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Alpiner Skiweltcup 2024/25

CrystalMountain schrieb:
Wenn Levi in Finnland aufgrund der Schneesicherheit durch Snowfarming im November ein sicherer Austragungsort ist, müsste das doch auch 'dort oben' für Schweden und Norwegen gelten?! In Narvik (NOR) (WM 2029) und Gällivare (SWE) gab es schon mal Weltcuprennen, somit auch Weltcup-würdige Pisten. Man könnte 'dort oben' doch vielleicht den Weltcup-Saisonstart mit mehreren Rennen als sogenanntes "Arctic Opening" durchführen?!

Narvik und Levi haben zwar eine ähnliche geographishe Breite, aber Narvik liegt im Gegensatz zu Levi direkt am Nordatlantik auf Meereshöhe und wird dort deutlich mehr vom Golfstrom mit als Levi. Gällivare ist von den Bedingungen irgendwo dazwischen.
Dazu darf man nicht vergessen, dass auf dieser geographischen Breite im November ohne Flutlicht gar nichts geht.
 
„Wir wollen weiterhin der Start sein, das Aushängeschild. Das dritte, vierte Rennen interessiert uns sicherlich nicht. Wenn wir Erster bleiben, sind wir sicherlich bereit, eine Woche zurückzurücken“, verdeutlichte Philipp Falkner, Prokurist der Bergbahnen Sölden.
https://www.krone.at/3566350
 
Werna76 schrieb:
„Wir wollen weiterhin der Start sein, das Aushängeschild. Das dritte, vierte Rennen interessiert uns sicherlich nicht. Wenn wir Erster bleiben, sind wir sicherlich bereit, eine Woche zurückzurücken“, verdeutlichte Philipp Falkner, Prokurist der Bergbahnen Sölden.
https://www.krone.at/3566350

Die Arroganz der Falkners ist offenbar Generationenübergreifend...
 
Andi Sander (DSV) verpasst möglicherweise die komplette Saison 24/25, auf jeden Fall aber den Speed-Auftakt in Beaver Creek.

"Die Energie ist nicht da", sagte der alpine Skirennläufer. Er habe ein "Sportverbot" und wisse nicht, wann er wieder trainieren könne.
Der 35 Jahre alte Sander sagte am Mittwoch (23.10.2024), dass es ihm "nicht gut geht" und er derzeit nur spazieren gehen könne. Selbst dabei müsse er sich aber ab und an hinsetzen.
Grund für den schlechten Zustand sei eine Fehlfunktion der Mitochondrien, die den Körper in der Regel mit ausreichend Energie versorgten. Sander führt die Störung auf "viele virale Infekte" in den vergangenen Jahren zurück.

https://www.sportschau.de/wintersport/ski-alpin/abfahrer-sander-vor-moeglichem-saison-aus-energie-nicht-da,ski-alpin-210.html

Auch Alexander Schmid (ständige Infekte) und Simon Jocher (Bandscheibenvorfall im August) plagen gesundheitliche Probleme. Beide wollen aber versuchen, in Sölden bzw. Beaver Creek in die Saison zu starten.

https://skiweltcup.tv/index.php/rueckschlaege-fuer-den-dsv-andreas-sander-pausiert-wegen-schwerer-erkrankung-schmid-und-jocher-angeschlagen/

___________

Petra Vlhova (SVK) wird frühestens in Gurgl in die Saison starten - Sie verpasst also die Rennen in Sölden und Levi. Grund sind weitehin Probleme nach ihrem Kreuzbandriss in der vergangenen Saison in Jasná.

https://skiweltcup.tv/index.php/petra-vlhova-verpasst-soelden-und-levi-ihr-schwieriger-weg-zurueck-in-den-ski-weltcup/

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Aleksander Aamodt Kilde (NOR) muss sich einer weiteren OP an der Schulter unterziehen. Er hat jetzt bekanntgegeben, in der Saison 24/25 gar nicht zu starten.

https://skiweltcup.tv/index.php/aleksander-aamodt-kilde-verpasst-gesamte-ski-weltcup-saison-2024-25-erneute-operation-notwendig/
 
Das Virus, das die Sportler flachlegt

CrystalMountain schrieb:
Andi Sander (DSV) verpasst möglicherweise die komplette Saison 24/25, auf jeden Fall aber den Speed-Auftakt in Beaver Creek.

"Die Energie ist nicht da", sagte der alpine Skirennläufer. Er habe ein "Sportverbot" und wisse nicht, wann er wieder trainieren könne.
Der 35 Jahre alte Sander sagte am Mittwoch (23.10.2024), dass es ihm "nicht gut geht" und er derzeit nur spazieren gehen könne. Selbst dabei müsse er sich aber ab und an hinsetzen.
Grund für den schlechten Zustand sei eine Fehlfunktion der Mitochondrien, die den Körper in der Regel mit ausreichend Energie versorgten. Sander führt die Störung auf "viele virale Infekte" in den vergangenen Jahren zurück.

https://www.sportschau.de/wintersport/ski-alpin/abfahrer-sander-vor-moeglichem-saison-aus-energie-nicht-da,ski-alpin-210.html

Auch Alexander Schmid (ständige Infekte) und Simon Jocher (Bandscheibenvorfall im August) plagen gesundheitliche Probleme. Beide wollen aber versuchen, in Sölden bzw. Beaver Creek in die Saison zu starten.

https://skiweltcup.tv/index.php/rueckschlaege-fuer-den-dsv-andreas-sander-pausiert-wegen-schwerer-erkrankung-schmid-und-jocher-angeschlagen/
Andreas Sander dürfte an einer verschleppten Pfeiffersches Drüsenfieber Erkrankung leiden.

Das Pfeiffer'sche Drüsenfieber (Mononukleose) ist eine durch das Epstein-Barr-Virus (EBV) hervorgerufene Erkrankung, die meist harmlos verläuft. Fast jeder infiziert sich bis zum Alter von 40 mit dem EBV.
Quelle: https://www.uni-saarland.de/fakultaet-hw/infektionen-leistungssport/infektionen/mononukleose.html

Biathlonworld: Wie hast du herausgefunden, dass du Pfeiffersches Drüsenfieber hast?

Sturla Holm Laegreid: Nach Ende der Saison 2017/2018 hatte ich ein bisschen Halsschmerzen, habe mir aber nichts dabei gedacht. Erst später, als ich am ganzen Körper Ausschlag bekam, ging ich zur Ärztin. Sie machte ein paar Tests und stellte fest, dass ich Pfeiffersches Drüsenfieber hatte.

BW: Was war deine erste Reaktion darauf, dass du nicht trainieren und Wettkämpfe laufen kannst?

SHL: Erst habe ich gedacht, dass es nicht lange dauern würde, weil meine Symptome (Ausschlag, Halsschmerzen) schnell wieder abgeklungen waren und es mir gut ging. Die Diagnose bekam ich damals auch Mitte, Ende April, also dachte ich nicht, dass sich das auf die Wettkampfsaison auswirken würde. Von wegen. Der Arzt beim Verband hatte viel Erfahrung mit Pfeifferschem Drüsenfieber bei Athleten, und ich habe seinen Rat befolgt.

Wir haben alle sechs Wochen Blut abgenommen, um zu prüfen, ob das Virus noch in meinem Blut nachzuweisen war. Ich durfte nicht trainieren, bis die Testergebnisse gut genug waren. Ich habe mich nicht krank gefühlt, also dachte ich, dass ich in ein paar Monaten sicher wieder trainieren würde können. Leider kam es anders, und ich wurde Mal für Mal enttäuscht, weil ich immer noch nicht wieder trainieren durfte. Erst Mitte September durfte ich mich wieder „bewegen“, aber Training konnte man das noch nicht nennen. Im Dezember waren meine Blutwerte dann endlich auf einem akzeptablen Niveau, und ich durfte wieder einsteigen.
Quelle: https://www.biathlonworld.com/de/ne...s-drusenfieber-uberwand/ZK0Mx7wi2Ey0IDalUpd4Q

Athleten wie Michelle Gisin, Roger Federer und Camille Rast hatten auch mit der Erkrankung zu kämpfen.: https://www.schweizer-illustrierte....nfieber-der-arzt-erklart-die-krankheit-345070
 
Auf englisch wird die Krankheit auch „kissing disease“ genannt :wink:
 
Firn77 schrieb:
Werna76 schrieb:
„Wir wollen weiterhin der Start sein, das Aushängeschild. Das dritte, vierte Rennen interessiert uns sicherlich nicht. Wenn wir Erster bleiben, sind wir sicherlich bereit, eine Woche zurückzurücken“, verdeutlichte Philipp Falkner, Prokurist der Bergbahnen Sölden.
https://www.krone.at/3566350

Die Arroganz der Falkners ist offenbar Generationenübergreifend...

Der ist nicht verwandt mit Jack Falkner.
 
Werna76 schrieb:
Auf englisch wird die Krankheit auch „kissing disease“ genannt :wink:

Diese Beschreibung stammt von Ärzten, die diese Symptome vor allem bei Studenten beobachtet haben.
 
Schön, dass es wieder los geht. Nach dem ersten Durchgang vorne gleich die üblichen Verdächtigen, Stjernesund vielleicht ein bisschen überraschend. Schweizerinnen und Österreicherinnen allerhöchsten in der Breite zufriedenstellend, nach ganz vorne geht es für beide Skinationen nicht.

DSV Starterinnen: Lena Dürr scheint sehr gut drauf. Aus ihrem Startnummernbereich ist die Abstand am weitesten nach vorne gefahren. Emma Aicher deutlich unter ihren Möglichkeiten. Fabiana Dorigo mit großem Fahrfehler doch noch gerade in den 2. Durchgang. Den darf sie auf frischer Piste eröffnen. Da geht noch was!🙂
 
Toller erster Durchgang. Jetzt drück ich die Daumen, dass Hirscher den zweiten eröffnen darf.
 
Schöner Beginn des Weltcups, ein tolles Wochenende!

Samstag, Damen: Brignone ist wohl fit...Shiffrin mit gutem Ergebnis, war der erste RS seit Januar, also vor der Verletzung. Zwei deutsche Damen in den Punkten, passt gut.

Sonntag, Herren: Alle Welt schaut auf Hirscher, tolles Comeback, aber er fährt den anderen noch nicht davon. Braathen, fast auf den Podest, ein Paradisvogel, aber sowas braucht der Weltcup. Drei deutsche Fahrer in den Punkten, passt auch gut, wenn hier mal was passiert, da sah es immer traurig aus im RS. Norweger dominieren, Odermatt mit Pech.

Fazit: Endlich wieder Weltcup! 8)
 
Tja, umgekehrter Vorführeffekt, würde ich mal sagen :lol:
Auf den einschlägigen Webcams am Matterhorn ist die gesamte Piste bis ins Ziel gut eingeschneit, dazu blauer Himmel und Sonne - optisch alles top.

Dafür wartet man in Gurgl bisher vergeblich auf den Winter bzw. weißes Gold von oben - bis zur Schneekontrolle der FIS sind es noch 9 Tage...
https://www.laola1.at/de/red/wintersport/ski-alpin/news/noch-zu-wenig-schnee--in-gurgl-ist-man--ein-bisserl-besorgt-/

EDIT 07.11.
Falls man es nicht schafft, in Gurgl rechtzeitig eine rennfertige Piste zu präparieren, stünde als Ersatzort Sölden bereit:
https://www.blick.ch/sport/ski/kommt-plan-b-zum-zug-gruene-wiese-statt-schnee-weltcup-rennen-in-gefahr-id20298867.html

______________


Präzisierung der Streckenführung für die Europacup-SG der Damen auf der Streif in Kitzbühel:

Der Streckenverlauf wird jedoch nicht derselbe wie bei den Männern im Weltcup sein. So soll der Start am Mausefalle-Boden erfolgen, nach dem Brückenschuss die Alte Schneise umfahren werden. Nach dem Lärchenschuss soll es am Oberhausberg bereits ins Ziel gehen.
Rund eineinhalb Monate nach den Männern sollen den Frauen trotzdem gewisse Traditionen wie das Start- und Zielhaus, in dem auch die Siegerehrungen vonstattengehen werden, gewiss sein. Für die Übertragung der Rennen gebe es Interesse, bestätigt Huber.

https://www.laola1.at/de/red/wintersport/ski-alpin/kitzbuehel/auf-der-streif--ski-frauen-bekommen-rennen-in-kitzbuehel/
 
Thunderbird80 schrieb:
Gurgl wackelt. Ersatz Ort wäre Sölden
Soeben wurde den Medien gegenüber das Gegenteil behauptet um den Gerüchten entgegenzutreten:

- ÖSV ist im engen Austausch mit dem Orga-Komitee und alles ist auf Kurs
- Piste wird beschneit, man erwarte zusätzlich Neuschnee
- Natürlich gäbe es einen Plan B nach den goldenen Wochen im Oktober/November
- Zum jetzigen Zeitpunkt ist man zuversichtlich, dass Plan A aufgeht

Quelle: Weil die Gerüchteküche brodelt: ÖSV klärt wegen Skiweltcup in Gurgl auf
 
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