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Alpiner Skiweltcup 2018/19

Nachdem die Herren-Rennen von Bormio dreimal in Santa Caterina ausgetragen wurden (Dezember '14, '15 & '16), gab es vergangene Saison im Dezember 2017 ein Wiedersehen mit der Pista Stelvio. Grund für das dreimalige Ausweichen nach Santa Caterina war, in Bormio wollte man nicht auf die Einnahmen durch Touristen zwischen Weihnachten und Neujahr verzichten, für die Weltcuprennen muss aber immer ein Großteil des Skigebiets gesperrt werden. Bisher schien die Rückkehr nach Bormio dauerhaft zu sein, derzeit weiß aber offenbar nicht mal die FIS, wie bzw. wo genau es weitergehen wird...

skiweltcup.tv - Bormio oder Santa Caterina?

Wäre nicht ein jährlicher Wechsel möglich - so wie Lienz & Semmering bei den Damen?!?
 
Hoffentlich klappt es mit Bormio.
Die Piste in St. Caterina ist zwar auf ihre Weise ähnlich spektakulär wie die Stelvio in Bormio, ist aber jedoch wesentlich windanfälliger. Das liegt daran. dass der Stark in Kammnähe liegt. In Bormio dagegen geht der Berg noch 800 Höhenmeter weiter hinauf.
 
Bin schon sehr gespannt auf die kommende Saison.
Nicht nur auf die Alpinen, auch auf den Biathlon, den Skispringern und Kombinierern.

Auch bin ich gespannt, ob bei uns in Österreich jemand nach Marcel nachkommt.
Die Lücke zw. Marcel und den restl. Österreichern ist unverständlicherweise LANGE schon
groß.
Der Verband wird das hoffentlich zu kompensieren wissen....sonst schauts schlecht aus.

Auch hoffe ich, das Axel weiterfährt, er ist eine Bereicherung für den Weltcup, schon auch wegen
seiner positiven Persönlichkeit.

Die City Events finde ich eigentlich gut, mich würde es freuen, wenn mehr Teambewerbe
stattfinden würden.
 
Auf fis-ski.com ist eine aktualisierte Version des Longterm-Kalenders (Stand: 03.09.18) veröffentlicht worden.

Hier sind die wichtigsten Änderungen/Neuerungen:

54. Saison 2019/2020

Damen

- keine Alpine Kombination mehr! Geplant waren eigentlich noch zwei, die jetzt durch Abfahrt bzw. Super-G ersetzt worden sind:
-> Altenmarkt-Zauchensee/AUT - A,SG anstatt A,AK (mit A)
-> Bansko/BUL - A,SG anstatt SG,AK (mit SG)

-- Somit finden in der jetzt anstehenden 53. Saison 18/19 die letzten drei Damen-Kombis statt:
--> Im Weltcup in Val d'Isère/FRA und Crans Montana/SUI sowie bei der WM in Are/SWE
--> Bei den Herren sind für die 54. Saison 19/20 weiterhin noch 2 Kombis in Wengen/SUI und Chamonix/FRA vorgesehen

- Termin-Tausch zwischen 3 Austragungsorten:
-> Maribor/SLO im Januar anstatt im Februar
-> Sestriere/ITA im Februar anstatt im März
-> Ofterschwang/GER im März anstatt im Januar

Herren

keine neuen Änderungen, es gilt weiterhin die Version vom 18.07.2018


55. Saison 2020/2021

Damen

- der für Mitte November geplante City Event wurde wieder gestrichen
-> der SL von Levi/FIN findet nun eine Woche später statt

- in Flachau/AUT ist jetzt nur noch ein Nacht-SL anstatt RS und SL geplant

- in Kronplatz/ITA ist jetzt ein RS anstatt eines Parallel-SL geplant

Herren

- der für Mitte November geplante City Event wurde wieder gestrichen
-> der SL von Levi/FIN findet nun eine Woche später statt


56. Saison 2021/2022

Damen

- der für Mitte November geplante City Event wurde wieder gestrichen

Herren

- der für Mitte November geplante City Event wurde wieder gestrichen

-----------------------------

Für City Events bzw. Parallel-Slaloms gäbe es vielleicht eine neue Möglichkeit: Der Copenhill von Copenhagen/DEN
 
CrystalMountain schrieb:
Nachdem die Herren-Rennen von Bormio dreimal in Santa Caterina ausgetragen wurden (Dezember '14, '15 & '16), gab es vergangene Saison im Dezember 2017 ein Wiedersehen mit der Pista Stelvio. Grund für das dreimalige Ausweichen nach Santa Caterina war, in Bormio wollte man nicht auf die Einnahmen durch Touristen zwischen Weihnachten und Neujahr verzichten, für die Weltcuprennen muss aber immer ein Großteil des Skigebiets gesperrt werden. Bisher schien die Rückkehr nach Bormio dauerhaft zu sein, derzeit weiß aber offenbar nicht mal die FIS, wie bzw. wo genau es weitergehen wird...

skiweltcup.tv - Bormio oder Santa Caterina?

Wäre nicht ein jährlicher Wechsel möglich - so wie Lienz & Semmering bei den Damen?!?
Die Sache ist seltsam. Was läuft da eigentlich im Hintergrund ab :?: Für Bormio hat sich doch am Argument nichts geändert. Warum haben sie dann im letzten Winter den Termin wieder wahrgenommen? Auf einmal wollen sie es vielleicht wieder nicht und falls es so ist, warum? Oder hat Santa Caterina Druck gemacht, will nicht so einfach hinnehmen, wieder rausgeschmissen zu werden? Verständlich wäre es m.E. für Santa Caterina. Sie haben der FIS mehrmals aus der Patsche geholfen, haben großes Engagement für den Ski-WC gezeigt. Sie wollen definitiv WC, während es bei Bormio ungewiss ist.

Natürlich ist die Stelvio eine der großen, klassischen Abfahrten, auch für den Zuschauer attraktiver, aber Santa Caterina hat mit einer sportlich ebenfalls anspruchsvollen Strecke ganz eigener Charakteristik positiv überrascht, so ein Mittelding zwischen Abfahrt und SG. Was ist jetzt besser? Vielleicht wäre ein jährlicher Wechsel wirklich am besten. Irgendwie scheint der italienische Verband in der Klemme zu stecken. Aber sie müssen zu einer stabilen Lösung kommen, denn so kann es nicht weitergehen.

Aus Sicht des DSV wäre Santa Caterina besser, denn die Strecke liegt unseren Abfahrern ausgesprochen gut.
 
CrystalMountain schrieb:
Auf fis-ski.com ist eine aktualisierte Version des Longterm-Kalenders (Stand: 03.09.18) veröffentlicht worden.

Hier sind die wichtigsten Änderungen/Neuerungen:

54. Saison 2019/2020

Damen

- keine Alpine Kombination mehr! Geplant waren eigentlich noch zwei, die jetzt durch Abfahrt bzw. Super-G ersetzt worden sind:
-> Altenmarkt-Zauchensee/AUT - A,SG anstatt A,AK (mit A)
-> Bansko/BUL - A,SG anstatt SG,AK (mit SG)

-- Somit finden in der jetzt anstehenden 53. Saison 18/19 die letzten drei Damen-Kombis statt:
--> Im Weltcup in Val d'Isère/FRA und Crans Montana/SUI sowie bei der WM in Are/SWE
--> Bei den Herren sind für die 54. Saison 19/20 weiterhin noch 2 Kombis in Wengen/SUI und Chamonix/FRA vorgesehen

- Termin-Tausch zwischen 3 Austragungsorten:
-> Maribor/SLO im Januar anstatt im Februar
-> Sestriere/ITA im Februar anstatt im März
-> Ofterschwang/GER im März anstatt im Januar

Herren

keine neuen Änderungen, es gilt weiterhin die Version vom 18.07.2018


55. Saison 2020/2021

Damen

- der für Mitte November geplante City Event wurde wieder gestrichen
-> der SL von Levi/FIN findet nun eine Woche später statt

- in Flachau/AUT ist jetzt nur noch ein Nacht-SL anstatt RS und SL geplant

- in Kronplatz/ITA ist jetzt ein RS anstatt eines Parallel-SL geplant

Herren

- der für Mitte November geplante City Event wurde wieder gestrichen
-> der SL von Levi/FIN findet nun eine Woche später statt


56. Saison 2021/2022

Damen

- der für Mitte November geplante City Event wurde wieder gestrichen

Herren

- der für Mitte November geplante City Event wurde wieder gestrichen
Ein paar Anmerkungen dazu. Das mit der Kombi war ja schon klar, leider. Ich wäre dafür gewesen die Kombi zu reaktivieren, wieder was Vernünftiges draus zu machen. So wird's künftig nur noch Spezialisten geben. Die FIS muss auch im IOC einen Ersatz für die Alpinen durchbekommen, denn es kann ja nicht sein, dass sie einen Wettbewerb abgeben, während die anderen draufsatteln und das meistens mit sportlich fragwürdigem Zeugs (mehr ist es ja nicht).

Der Termintausch für Maribor und Sestriere ist gut, aber für Ofterschwang schlecht. Bei der Höhenlage ist Mitte März Sulzskifahren angesagt, wenn es bei Klimaerwärmung überhaupt noch gehen wird.

Levi ist schon diese Saison so. Es gibt danach keine Pause, sondern geht direkt in NAM weiter. Gut so!

Ein CE im November wäre schon gut, als Einstimmung auf den Wintersport. Hoffentlich klappt's noch.
 
Neues zu BORMIO:

Die Rennen finden statt! Markus Waldner (FIS-Renndirektor Herren) war heute, am 20.09., in Bormio und hat mit den Verantwortlichen vor Ort die Streckeninspektion durchgeführt. Der italienische Skiverband FISI hat offenbar die Organisation der Rennen vom bisherigen Veranstalter übernommen und will jetzt zügig ein neues Organisationskomitee zusammenstellen, welches für die Veranstaltung ein tragfähiges wirtschaftliches Konzept entwickeln soll. Bormio soll also langfristig im Kalender bleiben.

Das habe ich jedenfalls aus dem italienischen Artikel auf raceskimagazine.it herausgelesen (mit DeepL ins deutsche übersetzt). Zuvor hatte schon skiweltcup.tv über einen möglichen guten Ausgang der Querelen um den Weltcup in Bormio berichtet.

EDIT am 25.09.: skiweltcup.tv - die Rennen sind gesichert
 
alpinfan77 schrieb:
Ein CE im November wäre schon gut, als Einstimmung auf den Wintersport. Hoffentlich klappt's noch.

Gab es dafür etwa schon Kandidaten? Vielleicht eine Großstadt in Nordamerika (New York, Seattle, Calgary oder Vancouver) ???

Wo wäre denn ein City Event Mitte November einigermaßen realistisch durchführbar? Klar, es gab auch schon mal einen Langlauf-Weltcup am Rheinufer in Düsseldorf...
 
im Oktober 2020 steht bei Sölden am Freitag ein Parallelslalom im vorläufigen Kalender. Samstag und Sonntag die üblichen Riesenslaloms.
 
Kennt jemand die Trainingstermine und orte der ÖSV und DSV alpinen in den nächsten 10 Tagen? Auf den jeweiligen Homepages finde ich leider nichts dazu :naja:
 
Hirscher am Mölltaler
Leitinger und einige andere am Pitztaler
Veith entweder Zermatt oder Südtirol
 
In den letzten Jahren, gab es im letzten Monat vor Saisonstart immer die meisten und schwersten Verletzungen zu verzeichnen.
Und leider gehts auch dieses Jahr schon wieder los:
https://www.laola1.at/de/red/wintersport/ski-alpin/news/oesv-hoffnung-kappaurer-bei-trainingssturz-schwer-verletzt/
Für Elisabeth Kappaurer ist die WM-Saison 2018/19 vorbei, ehe sie begonnen hat. Die Vorarlbergerin zieht sich bei einem Sturz im Riesentorlauf-Training in Saas Fee einen Schien- und Wadenbeinbruch im linken Unterschenkel zu.

Weiters hat Marcel Mathis seine eigenartige Karriere beendet.
Stets als Riesentalent gelobt, bei den Trainingsläufen oft dominierend, im Rennen hats aber nie so wirklich geklappt.
 
Medientag des DSV vor der Saison:

https://skiweltcup.tv/index.php/das-knie-funktioniert-felix-neureuther-plant-start-beim-weltcup-auftakt-in-soelden/

Die Trainingsmöglichkeiten in Kaltenbach/Hochfügen werden erweitet. Die DSV-Asse wird man dort unter Woche dort öfters sehen können, auch auf dem Mölltaler Gletscher.

Dass Felix in Sölden starten will, wundert mich schon. Ob er sich da was Gutes antun wird, gleich mit so einem schwierigen Kurs? Wird er sich trauen, im Steilhang voll draufzugehen? Mit dem neuen RS-Ski hatte er sich ja den Kreuzbandriss geholt und Rennerfahrung hat er damit null, während die anderen schon eine Saison damit gefahren sind. Ich bin skeptisch und erwarte erstmal nicht viel. Vielleicht hätte er besser B.C. als Einstieg planen sollen.

Lena Dürr soll als "Geheimwaffe" für den RS aufgebaut werden. Aber die bessere Startnr. wird verpuffen, wenn sie nicht an Kraft zugelegt hat und zwar deutlich. Das ist nämlich ihr Schwachpunkt. Bei den heutigen RS-Radien geht ohne anständig Dampf in den Beinen nichts.
 
Dürr war im Sommer fleißig und ist brav Rennen in Australien in Neuseeland gefahren und hat sich damit in der FIS-RS-Punkteliste von Platz 143 auf 43 verbessert.
 
Werna76 schrieb:
Dürr war im Sommer fleißig und ist brav Rennen in Australien in Neuseeland gefahren und hat sich damit in der FIS-RS-Punkteliste von Platz 143 auf 43 verbessert.
Ja klar, aber bei mäßiger Konkurrenz. Das ist kein Maßstab. Ihr Problem ist die mangelnde Athletik. Nomen ist leider Omen bei ihr, die "dürre" Dürr. In SL kommt's auf Kraft nicht so an, aber im RS sehr, gerade bei den mit dem neuen Ski möglichen Radien.
 
Das sind alte Fotos.

Zu Dürr noch:
Das stimmt die Konkurrenz war dort überschaubar, wenn man sich die Zeitabstände ansieht.
Mir war nicht bewusst, wie viele Plätze man gutmachen kann wenn man bei solchen Rennen mitmacht. Ich stell die Bewertung dieser Rennen mal in Frage, bin mir sicher dass bei Landescuprennen in Österreich und Bayern stärkere Läufer/innen am Start sind.
 
Weltcup Neuerungen angesprochen beim Fis Kongress 2018 in Zürich.

Herren Startfelder im Weltcup sollen kleiner werden und dafür durchlässiger als heute.
Einheilteiches Regelwerk für Parallelrennen in Aussicht.
 
https://www.krone.at/1786654

Das herbstliche Schönwetter stellt auch die Organisatoren des Alpinski-Weltcup-Auftakts am 27./28. Oktober in Sölden auf eine besondere Probe. Laut Pistenchef Isidor Grüner ist zweieinhalb Wochen vor dem Ski-Spektakel auf dem Rettenbach-Gletscher aber „alles auf Schiene“. Selbst wenn kein Neuschnee mehr kommt, sind die Rennen dank Schneedepots offenbar gesichert.
 
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