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Alpiner Skiweltcup 2015/16

Bode Miller kehrt in neuen Rollen in den Weltcup-Zirkus zurück. In Beaver Creek wird er als Kamerafahrer und als NBC-Experte im Einsatz stehen.

Dort, wo er vor zehn Monaten bei der WM in Beaver Creek nach einem bösen Sturz eine tiefe Schnittwunde davongetragen hat, agierte der 38-jährige US-Olympiasieger vor den Weltcup-Trainings auf der berühmten „Raubvogelpiste“ als Kamera-Fahrer. Und zwar auf jenen Skiern, mit denen er auch als Rennläufer nochmals aktiv werden könnte. Nämlich die italienische Marke „Bomber“ die unter anderem aus Schweizer Holz in Italien handgefertigte werden.
 
Ferstl im Training momentan mal wieder auf 12, würde er es doch mal im Rennen umsetzen, führen tut wieder Jansrud, vor Fill, Reichelt und Svindal.

Bei den Damen mal wieder Vonn vorne, die kann sich denke ich nur selber schlagen in Lake Louise. Rebensburg auf 10.

Edit: Mirjam Pucher mit der 28 auf 1 gefahren :O
 
christopher91 schrieb:
Ferstl im Training momentan mal wieder auf 12, würde er es doch mal im Rennen umsetzen
Ja, wird Zeit oder will er der Trainingsweltmeister bleiben? Gestern war er ja sogar auf Platz 3. Brandner fuhr mit Startnr. 53 auf 23 :top: So weit zum Positiven. Leider ist Dreßen erneut ausgeschieden, damit in 6 Fahrten 3-mal :nein: Wie's ihm geht, ist noch unbekannt. Die Unterbrechung war nicht lange, vielleicht ist er wieder glimpflich davon gekommen. Aber so darf er nicht weitermachen, denn irgendwann wird's ihn erwischen. Bei jeder Fahrt muss man befürchten, das was passiert, kann's ja nicht sein. Dass er was riskiert ist in Ordnung, aber es darf nicht zu viel sein. Dieses Maß hat er anscheinend nicht. Zusammen mit seiner Unkenntnis der Strecken und mangelnden WC-Erfahrung ist das ganz gefährlich. So kommt er nicht gesund durch die Saison.

Aktualisierung: Dreßen ist auf der Startliste, schon mal gut. Allerdings, wenn er auch startet, darf wieder gezittert werden ...
 
FIS Ski-Renndirektor Markus Waldner, der Renndirektor der Männer, erklärt, warum es schwierig ist, den alpinen Skirennsport zu modernisieren.

Peter Schröcksnadel, der Präsident des Österreichischen Skiverbandes, hat darauf hingewiesen, dass das Interesse an der Abfahrt sinkt. Sollte man sich da nicht fragen, ob blosse Kosmetik genügt? Im Skicross zum Beispiel wird vorgemacht, dass es auch spektakulärer geht.

Ski alpin ist stark an die Tradition gebunden und generiert auch immer noch viel Geld. Da werden drastische Änderungen von keinem unterstützt, sie sind gar nicht gewünscht. Wenn man neue Dinge einführen will, muss man kleine Schritte gehen. Wir haben jetzt aber einen Auftrag bekommen, an den Formaten zu arbeiten.

Was bedeutet das?

Wir haben zu viele Disziplinen, die ein normaler Konsument nicht unterscheiden kann. Der deutsche Markt zum Beispiel ist für uns wichtig, bei Klassikern haben wir dort acht Millionen Zuschauer. Wenn aber in Hamburg einer vor dem Fernseher sitzt, weiss er nicht, ob er eine Abfahrt sieht oder einen Super-G.

Und wer will neue Formate?

Das Internationale Olympische Komitee verlangt, dass wir uns Gedanken darüber machen, was das breite Publikum anspricht und was am TV funktioniert. Darum gibt es in dieser Saison wieder Parallelrennen. Das ist nicht neu, aber das gefällt den Zuschauern. Wenn zwei gegeneinander fahren, sieht jeder Laie, wer vorne liegt. Und das Ganze ist kompakt, ein Rennen dauert nicht mehr als 70 Minuten. Bisher geht alles zu lange: Ein Slalom beginnt mit dem ersten Lauf um 10 Uhr, und erst um 14 Uhr weiss der Zuschauer, wer gewonnen hat.

Sie sprechen von zu vielen Disziplinen. Welche würde als erste gekippt?

Der Super-G, denn er ist zu nahe an der Abfahrt. Wir können auch nicht einfach neue Sachen einführen und alles Alte belassen. Sonst wird es zu viel.

Könnte man nicht die bestehenden Formate ändern? Wenn das Wetter nicht will, machen Sie in Kitzbühel eine Abfahrt, die ein amputiertes Rennen ist. Warum plant man nicht innerhalb des Circuits Abfahrten, die nur eine Minute dauern, aber alles enthalten?

Sprintabfahrten? Das hat man schon in der Vergangenheit gemacht, und es hat funktioniert. Man braucht aber Pisten, die auf eine kurze Distanz spektakulär sind. Das Produkt ist sehr interessant. Vielleicht haben wir es schon bald wieder – in meinem Kopf existiert es bereits.

Stimmt es, dass die sogenannte Königsdisziplin beim Publikum nicht mehr die Nummer 1 ist?

Ja, am meisten Zuschauer hat der Slalom. Die Pisten sind selektiv, die Dichte an der Spitze ist enorm, und alle fahren volles Risiko. Das ergibt Dramen, wie sie das Publikum will.
Quelle: http://www.nzz.ch/sport/skisport/eine-revolution-wird-es-nicht-geben-1.18657175
 
Junge Ferstl, wie hat er das Bitte angefangen? Er wäre da frontal ins Netz, kranke Aktion! Schade war auf Top10 Kurs.

Svindal siegt vor Jansrud
 
Scheint aber ein harter Knochen zu sein, nach so einer Brezn noch lässig runterwedeln, Respekt.
Svindal hatte glaub ich etwas Glück mit dem Wind, so viel Vorsprung wie der oben schon hatte.
 
Werna76 schrieb:
Scheint aber ein harter Knochen zu sein, nach so einer Brezn noch lässig runterwedeln, Respekt.
Svindal hatte glaub ich etwas Glück mit dem Wind, so viel Vorsprung wie der oben schon hatte.

Oder seinen Gewichtsvorteil optimal genutzt.

Dreßen und Brandner auch beide ausgeschieden wenn ich das richtig sehe? Sander außerhalb der Punkte.
 
Chlosterdörfler schrieb:
FIS Ski-Renndirektor Markus Waldner, der Renndirektor der Männer, erklärt, warum es schwierig ist, den alpinen Skirennsport zu modernisieren.
Ist es eigentlich nicht möglich, die Startzeiten der Rennen nach hinten zu verschieben, zumindest auch bei den Speed-Rennen auf 14 oder 15 Uhr? Der Samstag oder Sonntag Vormittag sind einfach Zeiten, zu denen grundsätzlich kaum jemand vor dem Fernseher sitzt.

Ein weiterer Grund für das höhere Interesse an den Technik-Rennen ist meiner Ansicht nach, dass sie für den Zuschauer leichter zu fassen sind, weil sie näher an normalem Skifahren liegen. Außerdem kann gerade im Slalom in jedem Moment ein entscheidender Fehler passieren, während in einer Abfahrt weniger passiert und man zu lange den Läufern bei der Geradeausfahrt zuschaut. Die Geschwindigkeit kommt dabei am Fernseher ohnehin nicht rüber.
 
christopher91 schrieb:
Junge Ferstl, wie hat er das Bitte angefangen? Er wäre da frontal ins Netz, kranke Aktion!
Ja, das war eine artistische Rettungsaktion. Etwa 10 - 15 m vor'm Netz drehte er sich in noch hohem Tempo um fast 180 Grad und knallte mit dem Rücken ins Netz. Dafür hätte er einen Sonderpreis verdient, aber leider gibt's den nicht. Bis dahin war es eine gute, endlich mal beherzte Fahrt. Bei der letzten ZZ lag er auf Platz 6 und hatte bei der Zeitmessung einen Superspeed. Brandner fuhr auch gut, war auf Kurs 20. Platz. Sander kämpft mit hartnäckigen Setup-Problemen in BC. Dreßen war nicht am Start, hat sich gestern vielleicht doch verletzt oder es war eine Vorsichtsmaßnahme. Im ORF hieß es, dass er großes Glück hatte, sich nicht schwer zu verletzen. Wenn man ihn nicht hat fahren lassen, war es völlig richtig. Bei seinem Risikostil und seiner Unerfahrenheit ist die BoP zu gefährlich.

Ein Schei...tag für den DSV :( Gut, es hätte noch schlimmer kommen können ...
 
Marvin schrieb:
Ist es eigentlich nicht möglich, die Startzeiten der Rennen nach hinten zu verschieben, zumindest auch bei den Speed-Rennen auf 14 oder 15 Uhr? Der Samstag oder Sonntag Vormittag sind einfach Zeiten, zu denen grundsätzlich kaum jemand vor dem Fernseher sitzt.
Die Herrenabfahrten starten so +-12:00. Das ist schon in Ordnung. Deutlich später wäre aus verschiedenen Gründen schwierig. Am Nachmittag käme man auch mit Biathlon und Skispringen ins Gehege. Die Anzahl der TV-Zuschauer steigt im Lauf des Tages, also je später, umso mehr hat man. Die Sender messen deswegen die Marktanteile (MA), d.h. den prozentualen Anteil zu der jeweiligen Zeit. Das ermöglicht einen fairen Vergleich.
 
So, heute dann der erste von zwei Riesenslaloms in Beaver Creek... :roll:
Bei ca. 35 Sekunden stehen die Läufer ja fast, so drehend ist der heute gesetzt :?
 
yo. nun kann der ausgefallene Slalom auch ersatzlos gestrichen werden ..eine faire Lösung allseits für den Gesamt-Weltcup :biggrin:
 
christopher91 schrieb:
War schon ein relativ bescheidener Super G leider
.. und von der Fairness her grenzwertig. Die Top 7 waren klar benachteiligt. Nach 30 wurde es wieder besser. War eine große Chance für die DSV'ler, aber sie bringen es nicht runter :flop:
 
Jo Dreßen schon wieder raus. Ferstl doofer Fehler, Brandner brauch man nix sagen.

Bei den Damen erwartet Vonn vorne, Vicky auf 8 und eine von den Jungen auf 30.
 
Leider mal wieder eines dieser unfairen Rennen.
Für Hirscher läufts in Beaver Creek sehr abwechslungsreich Glück (Kombi WM), Pech (WM Slalom), Glück (heute)... schauma mal was morgen kommt.
 
Luitz mit 19 auf 2 gefahren! Einen kleinen Fehler gemacht, sonst wäre er vorne! Neureuther auf 5, Dopfer leider größeren Fehler.
 
Boah mit 1,03 Vorsprung verpatzt er, Wahnsinnsfahrt bis dahin, ich behaupte er hätte heute Hirscher geschlagen.
 
Hättiwari...auf jeden Fall ein spitzenmäßiger 1. DG, der zweite bis zum Fehler auch stark, aber wenn man Risiko eingeht muss mab mit sowas rechnen.
 
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