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Alpiner Skiweltcup 2024/25

CrystalMountain schrieb:
- Lienz fehlt nach Weihnachten bei den Damen, vielleicht aufgrund der Lift-Probleme am Hochstein - möglicher Ersatzort wäre dann Bad Kleinkirchheim ?!

Habe ich bereits im Lienz-Infra Thread in ein paar Sätzen kommentiert, kurz gesagt BKK wäre geografisch die nächste Option wahrscheinlicher ist aber Flachau.

CrystalMountain schrieb:
- Weltcup-Finale in Lillehammer/Norwegen (Skandinavien) mit Speed in Kvitfjell und Technik in Hafjell - jetzt wieder kompakt an 4 Tagen hintereinander

4 Tage geht nicht wegen Speed-Training
 
Guest schrieb:
CrystalMountain schrieb:
- Weltcup-Finale in Lillehammer/Norwegen (Skandinavien) mit Speed in Kvitfjell und Technik in Hafjell - jetzt wieder kompakt an 4 Tagen hintereinander

4 Tage geht nicht wegen Speed-Training

Ich meinte damit nur Renntage. Das Finale in Saalbach war erstmalig auf 2 Wochenenden aufgeteilt, erst Technik, dann Speed. In Sun Valley wird es schon wieder andersherum sein, aber mit eingefügtem Ruhetag und die Riesenslaloms an 2 Tagen. In Lillehammer ist (vorläufig) der Plan: 8 Rennen an 4 Tagen. So wie einst 1993 in Are, als das Weltcup-Finale erstmals mit den 4 Disziplinen und Teilnehmerbegrenzung ausgetragen wurde.


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Podcast-Hörtipp:

#72: Eine Gondelfahrt mit Kitzbühel Sieger Linus Straßer

https://www.bta-pod.com/2244372/episodes/15831556-72-eine-gondelfahrt-mit-kitzbuhel-sieger-linus-strasser
 
Das ist in der Tat seltsam. Vor der letzten Saison hat man es also große Neuerung angekündigt, das Weltcupfinale auf zwei Wochenenden zu verteilen und dabei ein Technik-Wochenende und ein Speed-Wochenende durchzuführen. Schon in der kommenden Saison in Sun Valley weicht man wieder davon ab: Das Programm ist dort wie folgt:

Samstag: Abfahrt (D+H)
Sonntag: Super G (D + H)
Montag: Ruhetag (vielleicht auch möglicher Ersatzttag ?)
Dienstag: Riesenslalom Damen
Mittwoch: Riesenslalom Herren
Donnerstag: Slalom (D + H)

Der Weltcup endet also an einem Donnerstagabend europäischer Zeit unter der Woche. Mal sehen, ob das viele interessieren wird.

2026 kehrt man dann gemäß dem geposteten Entwurf zum alten kompakten Format zurück mit den Speedrennen unter der Woche und Technikrennen am Wochenende, wobei die Rennen wegen des fehlenden Team-Wettbewerbs erst am Donnerstag statt wie bis 2023 am Mittwoch beginnen.

Meine Deutung des ganzen ist die, dass man die Idee mit den zwei Wochenenden zum Finale wieder eingestampft hat, weil
a) die Zahl der Ausrichter, die ein Weltcupfinale in einem solchen Format ausrichten wollen, sehr begrenzt ist,
und/oder
b) den Verbänden bei diesem Format die Hotelkosten zu hoch sind, wenn Sportler, Trainer und Funktionäre so lange am Ort des Weltcupfinales bleiben müssen.
 
Das könnten in der Tat gewichtige Gründe sein, von der Aufteilung wieder abzurücken. Ich empfand es zuhause am TV eher wie zwei gewöhnliche Weltcup-Wochenenden. Von den Aktiven sind doch wohl selbst die, die an beiden WE gestartet sind, zwischendurch wieder abgereist. Alle anderen sind wahrscheinlich nur zu ihren Rennen vor Ort gewesen. Manuel Feller ist dann am Speedwochenende nochmal mit seiner Kugel nach Saalbach zurückgekommen, aber der wohnt ja auch um die Ecke in Fieberbrunn. Ich weiß jetzt nicht, wie das für die Zuschauer vor Ort war, die Tribünen waren immer voll, laut Veranstalter waren alle Rennen ausverkauft. Mich würde mal interessieren, wieviel Prozent der Zuschauer bei Weltcuprennen Tagesgäste sind und wieviel den Besuch mit Urlaub und bezahlter Unterkunft verbinden. Gibt es derartige Evaluierungen, egal welcher Ort?


EDIT 6.10.

Infos zu den Sun Valley Finals im März 2025:

https://skiracing.com/sun-valley-resort-receives-final-fis-ratification-officially-named-host-of-audi-fis-ski-world-cup-finals/

https://www.sunvalley.com/events/audi-fis-ski-world-cup/

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In Sölden und Gurgl kann man sich gut vorstellen, das Weltcup-Opening quasi gemeinsam im November zu organisieren (weiterhin mit den ersten Rennen in Sölden), um Synergieeffekte auszunutzen. Der Weltcuptross müsste nicht zweimal ins Ötztal reisen, Fans könnten auch gleich vor Ort bleiben.

„Wir sind gewillt, zusammenzurücken, es macht Sinn“, berichtete Alban Scheiber, der Chef des Organisationskomitees in Gurgl, über Gespräche mit Sölden und dem ÖSV. „So schnell geht es aber nicht, vielleicht übernächstes Jahr.“ Die Kalenderplanung liegt bekanntlich im Hoheitsgebiet des Skiweltverbandes FIS.
...
In der Diskussion um den Austragungstermin reklamiert Sölden das Opening weiter für sich. „Wenn wir der Start, das Aushängeschild bleiben, sind wir sicherlich bereit, eine Woche nach hinten zu rücken – wenn die FIS mitspielt.“ Er kündigte Gespräche in der Söldener Weltcupwoche an.

https://www.krone.at/3546858


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Kranjska Gora wird auch in mittlerer Zukunft Austragungsort von Weltcuprennen bleiben - das hat jetzt die FIS zugesichert. Neben den Herrenrennen Anfang März werden auch bis auf weiteres die Damenrennen von Maribor Anfang Januar im Kalender bleiben. Für die Organisatoren ist der Zuspruch keine Selbstverständlichkeit, man inverstiere ständig in Verbesserungen bei der Organisation der Rennen.

Peter Gerdol, Rennleiter der Frauen, betonte die Bedeutung der Absicherung dieser Rennen, da Maribor aktuell keine ausreichenden Garantien für eine reibungslose Durchführung bieten kann. Die Organisation liegt bei der slowenischen Skiföderation, während das erfahrene Team in Kranjska Gora weiterhin für die Wettkampfstrecke verantwortlich ist.
...
Grega Benedik, Präsident des Skiclubs Kranjska Gora, betonte, dass die Unterstützung der FIS nicht selbstverständlich sei und man unter Druck stehe, die hohen Standards weiterhin zu erfüllen, da auch andere Orte Weltcuprennen austragen möchten.

https://skiweltcup.tv/index.php/kranjska-gora-fis-gibt-gruenes-licht-fuer-ski-weltcup-rennen/
 
In Sölden sollte man vor allem mal beim etablierten Rennen vom Neuzugang lernen. In Obergurgl ist die Atmosphäre viel angenehmer, weil es einfach nicht so eine Müllhalde ist.
 
...noch eine Podcast-Empfehlung:

ZDF-Experte Marco "Büxi" Büchel ist vor einiger Zeit auch unter die Podcaster gegangen, in seinem Podcast "Mensch, Büchel" spricht er aber meistens mit Personen, die nichts mit dem Skisport zutun haben. Es gibt aber bisher 3 Ausnahmen:

In der 14. und bisher neuesten Folge hat er sich ausführlich (genau 75 Minuten) mit Aleksander Aamodt Kilde unterhalten. Zur Sprache kommen Vorbilder (Aamodt und Kjus), Teamgefährten (Svindal und Jansrud), Kontrahenten (Odermatt in Kitzbühel '23), der Sturz in Wengen '24 und die Folgen sowie Pläne für die Zukunft mit Mikaela Shiffrin...

#14 / Aleksander Aamodt Kilde: Ich schloss die Augen und dachte: Jetzt kommt das Netz!

Es ist kein schnödes Interview, sondern, wie der Begleittext richtig sagt, ein vertrautes Gespräch zweier Protagonisten des alpinen Skisports:
Zugegeben, zwischenzeitlich vergaßen wir zwei leidenschaftlichen (Ex-)Skirennfahrer, dass zwei Mikrofone vor uns standen und aus dem Podcast wurde ein angeregtes und witziges Gespräch zwischen zwei Ski-Buddies, die sich gut verstehen. Trotzdem: Ich hoffe, die Energie springt auf euch über und ihr habt genauso viel Spaß beim Zuhören wie ich beim Plaudern mit Aleksander.

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Eine weitere, sehr hörenswerte Folge ist Nr. 2 mit Marie-Theres "Maite" Nadig, u.a. Olympiasiegerin / Weltmeisterin von Sapporo 1972 in Abfahrt und Riesenslalom und Gesamtweltcup-Siegerin von 1980/81, die nach ihrer aktiven Karriere als Trainerin des Liechtensteiner Nachwuchsteams u.a. Marco Büchel, Markus Foser und Birgit Heeb in die Weltspitze geführt hat. Später wechselte sie zum Schweizer Verband.

#02 / Marie-Theres «Maite» Nadig: Ich sagte mir Go Herbie, go!

Als ehemalige Trainerin und Schüler kennen sich die beiden natürlich bestens, entsprechend vertraulich und detailreich ist das Gespräch. Auch erfährt man viel über den Skiweltcup in den 1970er Jahren, also ihrer aktiven Zeit:
Zum Beispiel darüber, was der Kultfilm «Herbie» mit ihrem Olympiasieg in der Abfahrt zu tun hat. Oder wie es war, als Adolf Ogi damals im Ziel zu ihr sagte: 'Du bist super gefahren, Maite, du wirst sicher Zweite! Aber die Pröll steht halt noch oben.' Und dann plaudert sie noch ein bisschen aus dem Nähkästchen von damals, als sie mich als jungen, wilden Skifahrer coachte.

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Quasi als Versuchskaninchen für die erste Folge seines Podcasts diente Felix Neureuther. Das Gespräch des ZDF-Experten mit dem ARD-Experten kann man sich auch gut anhören:

#01 / Felix Neureuther: Was bin ich eigentlich? Das ist eine grosse Frage.
 
Im Streit um die Zentralvermarktung hat der DSV vor dem Landgericht München gegen die FIS einen Erfolg erzielt:

Der Ski-Weltverband darf die Medienrechte nicht in der jetzigen Form zentral vermarkten. Das hat das Landgericht München am Mittwoch entschieden und damit dem Antrag des Deutschen Skiverbands auf einstweilige Verfügung stattgegeben.
...
Dabei argumentierten die Münchner Richterinnen und Richter, die von der FIS angedachte Zentralvermarktung der Medienrechte des Weltcups ab der Saison 2025/2026 stelle "in ihrer konkreten Form eine nach europäischem Kartellrecht unzulässige bezweckte Wettbewerbsbeschränkung dar". Zudem nutze der Weltverband seine "marktbeherrschende Stellung zum Nachteil des Deutschen Skiverbands" aus.
...
Der Weltverband FIS verwies in einer ersten Stellungnahme darauf, dass die Entscheidung des Gerichts nur für den DSV gelte, nicht aber für andere Nationalverbände, da das Münchner Landgericht keine extraterritoriale Gerichtsbarkeit darstelle. Die Entscheidung der Münchner Richter habe daher "keine Auswirkung auf die zentrale Vermarktung der Medienrechte zwischen der FIS und anderen Nationalverbänden".

https://www.sportschau.de/regional/br/br-medienrechte-deutscher-skiverband-gewinnt-vor-gericht-gegen-fis-100.html
 
Hier mal ein Überblick aus dem "Krankenlazarett Skiweltcup" inkl. voraussichtlicher Comeback-Termine:

- Damen: https://skiweltcup.tv/index.php/ski-weltcup-2024-2025-die-rueckkehr-der-verletzten-athletinnen/
- Herren: https://skiweltcup.tv/index.php/verletzungsupdate-so-steht-es-um-die-ski-weltcup-athleten-vor-dem-saisonstart/

...die neuesten Fälle sind in den o.g. Links noch gar nicht mit aufgelistet: Storm Klomhaus (USA), Leonie Raich (AUT), Elisabeth Kappaurer (AUT)

Schockdiagnose:
Niels Hintermann (SUI) ist an Lymphdrüsenkrebs erkrankt. Er wird sich jetzt einer Chemotherapie unterziehen.
https://skiweltcup.tv/index.php/niels-hintermann-saisonpause-nach-schockdiagnose-lymphdruesenkrebs/
 
angeblich plant lindsey Vonn ein Comeback. Sie sei momentan fleissig am trainieren und will in beaver creek als Vorläuferin an den Start gehen.

Morgen ist übrigens die Präsentation der neuen ÖSV Kollektion im europark Salzburg mit allen Athleten der verschiedenen Sportarten
 
Bei den unzähligen Berichten über Vonn wird einfach abgeschrieben und auf eine "Quelle" verwiesen die ebenfalls nur abgeschrieben hat.

Bahnt sich vor der anstehenden WM-Saison eine Revolution an? Wie die „Krone“ recherchierte, wird beim Vorarlberger Ski- und Schuhhersteller Head bereits seit längerer Zeit an einem – im Rennsport komplett neuen – Verschlusssystem getüftelt. Abfahrtsass Vinc Kriechmayr und Youngster Lukas Feurstein testeten die Prototypen bereits.
https://www.krone.at/3551799

Ich bin kein Freund von diesem Drehverschlusssystem und hab mir letztes Jahr extra keinen neuen Tourenskischuhe gekauft, weil ich die Hoffnung hatte, dass dies nur eine Modeerscheinung ist die nach 2-3 Jahren wieder verschwindet.
Bei den Rennradschuhen bin ich leider nicht darum herumgekommen, weil es zu Corona-Lieferengpasszeiten keine Schuhe gab ohne dieses System. Bei den Rennradschuhen finde ich das System halbwegs ok, ich hoffe aber, dass sich das bei den Skischuhen nicht durchsetzt.
Wenn man bereits beim Kauf der Schuhe in dieser Übersicht "andere die diese Schuhe gekauft haben, kauften dann auch... Ersatzteile dafür" sieht, dann hab ich bezüglich der Haltbarkeit so meine Bedenken :wink:
 
@Werna76 Bedenken sind berechtigt, aber die Sache wird nachhaltiger.
Vinc testet das Zeug bereits seit mehreren Sommern und ist auf knapp über 30sek Fahrtzeit 0,5sek schneller pro Lauf.
Gelb (OÖ) und Rot (Sbg) sind hier Vorreiter, die anderen mussten dann schon teuer die Entwicklung einkaufen.
Für mich ist es ein Vergleich wie mit den Laufschuhen die Entwicklung mit den Carbonplatten und super weichem Dämpfungsschaum- man kann ohne weitermachen aber die Sache ist wahrscheinlich schon "too big to fail" sodass zwangsläufig wohl jeder aufspringen muss.
 
Mikaela Shiffrin wird in dieser Saison keine Abfahrten bestreiten. Ihre Ziele 100. Weltcupsieg und Gesamtweltcup will sie versuchen, mit den übrigen drei Disziplinen SG, GS und SL zu erreichen. Grundsätzlich kann sie sich aber schon vorstellen, auch wieder Abfahrten zu bestreiten, nur derzeit noch nicht. Hintergrund sind die Stürze von ihr in Cortina und von Kilde in Wengen, sowie die Folgen. Sogar über einen gemeinsamen Rücktritt hatten die beiden mal kurz nachgedacht.

Dass sie in der jüngeren Vergangenheit auf zu vielen sportlichen Hochzeiten getanzt hatte, sprich in allen Disziplinen am Start gewesen sei, sei in gewisser Weise auch Mitschuld am Sturz in Cortina gewesen, so Shiffrin. „Ich war schon vorbereitet, aber es hat etwas zum richtigen Level gefehlt“, so die Amerikanerin, die daher heuer auch im Training wieder „effizienter arbeiten“ möchte, um in zumindest drei Disziplinen regelmäßig um Siege mitfahren zu können.

https://sport.orf.at/stories/3133374/


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Lindsey Vonn will bei den Speedrennen in Beaver Creek am 14./15. Dezember '24 als Vorläuferin starten und dann entscheiden, ob sie mit künstlichem Kniegelenk wieder um Weltcuppunkte fahren wird.

https://www.blick.ch/sport/ski/fuenf-jahre-nach-ihrem-ruecktritt-und-mit-kuenstlichem-kniegelenkt-lindsey-vonn-bereitet-sensations-comeback-vor-id20212708.html
 
Verständlich, die drei Siege schafft sie vielleicht noch vor Weihnachten. Im Grunde könnte ich einen Rücktritt nach der Saison verstehen, sie war nie ernsthaft schwer verletzt, Kilde fährt vielleicht gar nicht mehr, sie hat alles was es zu gewinnen gibt gewonnen, warum nicht. Schade wäre es dennoch, ihr Fahrstil ist einfach toll.
 
In der Diskussion um die (klimawandelbedingte) Verschiebung des Weltcup-Openings in den November haben sich die Veranstalter der Rennen von Sölden und Gurgl für eine Zusammenlegung zu einem sogenannten "Ötztal-Opening" ausgesprochen. Gretchenfrage wäre dann, was mit den Rennen in Levi (Finnland) passieren würde. Auch bei der FIS macht man sich Gedanken über eine Anpassung des Kalenders:

Als „komplexes Puzzle“ beschreibt die FIS den Rennkalender gegenüber dem ORF Tirol. Bis dato hält man am Saisonstart im Oktober fest. Laut FIS hätten bei einer Rückverlegung um zehn Tage bis zwei Wochen in den vergangenen 20 Jahren 16 Rennen abgesagt werden müssen. „Was wir offensichtlich um jeden Preis vermeiden möchten“, so die FIS.
...
Den „Zwischenstopp“ in Levi begründet FIS-Generalsekretär Michel Vion mit der Schneesicherheit in Finnland. Levi hätte eine Vorreiterrolle, was das sogenannte Snowfarming betrifft. Dabei wird Schnee aus der Vorsaison für die neue Saison gelagert. Vion gesteht aber ein, dass die Reise aus „logistischer und nachhaltiger Perspektive eindeutig unlogisch ist.“ Am Rande des Weltcupauftakts sollen nächste Woche auch zu dieser Situation Gespräche in Sölden stattfinden.

https://tirol.orf.at/stories/3277677/

Meine Gedanken/Ideen/Vorschläge zum Weltcup-Opening in der Zukunft:

Das vorgezogene Weltcup-Opening (auf einem Gletscher) Ende Oktober gibt es seit 1993. Damals war Sölden (AUT) im Wechsel mit Saas-Fee (SUI) und Tignes (FRA) vorgesehen. Sölden begann 1993 (sowie 1996 und 1998), Saas-Fee fiel 1994 aus (2 Meter Neuschnee) und wurde nicht wieder berücksichtigt, Tignes kam 1995, 1997 und 1999 auf dem Grand Motte-Gletscher als Ausrichter zum Zuge. Seit 2000 ist Sölden der alleininge Austragungsort des Weltcup-Openings.

Wenn Levi in Finnland aufgrund der Schneesicherheit durch Snowfarming im November ein sicherer Austragungsort ist, müsste das doch auch 'dort oben' für Schweden und Norwegen gelten?! In Narvik (NOR) (WM 2029) und Gällivare (SWE) gab es schon mal Weltcuprennen, somit auch Weltcup-würdige Pisten. Man könnte 'dort oben' doch vielleicht den Weltcup-Saisonstart mit mehreren Rennen als sogenanntes "Arctic Opening" durchführen?!

Natürlich hat Sölden mit seiner zentralen Lage in den Alpen einen entscheidenden Standortvorteil für viele Fans, Teams/Verbände und Medienvertreter - während Nord-Skandinavien für die allermeisten nur per Flugzeug zu erreichen ist. Aber es wäre zumindest von den klimatischen Bedingungen her ein möglicher alternativer Standort für das Weltcup-Opening in Europa. Ein Auftakt in Nordamerika kommt für die von europäischen Unternehmen dominierte Skiindustrie wahrscheinlich nicht in Frage...
 
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