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Alpiner Skiweltcup 2016/2017

Fabi111 schrieb:
Geht ja schon wieder gut los...

Rebensburg mit Schienbeinkopfbruch:
http://skionline.ch/de/Startseite/Newsmeldung?newsid=2597&teaserId=6
Ja, es war zu ruhig, da musste noch was passieren. Zweimal bitter, ihr geht ein Rennen für die RS-Kugel ab und der DSV ist damit in Sölden chancenlos. Wenn es wirklich nur 6 Wochen sind, wäre sie zu ihrem übernächsten Rennen, dem RS am 26.11. in Killington, wieder fit. Aber eine gute Vorbereitung darauf ist das natürlich nicht.
Das ist jetzt die Krönung ihrer vielen Verletzungen. Sieht stark nach Karriereende aus. Selbst wenn sie wieder einsatzfähig wird, wie soll sie das mental wegstecken? Schade für sie, Talent hat sie und Mut auch (vielleicht zu viel).
 
Mit 6 Wochen würde aber die Rebensburg gut weg kommen. Es gibt Skirennläufer, die wegen eines Schienbeinkopfbruchs die Karriere beenden mussten (Eckert, Buder).
 
Pfuh, das arme Mädl, 2 Kreuzbandrisse + Oberschenkelbruch gleichzeitig hab ich ja überhaupt noch nie gehört. Fürchte sowas kriegt man überhaupt nie mehr ausm Kopf raus.
 
Der alpine Neujahrstermin, der lange versuchsweise in München war und in diesem Winter nicht besetzt ist, geht ab 2017/18 an Oslo, sagt die FIS.
 
Martin_D schrieb:
Mit 6 Wochen würde aber die Rebensburg gut weg kommen. Es gibt Skirennläufer, die wegen eines Schienbeinkopfbruchs die Karriere beenden mussten (Eckert, Buder).
Es ist wohl kein schwerer Bruch, ein sog. nicht-verlagerter. Wird einfach durch Ruhestellung behandelt, nicht operativ, soll alleine ausheilen. Hoffen wir dass es so kommt.
 
Laut einer österreichischen Tageszeitung wird Tina Maze noch die WM-Abfahrt von St. Moritz bestreiten und sich dann vom Rennsport vorabschieden.

WM in St. Moritz noch als Draufgabe

Tina Maze hat offenbar eine Entscheidung über ihre sportliche Zukunft getroffen. Laut Angaben wird die 33-jährige Slowenin nach einer Abschiedstournee in der kommenden WM-Saison ihre Ski endgültig ins Eck stellen. Das berichtet die „Kleine Zeitung“ mit Berufung auf slowenische Quellen am Dienstag.

In der am 22. Oktober mit dem Sölden-Riesentorlauf beginnenden Weltcup-Saison wird Maze eine Abschiedstournee mit ausgewählten Rennen geben. Den Schlusspunkt hinter ihre so erfolgreiche Weltcup-Karriere will sie beim Riesentorlauf in Marburg am 7. Jänner setzen, beim tags darauf folgenden Slalom wird sie nicht mehr am Start sein. Den letzten Auftritt auf Rennskiern plant Maze für Februar 2017 bei der WM im Schweizer St. Moritz. Dort hat sie als Titelverteidigerin in der Abfahrt einen Fixplatz.
Quelle: ORF Sport

WM-Rennanzüge der Schweizer vorgestellt auf dem Fee Gletscher : https://www.facebook.com/CarloJanka...40471511747/10154120565081748/?type=3&theater
 
KuT schrieb:
Der alpine Neujahrstermin, der lange versuchsweise in München war und in diesem Winter nicht besetzt ist, geht ab 2017/18 an Oslo, sagt die FIS.
Nachdem die Münchner nichts mehr zustande brachten (letztendlich vor den ideologischen Widerständen bis in die Stadtspitze aufgaben) und Garmisch von der FIS nicht akzeptiert wurde, hat man mit Oslo sicher eine gute Lösung gefunden. Norwegen ist auch ein wichtiger Markt für die Alpinen und bei dem sportlichen Hoch dort bietet es sich ja an. Die Bedeutung des Termins wird m.E. von der FIS auch genau richtig gesehen. Es dürfte mit der TV-quotenträchtigste für ein WC-Rennen sein, zumindest bei uns.
 
Ich denke, München hat auch deswegen das Interesse am Weltcup verloren, weil die Olympiaperspektive nicht mehr da ist.
 
Martin_D schrieb:
Ich denke, München hat auch deswegen das Interesse am Weltcup verloren, weil die Olympiaperspektive nicht mehr da ist.
Ich kenne ja die ganze Geschichte und habe sogar mal direkt beim OL-Park gewohnt. Es war ein ständiger Hick-Hack wegen der Schneekanonen und Antransport von Schnee, wäre unökologisch. Auch die SZ hat so dagegen geschossen. Was für ein Schmarrn. Alleine wenn man die Aufrüstung auf den Münchner Straßen mit den SUV-"Panzern" sieht, deren Mehrverbrauch ist 1000 mal unökologischer.
 
Das hat aber nichts mit dem Weltcup zu tun. Auch wenn ich mich jetzt unbeliebt mache, aber Schnee auf LKWs über viele Km zu transportieren ist für mich wirklich Schwachsinn, egal wo und zu welchem Zweck. Die SUVs in der Stadt sind auch Blödsinn, aber wenn nicht verboten eine Privatsache des Käufers.
 
Kurz News

Saslong

Während im Sommer 2015 die Piste an den Kamelbuckeln verbreitert und mit Stützbauwerken aus armierter Erde stabilisiert wurde, geht die Liftgesellschaft Saslong in diesen Tagen an die Verbreiterung der Nucia-Kurve heran, welche direkt in den Zielschuss führt. Auch der Abschnitt beim sogenannten „Canalino“ wird aufgeschüttet, um in Krisensituationen „Schnee zu sparen“, wie Rennleiter Rainer Senoner sagt. Rund 1800 Kubikmeter Erde werden dabei verschoben
„Die Kurssetzung im Super-G wird durch die Verbreiterung des letzten Abschnittes großzügiger“, sagt OK-Chef Rainer Senoner, „weil mehr Platz zur Verfügung steht. Dazu werden zusätzliche Varianten bei der Streckenführung möglich, was ganz im Sinne des modernen Rennsports ist“.
Info: http://www.saslong.org

Chuenisbärgli

«Ready for winter! Die neuen Schneekanonen wurden an den Weltcuphang am Chuenisbärgli geflogen», schreibt Worldcup Adelboden und somit die Organisatoren des FIS-Skirennens auf Twitter. Dank dem Schulterschluss zwischen den Bergbahnen Adelboden und der Genossenschaft Lenk Bergbahnen und deren Zusammenarbeit mit der Weltcup Adelboden AG sollen die 18 mehr als 15 Jahre alten Schneekanonen am Chuenisbärgli ersetzt werden. Am Dienstag wurden die ersten Kanonen in den Hang geflogen und platziert.
Info: http://www.jungfrauzeitung.ch/artikel/148309/
 
br403 schrieb:
Das hat aber nichts mit dem Weltcup zu tun. Auch wenn ich mich jetzt unbeliebt mache, aber Schnee auf LKWs über viele Km zu transportieren ist für mich wirklich Schwachsinn, egal wo und zu welchem Zweck. Die SUVs in der Stadt sind auch Blödsinn, aber wenn nicht verboten eine Privatsache des Käufers.
Ich mache doch nur die Ökobilanz auf und da passen nun mal die Relationen nicht. Auf das eine prügelt man ein, dabei ist der Energieverbrauch fast vernachlässigbar und von anderen, wirklich relevanten Sachen, redet man nicht. Ein SUV ist eben nicht nur Privatsache, sondern dadurch wird Umwelt in unnötigem Maß belastet. Bis zu 30% mehr Treibstoffverbrauch wie eine gleichwertige, normale Limousine. Entsprechend höher ist der Schadstoffausstoß, dazu der Mehrverbrauch an Ressourzen bei Herstellung und Betrieb. Die SUVs sind nur ja ein Fall, den ich mal herausgegriffen habe. Man könnte auch andere Sachen nennen, z.B. diesen "Red Bull Crashed Ice"-Quatsch. Da wird eine riesige Eisbahn im OL-Park aufgebaut. Ich zitiere die Werbung dazu:

"... am Olympiaberg, wo in den letzten Jahren der FIS Ski-Weltcup stattfand, entsteht ein gewaltiger Track, der die sportliche Herausforderung beim Red Bull Crashed Ice auf einen neues Level hebt. 470 Meter Länge, 55 Meter Höhenunterschied zwischen Start und Ziel, unzählige, technisch anspruchsvolle Schikanen und Hindernisse, ein Top-Speed von mehr als 50 km/h und zum Abschluss der größte Sprung, der jemals auf Eis gebaut wurde. Es ist der imposanteste Track der 16-jährigen Red-Bull-Crashed-Ice-Geschichte."

Das ist sicher aufwändiger, als die Skipiste. Das Eis entsteht auch nicht von selbst, nebst den großen Gerüstaufbauten. Komischweise hat man darüber keine Beschwerden gehört.
 
Denke das wird dazu führen, dass Gleitspezialisten aussterben werden und das Material für diese Sprintabfahrten noch agressiver abgestimmt wird, was zu noch mehr Verletzungen führen wird.
Also zB wenn in Beaver Creek oder Gröden die ersten 30 Sek Flachstück wegfallen, kann ein ganz anderer Ski verwendet werden.

MMn sollte man generell eine Regelung inkl. Kontrollmethode finden um das Material nicht ganz so kniemordend zu machen, also zB keine Kantenwinkel unter 87 Grad oder die Neigung der Bindungsplatten auf ein bestimmtes Maß reduzieren.
Nachdem das ein Nachteil für die finanziell starken Nationen wäre, die viel mit dem Material herumtüfteln können, wird das aber wohl eher nicht passieren und man wird sich damit abfinden müssen, dass permanent irgendwer von den Besten wegen Kreuzbandriss fehlt. :?
 
Rüganer schrieb:
Schafft vielleicht auch mehr Gerechtigkeit bei schwierigen Wetterbedingungen.

Und Gleiten , naja, ist doch eher etwas langweilig....

Das gab es doch schon öfters: Zuletzt vergangenen Winter bei den Damen in Zauchensee, zwischenzeitlich mehrere Jahre in Kitzbühel als Rennen am Freitag, bevor sich der Super G dort etabliert hat, und erstmals auch in Kitzbühel Ende der 80er oder Anfang der 90er Jahre in einem schneearmen Winter als Notlösung.

Und als Notlösung finde ich es auch O.K. . Aber als geplante Rennen brauche ich das nicht. Bei keiner der etablierten Strecken wäre mir eine solche verkürzte Abfahrt in zwei Durchgängen lieber als ein Start von ganz oben, weil überall markante Streckenteile wegfallen würden und außerdem die verkürzten Abfahrten nicht das ganze Spektrum der Anforderungen, die ein Abfahrtslauf bieten soll, darstellt.

Man stelle sich Lake Louise, St. Caterina und Cortina im Sprintabfahrtsmodus vor. Das wären Langeweiler ohne Ende. Auch Garmisch ist ohne den oberen Teil langweilig, wie die oft wegen Wetterbedingungen verkürzten Abfahrten der letzten Jahre dort beweisen.
 
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