mal normal skifahren könnte. Bei dem Stand offenbar sogar wochenlang im Raum, dass sein Knie versteift werden muss 8O

Super fand ich dabei den Vergleich von Vonn zu Maze:
Vonn in einem pippifeinen Studio mit Musikbegleitung, Maze auf einem heruntergekommenen Trainingsplatz nur mit Schnur um die Hüften und Gewichte ziehen.
Der Trainingsvergleich hatte ein bischen was von Rocky 4 :wink:
 
Jetzt hat's einen Prominenten vor der Saison erwischt: Byggmark wird wegen eines Kreuzbandrisses komplett ausfallen. Schade, ein Typ wie er wird dem Ski-WC fehlen :(

http://skiweltcup.tv/index.php/scho...reuzbandriss-bedeutet-saison-und-olympia-aus/

Felix hat immer noch Probleme mit seiner Ferse. Für Sölden wird's eng. Ich befürchte, wir werden wir ihn dort nicht sehen, aber hoffentlich dann in Levi.

http://skiweltcup.tv/index.php/felix-neureuther-und-der-kampf-gegen-die-zeit/

Positives kommt von den DSV-Speedherren. Die haben in den Vorbereitungsrennen die beste Serie hingelegt, solange ich die DSV-Alpinen näher verfolge (Details s. z.B. Skiweltcup.TV ). Man kann direkt mal der Speedsaison erwartungsfroh entgegensehen, ein ganz neues Gefühl ...

Ferstl, Stechert, Strodl, Sander, Brandner präsentieren sich richtig gut, wobei Ferstl mit mehreren Siegen und ständigen Top-3-Platzierungen herausragt. Dabei gewann er u.a. zwei Abfahrten um den Südamerika-Cup gegen starke Konkurrenz, wie das französische WC-Team mit allen Spitzenleuten (Theaux, Clarey etc.), Sporn, Perko, Zrncic-Dim. Seine FIS-Punkte sind jetzt so weit runter, dass er in der Abfahrt vermutl. direkt nach den Top 30 startet. Mit Brandner ist auch ein Newcomer überraschend stark. Er konnte sogar einen Super G gewinnen, vor Ferstl. Auch Andi Strodl ist nach seiner 2-jährigen Verletzungspause gut dabei.

Die Aufbauarbeit im Speed in den letzten Jahren scheint sich auszuzahlen. Man sieht es auch daran, dass diesmal eine ganze Mannschaft in Übersee ist, anstatt nur ein paar Läufer wie sonst.

Wer den Namen Keppler vermisst: Er ist nicht mehr in der Förderung des DSV und bereitet sich auf eigene Faust vor.
 
@Roymarcoi: Wahrscheinlich wurden aufgrund von schlechten Leistungen/Ergebnissen die Fördergelder gestrichen.

Beim DSV sind wohl im Moment mit Neureuther und mit einigen Abstrichen Dopfer nur 2 siegfähige Fahrer dabei.
 
Mal schauen wie lange diese Talente Verletzungsfrei bleiben und ob sie dann überhaupt im Weltcup eingesetzt werden.
 
NIC schrieb:
Beim DSV sind wohl im Moment mit Neureuther und mit einigen Abstrichen Dopfer nur 2 siegfähige Fahrer dabei.

Es geht ja nicht nur um Siege. Es ein Riesenerfolg, wenn wir drei, vier Abfahrer hätten, die einigermaßen regelmäßig in die Punkte fahren, und von denen ein oder zwei Chancen aufs Weltcupfinale oder einen Top 10 - Platz bei Olympia (dort ist weniger Konkurrenz als bei Weltcupabfahrten) haben. Dann hätten wir zum ersten Mal seit 20 Jahren wieder so etwas ähnliches wie eine Abfahrtsmannschaft.
 
NIC schrieb:
@Roymarcoi: Wahrscheinlich wurden aufgrund von schlechten Leistungen/Ergebnissen die Fördergelder gestrichen.

Beim DSV sind wohl im Moment mit Neureuther und mit einigen Abstrichen Dopfer nur 2 siegfähige Fahrer dabei.

Kann ich auch irgendwie verstehen.

War ja die letzten Jahre nicht anders :D
 
Whistlercarver schrieb:
Mal schauen wie lange diese Talente Verletzungsfrei bleiben und ob sie dann überhaupt im Weltcup eingesetzt werden.
Das war ja immer das Problem; letzte Saison war zeitweise fast das ganze Speedteam verletzt...

Und es sind mehr als 2 siegfähige Fahrer; Keppler in Form kann durchaus öfter mal aufs Podest; aber wann ist er länger verletzungsfrei und dadurch auch in Form - ist schon länger her...
Und Stechert war letztes Jahr Top unterwegs - bis zu seiner Verletzung (man erinnere sich z.B. an die letzte Zwischenzeit, die Trainings und Lake Louise ;-)
Und Luitz (Kreuzbandriss...) in Val d'Isere und teilweise in anderen Rennen wurde auch vergessen?
 
Ok, Luitz habe ich vergessen, dass stimmt.

Bei Stechert und Keppler klingt das nach hätte-wäre. Wenn alles normal läuft sind die Beiden nicht siegfähig, dabei bleibe ich. Bei Trainings- und Zwischenzeiten sind sehr oft alle möglichen Fahrer dabei. Wenn es dann gilt wird der Kreis der Fahrer, die realistische Siegchancen haben deutlich kleiner.
 
Roymarcoi schrieb:
hab ich nicht mitbekommen, wieso?
Ich kenne nur eine Stellungnahme von Waibel dazu, wer weiß was intern ablief. Keppes ist ziemlich beratungsresistent und fährt seinen Hochrisikostil immer weiter, vielleicht gab das den Ausschlag. Man hätte ihm auch eine weitere Chance geben können. Die letzten Jahre hat er sich ständig mit Verletzungen herumgeplagt, konnte sich nicht voll vorbereiten und die Saison durchziehen. Und er wird 30, da wird man normalerweise vernünftiger.

NIC schrieb:
Bei Stechert und Keppler klingt das nach hätte-wäre. Wenn alles normal läuft sind die Beiden nicht siegfähig, dabei bleibe ich. Bei Trainings- und Zwischenzeiten sind sehr oft alle möglichen Fahrer dabei. Wenn es dann gilt wird der Kreis der Fahrer, die realistische Siegchancen haben deutlich kleiner.
Naja, auf Stechert konnte man schon hoffen, wie er in Lake Louise und in Beaver Creek unterwegs war. Die Birds of Prey ist ein echter Prüfstein, dort gewinnen nur die Besten, und er war bis zu seiner Verletzung auf Podiumskurs. Es sah so aus, als hätte man wieder einen, der in die Top 10 fahren kann (man muss ja nicht gleich von Sieg reden). In DSV-Kreisen hält man große Stücke auf ihn, z.B. Neureuther lobt seine skifahrerischen Fähigkeiten hoch. Das Problem von Stechert sind aber seine anfälligen Knie. Ob er jemals über längere Zeit gesund bleibt, ist fraglich.

Whistlercarver schrieb:
Mal schauen wie lange diese Talente Verletzungsfrei bleiben und ob sie dann überhaupt im Weltcup eingesetzt werden.
Klar, Gesundheit ist der Knackpunkt und da klebt das Pech im Herren-Speed förmlich am DSV. Aber zumindest tut sich jetzt was auf breiterer Basis. Ferstl, Strodl, Sander, Brandner, Renz, Manuel Schmid, Dreßen sind alles Leute mit Perspektive und dahinter kommen weitere Talente. Die ersten drei werden sicher im WC fahren, die anderen wohl mehr im EC.

Ferstl war schon letzte Saison im WC, fiel aber durch seine Verletzung in Beaver Creek länger aus. In Garmisch fuhr er auf Platz 9 und legte jetzt die beste Speed-Serie in den Vorbereitungsrennen hin, solange ich den DSV verfolge. Ihm ist am ersten der Durchbruch zuzutrauen. Er galt schon immer als großes Talent, war aber nicht konsequent bei der Sache und flog aus der Förderung. Jetzt scheint er es gepackt zu haben.
 
Das Stechert Talent hat kann schon gut sein. Allerdings hat jede Nation ihre "Stecherts", also Talente, die von Verletzungen zurückgeworfen werden (in österreich zum Beispiel buder und Scheiber).

bei mir hat sich dann noch die Frage aufgedrängt ob diese Verletzungen wirklich immer nur Zufall sind. Ohne an den Fähigkeiten der verletzten Athleten zu Zweifeln, aber es erwischt ja doch oft immer die gleichen...
 
NIC schrieb:
bei mir hat sich dann noch die Frage aufgedrängt ob diese Verletzungen wirklich immer nur Zufall sind. Ohne an den Fähigkeiten der verletzten Athleten zu Zweifeln, aber es erwischt ja doch oft immer die gleichen...
Du kennst die Szene, bei der sich Stechert verletzt hat, schon, oder?
Das Knie hat der großen Belastung an dieser Stelle nicht standgehalten, das war kein Fahrfehler. Genauso sein Kreuzbandriss damals in Gröden - da hat er sich ohne Fehler bei der Landung verletzt.
Das liegt also einzig an der Beschaffenheit der Piste und nicht an ihm - das ist schlichtweg Pech, das aber eben das gesamte deutsche Herren-Speedteam "abonniert" hat :?
 
Fabi111 schrieb:
Das Knie hat der großen Belastung an dieser Stelle nicht standgehalten, das war kein Fahrfehler. Genauso sein Kreuzbandriss damals in Gröden - da hat er sich ohne Fehler bei der Landung verletzt.
Das liegt also einzig an der Beschaffenheit der Piste und nicht an ihm - das ist schlichtweg Pech, das aber eben das gesamte deutsche Herren-Speedteam "abonniert" hat :?

Das liegt nicht an der Piste, sonst hätten ja die anderen Fahrer dort auch die selbe Verletzung bekommen. Das liegt bei solchen sachen immer direkt an der Person, da ist einfach das Knie schon von älteren verletzungen nicht mehr so stabil wie bei anderen die noch keine Knieverletzung hatten.
 
Whistlercarver schrieb:
Fabi111 schrieb:
Das Knie hat der großen Belastung an dieser Stelle nicht standgehalten, das war kein Fahrfehler. Genauso sein Kreuzbandriss damals in Gröden - da hat er sich ohne Fehler bei der Landung verletzt.
Das liegt also einzig an der Beschaffenheit der Piste und nicht an ihm - das ist schlichtweg Pech, das aber eben das gesamte deutsche Herren-Speedteam "abonniert" hat :?

Das liegt nicht an der Piste, sonst hätten ja die anderen Fahrer dort auch die selbe Verletzung bekommen. Das liegt bei solchen sachen immer direkt an der Person, da ist einfach das Knie schon von älteren verletzungen nicht mehr so stabil wie bei anderen die noch keine Knieverletzung hatten.

Maria Riesch hatte auch schon am Anfang ihrer Karriere einige Kreuzbandrisse und dann gar nichts mehr seit einiger Zeit. Ich glaube schon dass man durch gezielte Übungen das Knie oder andere Körperteile wieder auf "Normalzustand" bringen kann, bzw. noch mehr festigen kann.

Ob man sich verletzt liegt außerdem mit Sicherheit nicht nur an der Pistenbeschaffenheit. Pech kommt natürlich auch dazu, aber nicht nur.
 
Ich meinte mit Beschaffenheit eignetlich nicht die Schneeverhältnisse und den Pistenzustand, sondern die Charakteristik der Piste, in diesem Fall (Beaver Creek) die seitlich abfallende Kurve , die mit hoher Geschwindigkeit durchfahren wird, und in der sehr große Kräfte wirken. Habe mich vielleicht nicht ganz klar ausgedrückt ;-)
 
sind die anderen dann eine andere Strecke gefahren? Oder im Pflugbogen?
sehe es eher wie Whistlercarver, die Strecke/Piste ist doch bei allen fast gleich, da müsste es dann bei Mehreren ein Problem gegeben haben.
 
Wie NIC oben schon sagt lässt sich das Knie wieder einiegermaßen hintrainieren das es wieder hält. Aber nicht bei allen und das kann auch dauern bis es hält.
Es kommt auch öfters mal vor das bei Leuten die gut trainierte Beine haben ein Kreusbandriss erst später bemerkt wird da die Muskulatur das ausgleicht.
 
Es ist Tatsache, dass in bestimmten Situationen große Kräfte wirken. Normalerweise halten das Knie (u. a.) aus - aber manchmal halt nicht; sicherlich sind da teilweise mehrere Faktoren beteiligt, es ist aber auch Pech dabei. Und an den o. g. Stellen in Beaver Creek bzw. Gröden gab es ja schon viele Verletzte - ich verstehe deshalb nicht, was ihr eigentlich wollt? Müssen sich alle an der gleichen Stelle verletzten, dass diese bei euch als besonders gefährlich gilt? :roll:
 
Ich sehe es so wie Fabi111, bei Verletzungen kommen mehrere Faktoren zusammen. Sie können auch an den umöglichsten Stellen passieren, siehe Rolland, die nach dem Start "umgefallen" ist und sich das Kreuzband gerissen hat.
 
In den meisten Berichten wurde Rolland ja als großer Tolpatsch hingestellt, der aus dem Starthaus fällt und sich verletzt.
Soweit ich weiß, hat sie sich den Kreuzbandriss jedoch bereits direkt beim Abstoß aus dem Starthaus zugezogen - was dann ursächlich für ihren Umfaller war - nur ging das in der allgemeinen Häme danach unter.
 
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