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Alpiner Skiweltcup 2019/20

Ich bin schon auf Lake Louise gespannt. Wenn es Dominik Paris gelingt, diesmal auch schon zu Saisonbeginn in Form zu sein, hat er trotz der immer noch vorhanden Benachteiligung der Speedfahrer beim Weltcupkalender durchaus Chancen auf den Gesamtweltcuptitel.
Die letzte Saison von Paris war sehr merkwürdig. 7 Siege und trotzdem "nur" 950 Punkte.
 
Martin_D schrieb:
Ich bin schon auf Lake Louise gespannt. Wenn es Dominik Paris gelingt, diesmal auch schon zu Saisonbeginn in Form zu sein, hat er trotz der immer noch vorhanden Benachteiligung der Speedfahrer beim Weltcupkalender durchaus Chancen auf den Gesamtweltcuptitel.
Ich glaube ich nicht, dass ein Abfahrer große Chancen hat. Für mich ist Pinturault dran. Wenn er es schafft, sein Potenzial konstant umzusetzen, wird er ziemlich sicher die große Kugel holen.
 
CrystalMountain schrieb:
In der Alpinen Kombination wird der 2. Lauf (Slalom) in der selben Startreihenfolge des Ergebnisses des 1. Laufs (Abfahrt bzw. Super-G) ausgetragen. Damit sollen den Speed-Fahrern mehr Chancen gegenüber den Technikern eingeräumt werden.
So ein Käse, wird nicht viel bringen :roll: die Techniker werden trotzdem vorne sein, ihre Überlegenheit zu groß, um 2,0 - 2,5 Sek. Sie werden vielleicht 0,5 - 0,8 einbüßen, aber es wird reichen. Ihnen kommt auch zu Gute, dass die Kombi mehr mit SG gefahren wird.
IBei den Parallel-Rennen (Einzel, nicht Team) wird es nur in der ersten Runde (32 Starter) 2 Läufe geben. Ab den Achtelfinals (16 Starter) dann nur noch 1 Lauf pro Runde.
Auch Quatsch :willnicht: Eine besondere Würze ist ja gerade die Möglichkeit der Revanche. Das in den Entscheidungsrunden rauszunehmen, ist eine Kastration. Es ist auch unfair, weil fast nie beide Kurse genau gleich schnell sind. Man hat es sicher wegen der TV-Übertragungen gemacht, um die Rennen zu verkürzen. Kann man so vergessen :hallo: wieder was kaputt reformiert.
 
alpinfan77 schrieb:
CrystalMountain schrieb:
In der Alpinen Kombination wird der 2. Lauf (Slalom) in der selben Startreihenfolge des Ergebnisses des 1. Laufs (Abfahrt bzw. Super-G) ausgetragen. Damit sollen den Speed-Fahrern mehr Chancen gegenüber den Technikern eingeräumt werden.
So ein Käse, wird nicht viel bringen :roll: die Techniker werden trotzdem vorne sein, ihre Überlegenheit zu groß, um 2,0 - 2,5 Sek. Sie werden vielleicht 0,5 - 0,8 einbüßen, aber es wird reichen. Ihnen kommt auch zu Gute, dass die Kombi mehr mit SG gefahren wird.
IBei den Parallel-Rennen (Einzel, nicht Team) wird es nur in der ersten Runde (32 Starter) 2 Läufe geben. Ab den Achtelfinals (16 Starter) dann nur noch 1 Lauf pro Runde.
Auch Quatsch :willnicht: Eine besondere Würze ist ja gerade die Möglichkeit der Revanche. Das in den Entscheidungsrunden rauszunehmen, ist eine Kastration. Es ist auch unfair, weil fast nie beide Kurse genau gleich schnell sind. Man hat es sicher wegen der TV-Übertragungen gemacht, um die Rennen zu verkürzen. Kann man so vergessen :hallo: wieder was kaputt reformiert.

Die Parallelrennen kann man gar nicht kaputt reformieren, da sie noch nie richtig funktioniert haben.
 
alpinfan77 schrieb:
Martin_D schrieb:
Ich bin schon auf Lake Louise gespannt. Wenn es Dominik Paris gelingt, diesmal auch schon zu Saisonbeginn in Form zu sein, hat er trotz der immer noch vorhanden Benachteiligung der Speedfahrer beim Weltcupkalender durchaus Chancen auf den Gesamtweltcuptitel.
Ich glaube ich nicht, dass ein Abfahrer große Chancen hat. Für mich ist Pinturault dran. Wenn er es schafft, sein Potenzial konstant umzusetzen, wird er ziemlich sicher die große Kugel holen.
Pinturault will ja offenbar diese Saison wieder verstärkt auf Speed gehen, was ich für eine ziemlich dämliche Entscheidung halte. Letzte Saison hatte er sich mehr auf den Slalom konzentriert und holte dort 453 Punkte. Die wird er in Abfahrt und Super-G niemals holen, von dem Verletzungsrisiko und dem höheren Aufwand mal ganz abgesehen.
 
Werna76 schrieb:
News von Christoph Innerhofer, inkl. Kritik an der Herrenabfahrt in Cortina
https://sport.orf.at/stories/3056274/

Na, da hat er aber etwas übertrieben, denn bei den italienischen Meisterschaften am 31.03.2019 betrug die Siegerzeit in der Herren-Abfahrt 1:26,19 Min von Matteo Marsaglia, Innerhofer selber wurder zweiter mit 1:26,23 Min (+0,04 Sek.). Die WM-Abfahrt soll aber noch um gut 500m länger sein als bei den ITA-Meisterschaften, sofern die verfügbaren Streckendaten korrekt sind.

Hier mal ein Vergleich der Streckenparameter:

Cortina d'Ampezzo/ITA - Streckenname: Vertigine - Homologation: 13107/02/19
>>> ITA-Meisterschaften - Start: 2.260m - Ziel: 1.560m - Länge: 2.335m - Höhenunterschied: 700m - Siegerzeit: 1:26,19 Min (Marsaglia 2019)
>>> WM 2021 (*geplant*) - Start: 2.380m - Ziel: 1.560m - Länge: 2.850m - Höhenunterschied: 820m - Siegerzeit: ???

Quellen: https://www.fis-ski.com/DB/general/results.html?sectorcode=AL&raceid=99294#more bzw. https://www.cortina2021.com/en/slopes-disciplines/

Sehr lang ist die neue Herren-Abfahrt in Cortina damit trotzdem nicht, denn die Olympia-Abfahrt 2018 in Jeongseon/KOR war sogar noch etwas länger:
>>> OWS 2018 Südkorea - Start: 1.370m - Ziel: 545m - Länge: 2.965m - Höhenunterschied: 825m - Siegerzeit: 1:40,25 Min (Svindal 2018)

Zum Vergleich noch für eine klassische Weltcupabfahrt die Streckendaten der Streif in Kitzbühel/AUT:
>>> Kitzbühel Streif 2019 - Start: 1.665m - Ziel: 805m - Länge: 3.312m - Höhenunterschied: 860m - Siegerzeit: 1:56,82 Min (Paris 2019)

Somit dürfte die Siegerzeit in der Herren-Abfahrt bei der WM 2021 in Cortina bei knapp unter 1:40 Min liegen, was immer noch arg kurz ist. Die Kritik von Innerhofer ist also berechtigt, nur seine 1:20 Min sind etwas übertrieben.
Bei Olympia 2026 fahren übrigens nur die Damen in Cortina auf der Tofana, die Herren dagegen in Bormio auf der Stelvio - da sollte es dann nix zu meckern geben...
 
Werna76 schrieb:
News von Christoph Innerhofer, inkl. Kritik an der Herrenabfahrt in Cortina
https://sport.orf.at/stories/3056274/

Recht hat er schon, die Tofana finde ich für eine WM Herren Abfahrt wirklich etwas zu einfach. In Cortina gibt es andere, längere und spektakulärere Pisten - diese würden natürlich an der Homologation scheitern.

Die Parallelrennen kann man gar nicht kaputt reformieren, da sie noch nie richtig funktioniert haben.
Ich finde ein Parallelrennen in der Saison durchaus attraktiv, doch mehr müssen es von mir aus nicht sein, da schau ich mir lieber ein Slalom oder Riesenslalom an.
 
Straßer gewinnt den EC-Slalom in Funesdalen :D dabei Jakobsen, 6. in Levi, schon 1 Sek. zurück. Aufwärtstrend verfestigt, Levi also keine Eintagsfliege. Von den anderen DSV'lern nur Holzmann brauchbar, der Rest über 2 Sek. zurück. Enttäuschend speziell Ketterer, aber hatte er nicht gesundheitl. Probleme :?:

http://live.fis-ski.com/lv-al0104.htm#/short
 
Kresse schrieb:
Recht hat er schon, die Tofana finde ich für eine WM Herren Abfahrt wirklich etwas zu einfach. In Cortina gibt es andere, längere und spektakulärere Pisten - diese würden natürlich an der Homologation scheitern.

Ich dachte, die Herren-Abfahrt findet nicht auf der Tofana, sondern auf einer anderen Strecke statt.
 
Martin_D schrieb:
Kresse schrieb:
Recht hat er schon, die Tofana finde ich für eine WM Herren Abfahrt wirklich etwas zu einfach. In Cortina gibt es andere, längere und spektakulärere Pisten - diese würden natürlich an der Homologation scheitern.
Ich dachte, die Herren-Abfahrt findet nicht auf der Tofana, sondern auf einer anderen Strecke statt.

Ja, die Herren fahren auf der neuen Piste "Vertigine", die quasi parallel zur Damen-Piste "Olympia delle Tofane" verläuft und kurz vor dem Ziel in die Tofana mündet, über den gemeinsamen Zielhang "Pale di Rumerlo" verläuft und im Zielstadion in Rumerlo endet.

Streckendaten und -karten aller WM-Pisten gibt es bereits hier: https://www.cortina2021.com/en/slopes-disciplines/

Die WM-Slaloms werden auf der Piste "Drusciè A" am Col Drusciè bei Colfière mit einem eigenen Zielraum ausgetragen. Beim Weltcup-Finale im März 2020, das als WM-Generalprobe gilt, werden die Slaloms aber auf dem Zielhang der Tofana/Vertigine in Rumerlo ausgetragen - wo bei der WM auch die Kombi-Slaloms stattfinden.

Streckendaten und -karten für's Weltcup-Finale gibt es hier: https://skiworldcupfinalscortina2020.com/en/slopes-disciplines/
 
Wahnsinn - bis jetzt jedenfalls!! - "vom OP-Tisch auf's Siegerpodest" (O-Ton B. Schmelzer im ARD-Livestream)

Naja, warten wir mal schön das Ende des Rennens ab. Mit Startnummer 62 kommt noch Marco Odermatt (SUI),
der ist gestern im Abschlusstraining mit Startnummer 70 auf Platz 4 gerauscht...
 
Ob jetzt 1 oder 2 (falls Odermatt richtig stark fährt) ist dann fast egal.
Im 1. Rennen nach einem Jahr Verletzungspause so einen rauszuhauen ist mindestens gleichwertig zu 'nem Streif Sieg, wenn nicht sogar noch höher anzusetzen.

Boah was ein geiler Typ!

Edit: odermatt nur #17
 
Comeback geglückt, irre! Erster Wetlcupsieg diese Saison!
 
Ich bin fast sprachlos. Was war denn das? Gab's das schon mal, dass ein Abfahrer (oder überhaupt ein Alpiner) praktisch eine ganze Saison durch eine schwere Verletzung verliert und gleich im ersten Rennen danach gewinnt :nixweiss: Fast ein Ding der Unmöglichkeit, widerspricht allen Erfahrungen. Es gilt die Regel, dass man üblicherweise eine Saison braucht, um sein altes Niveau wieder zu erreichen. In Einzelfällen kann es schneller gehen, Svindal ist, glaube ich, ein Beispiel dafür, aber so krass, quasi aus dem Stand?

Auch die Fahrt war sehr bemerkenswert. Pomadiger Anfang und ich dachte mir schon "dann wird's wohl noch nix", folgerichtig klarer Rückstand bei der 1. ZZ (+0,33, nur 31. Platz), also eigentlich schon weg (gegen Paris!), aber was dann folgte, war sensationell. Er holte in seinem extrem ruhigen, kontrollierten Stil Stück für Stück auf, 3. ZZ Platz 4, 5. ZZ Platz 3 und am Schluss die Glanzstücke, zwei Abschnittsbestzeiten und das gegen einen Paris, der zuvor dort die Führung gegen die bärenstarken Feuz und Janka rausgefahren hatte. Viele Nachfolgende waren oben schneller, bis zu 3/10, aber alle verloren dann auf ihn Zehntel um Zehntel, spätestens vor dem Fallaway war alles weg und im Flachen ging's so weiter. Sagenhaft.

Eines ist aber auch klar, man hat gewaltig tiefgestapelt. Es hieß, dass er noch Meniskusprobleme hat ("eine Baustelle") und dass er ggf. Rennen auslassen wird. So waren die Erwartungen bei null. Bei der ersten Trainingsfahrt war er auch noch weit zurück und bei der zweiten ca. 1 Sek. Da war es schon eine ganz gute 1:48er Zeit. Dass er die im Rennen nochmals um 2 Sek. drücken könnte, wie in seinen besten Zeiten, hielt ich für unmöglich.

Nicht zu vergessen Ferstl und Baumann, beide klasse unterwegs, auf Kurs Top 10, aber ausgerechnet im leichtesten Teil, im Flachstück zum Ziel, vermasselten sie es. Die Plätze 14 und 15 sind aber auch nicht schlecht. Baumann ganz erstaunlich, zuletzt ging fast nichts mehr, aber jetzt ist er wie verwandelt. Was haben die im DSV mit ihm gemacht?
 
Glückwunsch nach Deutschland, glaub es gibt niemanden der Dreßen den Sieg nicht gönnt.

Die österreichischen Technikdamen zeigen im RTL mal wieder was sie drauf haben *hust*
Ich kann meine Kritik nur erneuern, kann mir nicht vorstellen, dass all der Luxus der den Mädels geboten wird hilfreich für die Motivation ist. Wozu anstrengen, ein schöneres/teureres Auto gibts nicht zu fahren und bessere Luxushotels in denen man untergebracht ist auch nicht. Brehm ist von der Kritik ausgenommen.

Veith machts wie Kirchgasser und fährt nur noch ihre lukrativen Werbeverträge zu Ende. Es sei ihr vergönnt. Amerikareise erst mitmachen und dann plötzlich sagen nach Lake Louise flieg ich nicht, find ich dann aber schon unverschämt.
 
Im SG zeigte sich, dass Dreßen noch nicht der Alte ist. Aber das ist logisch, wie sollte es anders sein? Es war bewusst keine Fahrt am Limit, mehr die runde Linie gewählt. Dass dabei ein Top-10-Platz heraus sprang, ist bemerkenswert, bisher war er erst dreimal besser. Aber man sollte nicht erwarten, dass es ständig solche Resultate gibt. Eine leichte Abfahrt und das bei perfekten Bedingungen ist das eine, schwierigen Strecken und ungünstige Bedingungen was ganz anderes. Wenn er dann das Risiko rausnimmt und Höchbelastungen vermeidet, wäre es verständlich. Schon am kommenden WE kommt die erste echte Probe, auch weil ja dort sein fataler Sturz war.

Ferstl zunächst klasse unterwegs, dann wieder ein grober Fehler. Das muss er unbedingt abstellen. Sander in Ordnung, kommt ja auch von einem Kreuzbandriss zurück.

Erwähnen muss man auch Geigi (jetzt Fr. Ackermann) mit ihrem hervorragenden 4. Platz beim SL in Killington. Es ist die beste SL-Platzierung unserer Damen nach dem Rücktritt von Maria.
 
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