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Alpiner Skiweltcup 2015/16

Der normale Riesenslalom von Alta Badia bleibt. Wäre ja auch Wahnsinn, so eine Marke zu zerstören.

Das Problem bei dem zusätzlichen Rennen ist in meinen Augen der Termin: Der Montag vor Weihnachten.
Da wird es kein riesiges Fernsehpublikum für das neue Format geben, fürchte ich, da die Gran Risa ja nicht für Nachtrennen gemacht ist.
 
das rennen gibt es schon einige jahre, bislang reines einladungs/preisgeldrennen
 
skwal schrieb:
das rennen gibt es schon einige jahre, bislang reines einladungs/preisgeldrennen
Ich frage mich, wie es mit der Gleichwertigkeit der beiden Kurse klappt :?: Beim Parallel-SL gelingt das auch nicht ganz und der ist kurz. Ein RS ist viel länger, selbst wenn der Kurs ggüb. einem normalen RS deutlich kürzer ist. Wenn die Kurse merklich unterschiedl. sind und die Läufer auf dem schnelleren Kurs immer klar vorne sind, ist das besondere Moment eines Parallelrennens weg.
 
Das Rennen, das skwal meint, hat aber nie auf der Gran Risa stattgefunden, oder?
Ich denke da jedenfalls eher an Andalo im Trentino.
 
KuT schrieb:
Das Rennen, das skwal meint, hat aber nie auf der Gran Risa stattgefunden, oder?
Ich denke da jedenfalls eher an Andalo im Trentino.
Vielleicht, von einem Parallelrennen in Alta Badia habe ich jedenfalls noch nie was gehört. Ich meine es aber mehr generell, ob das mit RS überhaupt gut funktioniert. Ich frage mich auch, wie es mit der Sicherheit ist. Dazu fällt mir das Team-Event bei der WM in Schladming ein, wo der Konkurrent vom Felix (es war ein Slowene, glaube ich) die Kontrolle verlor und ihm reinknallte. Daraufhin diskutierte man darüber, den Abstand der Kurse zu vergrößern. Im RS ist die Geschw. höher und entsprechend die Verletzungsgefahr bei einem Zusammenstoß.
 
Enttäuschend ist der langfristige Kalender vor allem bei den Männern: Alles sehr vorhersehbar. Immer die gleichen Strecken. Im Winter war die Rede davon, die Abfahrt in Saalbach in den Kalender zu integrieren. Doch davon ist offenbar nichts mehr geplant.
 
Im Slalom sollen die Tore nur mehr aus einer Stange bestehen?
Hö?
Wie soll das funktionieren bei den Vertikaltoren? :gruebel:
 
Werna76 schrieb:
Im Slalom sollen die Tore nur mehr aus einer Stange bestehen?
Hö?
Wie soll das funktionieren bei den Vertikaltoren? :gruebel:

da werden dann schon noch zwei Stangen gesteckt, bei normalen Richtungstoren reicht eine.
Wird im Kinder- und Schülerbereich schon länger praktiziert.
 
ÖSV Ladies Skiteam Austria

Olympiasiegerin Andrea Fischbacher hat heute ihre Rennskier ins Eck gestellt!

Andrea Fischbacher beendet ihre aktive Sportkarriere. Das gab die Skirennfahrerin am 10. Juni in Gaflenz bekannt. Zu den grösten Erfolgen der 29-jährigen Salzburgerin zählt Olympiagold im Super-G 2010 in Vancouver und WM-Bronze 2009 in Val d'Isere.

Sie will eine Ausbildung im Gesundheitsbereich machen. Berufsziel: Adipositas- Trainerin für Kinder.
 
ortlerrudi schrieb:
Werna76 schrieb:
Im Slalom sollen die Tore nur mehr aus einer Stange bestehen?
Hö?
Wie soll das funktionieren bei den Vertikaltoren? :gruebel:
da werden dann schon noch zwei Stangen gesteckt, bei normalen Richtungstoren reicht eine.
Wird im Kinder- und Schülerbereich schon länger praktiziert.
Die Regel wird doch sicherlich sein, die Line zwischen zwei aufeinanderfolgenden Einzelstangen zu passieren, sonst könnte man Einzelstangen auslassen. Auf welcher Seite man die erste Einzelstange passiert, bestimmt dann die Seite für alle folgenden Einzelstangen. Bei Toren ist man ja für jedes frei, wie man es anfährt. Deutlich ist der Unterschied bei Doppeltoren. Andererseits hat man evtl. mehr die Wahl zwischen zwei Fahrlinien, die beide schnell sind. Übersichtlicher werden die Vertikalen, weil man innen nicht mehr zwei Stangen nebeneinander stecken muss, eine reicht. Ich hoffe, ich sehe es richtig so :?:
 
Leider siehst du es nicht richtig.
Dann wäre ja eine Linie mehr oder weniger gerade den Hang runter. Man hat trotzdem noch wie bei den 2 Stangen Toren die selbe Route durch die Stangen zu fahren.
Die Vertikale bleibt auch weiterhin mit den 2 Stangen bestehen denn die Vertikale gilt als 2 Tore.
 
Die FIS erteilt grünes Licht: Jessica Hilzinger startet für Deutschland und kehrt dem liechtensteinischen Skiverband definitiv den Rücken.

Im Rahmen der FIS-Konferenz in Varna war auch der Nationenwechsel von Jessica Hilzinger ein Thema. In einer Abstimmung wurde der Wechsel aus dem liechtensteinischen in den deutschen Skiverband ohne Gegenstimme angenommen und damit besiegelt.

Zur Causa Anna Fenninger: Bleibt dem ÖSV Ladies Skiteam Austria herhalten.

Medienmitteilung im Wortlaut:

"Nach den Irritationen der vergangenen Wochen hat am 10.06.2015 eine gemeinsame Besprechung unter Beteiligung von Vertretern des ÖSV, Anna Fenninger und deren Management stattgefunden. Im Rahmen des guten und in freundschaftlicher Atmosphäre geführten Gesprächs konnten wesentliche Ergebnisse erzielt werden, die den Weg für eine erfolgreiche sportliche Zukunft von Anna Fenninger bereiten. So ist man übereingekommen, dass alle Beteiligten ihren Beitrag dafür leisten. Bestehende Missverständnisse und Kommunikationsprobleme konnten erfolgreich aus der Welt geschafft werden. Anna Fenninger ist und bleibt demnach ein wichtiger Teil der ÖSV-Familie und bekommt wie bisher optimale Trainingsbedingungen zur Verfügung gestellt. Umgekehrt stellt die Athletin weiterhin ihre gesamte sportliche Leistungskraft in den Dienst des Verbandes und dessen Partner. Darüber hinaus werden der Verband und Anna Fenninger gemeinsam die Aufwendungen für eine erweiterte physiotherapeutische Betreuung tragen. Dies sind die Rahmenbedingungen für eine Rückkehr zur Konzentration auf die letztendlich maßgeblichen sportlichen Belange. In wirtschaftlicher Hinsicht konnte das Thema „Kopfsponsor“ einvernehmlich geklärt werden. Details werden zum gegebenen Zeitpunkt gemeinsam bekannt gegeben."
 
Whistlercarver schrieb:
Leider siehst du es nicht richtig.
Dann wäre ja eine Linie mehr oder weniger gerade den Hang runter. Man hat trotzdem noch wie bei den 2 Stangen Toren die selbe Route durch die Stangen zu fahren.
Die Vertikale bleibt auch weiterhin mit den 2 Stangen bestehen denn die Vertikale gilt als 2 Tore.
Ich erkläre mal genauer, wie ich es meine. Wie bei Toren muss es auch bei einzelnen Stangen eine Regel geben, wie sie zu umfahren sind und das muss m.E. so sein, dass die nachfolgende Stange auf der anderen Seite zu passieren ist (z.B. wenn die eine links passiert wird, dann muss es bei der nächsten rechts sein), d.h. die Verbindungslinie zwischen den Stangen ist zu überqueren. Wenn es nicht so wäre, könnte man Stangen einfach auslassen.

Die gerade Linie den Hang runter wird dadurch verhindert. Bei einer quer zum Hang gesteckten Passage muss nach einer hangabwärtigen Querung eine hangaufwärtige folgen, die Stange muss oben passiert werden. Vertikalen sind nichts Besonderes. Für z.B. eine Dreiervertikale sind 4 Stangen erforderlich und die Regel erzwingt, alle Stangen zu umfahren Nur am Anfang oder Ende kann man quer rein- bzw. rausfahren, aber das ist mit Toren auch so.
 
Chlosterdörfler schrieb:
Zur Causa Anna Fenninger: Bleibt dem ÖSV Ladies Skiteam Austria herhalten.
Ehrlich gesagt, für mich ist das ein Sturm im Wasserglas. Schröcksi und Pum können es sich gar nicht leisten, Fenninger nur wegen der Vermarktungsrechte zu vergraulen. Die Fans ist das nicht wichtig, sie wollen ihre Heldin behalten. Fenninger sitzt am längeren Hebel.
 
Jetzt kommt etwas Klarheit in die Sache mit den einzelnen Stangen. Jemand hat Folgendes aus den FIS-Regeln aufgetrieben:

Einstangen-Slalom hat keine Aussenstange, mit Ausnahme des ersten und
letzten Tores, eines verzögerten Tores und von Kombinationen
(Haarnadel, Vertikale).


aojqrgpw.jpg


Die Außenstange (z.B. des ersten blauen Tores) ist weggelassen, aber nur physikalisch, gedacht bleibt sie bestehen, wie auch die Verbindungslinie von der gesteckten Stange zu ihr. Dieses gedachte Tor ist wie normal zu passieren. Deswegen muss die erste blaue Stange außen umfahren werden. Gleiches gilt für die nachfolgende graue Stange.

Dass es unterschiedl. zu dem ist, was ich vermutete (immer die Verbindungslinie zwischen Einzelstangen ist zu überqueren) zeigt folgendes rechtes Bild:

r4m4ww84.jpg


Da ist die Zweiervertikale so gesteckt, wie es mit Einzelstangen zu machen wäre. Wenn immer die Verbindungslinie gequert muss, wäre die untere graue Stange links zu passieren, also anders als die eingezeichnete Fahrlinie. Betrachtet man aber diese graue Stange als Begrenzung eines Tores, dessen Außenstange weiter rechts zu denken ist, dann muss sie rechts umfahren werden. So ist es wohl korrekt gemäß FIS-Reglement.
 
So, Fräulein Fenninger jetzt doch mit der Mercedes-Werbung.
Also ehrlich gesagt, ich würd ihr vom ÖSV jetzt ne Denkpause geben und sie nicht nach Neuseeland mitnehmen.
 
Hm. Aber welches wäre dann die Linie, hinter die man zürückmüsste, wenn man an einem Tor vorbeifährt? Bisher musste man ja nur irgendwie die Linie zwischen den beiden Torstangen überfahren, wie oft und von welcher Seite war ja egal. Wenn es nur mehr eine Torstange gibt, geht dasja wohl nicht mehr...... :?:
 
gerrit schrieb:
Hm. Aber welches wäre dann die Linie, hinter die man zürückmüsste, wenn man an einem Tor vorbeifährt? Bisher musste man ja nur irgendwie die Linie zwischen den beiden Torstangen überfahren, wie oft und von welcher Seite war ja egal. Wenn es nur mehr eine Torstange gibt, geht dasja wohl nicht mehr...... :?:
Da könnte tastsächlich ein Problem sein. Es kam ja immer wieder vor, dass ein Läufer beim Zurücksteigen die Verbindungslinie nur kurz überquerte und gleich umdrehte. Aber wo ist jetzt genau diese Linie? Die Außenstange ist ja imaginär und so die Linie nicht exakt bestimmbar. Man könnte es so festlegen, dass die Außenstange exakt quer zum Hang zu denken ist. Für den Torrichter ist das aber sicher schwieriger zu beurteilen, als bei vorhandener Außenstange. Proteste wären absehbar. Vielleicht muss die Stange jetzt komplett umrundet werden :?:
 
Garmisch droht mit einer teilweisen Rückgabe der Renntermine, weil die FIS eine Erhöhung des Preisgeldes um happige 20% beschlossen hat.

http://www.br.de/themen/sport/inhalt...anzen-100.html

Wobei das schon seltsam von der FIS ist. Es passt nicht in die Zeit sinkender Umsätze mit Wintersportausrüstung. Wann soll es eigentl. in Kraft treten :?: Für den kommenden Winter kann ich mir es nicht vorstellen, denn der Kalender ist inzwischen ja festgelegt und die Budgetplanungen für die Veranstaltungen sind sicher auch gemacht. Da kann die FIS nicht einfach daherkommen und den Veranstaltern größere Mehrkosten aufbrummen.

Allerdings, dass Garmisch gleich an die Öffentlichkeit gegangen ist und mit Ausstieg droht, unterstreicht wieder mal den Verdacht, dass sie nicht mehr voll hinter den Kandaharrennen stehen. Wobei es wohl nur um die Damenrennen geht, bei den Herrenrennen sieht man anscheinend keine Budgetprobleme. Dass Damenrennen nicht mehr so ziehen und die Sponsorengelder dafür geringer sind, ist nach dem Rücktritt von Maria natürlich auch klar.
 
Die Preisgelder werden in Schweizerfranken berechnet und nicht in der Landeswährung. Dazu kommt noch das die minimalen Preisgelder vor 10 Jahre zuletzt angepasst wurden.

Die FIS hat beschlossen, dass die Veranstalter pro Weltcup-Rennen künftig 120'000 Franken statt wie bisher 100'000 Franken an Preisgeld an die Fahrerinnen und Fahrer ausschütten müssen. Für Veranstalter im Euro-Raum kommen zu den zusätzlichen 20'000 Franken noch die für sie ungünstigen Wechselkursbedingungen hinzu und damit wird aus einer 20-prozentigen Erhöhung sofort eine Erhöhung um rund 40 Prozent.
Hinzu kommt noch das Sponsoring wird noch weiter erschwährt.

Bei den Veranstaltern stellt man sich auf den Standpunkt, dass die FIS für die Weltcup-Orte auch bessere Möglichkeiten schaffen sollte, um die Einnahmenseite erhöhen zu können. Restriktive Vorschriften und Verträge mit Vermarktungsagenturen verhindern einige dieser Möglichkeiten aber. Konkret können – ähnlich wie die Fahrer in den nationalen Verbänden (siehe aktuell der „Fall Fenninger“) – die Veranstalter keine Werbeverträge mit Branchenkonkurrenten von Sponsoren der FIS (Audi) abschliessen. „So verlieren wir schon eine riesige Anzahl potenzieller Geldgeber“, so Willen.

Die Veranstalter in der Schweiz dürfen mit den Verbandssponsoren von Swiss Ski zusätzliche Verträge abschliessen, nicht aber mit Konkurrenten aus den jeweiligen Branchen (Telekommunikationsfirmen, Versicherungen, Finanzdienstleister, Energiekonzerne). „Swiss Ski hat die Schwierigkeiten, mit denen die Veranstalter zu kämpfen haben, erkannt und versucht gemeinsam mit uns bessere Lösungen zu finden“, sagt Willen.
Quelle: http://www.skionline.ch/de/Startseite/Newsmeldung?newsid=858&teaserId=6

PS: Das gleiche gilt auch für die Radrennen vom UIC Verband wo auch die Bussen auch in Schweizerfranken gezahlt werden.


Zur Causa Anna Fenninger: Sechs Tage nach dem Waffenstillstand stehen nach dem Launch einer Mercedes-Werbekampagne (Storniert) mit Anna Fenninger die Zeichen neuerlich auf Konfrontation.

Streitpunkt ist: Ist die marketingrechtliche Trennung von Privatperson und Athletin rechtens oder gelten sämtliche Punkte der Athletenvereinbarung auch ausserhalb von Rennen und offiziellen ÖSV-Terminen?
Quelle: http://sportnet.at/home/wintersport...den-im-OSV_Anna-Fenninger-schockt-Verband-mit

Diese Fragestellung kann eigentlich nur ein Gericht abschliessen beantworten.

Fenninger und ihr deutscher Manager Klaus Kärcher hätten in dem Gespräch, dem von ÖSV-Seite Generalsekretär Klaus Leistner, Sportdirektor Hans Pum und Anwalt Herbert Hübel beiwohnten, die große Mercedes-Kampagne für Fenningers Laureus-Projekt "mit keinem Wort erwähnt". Leistner hielt fest: "Ich fühle mich verarscht."

Wenn Fenninger erkläre, in dieser Kampagne trete sie nicht als österreichische Skifahrerin, sondern als Privatperson auf, so sei das, sagt Schröcksnadel, "einfach Blödsinn". Die ÖSV-Athleten seien "fast komplett frei. Sie dürfen nur nicht für ein Konkurrenzprodukt eines Verbandssponsors werben. In einem Radrennteam darf sich auch keiner ein anderes Leiberl anziehen."

"Überraschte" Fenninger

Fenninger hat mit einer von ihr, Manager Klaus Kärcher und Rechtsanwalt Markus Wekwerth gezeichneten E-Mail-Aussendung zur aktuellen Causa Stellung bezogen. "Mit den ÖSV-Vertretern Dr. Klaus Leistner und Hans Pum wurde sehr wohl das Thema 'Laureus Sports For Good', das maßgeblich von Mercedes Benz unterstützt wird, besprochen", hieß es darin.

Ebenfalls seien die Herren darüber informiert worden, dass es eine Medienkampagne gemeinsam mit Mercedes zur Unterstützung dieses Engagements geben werde. "Wir sind daher sehr überrascht, wie dieses Thema Seitens des ÖSV in der Öffentlichkeit dargestellt wird."
Quelle: http://derstandard.at/2000017523114/Es-droht-neuer-Aerger-zwischen-Fenninger-und-dem-OeSV
 
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