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Alpinforum Wein- und Genusstreff

Zum Glück habe ich heute Abend schon gegessen ... sonst wäre ich bereits in unserer Küche ... :wink:
 
Dann möchte ich auch nochmal etwas zu diesem Thema beitragen.
Eine kleine Zusammenfassung der vergangenen Woche (leider nicht alles bildlich dokumentiert (ich versuche mich zu bessern)). Es kamen überraschenderweise ausnahmslos Nudelgerichte auf den Teller.

Dienstag:
IMG_20210112_155527.jpg

Gleichzeitig wurde die Bolognese für den Folgetag angesetzt. Wenn schonmal 24 Std. Bolognese gekocht wird, dann sollte diese auch gleich in doppelter Menge zubereitet und hälftig in einer Lasagne verarbeitet werden.

Mittwoch:
Spaghetti Bolognese, leider ohne Foto.

Donnerstag/Freitag:
IMG_20210114_182453.jpg

Die Lasagne leider nur in der Auflaufform, nicht auf dem Teller und bereits ihrer vollen Pracht beraubt.
Samstag:
Penne mit Putenstreifen in Sahnesauce (einfach aber lecker)

Sonntag:
Überragende Käsespätzle als Riesenportion. Die Reste werden dann heute gegessen :D .
 
Den heutigen Genuss eines Kafi Runca möchte ich hier nicht vorenthalten. Wer mehr dazu wissen will, klicke hier
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icedtea schrieb:
Da bin ich auf einen Bericht gespannt :wink:
Da bin ich ja noch was schuldig ;-)
Und nachdem ich mit dem Winzer beinahe täglich zu tun hab, weiss ich auch ein bisschen mehr.
1998/99 wurden die Reben gepflanzt, es handelt sich um französische Klone, sprich deutlich kleinere Reben als die sonst typischen Spätburgunder Reben, welche im badischen typisch sind und damit einhergehend eine Ertragsminderung von ~75%.
Nach einem ordentlichen Jahr 2017 konnte die Ernte mit rund 100 Öchsle erfolgen und einer Säure von ~7, was typisch für die französischen Reben ist und zu einem sehr beerigen Geschmack führt, die Reifung im 225l Barriquefass führt zu einem feinen Spiel zwischen Süße, Säure und den Tanninen.
Bei einem Hektar Anbaufläche kann der Winzer rund 3000 Flaschen/Jahr produzieren, woran man auch sieht, wie niedrig der Ertrag im Verhältnis ist.

Ein Einfluss des Winzers auf diesen Post möchte ich nicht ausschließen :D
 
Che schrieb:
icedtea schrieb:
Da bin ich auf einen Bericht gespannt :wink:
Da bin ich ja noch was schuldig ;-)
Und nachdem ich mit dem Winzer beinahe täglich zu tun hab, weiss ich auch ein bisschen mehr.
1998/99 wurden die Reben gepflanzt, es handelt sich um französische Klone, sprich deutlich kleinere Reben als die sonst typischen Spätburgunder Reben, welche im badischen typisch sind und damit einhergehend eine Ertragsminderung von ~75%.
Nach einem ordentlichen Jahr 2017 konnte die Ernte mit rund 100 Öchsle erfolgen und einer Säure von ~7, was typisch für die französischen Reben ist und zu einem sehr beerigen Geschmack führt, die Reifung im 225l Barriquefass führt zu einem feinen Spiel zwischen Süße, Säure und den Tanninen.
Bei einem Hektar Anbaufläche kann der Winzer rund 3000 Flaschen/Jahr produzieren, woran man auch sieht, wie niedrig der Ertrag im Verhältnis ist.

Ein Einfluss des Winzers auf diesen Post möchte ich nicht ausschließen :D

Herzlichen Dank Che; das hört sich in der Tat sehr ambitioniert an👍
Ich werde das mal im Auge behalten 😉🍷
 
Sag mal, sind 18500 € 8O für ne Flasche Wein irgendwie rational zu erklären :?:
 
Nicht wirklich; soll Domaine Romanee Conti gewesen sein und wahrscheinlich eine Großflasche 🤷‍♂️
Das muss bei € 400k für 500 Flaschen wirklich nur das Teuerste vom Teuren gewesen sein😮.

Lauter so Sachen, die ich mein Lebtag nicht werde probieren können🤔
 
Ich frage mich solchen Flaschen ja immer, ob ein Wein denn 185x besser schmecken kann, als ein eh schon sehr guter für 100.-, den man sich ja noch ausnahmsweise mal knapp leisten kann. Und selbst bei dem für 100.- überlege ich mir dann, ob der jetzt wirklich 10x besser sei als der aus dem Dorfladen. Irgendwie kann man das glaube ich nicht so mathematisch anschauen, oder?
 
ski-chrigel schrieb:
Ich frage mich solchen Flaschen ja immer, ob ein Wein denn 185x besser schmecken kann, als ein eh schon sehr guter für 100.-, den man sich ja noch ausnahmsweise mal knapp leisten kann. Und selbst bei dem für 100.- überlege ich mir dann, ob der jetzt wirklich 10x besser sei als der aus dem Dorfladen. Irgendwie kann man das glaube ich nicht so mathematisch anschauen, oder?

Da hast du absolut recht👍
Ist sozusagen der Grenznutzen, wobei der für jeden individuell ist. Weine über € 20 die Flasche ( ab Winzer) müssen mich beim probieren anspringen und rufen "kauf mich, kauf mich"🤣
Das ist dann nicht mehr rational und schon gar nicht mathematisch zu erklären 🤷‍♂️.

Trotzdem würde ich den ein oder anderen Kracher der Weinwelt gerne mal probieren.
 
Was ist den Nutzen bei solch einem Luxusgut?
 
ski-chrigel schrieb:
Irgendwie kann man das glaube ich nicht so mathematisch anschauen, oder?
Doch, denn 1 Flasche vom 100€ Wein/Abend ist mehr als 10 mal so gesund im Vergleich zu 10 Flaschen vom 10€ Wein/Abend. Also wenn man 100€/Abend für Wein ausgeben will, rate ich eindeutig zur teureren Variante :D
 
Che schrieb:
ski-chrigel schrieb:
Irgendwie kann man das glaube ich nicht so mathematisch anschauen, oder?
Doch, denn 1 Flasche vom 100€ Wein/Abend ist mehr als 10 mal so gesund im Vergleich zu 10 Flaschen vom 10€ Wein/Abend. Also wenn man 100€/Abend für Wein ausgeben will, rate ich eindeutig zur teureren Variante :D

🤣🤣🤣
 
Wie ich sehe, hat der Rheingau es mal wieder in die Schlagzeilen geschafft:
https://www.falstaff.de/nd/rheingau-einbruch-im-hotel-kronenschloesschen/
Ich halte die Preise auch für übertrieben, obwohl ich dort schon einige Male bei einem Geschäftsessen war.
Das Ambiente des Restaurants ist in Ordnung. Die Lage direkt neben der B42 jedoch weniger angenehm.

Da sitze ich lieber bei einem preiswerteren Wein in den Hügeln des Rheingaus und genieße die Fernsicht ... :wink:
 
Bergwanderer schrieb:
Wie ich sehe, hat der Rheingau es mal wieder in die Schlagzeilen geschafft:
https://www.falstaff.de/nd/rheingau-einbruch-im-hotel-kronenschloesschen/
Ich halte die Preise auch für übertrieben, obwohl ich dort schon einige Male bei einem Geschäftsessen war.
Das Ambiente des Restaurants ist in Ordnung. Die Lage direkt neben der B42 jedoch weniger angenehm.

Da sitze ich lieber bei einem preiswerteren Wein in den Hügeln des Rheingaus und genieße die Fernsicht ... :wink:

Der Krug und die Adlerwirtschaft sind auf hohem Niveau angenehmer und ansonsten deine Empfehlungen auf auch gutem Niveau schonender für den Geldbeutel 😉👍
 
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