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Alpiner Skiweltcup 2015/16

Lara Gut hat bei Head unterschrieben für einen Dreijahresvertrag

Das offene Geheimnis ist Tatsache geworden: Die Tessinerin Lara Gut verlässt Rossignol und fährt neu mit Material von Head.

Der erste Kommentar der 24-Jährigen via Twitter: "Jaaaaa, das wird ein Spass." Damit wird Gut Markenkollegin von TopFahrerinnen und -Fahrern wie Anna Fenninger, Lindsey Vonn, Ted Ligety, Kjetil Jansrud, Alexis Pinturault oder Matthias Mayer. Zudem trifft sie dort mit Beat Feuz oder Wendy Holdener auch auf eine starke Fraktion mit Schweizer Fahrerinnen und Fahrern.
Nach Lara Gut Entscheidung dürfte bald in einer weiteren Angelegenheit Klarheit herrschen: Julia Mancuso wird von Head zu Stöckli wechseln.

Quelle: skionline.ch
 
Lord-of-Ski schrieb:
Lindsey vielleicht?
Glaube ich eher nicht, denn ihr verletztes Knie ist angeschlagen und nicht mehr so belastbar. Wörndl hat mal während WM an ihrem Schwung erläutert, wo das Problem auftritt. Sie vermeidet da so voll draufzugehen, wie auf der anderen Seite. Vonn wird bestimmt noch Erfolge einfahren, vielleicht auch kleine Kugeln gewinnen. Für den GWC aber müsste sie in 3 Disziplinen konstant vorne dabei sein und das über eine ganze Saison hinweg. Dass sie das noch kann, ist doch zu bezweifeln. Die Charakteristik der Abfahrtsstrecken hat sich auch zu mehr technischen Kursen verschoben, was kleinen Läuferinnen wie Fenninger, Weihrather und Gut entgegenkommt, weniger Vonn. Der RS ist schneller, dynamischer geworden und von der Spitze ist sie inzwischen weit weg. Außerdem ist sie eh nicht mehr die Jüngste.
 
Ich gucke nur sehr unregelmäßig zu, aber Vonn ist diese Saison doch nur einen Riesenslalom gefahren und wurde da gleich fünfte. Dazu hat sie den Abfahrts- und Super-G-Weltcup gleich in ihrer Comebacksaison gewonnen - ganz so schlimm kann es um das Knie also eigentlich nicht stehen. Fenninger ist sicherlich die Favoritin, aber dass Vonn (sollte sie mehr Riesenslalom fahren) chancenlos sein soll kann ich nicht nachvollziehen.
 
"Abschließend will ich klarstellen, dass ich mir eine (weitere) Beschneidung in sportlicher Hinsicht nicht gefallen lassen werde. Seit Jahren lebe ich damit, dass beim ÖSV nach sachfremden Kriterien differenziert wird, die mit sportlichen Leistungen rein gar nichts zu tun haben. Aber es war immer eine gerade noch hinreichende, wenngleich keinesfalls optimale Unterstützung gewährleistet. Auch mit der Ausübung von Druck wegen Vorgängen, die sich im nicht sportlichen Bereichen abspielen und den Verband damit rein gar nichts angehen, habe ich mich abgefunden. Womit ich mich nicht abfinden werde, ist eine Einflussnahme auf meine sportliche Förderung, weil dies letztlich in absehbarer Zeit dazu führt, dass ich hinter meinen Möglichkeiten zurückbleibe. Da ich nicht dafür gemacht bin, halbherzige Dinge zu tun – schon gar nicht im Skisport - werde ich in diesem Fall zu drastischen Maßnahmen greifen."
Anna Fenninger

Quelle: http://sportnet.at/home/wintersport...it-dem-OSV_Anna-Fenninger-droht-mit-Rucktritt

Das taugt dem Schröcksi sicher extrem, dass ihm ein Deutscher, der vermutlich nicht mal ordentlich aufm Ski steht, erklären will was er zu tun hat beim ÖSV. :lach:
 
Wie genau sind eigentlich die Regeln der FIS hinsichtlich Verbandswechseln? Oder anders gefragt: sie erwähnt ja explizit nur, dass sie ihre aktive Karriere beim ÖSV beenden könnte - ist es also denkbar, dass sie sich einem anderen Verband anschließt oder bräuchte sie dafür die entsprechende Staatsbürgerschaft?
 
Meines Wissens ist die Staatsbürgerschaft unbedingt erforderlich, aber ich denke falls es wirklich SO weit kommen sollte, wäre das kein großes Problem. Liechtenstein nimmt sie sicher mit Handkuss oder Kilian Albrecht bringt sie zum bulgarischen Verband.
Aber so weit kommts mMn sicher nicht.
 
Sicher, dass es dazu kommen wird wollte ich auch nicht sagen. Die Möglichkeit dazu wäre aber auf jeden Fall ein nettes Druckmittel für Fenninger gegenüber dem ÖSV, um ihre Vorstellungen durchzuboxen.
 
Werna76 schrieb:
Meines Wissens ist die Staatsbürgerschaft unbedingt erforderlich, aber ich denke falls es wirklich SO weit kommen sollte, wäre das kein großes Problem. Liechtenstein nimmt sie sicher mit Handkuss oder Kilian Albrecht bringt sie zum bulgarischen Verband.
Es gibt einen prominenten Fall: Marc Giradelli. Er hatte sich auch mit dem ÖSV überworfen und ist dann für Luxemburg gestartet. Wenn überhaupt, dann kommt wohl nur ein kleiner Verband in Frage (Liechtenstein wäre so was), ein größerer Verband wie der DSV ist eigentl. undenkbar. Ich denke, auch Wolfi Maier würde das ablehnen. Es hat schon öfters Gelegenheit dazu gegeben (z.B. Albrecht), aber der DSV wurde nicht in der Richtung aktiv. So zum Erfolg zu kommen, ist ihnen wohl zu billig. Es gibt Ausnahmen, aber in den Fällen, die ich kenne, galten spezielle Bedingungen, etwa bei Nachwuchsathleten oder familiären deutschen Beziehungen. Dopfer war so ein Fall und das große Talent Jessica Hilzinger ist jetzt ein weiterer. Ein anderer Fall, an den ich mich erinnere, war Kathrin Gutensohn, deren Mann Deutscher war.
 
Allerdings würde ein Nationenwechsel eine einjährige Sperre nach sich ziehen. Anschliessend müsste Fenninger aufgrund der fehlenden FIS-Punkte wieder mit hinteren Startnummern und damit schlechten Bedingungen leben.
 
Seilbahnjunkie schrieb:
Aber wenn, dann muss sie das jetzt machen, nächste Saison ist kein Großereignis (kommt ja nicht so oft vor).
Gänzlich anders ist die Situation für die Teilnahme an Olympischen Spielen. Um unter den "Fünf Ringen" antreten zu dürfen, muss eine Dame oder ein Herr drei Jahre für ein Land fahren. Eine weitere Möglichkeit ist ein Antrag an das Internationale Olympische Comitee (IOC) um einen außerordentlichen Startplatz.

Marvin schrieb:
Wie genau sind eigentlich die Regeln der FIS hinsichtlich Verbandswechseln? Oder anders gefragt: sie erwähnt ja explizit nur, dass sie ihre aktive Karriere beim ÖSV beenden könnte - ist es also denkbar, dass sie sich einem anderen Verband anschließt oder bräuchte sie dafür die entsprechende Staatsbürgerschaft?
Infos: http://www.kleinezeitung.at/s/sport...n_Schweizer-wurden-Fenninger-sofort-aufnehmen

Zur Causa Anna Fenniger

Eine andre Staatsbürgerschaft zu bekommen wäre lösbar bis zur FIS Ski-WM 2017. Die entscheidende frage ist hehre wirtschaftliche Natur ob sie ihre Persönliche Werbemarkt potential halten kann.

Aus diesem Betrachtungswinkel wäre es besser sie würde den weg von Laura Gut gehen mit einem Privatteam und das mit klaren Vertragsbedingungen mit dem ÖSV. Ob da der ÖSV Hand bietet für diese Lösung entzieht sich meiner Kenntnisse.
 
Julia Mancuso hat bei Stöckli unterschrieben

Die Amerikanerin hat für die nächsten drei Jahre beim Schweizer Skihersteller unterschrieben.

Quelle: Regionaljournal Zentralschweiz Ausgabe 17:30 Uhr vom 17.05.2015



Zur Causa Anna Fenninger: Anna Fenninger bricht ihr Schweigen

Anna Fenninger hat in einem Interview mit dem ORF einige Dinge klargestellt. Darin lässt die Salzburgerin erkennen, dass sie weder daran denkt, sich von ihrem Manager zu trennen, noch für eine andere Nation starten zu wollen.

Quelle: ORF Sport
 
Zur Causa Anna Fenninger: Interessanter Artikel auf profil.at erschienen am 21.05.2015 von Gernot Bauer über die Hintergründe.

Power-Lobbying, Politiker im Vorstand, Kooperationen mit Medien, Banken und Industrie: Der ÖSV ist der mächtigste Verein der Republik – und der undurchsichtigste.
So laut Schröcksnadel um öffentliche Gelder wirbt, so leise wird man im ÖSV, wenn es um die Transparenz der Finanzen (geschätztes Jahresbudget: 40 Millionen Euro) geht. Abrechnung von Förderungen werden wie ein Amtsgeheimnis gehütet.

Neben der „Krone“ findet sich die Elite der heimischen Industrie auf der Liste der ÖSV-Sponsoren: Telekom Austria, OMV, Stiegl, Iglo, Uniqa, ÖBB, Spar, Gösser. Wer sein Handynetz, Bier oder Tiefkühlgemüse rot-weiß-rot branden will, kommt an den Skistars nicht vorbei. Auch die Wirtschaftskammer setzt auf den Werbewert von Hirscher, Fenninger und Schlierenzauer. Über die Höhe des Sponsorings will man keine Auskunft erteilen.
Quelle: http://www.profil.at/oesterreich/einfluss-oesv-praesidenten-politik-anna-fenninger-5655179

Bei Swiss Ski gibt es hier kein Amtsgeheimnis in Sachen Geschäftszahlen ab Seite 44 von der Saison 13/14 als Beispiel für den ÖSV, leider habe ich auch beim DSV (Deutscher Skiverband) nichts gefunden oder am falschen Ort gesucht.

zum Jahresbericht 2013/14 von Swiss Ski
 
Zur Causa Anna Fenninger: Wer hat das Anna Fenninger Mail der Presse zugespielt :?:

Nach einer Strafanzeige aus dem familiären Umfeld von Krächer fanden die deutschen Behörden heraus, dass der Account in Österreich aktiviert und deaktiviert wurde. Die Spur lässt sich offenbar zu einem Server in Linz zurückverfolgen. Egal aus welchem Lager die mit dem simplen Betreff "Info" versehene Mail zu kommen scheint, es wird eng.

PS: Zudem scheint es unwahrscheinlich, dass man ausgerechnet bei einem (mittlerweile wieder gelöschten) Fake-Account eine wahrheitsgetreue Handynummer angibt.
Quelle: http://sportnet.at/home/wintersport...uf-der-Spur_FenningerMail-wird-zum-CyberKrimi


Meine Verdachts Person: Der Pressesprecher Christoph Malzer aus Bad Ischl aber solange nichts Gegenteiliges Bewiesen ist gilt auch ihr die Unschuld.



PS: Aus Schweizer Sicht habe ich nur Interesse ob Lara Gut eine weitre Konkurrentin um den Gesamt Damen FIS-WC Verliert oder nicht.


Zudem könnte weiteres Ungemach auf den ÖSV zukommen. Der "Fall Fenninger" rief nämlich Sportrechts-Experten auf den Plan. So hinterfragt u. a. der in den USA zugelassene Wiener Wirtschafts-Anwalt Robin Lumsden die von den ÖSV-Athleten unterschriebenen Vereinbarungen mit dem ÖSV. Diese Verträge könnten gegen das europäische Kartellrecht verstoßen - ist das tatsächlich der Fall, könnten dem ÖSV Schadenersatzforderungen in Millionenhöhe blühen.
Quelle: http://sport.oe24.at/ski-alpin/OeSV-Boss-Schroecksnadel-laesst-Fenninger-zappeln/189983872
 
FIS schrieb:
Waldner announced that a proposal has been made for a parallel giant slalom to be added to the calendar and held in Alta Badia (ITA) next season.

“Parallel racers are good events, the younger generations like this format and by adding a PGS we are confident we can offer the audience a great and exciting product. This is not a new format, it’s an existing one and we believe in it.”

In addition to the PGS in Alta Badia, there are some new Organizers on the calendar for the upcoming season. Stockholm is set to host a City Event while La Thuile (ITA) and Jasna (SVK) will be hosting a ladies’ downhill and super-G and ladies’ giant slalom and slalom respectively.

Santa Caterina (ITA) will for the second year in a row replace the men’s downhill in Bormio (ITA) but conversations are ongoing to try and bring back the race on the famous Stelvio slope in the near future. Also, Korea and Japan are back on the men’s calendar with a downhill and super-G in Jeongseon and giant slalom and slalom in Naeba in February. Chamonix (FRA) is also making a comeback on the men’s tour with a downhill and Alpine Combines.

An increased emphasis next year will be put on the revival of the Alpine Combined as four Alpine Combined races are scheduled on the ladies’ tour and three on the men’s. This will also mean that at the Finals in St. Moritz (SUI) a crystal globe will once again be awarded to the most successful racers in the discipline.
Quelle
 
KuT schrieb:
FIS schrieb:
Waldner announced that a proposal has been made for a parallel giant slalom to be added to the calendar and held in Alta Badia (ITA) next season.

“Parallel racers are good events, the younger generations like this format and by adding a PGS we are confident we can offer the audience a great and exciting product. This is not a new format, it’s an existing one and we believe in it.”

In addition to the PGS in Alta Badia, there are some new Organizers on the calendar for the upcoming season. Stockholm is set to host a City Event while La Thuile (ITA) and Jasna (SVK) will be hosting a ladies’ downhill and super-G and ladies’ giant slalom and slalom respectively.

Santa Caterina (ITA) will for the second year in a row replace the men’s downhill in Bormio (ITA) but conversations are ongoing to try and bring back the race on the famous Stelvio slope in the near future. Also, Korea and Japan are back on the men’s calendar with a downhill and super-G in Jeongseon and giant slalom and slalom in Naeba in February. Chamonix (FRA) is also making a comeback on the men’s tour with a downhill and Alpine Combines.

An increased emphasis next year will be put on the revival of the Alpine Combined as four Alpine Combined races are scheduled on the ladies’ tour and three on the men’s. This will also mean that at the Finals in St. Moritz (SUI) a crystal globe will once again be awarded to the most successful racers in the discipline.
Quelle

An sich gute Sachen, Parallelslalom zusätzlich zum normalen Riesenslalom in Alta Badia oder stattdessen(wäre kacke)?
 
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